Produktbild: Das Volk der Bäume

Das Volk der Bäume

23

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

12806

Erscheinungsdatum

28.01.2019

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

2419 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783446263079

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

12806

Erscheinungsdatum

28.01.2019

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

2419 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783446263079

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  • Bewertung

    5/5

    22.02.2019

    eBook (ePUB)

    Ein Buch mit Nachwirkungen.

    Auch der Debütroman Hanya Yanagiharas hat einen schönen romantisch, harmlos klingenden Titel. Die Geschichte jedoch trifft den Leser erneut mit voller Wucht. Ich liebe dieses gefordert werden, diesen Nachhall, den Hanya Yanagiharas Bücher bewirken. Diesmal durfte ich die Taschentücher liegen lassen, und dafür bin ich dankbar. Nach " Ein wenig Leben" kurz Luft holen, mich wieder aufrichten und weiterlesen... Noch Tage nach dem Lesen durchdringt mich auch diese Geschichte vom Volk der Bäume, sinniere ich, welche moralischen Entscheidungen sich für mich richtig oder falsch anfühlen. Ich versuche die Geschichte in meine Realität zu übertragen, was mir auch gut gelingt, denn die Autorin hält unserer Gesellschaft den Spiegel vor, jedoch ohne den Leser zu beeinflussen und ihm eine Meinung aufzudrücken. Sie schreibt Bücher, wie ich sie liebe, Bücher mit Tiefgang, die eine Sogwirkung entfalten und noch lange nachwirken. Ich bin ihr verfallen und warte ungeduldig auf weitere Bücher, die hoffentlich bald folgen.

  • Bewertung

    5/5

    24.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    What was that

    Ich habe 4 Tage in diesem Buch gelebt. Ich mag, dass folgendes thematisiert wurde: > Ausbeutung von Natur für menschliche Vorteile > Kolonialismus im Namen der Wissenschaft > Menschliche Abgründe und Moralkonflikte > Der westliche Blick auf: was ist richtig und was ist falsch? So gut geschrieben, verstörend, unerwartet

  • Bewertung

    5/5

    15.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verstörender Inhalt, musste lange Pausen machen

    Trigger warning. Es geht unter anderem um s e x uelle Gewalt. Verstehe nicht, warum das nicht im Buch genannt wird! Vorab: mir hat das Buch gefallen, die Geschichte mit der Insel etc. Auch wie alles beschrieben wird (Natur, Lebensweise). Aber: Es ist nichts für schwache Nerven. Ich musste oft Pause machen. Es fängt schon damit an, dass Tiere auf die ekeligste Weise beschrieben werden, als gucke man einen Horrorfilm. Dann die (Sex uellen Rituale). MMn too much. Gebe trotzdem 5 Sterne. Mein Lieblingsbuch von ihr ist aber ein wenig Leben. Hoffe, es kommt bald ein Neues raus. 5 Sterne.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    no comment?!

    Nein - unmöglich! Dieses Buch kann man nicht kommentarlos weglegen - wenn man nicht zu einer Stellungnahme heraus gefordert wird, so doch zum Nachdenken! Hanya Yanagihara lässt Norton Perina seine Lebensgeschichte schreiben, auf Drängen seines Freundes R. Kubodera. Perina sitzt im Gefängnis, wegen sexueller Nötigung von Kindern und blendet zurück bis in seine Kindheit, Schulzeit, Studium, die ersten Jahre im Labor und dann die Reise auf Ivu’ivu, um zusammen mit einem Antropologen ein bisher unbekannten Volk zu entdecken und zu erforschen. - Was letztendlich den Stein ins Rollen bringt… der auf ihn selbst zurück fallen wird. In ihrer Erzählung greift Yanagihara viele komplexe Fragen auf - ohne einfache Antworten zu geben - ja, sie gibt nicht einmal Antworten! - Der Lesende (in meinem Fall die Hörende) wird mit vielen Gegebenheiten konfrontiert: da sind einheimische Rituale - die bei uns strafbar wären - darf man sich darüber entsetzen? Perina nimmt sedierte und narkotisierte Menschen zu Forschungszwecken mit - heiligt der Zweck das Mittel? diese überalterten und dementen Personen werden unter erbärmlichen Umständen gehalten, nachdem von Staates wegen durchgegriffen wird, kann Perina nicht begreifen - ist es tatsächlich eine Entwurzelung? das von ihm entdeckte ‘Selene-Syndrom’, das auf den Verzehr von Schildkrötenfleisch zurück geht und zu einer ‘körperlichen’ Unsterblichkeit führt, wird zunächst ohne den Hinweis auf den geistigen Verfall publiziert - erlaubt die Sucht nach Ruhm und Anerkennung alles? … Man könnte noch unendlich viel mehr Fragen anfügen, di mehr als Rhetorik sein wollen! Letztendlich wird die Insel von veschiedensten Pharma- und Kosmetik-Konzernen überrant und geplündert, die Schildkröten ausgerottet, die Menschen ‘zivilisiert’ - ein Desaster pur. Perina adoptiert im Laufe mehrerer Reisen dorthin über 40 Kinder. Auf den ersten Blick also ein Philantrop… Doch wenn man ihn dann vor allem das Materielle aufzählen und von AUFZUCHT von Kindern (!) reden hört, läuft einem ein Schauder den Rücken hinunter… Alles in allem keine leichte Kost - vor allem die Kapitel mit ‘Victor’, wo alles komplett entgleist, entsetzen. Der Nachtrag, der eine von Kubodera unterschlagene Fussnote ist, lässt einen fassungslos zurück - vor allem, weil selbiger Kubodera sowohl Perina in der genannten Tat quasi ‘heilg spricht’ und das Schändliche ‘glorifiziert’. Die Geschichte als solches ist ‘fiktiv’, aber biografisch ‘angelehnt’, was man (ich) mit Recherchen heraus findet - für mich ein wenig eine Erleichterung - denn das Grauen wäre zu gross - obwohl man (ich) doch weiss, dass es tagtäglich statt findet….

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kommentiert von seinem besten Freund erzählt der Arzt Norton Perina rückblickend eine unglaubliche Geschichte. Auf der Suche nach einem mikronesischen Bergvolk, das das Geheimnis des ewigen Lebens gelüftet hat, erlebt er das Abenteuer seines Lebens. Das war in den 50gern, jetzt ist er 70 und im Gefängnis. Mich hat dieses Buch begeistert! Der Roman wirft viele Fragen auf - einfache Antworten verwehrt er uns. Ein großer Roman über das menschliche Wesen an sich und die Relativität aller Dinge und allen Seins. Faszinierend!

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Bewertungen (23)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Hagen

    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.03.2019

    eBook (ePUB)

    "Neverland" ist keine Insel.

    Stellen sie sich folgendes Szenario vor: Erfolgreicher Musiker mit Welthits wird der sexuellen Belästigung von Kindern angeklagt oder Wissenschaftler entdeckt einen Weg zur Unsterblichkeit, bekommt den Nobelpreis, rettet vielen Menschen das Leben oder verlängert es und wird der sexuellen Belästigung von Kindern angeklagt und verurteilt. (Im Falle des Musikers mit Welthits gab es immer nur Anklagen die aber immer außergerichtlich zur Einigung führten) So klingt das Credo des neuen Buches der Autorin Hanya Yanagihara. Was wird bleiben, vom Künstler, Arzt, Menschen? Wie werden wir diesen Menschen in Erinnerung behalten? Bei ersteren scheint es mir noch einfach, boykottieren der Musik, kein Radiosender, kein Plattenlabel veröffentlicht neue Songs und nimmt die alten vom Markt. Aber ist es tatsächlich so einfach? Im Fall des Musiker mit Welthits müsste man dann auch die gesamte Pophistorie umschreiben, den genau dieser Musiker mit Welthits hat so ziemlich jedes Genre beeinflusst. What a „Thriller“ ?! Aber wieder zurück zum Buch. Als ich mit dem Buch fertig war, war auch ich fertig. Wie gehe/n wir/ich mit solchen Dingen um? Kann man „die Kunst“ vom Menschen trennen? Eines der kontroverseren Bücher des Frühjahrs und für mich DAS Buch zur gerade stattfindenden Debatte rund um den Musiker mit Welthits, wie sie lesen können befreie ich mich schon von der Last und schreibe seinen Namen gar nicht mehr auf. Das Buch liest sich obwohl des „schweren“ Themas sehr flüssig, teilweise sogar wie ein Abenteuerroman und doch stellte ich mir die ganze Zeit die Frage „wie entscheide ich mich“ und einige male habe ich mich dabei beobachtet das ich Plädoyers für den Arzt gesprochen habe. Schlussendlich bin ich immer zu einem „ABER“ gekommen das dann alles überwiegt.
  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hanya Yanagihara zweites beieindruckendes starkes Buch! Leseempfehlung!

    "Das Volk der Bäume! ist ein intensives, faszinierendes, interessantes, brilliantes Buch, in einer wunderbaren, detaillierten und bildhaften Sprache geschrieben. Eine Story, die fesselt von Anfang bis zum Schluss. Tolles starkes Buch. Volle Leseempfehlung! Mir hat es sehr gefallen.
  • Zum Bewerterprofil von Cornelia Gruber

    Cornelia Gruber

    Thalia Pasching – Plus City

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Oft geschehen die schrecklichsten...

    Oft geschehen die schrecklichsten Dinge im Leben im festen Glauben daran, etwas Gutes zu tun. Ein abenteuerlicher Roman über die Suche nach Liebe und Anerkennung im Leben!
  • Zum Bewerterprofil von Anja Gernandt

    Anja Gernandt

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    3/5

    20.08.2019

    eBook (ePUB)

    Die menschlichen Abgründe der Wissenschaft

    "Das Volk der Bäume" war mein erstes Buch von Hanya Yanagihara und ich muss sagen, dass es mich sprachlich wirklich begeistert hat. Man hatte wirklich das Gefühl selbst mit den Forschern auf der Insel Ivu'ivu zu sein, so bildhaft waren die Beschreibungen. Nichtsdestotrotz hat mich der Roman sehr ratlos zurück gelassen. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht recht, wie ich ihn bewerten soll. Die Geschichte an sich war wirklich sehr interessant und auch die Wahl des autobiografischen Berichts hat mir gut gefallen. Aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. Zum Einen wurde der Roman irgendwann etwas zu langatmig und zum Anderen kamen mir die Fragestellungen zu Forschung, Menschlichkeit, Gier, Suche nach Liebe und Missbrauch in der Wissenschaft, die im Buch anklingen etwas zu kurz. Hätte man diese ein wenig mehr verhandelt, wäre das Ganze doch etwas nachhaltiger für mich gewesen. So lies mich vor allem das Ende ratlos zurück, denn damit wurde für mich die Frage danach, wie man eine Lebensleistung beurteilt, wenn sich das Genie als Monster entpuppt, obsolet. Der Protagonist war für mich die ganze Geschichte nicht wirklich sympathisch, was ja auch an sich kein Problem ist, aber mit dem Ende hat er sich völlig deklassiert, was jegliche Ambivalenz, die den Charakter hätte umschwirren können, ausgelöscht hat. Alles in allem war Hanya Yanagiharas Roman wohl einfach nicht meins, bzw. hätte für mich persönlich etwas anders aufgebaut sein müssen. Sehr schade, denn das Potenzial war durchaus gegeben!
  • Zum Bewerterprofil von Anne K.

    Anne K.

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

    5/5

    06.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine schier unglaubliche Entdeckung...

    "Das Volk der Bäume", das sind die Memoiren des Wissenschaftlers Abraham Norton Perina, der in den 1950er Jahren auf einer abgelegenen Insel eine Möglichkeit entdeckt hat, die erwartete Lebensdauer eines Menschen um ein Vielfaches zu übersteigen. Ergänzt durch eine Vielzahl an Fußnoten eines Freundes und Bewunderers, erfahren die LeserInnen von den Folgen dieser Entdeckung sowohl für Perina selbst, als auch der Insel und ihrer Bewohner. Inspiriert von der wahren Geschichte Daniel Carleton Gajduseks hat Hanya Yanaghiara einen Roman vorgelegt, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Eine herausragende Übersetzung von Stephan Kleiner. Dieser Roman gehört für mich ganz klar zu den besten Publikationen dieses Jahres.

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