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Produktbild: Stirb doch, Liebling

Stirb doch, Liebling Roman

3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2019

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

126

Maße (B/H)

12,4/20,5 cm

Gewicht

235 g

Farbe

Dunkelgrün / Camel

Auflage

1

Originaltitel

Matate Amor

Übersetzt von

Dagmar Ploetz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-73445-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2019

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

126

Maße (B/H)

12,4/20,5 cm

Gewicht

235 g

Farbe

Dunkelgrün / Camel

Auflage

1

Originaltitel

Matate Amor

Übersetzt von

Dagmar Ploetz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-73445-8

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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  • Kaffeeelse

    5/5

    04.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rolenbilder

    Ein Büchlein. Von der Seitenzahl vielleicht, denn es sind nur 126 Seiten. Vom Thema her ist es aber überhaupt kein Büchlein. Schon der Titel klingt recht scharf gewürzt, ist irgendwie eine Ansage, eine Ansage, die innehalten lässt. Eine Ansage, die neugierig macht. Für mich war dieses Buch ein intensiver, düsterer und nachhallender Blick auf die Rolle der Frau, ich bin tief beeindruckt über den Mut der Autorin so etwas zu schreiben in unserer Männerwelt, in unserer Männerwelt, die uns Frauen zu dominieren weiß. Auch dieses Buch zu verlegen finde ich wunderbar vom C. H. Beck Verlag. Ein durchhallender und langanhaltender Applaus ertönt von meiner Seite deswegen an die Autorin Ariana Harwicz und auch an den C. H. Beck Verlag, wie auch an die großartige Übersetzerin Dagmar Ploetz! "Stirb doch, Liebling" ist ein Buch, welches polarisiert, welches zu Diskussionen anregt, welches die geneigte Leserschaft nachdenken lässt. Und "Stirb doch, Liebling" ist ein Buch, welches einer größeren Lesergruppe bekannt sein sollte. Man sieht es recht wenig auf den bekannten Seiten, in den Communitys. Das ist etwas, was sich ändern sollte. Denn dieses Buch besticht, schockiert nicht nur thematisch. Es ist auch sprachlich ein Genuss. Natürlich wird dieses Buch nicht Jedem gefallen. Man sollte schon einen etwas weiter gefächerten Geschmack besitzen, nicht so eingeengt im Denken sein, über den Tellerrand schauen können. In dem Buch spricht eine Frau, eine Mutter über destruktive, zerstörerische Gedanken, über ihre Unzufriedenheit in ihrer Rolle, in ihrer ihr zugedachten Rolle. Diese Gedanken klingen bedrohlich, schockieren. Aber sie regen auch zum Nachdenken an. Geht wirklich jede Frau in ihrer Mutterrolle auf? Oder ist diese Zeit für manche Frauen nicht auch mit unschönen Attributen verknüpft. Man könnte dieses Empfinden der Hauptperson ins Kranke abschieben, abdriften lassen. Aber macht man es sich damit nicht etwas zu einfach? So dass alles wieder in unsere ach so hochgelobte Rollenverteilung passt. Denn gibt es nicht manchmal diese Gedanken in uns diesem manchmal drögen Trott entfliehen zu wollen? Eine andere Welt zu haben. Frei zu sein. Ein nachhallendes und nachdenklich machendes Buch, welches sprachlich begeistert, welches durch zugespitzte Gedanken schockiert, schockieren soll. Ein interessantes Buch!

  • Pauline Krause

    1/5

    05.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwer verständlich und nach 20 Seiten ist alles erzählt

    Meine Meinung Dieses Buch war eines der anspruchsvollsten Bücher, die ich je gelesen habe. Dafür verantwortlich war hauptsächlich der Schreibstil. Er war so verworren und durcheinander, dass man weder wusste, wer was sagt (Anführungszeichen gab es nicht), noch, aus welcher Perspektive gerade erzählt wird. Manchmal hat es wirklich länger gedauert, bis ich gemerkt habe, dass eine andere Person erzählt, die man aber auch nicht kennt. Beim Lesen musste ich mich immer konzentrieren und aufpassen. Je weiter das Buch fortschritt, desto weniger konnte ich allerdings folgen, was sehr schade war. Zudem war vieles sehr bildhaft mit Motiven aus der Natur. Die Bedeutung davon war mir oftmals nicht ganz klar. Man hat die Verbundenheit der Protagonistin zu ihrer Umwelt deutlich gespürt, auf eine mir unverständliche Art und Weise. Manchmal war es aber auch nur eine bloße Aneinanderreihung von Begriffen. Das bringt mich direkt zum Inhalt. Zu Beginn war ich noch wirklich angetan, ich habe verstanden, was mir vermittelt werden sollte und fand es auch wirklich gut. Die Themen, die vorkamen, haben mich angesprochen und doch gab es im Verlauf nichts neues. Es wurde immer wieder dasselbe erzählt und das auf immer unverständlichere Art und Weise. Die letzten Seiten habe ich nur noch überflogen. Insgesamt bin ich mit der Message wirklich zufrieden, sie hat mir wirklich gefallen, aber der Schreibstil der Autorin hat das Buch leider ziemlich kaputt gemacht. Da habe ich jede meiner Schullektüren besser verstanden und dass will besonders bei „Tauben im Gras“ etwas heißen. Kurze Übersicht + die Autorin vermittelt wichtige, aktuelle Dinge – Schreibstil verworren und durcheinander und somit schwer verständlich – die bildhafte Sprache und die Naturmotive erschweren das Lesen – in den ersten 20 Seiten wird bereits alles vermittelt Fazit Das Buch bekommt von mir leider nur 1,5 Sterne. Eine tolle Message, die leider schnell vermittelt wurde und im weiteren Verlauf kam wenig Neues hinzu. Der Schreibstil war mir zu verworren und unverständlich.

  • Bewertung

    4/5

    15.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Pures Glück oder tiefer Abgrund?

    INHALT Was bedeutet es wirklich Mutter zu sein? Pures Glück, oder doch eher tiefer Abgrund? In diesem Buch begleiten wir eine junge Mutter, die das Muttersein so gar nicht fühlt. Das Kind ist kein Wunschkind. Sie kann das Muttergefühl nicht fühlen, hat Mordfantasien und ist aggressiv und unzufrieden. Sie lebt in völliger Isolation, ist körperlich erschöpft und hoffnungslos verzweifelt. Sie grenzt immer wie an wahnhaften Vorstellungen und postnataler Depression. EINDRUCK UND FAZIT Es ist hart und derb - dann gefällt es mir. Ich liebe Bücher, die kritisiert werden - aber provozieren. Ich liebe Bücher, die anders sind. Die intensiv und gewaltig daher kommen. Dieses hier trifft all das! Es ist derb, so derb, dass ich manchmal dachte: puh.. das ist sogar mit zu krass. Aber am Ende, ist es eine runde Nummer. Ein Buch das beeindruckt und hängenbleibt. Fakt ist: den Inhalt werde ich so schnell nicht mehr los - wahrscheinlich nie wieder! Das Buch wird als unangenehm verstörend beschrieben: Ich aber fand es grandios! (Und auf den Film bin ich auch gespannt)

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia

    Claudia

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    2/5

    30.05.2025

    eBook (ePUB)

    "Mit der einen Hand bereite ich das Essen zu, mit der anderen erdolche ich mich. Wie gut, zwei Hände zu haben. Wie praktisch."

    Schwierig. Ich bin über das Buch gestolpert, da mir der Titel bekannt vorkam ("Die, my love") - die Verfilmung zu dem Buch wird 2025 noch zu sehen sein. Ariana Harwicz schreibt in "Stirb doch, Liebling" (aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz) über eine Frau, die mit ihrem Mann und ihrem neu geborenen Kind in ein Dorf der französischen Provinz zieht und dort langsam aber intensiv ihren Verstand zu verlieren vermutet. Sie fühlt sich gefangen, einsam und verloren in ihrem Haus, allein mit dem neugeborenen Baby, träumt von Blut, Gewalt, Mord und löst sich beinahe auf vor sexuellem Verlangen, welches in Frustration mündet. Das Buch ist in Kapitel unterteilt, zu lesen ist jedes einzelne doch als stream-of-consciousness, aus ihrer Sicht, was teilweise sehr verwirren zu verstehen ist. Mir ist bewusst, dass das vermutlich Sinn und Zweck dieser Schreibweise ist, und auch das Thema, wie auch der verworrene Zustand ihrer Psyche, der Zustand Gebärender nach der Geburt, ohne Hilfe und Halt ein wichtige und sehr interessante Punkt sind; bereits auch ein Buch zum Mythos der "hysterischen Frau" zu schreiben und lesen ist wahnsinnig wichtig. Doch gab es einiges, was hier für mich persönlich etwas schwierig war, vielleicht sollte ich es einfach auch nochmals lesen. Den Vergleich mit Clarice Lispector, Sylvia Plath und Franz Kafka fand ich jedoch durchaus treffend. Ähnliche Bücher hierzu, die ich gern erwähnen möchte sind "Panics" von Barbara Molinard, "Supplication" von Nour Abi-Nakhoul und "The Yellow Wallpaper" von Charlotte Perkins Gilman.

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