Produktbild: Unbarmherzig
Band 2

Unbarmherzig

Aus der Reihe Ein Gina-Angelucci-Krimi
180

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17659

Erscheinungsdatum

31.05.2019

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

2861 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843720854

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

17659

Erscheinungsdatum

31.05.2019

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

2861 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843720854

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Fesselnd bis zur letzten Seite

    Dies ist der zweite Krimi rund um KHK Gina Angelucci. Nach der Baby-Pause kehrt die engagierte Münchener Kriminalistin in de Beruf zurück. Ihr erster Fall für nach Altbruck, einem kleinen Ort nahe München, wo man bei Bauarbeiten zu einem neuen Gewerbegebiet, Teile von zwei menschlichen Skeletten entdeckt hat. Recht bald ist klar, dass die beiden Toten, ein Mann und eine Frau eines gewaltsamen Todes gestorben sind. Tatzeit: vermutlich 1944/45. Gina will den Toten ihre Identitäten wiedergeben, obwohl ihr Chef sogar nicht damit einverstanden ist. Sie verbeißt sich in den Fall und findet heraus, dass im ach so beschaulichen Altbruck nicht alles so ist, wie es scheint. Während der Nazi-Zeit haben einige Dorfbewohner den Grundstein für ihr aktuelles Vermögen gelegt. Mitten drinnen zwei verfeindete Familien und eine ehemalige Munitionsfabrik. Meine Meinung: Inge Löhnig ist wieder ein fesselnder Krimi gelungen, der verschiedene Themen anspricht. Da ist zum Beispiel der Umgang mit den Verbrechen der Nazis, die viele Leute heute am liebsten vergessen wollen und andere als Mahnmal aufgearbeitet wissen wollen. Auch Ginas und Tinos kleine Tochter Chiara, die mit Trisomie 21 geboren wurde, hat ihre Auftritte. Sei es als fröhliches aufgewecktes Kind, oder sei, dass ihr und ihrer Familie mit Unverständnis begegnet wird. „Damals hätte es so etwas nicht gegeben.“ Doch damit nicht genug! Die junge Familie wird von einer geheimnisvollen Frau aus einem vorherigen Fall verfolgt. Gina Angelucci und ihr Mann, Tino Dühnfort, meistern die Herausforderungen, die ihnen das Leben stellt. Gina ist sympathisch, zielstrebig und wohltuend normal. Sie stürzt sich in die Arbeit, füg Mosaiksteinchen an Mosaiksteinchen und kann auch ihren Chef überzeugen. Die Leser natürlich sowieso. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, die Charaktere haben Ecken und Kanten. So schafft es Inge Löhnig, gemeinsam mit dem gut durchdachten Plot, ihre Leser zu fesseln. Gekonnt legt sie falsche Spuren und führt die Leser ein wenig an der Nase herum. Fazit: Ein fesselnder Krimi, der auch ein wenig nachdenklich macht. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und warte auf eine baldige Fortsetzung.

  • knappenpower

    aus Marl

    5/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Wie immer ein hervorragender Krimi

    Sie ist wieder da. Das mittlerweile 10 Buch aus der Reihe um Tino und Gina und das 2. Buch, in dem Gina allein ermittelt. Für Quer-/Neueinsteiger ist dies aber kein Problem, da alle beteiligten Personen um Gina herum ausführlich erklärt werden. Gina ist Spezialistin für Cold Cases bei der Münchner Kripo und hat gerade ihre Elternzeit mit ihrem Ehemann Tino gewechselt. In diesem Fall geht es um 70-80 Jahre alte Knochen, die in einem kleinen Dorf auf einem Kiesabladeplatz gefunden werden. Es geht um 2 Familien, die sich über Generationen, obwohl sie miteinander verwandt sind, feindlich gegenüberstehen. Und es geht um Zwangsarbeit in einer Heeresmunitionsanstalt im 2. Weltkrieg und natürlich um Liebe. Was ist vor so langer Zeit geschehen? Nachdem Gina erst um den Fall kämpfen musste, weil die Staatsanwaltschaft kein Interesse an der Auflösung eines so lange zurückliegenden Falles hat, muss sie vor Ort auch noch gegen die Politik kämpfen, weil der Bürgermeister um sein neues Gewerbegebiet bangt, schlechte Publicity so gar nicht gebrauchen kann und die Ermittlungen torpediert. Auch die Personen, die vielleicht noch etwas zu den Vorgängen damals berichten könnten, leiden teilweise unter extremen „Gedächtnisverlust“. Aber Gina gibt nicht auf. Sie will herausfinden, wer die Toten sind, um deren Verwandten zumindest jetzt Gewissheit über das Schicksal der Vermissten geben und kämpft an allen Fronten. Dabei bedroht parallel jemand ihr privates Glück und ihre kleine Tochter. Der Schreibstil ist wie immer unheimlich flüssig. Die Autorin wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit (in Kursivschrift, damit man auch nach einer Pause weiß, wo man gerade ist, sehr schöne Idee) und bringt den Leser so immer tiefer in die Geschichte, was damals passiert ist. Natürlich ist alles fiktiv, aber an den Schilderungen der Vergangenheit über die Deportierung und die Arbeit und das Leben in der Heeresmunitionsanstalt merkt man, dass sie das Thema sehr ausführlich recherchiert hat. Die Charaktere sind so großartig gezeichnet, dass man das Gefühl hat, mal läuft neben Gina durchs Dorf. Einmal angefangen will man gar nicht mehr aufhören, zumal man von einem Verdächtigten zum nächsten „eilt“. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

  • mellidiezahnfee

    aus Upgant - Schott

    5/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    spannend und menschlich

    In einem Dorf werden alte Knochen gefunden und Gina Angelucci wird mit den Ermittlungen betraut. Wer waren diese beiden Menschen und warum wurden sie ermordet? Wie immer in der Abteilung für Cold Cases geht es weit zurück in die Vergangenheit. Wird Gina auch diesen namenlosen Toten ihre Identität zurückgeben können ? In diesem Fall geht es um eine alte Munitionsfabrik, Zwangsarbeiter und das NAZI- Regime. Meine Meinung: Ich staune immer wieder darüber, wie die Autorin es schafft alles so perfekt miteinander zu verweben und den Webfaden dabei grazil um Alles zu schlingen. Um die perfekt ausgestalteten Nebencharaktere , die Ermittler in ihren Persönlichkeiten und die verschiedenen Zeitebenen. Die Mischung aus persönlichem Leben von Tino und Gina und Fallanalyse ist perfekt ausgewogen und der Kriminalfall bestens ausgearbeitet. Wie schreibt man also eine Rezension zu einem , meiner Meinung nach, perfekten Buch ? Lest am besten selbst, der Schreibstil ist absolut klar und man kann diesen Fall auch lesen, wenn man keinerlei Vorkenntnisse der Reihe hat. Sympathische ,bodenständige Ermittler ermitteln in einem Fall, der bis zuletzt spannend ist und eine gute Auflösung bietet. Ich liebe es , dass die Bücher von Frau Löhnig so ruhig daherkommen, keine ,nicht enden wollende Action mit persönlicher maximaler Gefährdung aller Beteiligten, sondern ein ruhiger, dennoch extrem spannender Krimi. Fazit: Eine glasklare Leseempfehlung.

  • Rita

    aus Wolframs-Eschenbach

    5/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Toten sollen einen Namen bekommen

    Gina Angelucci kehrt in ihren Dienst bei der Mordkommission München, Abteilung Cold Cases, zurück. Tino Dühnfort bleibt mit Töchterchen Chiara zu Hause und nimmt jetzt seine Elternzeit. Die kleine Familie scheint rundum zufrieden und die Eltern bemühen sich zärtlich besorgt um das Wohlbefinden ihrer kleinen Chiara, die mit einem Herzfehler und dem Down-Syndrom geboren wurde. Aktuell wurden in dem kleinen Ort Altbruck Schädel und Skelettteile von zwei Personen gefunden, die scheinbar 70-80 Jahre alt sind. Gina und ihr Team ermitteln. Gina erinnert sich noch gut, daß ihre enge Freundin Hermine als Teenie verschwand und man niemals wieder etwas von ihr hörte. Das ist einer der Gründe, weshalb sie den Toten einen Namen geben möchte und auch die Angehörigen verständigen will. Durch eine Isotopenanalyse stellt sich heraus, daß es sich um einen einheimischen Mann handeln muß und um eine Baltin. Als Information erfährt Gina, daß es im Ort ein Heeresmunitionslager gab, in welchem Zwangsarbeiterinnen tätig waren. In einem weiteren Strang kommt die Baltin, Kairi zu Wort und man erfährt ferner wichtige Details über die jungen, einheimischen Burschen. Damit hat der Leser eindeutig einen Vorsprung gegenüber Ginas Ermittlungsarbeit. Ein geplanter Neubau, der am Leichenfundort erstellt werden soll, wird vorerst eingestellt. Einzelne Bewohner haben sich mit der Geschichte des Ortes befasst und können Gina weiterhelfen. Die Leichenteile wurden von der Witwe Ella gefunden, sie und ein Teil ihrer Familie sind seit vielen Jahren zerstritten. Eine Versöhnung ist gerade im Gespräch und die Alten können sich an diese Zeit noch sehr gut erinnern und etwas zur Aufklärung beitragen. Und eine Person in Altbruck kennt die Wahrheit! Wird Gina sie auch herausfinden? In München haben Gina und Tino das Gefühl von einer Frau gestalked zu werden und es kostet sie viele Nerven, dieses Thema abzuschließen. Ich habe tatsächlich alle bisherigen Krimis der Autorin gelesen und ihr Schreibstil ist wie immer sehr flüssig zu lesen, spannend und man legt das Buch erst aus der Hand, wenn es ausgelesen ist. Es ist wie ein Treffen mit guten Freunden, die man einige Zeit nicht gesehen hat, alles wird nach ein paar Seiten wieder lebendig und präsent. Sie beschreibt Gina, Tino und Chiara liebevoll und ihr Leben, sowohl privat als auch beruflich, sehr realistisch. Der Strang um die Stalkerin wurde gut aufgelöst. Auch die Ermittlungsarbeit und dieses Verbeißen von Gina konnte man gut mit verfolgen. Die Bewohner und ihr Verhältnis, ihre Streitereien untereinander und die Versöhnungsversuche wurden authentisch beschrieben und könnten überall so passieren. Die Auflösung hat sich schon vorher abgezeichnet, was aber der Spannung nicht geschadet hat. Auch das Verhalten von Gina am Ende fand ich sehr sympathisch. Von mir gibt es auf jeden Fall auch für den 2. Band um Gina eine eindeutige Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    27.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Gelungene Mischung aus Spannung und jungem Familienleben

    Gina ist inzwischen Mama einer entzückenden Tochter, Chiara und steigt mit Buchbeginn nach der Elternzeit wieder in ihren Job ein, während ihr Mann nun den zweiten Teil der Elternzeit nimmt. Die private Seite der jungen Familie nimmt einen nicht unerheblichen Teil des Buches ein und das hat mir hier sehr gut gefallen. Die Rollenverteilung, die damit einhergehen Probleme („eine Mutter hat bei ihrem Kind zu bleiben“, das Hinterfragen, ob das wirklich eine gute Idee war, weil man vermeintlich oder auch tatsächlich manche Situation besser gemeistert hätte, wenn man statt des Mannes zu Hause geblieben wäre) und nicht zuletzt die kleine süße Chiara, die das Downsyndrom hat und deshalb motorisch etwas hinter ihren Altersgenossen hinterherhinkt und ein bezauberndes, putziges, dickköpfiges Kleinkind ist. Es hat mir gut gefallen, mal über ein zeitgemäßes Familienbild zu lesen und hat mir auch nicht zu viel Raum eingenommen. Der eigentlich Cold Case geht siebzig bis achtzig Jahre zurück in die Kriegszeit. Mit Rückblenden in das damalige Dorfleben und in das Zwangsarbeiterlager wird der Fall mit den heutigen Bewohnern verknüpft. Obwohl es ein fiktiver Fall ist, hätte er genauso stattfinden können und die Situation der Zwangsarbeitenden sowie die Entnazifizierung der größten Nazis hat mich schon schwer schlucken lassen. Gleichzeitig fand ich es sehr spannend, wer nun hinter den Morden steckt und vor allem warum. Interessant fand ich auch Nebensätze wie über den Brutalismus. Zuerst dachte ich, das wäre eine gelungene Erfindung der Autorin, aber den Architekturstil gibt es wirklich. Oder sehr treffende Beschreibungen wie „die Insektenfrau“. Alles in allem eine richtig runde Mischung aus Spannung, Historie und Familienleben.

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    4/5

    08.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Mischung zwischen Vergangenheitsbewältigung...

    Gute Mischung zwischen Vergangenheitsbewältigung und Gegenwart. Mehr Spannungsroman als Krimi. Toller Schreibstil, man will unbedingt Wissen was passiert ist. Tolles Buch.

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