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Band 2

Unbarmherzig Kriminalroman

Aus der Reihe Ein Gina-Angelucci-Krimi
180

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40983

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

453 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-29097-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40983

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

453 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-29097-3

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • KimVi

    aus Niedersachsen

    5/5

    05.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    In einem recht idyllischen…

    In einem recht idyllischen Dorf werden menschliche Knochen entdeckt, die offensichtlich bereits vor Jahrzehnten verscharrt wurden. Dieser Fund weckt das Interesse von Gina Angelucci, die gerade aus der Elternzeit zurückkehrt und ihren Dienst in der Cold-Case-Abteilung der Münchner Kriminalpolizei wieder antritt. Zunächst scheint es aussichtslos, die Identität der Toten und die Umstände ihres Todes zu entschlüsseln. Doch Gina Angelucci gibt nicht auf. Ihre Nachforschungen führen sie zurück in die Zeit des Zweiten Weltkriegs.... "Unbarmherzig" ist nach "Gedenke mein" der zweite Band der Dühnfort-Reihe, in dem Kommissar Konstantin Dünforts Frau, Gina Angelucci, im Zentrum der Handlung steht und die Ermittlungen führt. Auf ein Wiedersehen mit Tino Dühnfort darf man sich aber dennoch freuen, da er natürlich im privaten Handlungsstrang eine große Rolle spielt und sich die beiden über den Fall austauschen. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie unabhängig voneinander lesen. Dem aktuellen Geschehen kann man auch dann problemlos folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Zum besseren Verständnis der privaten und beruflichen Nebenhandlungen, und der Weiterentwicklung der Charaktere, empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der vorgesehenen Reihenfolge. Der Einstieg in den Krimi gelingt mühelos, denn Inge Löhnig versteht es wieder hervorragend, das Interesse am Fall und seinen Hintergründen zu wecken. In einem kurzen Rückblick in die Vergangenheit beobachtet man, was an dem Tag geschah, an dem die beiden Menschen, deren Knochen im aktuellen Fall gefunden werden, ihr Leben verloren. Dabei wird nicht zu viel verraten, sodass man gemeinsam mit Gina Angelucci auf Spurensuche gehen, und dabei eigene Überlegungen anstellen kann. Das Rätsel um die beiden Toten ist nicht so leicht zu durchschauen. Inge Löhnig legt Spuren aus, denen man nur allzu bereitwillig folgt. Allerdings ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint und deshalb muss man die eigenen Überlegungen oft überdenken und neu ansetzen. Dadurch bleibt die früh aufgebaute Spannung durchgehend erhalten. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und außerdem gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Handlungsorte und Protagonisten werden dabei so lebendig beschrieben, dass man mühelos ins Geschehen eintauchen und die Nachforschungen genießen kann. Die rätselhaften Ermittlungen, die in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zurückführen, sorgen allerdings nicht alleine für Spannung. Auch im Privatleben von Gina Angelucci und Tino Dühnfort stellt sich recht früh eine bedrohliche Atmosphäre ein. Eine unbekannte Frau beobachtet Gina, Tino und die kleine Tochter. Die beiden erfahrenen Ermittler haben kein gutes Gefühl dabei. Dieser Handlungsstrang sorgt für zusätzliche Spannung. Ich habe bisher alle Bände der Reihe mit großer Begeisterung gelesen und auch bei diesen Ermittlungen wurde ich nicht enttäuscht. Denn der alte Fall war äußerst interessant, die Charaktere lebendig und die aktuellen Ereignisse im privaten Bereich sorgten für zusätzliche Spannung. Ich bin hier voll auf meine Kosten gekommen und habe das Buch beinahe in einem Rutsch verschlungen.

  • J. Kaiser

    5/5

    18.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gut, spannend

    Unbarmherzig ist der zweite Band der Krimi-Reihe um die junge, sympathische Gina Angelucci, Spezialistin für ungeklärte Todesfälle bei der Münchner Kripo, die nach ihrer zweijährigen Elternzeit frisch in ihren Job zurückkehrt. Als in sich abgeschlossener Fall kann dieser Krimi aber auch ohne Vorkenntnisse aus dem Vorgängerband problemlos gelesen werden. Auch der zweite Fall für Gina Angelucci hat es wieder in sich, denn der Fund der mysteriösen Knochenfunde auf dem Kiesabladeplatz wird schnell zum Politikum und die zu ihrer zu alter Form auflaufende Gina sieht sich bei ihren sorgfältigen und hartnäckigen Ermittlungen mit erheblichen Widerständen konfrontiert, denn so manchen möchte die Vergangenheit lieber ruhen lassen. Für ihren neuesten, im Münchner Umland angesiedelten Kriminalroman hat die versierte deutsche Krimi-Autorin eine interessante Hintergrundgeschichte ersonnen, die sich mit einem dunklen Kapitel der deutschen Vergangenheit befasst. Die sehr gut recherchierten historischen Hintergründe um Zwangsarbeit während der NS-Herrschaft und dem Einsatz von „zwangsrekrutierten“ osteuropäischen Arbeitskräften in der deutschen Rüstungsindustrie hat Ilse Löhnig gekonnt in ihren fiktiven, sehr packenden Fall umgesetzt.

  • claudi-1963

    aus Schwaben

    5/5

    23.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn die Vergangenheit noch immer in den Köpfen herrscht

    "Die Rechten waren wieder da. Vermutlich waren sie nie weg gewesen. Und jetzt, wo der Wind sich drehte, krochen sie aus den Löchern und hofften, dass ihre Stunde kommen würde." (Buchauszug) Im idyllischen Altbruck, nahe München werden die Knochen von zwei Leichen gefunden. Anscheinend liegen sie hier schon mehrere Jahre, was Ginas Fall natürlich erschwert. Doch Gina möchte unbedingt herausfinden, wer diese beiden Toten waren und was damals geschah. Dann findet man heraus, dass beide erschossen wurden und das die männliche Leiche von Altbruck stammt und die Frau aus Lettland. Sehr wahrscheinlich war sie eine Zwangsarbeiterin aus der ehemaligen Munitionsfabrik (MUNO) die es damals gab. Gina Angelucci die Spezialistin für Cold Case Fälle der Kripo München und ihr Mann Tino Dühnfort sind zudem inzwischen glückliche Eltern. Trotz Herzfehler und dem Down-Syndrom, sind die beiden froh über die kleine Chiara. Doch eine seit kurzer Zeit werden sie von einer Frau beobachtet. Gina und Toni ist nicht wohl bei der Sache, weshalb sie nachforschen, wer die Frau ist. --- Meine Meinung: Das düstere Cover steht bezeichnend für das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, das in diesem Buch behandelt wird. Der Schreibstil ist unterhaltsam, locker, informativ, mitunter witzig und spannend, mit mehrere Handlungsstränge, die gut ineinander zusammenlaufen. Nicht nur das die Autorin hier eine besondere Thematik mit dem Down-Syndrom anschneidet, das in den letzten Jahren heiß diskutiert wurde. Sondern vor allem der Kriminalfall, der uns in die Nazivergangenheit des Jahres 1944 führt, ist sehr interessant. Außerdem geht es noch um eine gefährliche Stalkerin, die Gino und ihrer Familie das Leben schwer machen möchte. Die MUNO die hier in dem Buch erwähnt wird, ist nur fiktiv, sie steht jedoch für eine der vielen Munitionsfabriken, die es zur Kriegszeit in unserem und in Nachbarländern gab. Dort mussten hauptsächlich Kriegsgefangene, Juden und Zwangsarbeiter arbeiten. Dass man damals junge Menschen aus dem Baltikum einfach so verhaftet hat, um sie zur Zwangsarbeit nach Deutschland zu bringen, fand ich schon sehr erschreckend, könnte ich mir jedoch durchaus vorstellen. Ebenso fand ich realistisch dargestellt, wie auch heute noch das Denken diese gefährlichen Regimes in manchen Köpfen ist. Wir sehen es ja heute tagtäglich wie Rassenhass und Antisemitismus wieder zugenommen hat. Dazu noch eine Familienfehde, die seit Jahrzehnten zwischen zwei Familien herrscht. Alles aufgeheizt durch unausgesprochene Worte und durch einen Vermissten, den man für tot erklärt hat. Für mich ein wirklich guter Fall, den Gina hier nur mit sehr viel Engagement lösen durfte. Kein Wunder, das sie so beharrlich blieb, vermisst sie doch selbst schon seit Jahren ihre beste Freundin Hermine. Ebenso aussagekräftig wurden die Charaktere dargestellt, alle voran die toughe, motivierte und herzliche Gina, die aber auch mal durchgreifen kann, wenn es sein muss. Und gerade in Elternzeit verweilende Tino Dühnfort der mir mit seiner herzlichen Art leidtat, als Gina ihn so herunter machte für etwas, wo er nichts dafür konnte. Ein Krimi der sehr gut gerade in unser heutige angeheizte, aggressive Stimmung passt, weil sie genau zeigt, wie bösartig der Mensch sein kann. Von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

  • Susanne Poehls

    5/5

    10.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Spuren der Vergangenheit

    Auf einem Kiesablageplatz nördlich von München werden die sterblichen Überreste von zwei Menschen gefunden, die dort mehrere Jahrzehnte verscharrt gewesen waren. Gina Angelucci, Spezialistin der Münchener Kripo für Cold Cases, ist gerade aus der Elternzeit zurückgekehrt und übernimmt gegen den Widerstand des Oberstaatsanwalts den Fall. Die erste Spur führt in das neu ausgewiesene Gewerbegebiet der Gemeinde. Dort befand sich während des Nationalsozialismus eine Munitionsfabrik. Als die Analyse ergibt, dass das weibliche Opfer aus dem Baltikum stammt, scheinen sich die Zusammenhänge zu klären. Eine Zwangsarbeiterin wurde ermordet und mit ihr ein Mann, der aus der Gegend stammt. Aber nicht alle im Dorf Altbruck sind an einer Lösung des Falls interessiert, denn die Ermittlungen reißen alte Wunden auf. Ich habe großen Respekt vor Autoren, die die Ermittlungen zu Cold Cases spannend erzählen können, schließlich liegen die Morde schon lange zurück. Inge Löhnig ist für mich eine Meisterin dieses Faches. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, die aktuellen Ermittlungen und das Leben der Zwangsarbeiter 1944 in Deutschland, wobei der Hauptteil in der Gegenwart erzählt wird. Aber der Blick zurück macht das Buch zu etwas Besonderem, denn man erfährt sehr viel, unter welchen schwierigen Bedingungen die Menschen hier gelebt und gearbeitet haben. Insgesamt ein sehr lehrreicher Blick zurück. Und trotzdem bleibt die Spannung nicht auf der Strecke, was Täter und Motiv betrifft. Dadurch, dass die Handlung auch eng mit dem Schicksal einer Familie, die noch im Dorf lebt, verbunden ist, fühlt man als Leser auch besonders mit. Auf jeden Fall ein spannendes Buch mit einer wichtigen Lektion deutscher Geschichte, eine klare Leseempfehlung.

  • Tobias1504

    aus München

    5/5

    08.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Unbarmherzig von Inge Löhning…

    Unbarmherzig von Inge Löhning ist der zweite Band der Gina Angelucci Reihe. Gina Angelucci ist gerade erst aus der Elternzeit zurückgekehrt und soll sich direkt mit einem Fall beschäftigen in dem es sich um Lehrer dreht. Aber ehe sie sich wirklich reingearbeitet hat schlägt ein Fall bei Ihr auf, der schon über 70 Jahre zurückreicht. Ein kleiner bayrisches Dorf rückt in den Mittelpunkt. Im 2. Weltkrieg gab es hier eine Munitionsfabrik in der zwei Leichen gefunden wurden.. Sie möchte den Fall gerne aufklären und muss dafür tief in der Vergangenheit graben. Aber die Geheimnisse und die Machenschaften auf die Sie im Rahmen ihrer Recherche trifft lässt ihr den Atem stocken. Ich fand das Buch sehr flüssig geschrieben, und ich kann es wirklich sehr empfehlen.

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Bewertungen (180)

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    4/5

    08.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Mischung zwischen Vergangenheitsbewältigung...

    Gute Mischung zwischen Vergangenheitsbewältigung und Gegenwart. Mehr Spannungsroman als Krimi. Toller Schreibstil, man will unbedingt Wissen was passiert ist. Tolles Buch.

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