Produktbild: Der Turm der blauen Pferde
Band 1

Der Turm der blauen Pferde Kriminalroman

9

15,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2019

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,6/13,4/3 cm

Gewicht

417 g

Farbe

Schwarz / Eisblau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-141-6

Beschreibung

Rezension

Ein Paradebeispiel für einen äußerst gelungenen Roman. (...) Ein Paradebeispiel für oldschool und trotzdem modern. ("radio eins")
Ein faszinierendes Spiel um Wahrheit und Illusion, Original und Fälschung und die Bedeutung moderner Malerei. (...) [Den Lesern] eröffnen sich interessante neue Perspektiven auf die Bedeutung von Herkunft, Identität und Einzigartigkeit nicht nur von Kunstwerken, sondern auch von Menschen. ("Die Rheinpfalz")
Ein richtig spannender Krimi – und nicht abgehoben, nur weil es um Kunst geht. (...) Es ist zwar ein Kunstkrimi, aber im Grunde funktioniert das Ganze wie ein spektakulärer Vermissten- und Entführungsfall. Eine Geschichte voller Geheimnisse, jeder Krimifan kommt voll und ganz auf seine Kosten. ("WDR 2")
Eine ungemein fantasievolle Geschichte, die mit Geheimnissen jongliert, Fakten und Fiktion geschickt vermischt. Ein verwirrend-komplexes Puzzle um Original und Fälschung, satirische Seitenhiebe auf den Kunstbetrieb inklusive. Absolut lesenswert. ("Hamburger Abendblatt")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2019

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,6/13,4/3 cm

Gewicht

417 g

Farbe

Schwarz / Eisblau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-141-6

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

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  • mesu

    5/5

    27.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Die Faszination der Kunst verborgen in einer spannenden Geschichte

    Die Geschichte um das verschollene Gemälde von Franz Marc "Der Turm der blauen Pferde" ist ein wahrer Pageturner, der auch Laien die verborgenen Wunder der Kunst offenbart. Die Ermittler der Kunstdetektei von Schleewitz werden beauftragt die Spuren des Bildes zu untersuchen und geraten dabei in absonderliche und gar gefährliche Situationen. Können sie wirklich den Verbleib es Bildes rekonstruieren? Dem Autor ist ein richtiges Stück "Krimikunst" gelungen. Mit sympatischen clever agierenden Protagonisten und einer Geschichte die dem Leser spannend und facettenreich einen Einblick in die Welt der Kunst bietet. Ein toller Einstieg in eine neue Krimireihe

  • mesu

    5/5

    27.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Die Faszination der Kunst…

    Die Faszination der Kunst verborgen in einer spannenden Geschichte Die Geschichte um das verschollene Gemälde von Franz Marc "Der Turm der blauen Pferde" ist ein wahrer Pageturner, der auch Laien die verborgenen Wunder der Kunst offenbart. Die Ermittler der Kunstdetektei von Schleewitz werden beauftragt die Spuren des Bildes zu untersuchen und geraten dabei in absonderliche und gar gefährliche Situationen. Können sie wirklich den Verbleib es Bildes rekonstruieren? Dem Autor ist ein richtiges Stück "Krimikunst" gelungen. Mit sympatischen clever agierenden Protagonisten und einer Geschichte die dem Leser spannend und facettenreich einen Einblick in die Welt der Kunst bietet. Ein toller Einstieg in eine neue Krimireihe

  • sleepwalker

    5/5

    04.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Der Turm der blauen Pferde…

    Der Turm der blauen Pferde ist wohl eines der bekanntesten Gemälde des deutschen Expressionisten Franz Marc. Berühmt nicht allein deshalb, weil es seit 1937 als verschollen gilt. Damals wurde es von den Nazis zur „entarteten Kunst“ erklärt und beschlagnahmt. Danach verlor sich jede Spur. So viel ist an dem Roman von Bernhard Jaumann historisch belegt. Und jetzt ist es wieder da. Ein Sammler hat das Gemälde von einem Unbekannten gekauft und möchte nun von der Münchner Detektei Schleewitz einen Echtheitsnachweis. Die Detektei hat sich auf Provenienznachweise spezialisiert und soll den Verbleib des Bildes seit 1945 erforschen. Und so macht sich außer Rupert von Schleewitz noch die Kunsthistorikerin Klara Ivanovic an die Ermittlungen, unterstützt vom Archivar und Rechercheur Max Müller. Insgesamt ist es ein psychologisch interessantes Werk über Besessenheit in verschiedenen Ausprägungen. Angefangen von den beiden Hitlerjungen, die 1945 das Bild finden (einerseits besessen von der Vorstellung, das Reich zu retten, dann aber wird Ludwig vom Gemälde so in seinen Bann gezogen, dass den Rest seines Lebens nichts anderes mehr wirklich wichtig ist), bis hin zum Schraubenfabrikanten Egon Schwarzer, der das Bild unbedingt besitzen will und dafür drei Millionen Euro bezahlt. Das Buch ist flüssig und zum Teil spannend geschrieben, mit Sprachwitz und Ironie gewürzt und manche Wendungen sind einfach nur so überraschend, dass sie völlig absurd sind, aber zu 100 Prozent konnte es mich nicht fesseln. Das lag vermutlich an den Längen, über das das Buch sich zum Teil quält und die den Leser manchmal etwas ratlos zurücklassen. Natürlich haben die Hauptcharaktere ein Privatleben, aber vielleicht müsste es nicht so ausgeschmückt ausgewalzt werden? Im Vergleich zu den familiären Problemen von Detektei-Mitarbeiter Max Müller, sind Szenen mit Klaras Vater ein echter Beitrag zur Handlung, denn der an Parkinson erkrankte Aktions-Künstler führt zum Teil einerseits die Kunstwelt ad absurdum, durch ihn erfuhr ich aber viel Interessantes. Und ich habe auf jeden Fall auf dem Gebiet der (Kunst-) Geschichte einiges dazugelernt.

  • Renken

    5/5

    14.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Spiel mit Vergangenheit und Gegenwart und mit Sein und Schein

    Wer im Netz bei Wikipedia nach dem Eintrag „Der Turm der blauen Pferde“ sucht, der findet all die Rätsel und Fakten wieder, die diesem Kriminalroman die Grundlage geben. Sehr geschickt lässt der Autor Bernhard Jaumann das verschollene Gemälde fiktiv wieder auftauchen und verknüpft seine Fiktion mit dem tatsächlichen Geschehen. Er stattet das Gemälde zudem mit einer ganz eigenen Ausstrahlung aus, die zu besonderen Geschehnissen und Handlungen führt. Die drei ermittelnden Figuren Rupert, Karla und Max sind ausgezeichnet skizziert. Alle drei haben ihre eigenen, ganz persönlichen Sorgen und Eigenheiten, die direkt oder indirekt mit den Ermittlungen zu dem „Turm der blauen Pferde“ zu tun haben. Ein Krimi, der sich ganz erfrischend von der Masse abhebt.

  • leseratte1310

    4/5

    31.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Wieder aufgetaucht?

    Dieser Kriminalroman dreht sich um das seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verschollene Gemälde „Der Turm der blauen Pferde“ von Franz Marc. Herman Göring ließ seinerzeit dieses Gemälde aus der Ausstellung „Entartete Kunst“ holen und vereinnahmte es für seine eigene Kunstsammlung. Soweit die Realität und nun zum Krimi. Die Münchner Kunstdetektei von Schleewitz erhält den Auftrag herauszufinden, was es mit dem wiederaufgetauchten Gemälde auf sich hat. Ist es wirklich das Original? Während sich die Mitarbeiter der Detektei an die Ermittlungen machen, tauchen weitere Exemplare des Gemäldes auf. Ich muss gestehen, dass ich bisher noch kein Buch des Autors Bernhard Jaumann gelesen habe. Dieser Roman wird auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Zum einen gibt es die Geschichte von zwei Jungen, die in einem Tunnel einen Zug voll Kunstschätze entdecken, zum anderen die schwierigen Ermittlungen in der jetzigen Zeit. Der Schreibstil ist gut zu lesen und humorvoll. Ein reicher Industrieller hat das Werk erstanden und möchte nun die Provenienz nachgewiesen haben, weil das den Wert des Werkes ins Unermessliche treiben würde. Rupert von Schleewitz und seine beiden Mitarbeiter Ivanovic und Max Müller sind ein gutes Team, auch wenn sie so unterschiedlich ermitteln, wie sie selbst sind. Ihr Privatleben lernen wir nämlich sehr gut kennen. Bei Rupert von Schleewitz geraten private Interessen dazwischen und ihm muss auch schon mal klargemacht werden, wo die Prioritäten liegen. Es gibt eine Reihe von Wendungen, die dafür sorgen, dass es spannend bleibt. Um zu erfahren, wie die Geschichte endet, muss man das Buch lesen. Mir hat das Ende gefallen. Ein unterhaltsamer Krimi über Kunst und den Zirkus drumherum.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Wo ist der "Turm der blauen Pferde" abgeblieben?

    Der „Turm der blauen Pferde“ ist eines der bekanntesten Werke von Franz Marc. Seit seinem Verschwinden in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, ranken sich eine Vielzahl an Theorien um den Verbleib der Bild anbelangt. Wurde es von einem fanatischen Nazi noch vor Torschluss vernichtet? Hängt es in einem Keller eines reichen Kunstsammlers alias Cornelius Gurlitt? Oder haben es vielleicht die Amerikaner außer Landes gebracht? Dies ist die Ausgangssituation für diesen wirklich gelungen Romanauftakt um die Kunst-Detektei von Schleewitz. Chef der Detektei ist Rupert von Schleewitz, ein Mann, der sich zum Ziel gesetzt hat, verschwundene Kunstwerke wiederzufinden. Nach einer zerbrochenen Ehe lebt er oft einfach in Tag hinein, sollte jedoch ein wirklich wichtiger Auftrag angenommen werden, liegt es nun an ihm diesen auch anzunehmen. Seine rechte Hand ist Klara Ivanocic. Frau Ivanocic kommt aus einer bereits in frühen Kindertagen geschiedenen Ehe. Ihre Mutter ist als Klara gerade einmal 14 Jahre alt war nach Italien abgehauen. Sie entschied sich damals dafür in Bayern bei ihrem Vater zu bleiben. Dieser leidet zwar an vorschreitender Demenz, jedoch hat er Klara eine ganze Menge an Hintergrundwissen über Kunst vermittelt. Der dritte Mitarbeiter der Detektei „von Schleewitz“ ist Max Müller. Dieser hat eine ganz normale Familie mit zwei Töchtern, bei denen eine zur Zeit stark pupertiert. Darunter leidet leider auch sein fachmännisches Können wichtige Informationen zum Kunstsektor aus alten Archiven zu fischen. Als der Chef der Detektei einen Hinweis auf den angeblichen Verbleib des Gemäldes „Turm der Blauen Pferde“ erhält, wittert dieser die ganze große Sensation. Wäre das wirklich das Original von Franz Marc, welches seit 1945 vermisst wird, wäre seine Detektei mit einem Schlag die führende Kraft in ihrem Berufsstand. Die drei Kunstdedektive setzen alles daran das Originalwerk wieder zu finden. Als jedoch einer der beiden angeblichen Augenzeugen unter mysteriösen Umständen stirbt und der Zweite einfach nicht aufzufinden ist, glauben alle Drei immer mehr an einer wirklich gewaltigen Sache dran zu sein. Die Wege, die sie dabei einschlagen, sind äußerst unkonventionell und wirken daher auf mich umso realistischer! 2014 sah ich damals den Film „Monuments Men - Ungewöhnliche Helden“ mit Brad Pitt, Bill Muray und Geroge Clooney. Auch wenn der Film sicher eine ganze Menge an Kritik einstecken musste, hat er mir dennoch sehr gefallen. Mein Interesse an Raubkunst und dem damit verbundenen Einlagern großer Mengen an Kunstschätzen im Salzkammergut wurde geweckt. Seit Längerem bin ich daher auf der Suche nach einem guten Roman zu diesem Thema. Leider ist nach dem Film das Thema Kunstraub sehr schnell wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden und es gab in den letzten Jahren keine Neuerscheinung zu diesem, wie ich finde, doch wirklich sehr interessanten Thema. Umso größer war meine Freude als ich im Verlag Galiani Berlin, einem Verlag dem meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit zuteil wird, ein Buch zu diesem Thema erschienen ist. Nach knapp der Hälfte des Romans bin ich nun wirklich begeistert und kann diese wirklich fesselnde Geschichte vor einem realen Hintergrund wirklich jedem interessierten Laien weiterempfehlen. Interesse an Kunst sollte man haben, alles andere ergibt sich von selbst. Da auf dem Titelbild schön sichtlich Band 1 steht, hoffe ich auf eine baldige Fortsetzung.
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Hagen

    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Krimi, der sich ganz erfrischend...

    Ein Krimi, der sich ganz erfrischend von der Masse abhebt. Die Mischung aus einem realen, historischen Hintergrund und einer dazu passenden Fiktion in der Gegenwart macht diese Geschichte sehr lesenswert.

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