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  1. Der dunkle Bote
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Alex Beer

1. Der dunkle Bote

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe Band 3

Der dunkle Bote

Ein Fall für August Emmerich

Hörbuch (CD)

€ 19,29 inkl. gesetzl. MwSt.
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Beschreibung


Kommissar August Emmerich ist zurück!

Wien 1920: Ein Kälteeinbruch hat die Ernten vernichtet, jeder dritte Mann ist arbeitslos und das Verbrechen hat Hochkonjunktur. Doch der Mordfall, der jetzt die Stadt erschüttert, übertrifft alles bislang Dagewesene: Ein bizarr zugerichteter Toter wird aufgefunden, von einer Eisschicht bedeckt. Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Winter ermitteln – doch dieser Fall ist nicht das einzige Rätsel, das sie zu lösen haben. Emmerich ist immer noch auf der Suche nach Xaver Koch, dem Mann der seine Lebensgefährtin entführt hat und der sich als übermächtiger Gegner entpuppt ...

„Alex Beer recherchiert fantastisch und schreibt unfassbar spannend! Trotzdem werde ich nie wieder einen Emmerich-Krimi von ihr lesen. Ich möchte sie nur noch hören! Obonya spricht jede einzelne Figur genial! Er ist der Freddie Mercury des Hörbuchs!“ Bestseller-Autor Andreas Gruber

(6 CDs, Laufzeit: ca. 7h 37)

Beer, AlexAlex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach »Der zweite Reiter«, ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteraur, und »Die rote Frau«, nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019 ist »Der dunkle Bote«, erneut ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis sowie mit der MIMI 2020, der dritte, von den Fans lang erwartete Roman um Kriminalinspektor August Emmerich. Um es mit den Worten der Jury des Leo-Perutz-Preises zu sagen: »Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden.«

Obonya, CorneliusCornelius Obonya zählt zu den bekanntesten Schauspielern Österreichs. Er wirkte in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, u. a. in Tatort und CopStories sowie in den TV-Filmen Polt und Die Hebamme. Von 2013 bis 2016 verkörperte er den Jedermann bei den Salzburger Festspielen. Für Random House Audio las er bereits August Emmerichs ersten beiden Fälle: Der zweite Reiter und Die rote Frau.

Details

Medium

CD

Sprecher

Cornelius Obonya

Spieldauer

457 Minuten

Erscheinungsdatum

27.05.2019

Verlag

Random House Audio

Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Cornelius Obonya

Spieldauer

457 Minuten

Erscheinungsdatum

27.05.2019

Verlag

Random House Audio

Anzahl

6

Fassung

gekürzt

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783837145410

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Brutale Mordserie in der Wiener Nachkriegszeit

Bewertung aus Hamburg am 29.06.2020

Bewertet: Hörbuch (CD)

Wien 1920: Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Winter ermitteln in einer brutalen Mordserie, bei welcher den Opfern die Zungen herausgeschnitten und einer Journalistin zugesendet werden. Zugleich versucht Emmerich, seine Lebensgefährtin und ihre Kinder aus den Fängen ihres brutalen Ehemannes Xaver Koch zu befreien, der seit Kriegsende in hochkriminelle Machenschaften verwickelt ist. „Der dunkle Bote“ ist der dritte Band der historischen Krimi-Reihe um Emmerich und Winter, kann jedoch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Das damalige Wien ist düster, Arbeitslosigkeit und Hunger bestimmen den Alltag. Diese Atmosphäre ist im Roman sehr gut spürbar. Emmerich und Winter sind ein sehr ungleiches, aber dennoch erfolgreiches Ermittlerteam: Der ruppige und unkonventionelle Bulle mit seinem bedächtigen, charmanten Kollegen. Beide wissen ihre Stärken erfolgreich einzusetzen und ergänzen sich wunderbar. Der Fall gestaltet sich als spannend und undurchsichtig, während man parallel die Pläne von Xaver Koch mitverfolgen kann. Dass dieser mit Emmerich noch eine Rechnung offen hat, verleiht dem Roman einige recht bedrohliche Szenen. Beide Handlungsstränge haben mir sehr gut gefallen, wobei die Story für meinen Geschmack allerdings zunächst etwas schleppend in die Gänge kam, bevor sie mich so richtig fesseln konnte. Das Hörbuch wird von Cornelius Obonya gelesen, der mit seinem Wiener Akzent auf sehr geniale Art dem Kriminalfall die richtige Wiener Note verleiht und die verschiedenen Charaktere sehr gut interpretiert.

Brutale Mordserie in der Wiener Nachkriegszeit

Bewertung aus Hamburg am 29.06.2020
Bewertet: Hörbuch (CD)

Wien 1920: Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Winter ermitteln in einer brutalen Mordserie, bei welcher den Opfern die Zungen herausgeschnitten und einer Journalistin zugesendet werden. Zugleich versucht Emmerich, seine Lebensgefährtin und ihre Kinder aus den Fängen ihres brutalen Ehemannes Xaver Koch zu befreien, der seit Kriegsende in hochkriminelle Machenschaften verwickelt ist. „Der dunkle Bote“ ist der dritte Band der historischen Krimi-Reihe um Emmerich und Winter, kann jedoch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Das damalige Wien ist düster, Arbeitslosigkeit und Hunger bestimmen den Alltag. Diese Atmosphäre ist im Roman sehr gut spürbar. Emmerich und Winter sind ein sehr ungleiches, aber dennoch erfolgreiches Ermittlerteam: Der ruppige und unkonventionelle Bulle mit seinem bedächtigen, charmanten Kollegen. Beide wissen ihre Stärken erfolgreich einzusetzen und ergänzen sich wunderbar. Der Fall gestaltet sich als spannend und undurchsichtig, während man parallel die Pläne von Xaver Koch mitverfolgen kann. Dass dieser mit Emmerich noch eine Rechnung offen hat, verleiht dem Roman einige recht bedrohliche Szenen. Beide Handlungsstränge haben mir sehr gut gefallen, wobei die Story für meinen Geschmack allerdings zunächst etwas schleppend in die Gänge kam, bevor sie mich so richtig fesseln konnte. Das Hörbuch wird von Cornelius Obonya gelesen, der mit seinem Wiener Akzent auf sehr geniale Art dem Kriminalfall die richtige Wiener Note verleiht und die verschiedenen Charaktere sehr gut interpretiert.

Geniales Hörbuch

Bewertung aus Lahr am 02.03.2020

Bewertet: Hörbuch (CD)

Der dunkle Bote von Alex Beer eingelesen von Cornelius Obanya Bei „Der dunkle Bote“ handelt es sich um den dritten Band einer historischen Krimi Reihe. Auch ohne Vorkenntnisse konnte ich dem Ermittlerduo folgen. Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assisten Ferdinand Winter ermitteln in den 20iger Jahren in Wien in einer Zeit in der die Menschen ums überleben kämpfen. Ein Kälteeinbruch hat die Ernte vernichtet, jeder dritte Mann ist arbeitslos und die Verbrechen haben Hochkonjunktur. Dazu kommt ein Mordfall der alles bisherige in den Schatten stellt. Ein Mann wird, unter einer Eisschicht, Tod aufgefunden. Er ist übelst zugerichtet – Emmerich und Winter ermitteln. Dieser Fall lässt Emmerich nicht zur Ruhe kommen, dazu kommt das er nach wie vor auf der Suche nach seiner Lebensgefährdin Helene und ihren Kindern ist. Diese wurden von ihrem Mann, Xaver Koch, entführt. Der Krieg hat den Familienvater die Sinne geraubt und so kam er zwar gesund zurück, wurde aber zu einem brutalen Verbrecher. Mir hat das Hörbuch richtig gut gefallen. Emmerich und Winter waren mir vom ersten Moment an sympathisch. Neben Emmerich erscheint Winter ein bisschen blass, aber als Duo sind die beiden unschlagbar und sie ergänzen sich wirklich gut. Die Geschichte beginnt eher ruhig, nimmt dann aber immer mehr an Fahrt auf. Während des Hörens fragte ich mich immer wieder ob die beiden diese brutalen Morde stoppen würden können und natürlich ob sie Helene und ihre Kinder rechtzeitig finden würden. Beide Handlungsstränge haben mich komplett in den Bann gezogen und es gab Überraschungen und Wendungen mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Besonders gut gelungen fand ich auch das man das Gefühl hatte in die 20iger Jahre zurückgekehrt zu sein. Alles wurde so realistisch beschrieben das ich Bilder vor Augen hatte und die damalige Atmosphäre spürte. Gut gefallen hat mir auch Cornelius Obonya der dem Hörbuch Leben eingehaucht hat. Der Österreicher hat mich mit seiner Stimme sofort eingefangen und die Art und Weise wie er den „Wiener Dialekt“ mit eingebaut hat fand ich mega. „Der dunkle Bote“ hat mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen. Ich hatte zig Fragezeichen im Kopf, Gänsehautfeeling und trotz der düsteren Geschichte konnte ich mir ab und dann ein schmunzeln nicht verkneifen. Ich kann dieses Hörbuch uneingeschränkt empfehlen, vergebe gerne 5 Sterne und sicher ist das ich mir bei Gelegenheit auch die Vorgänger anhören werde.

Geniales Hörbuch

Bewertung aus Lahr am 02.03.2020
Bewertet: Hörbuch (CD)

Der dunkle Bote von Alex Beer eingelesen von Cornelius Obanya Bei „Der dunkle Bote“ handelt es sich um den dritten Band einer historischen Krimi Reihe. Auch ohne Vorkenntnisse konnte ich dem Ermittlerduo folgen. Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assisten Ferdinand Winter ermitteln in den 20iger Jahren in Wien in einer Zeit in der die Menschen ums überleben kämpfen. Ein Kälteeinbruch hat die Ernte vernichtet, jeder dritte Mann ist arbeitslos und die Verbrechen haben Hochkonjunktur. Dazu kommt ein Mordfall der alles bisherige in den Schatten stellt. Ein Mann wird, unter einer Eisschicht, Tod aufgefunden. Er ist übelst zugerichtet – Emmerich und Winter ermitteln. Dieser Fall lässt Emmerich nicht zur Ruhe kommen, dazu kommt das er nach wie vor auf der Suche nach seiner Lebensgefährdin Helene und ihren Kindern ist. Diese wurden von ihrem Mann, Xaver Koch, entführt. Der Krieg hat den Familienvater die Sinne geraubt und so kam er zwar gesund zurück, wurde aber zu einem brutalen Verbrecher. Mir hat das Hörbuch richtig gut gefallen. Emmerich und Winter waren mir vom ersten Moment an sympathisch. Neben Emmerich erscheint Winter ein bisschen blass, aber als Duo sind die beiden unschlagbar und sie ergänzen sich wirklich gut. Die Geschichte beginnt eher ruhig, nimmt dann aber immer mehr an Fahrt auf. Während des Hörens fragte ich mich immer wieder ob die beiden diese brutalen Morde stoppen würden können und natürlich ob sie Helene und ihre Kinder rechtzeitig finden würden. Beide Handlungsstränge haben mich komplett in den Bann gezogen und es gab Überraschungen und Wendungen mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Besonders gut gelungen fand ich auch das man das Gefühl hatte in die 20iger Jahre zurückgekehrt zu sein. Alles wurde so realistisch beschrieben das ich Bilder vor Augen hatte und die damalige Atmosphäre spürte. Gut gefallen hat mir auch Cornelius Obonya der dem Hörbuch Leben eingehaucht hat. Der Österreicher hat mich mit seiner Stimme sofort eingefangen und die Art und Weise wie er den „Wiener Dialekt“ mit eingebaut hat fand ich mega. „Der dunkle Bote“ hat mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen. Ich hatte zig Fragezeichen im Kopf, Gänsehautfeeling und trotz der düsteren Geschichte konnte ich mir ab und dann ein schmunzeln nicht verkneifen. Ich kann dieses Hörbuch uneingeschränkt empfehlen, vergebe gerne 5 Sterne und sicher ist das ich mir bei Gelegenheit auch die Vorgänger anhören werde.

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Ursula Raab

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Zeitreise in ein gefährliches Wien

Bewertet: eBook (ePUB)

Der 3. Fall von August Emmerich und Ferdinand Winter hat mir sehr gut gefallen. Die Ermittler lösen ihre Fälle auf eine ganz besondere und etwas eigene Art. Die Handlung ist spannenden und man fiebert mit den Ermittlern mit, ob sie den "Teufel" zur Strecke bringen können. Eine krminalistische Zeiteise in die Nachkriegszeit Wiens.
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Der 3. Fall von August Emmerich und Ferdinand Winter hat mir sehr gut gefallen. Die Ermittler lösen ihre Fälle auf eine ganz besondere und etwas eigene Art. Die Handlung ist spannenden und man fiebert mit den Ermittlern mit, ob sie den "Teufel" zur Strecke bringen können. Eine krminalistische Zeiteise in die Nachkriegszeit Wiens.

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Wien im Winter 1920 – düster, kalt und möderisch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch im nunmehr dritten Teil ihrer historischen Krimireihe um den unangepassten Kriminalkommisar Emmerich und seinen loyalen Assistenten Winter enttäuscht Alex Beer die Erwartungen ihrer Leser und Leserinnen nicht! Lose Fäden aus dem 1. und 2. Buch, wie die Frage nach dem Verbleib von Emmerichs großer Liebe und Lebensgefährtin, werden nun wieder aufgenommen und gemeinsam mit den historischen Entwicklungen zu einem spannenden, atmosphärisch dichten Knäuel verwoben. In diesem Buch geben eine Reihe von Todesfälle, in denen den Opfer die Zunge entfernt wurde, Emmerich und seinem getreuen Assistenten Winter nicht nur Rätsel auf, sondern bringen zudem letzteren sogar in tödliche Gefahr. Auch wenn ich mich wiederhole – diese Romanserie besticht einfach durch die vorkommenden Charaktere und düstersten Wiener Lokalkolorit der Nachkriegszeit. Vor allem gefällt mir die behutsame Einbettung der Geschehnisse in einen möglichst getreuen historischen Rahmen, der die Zerrissenheit dieser spannenden Epoche hervorragend zu schildern vermag. Im aktuellen Band werden dabei sozialen Gegensätzen, vor allem das Leiden und Schicksal so vieler Frauen dieser Zeit, und politischen Spannungen, wie revisionistische Tendenzen, die sich durch die Unsicherheiten im Umgang mit der noch jungen Regierungsform der 1. Republik ergeben haben, geschickt in die Krimihandlung eingebunden. TIPP: Auch im dritten Teil ist das von Cornelius Obonya hervorragend gesprochene Hörbuch nicht nur eine Alternative! Aufgrund seiner lebendigen Art der Lesung ist es geradezu wärmstens als Ergänzung empfohlen, da es einen mitten in den Wiener Winter des Jahres 1920 versetzt und den Figuren im wahrsten Sinne des Wortes eine Stimme gibt!
5/5

Wien im Winter 1920 – düster, kalt und möderisch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch im nunmehr dritten Teil ihrer historischen Krimireihe um den unangepassten Kriminalkommisar Emmerich und seinen loyalen Assistenten Winter enttäuscht Alex Beer die Erwartungen ihrer Leser und Leserinnen nicht! Lose Fäden aus dem 1. und 2. Buch, wie die Frage nach dem Verbleib von Emmerichs großer Liebe und Lebensgefährtin, werden nun wieder aufgenommen und gemeinsam mit den historischen Entwicklungen zu einem spannenden, atmosphärisch dichten Knäuel verwoben. In diesem Buch geben eine Reihe von Todesfälle, in denen den Opfer die Zunge entfernt wurde, Emmerich und seinem getreuen Assistenten Winter nicht nur Rätsel auf, sondern bringen zudem letzteren sogar in tödliche Gefahr. Auch wenn ich mich wiederhole – diese Romanserie besticht einfach durch die vorkommenden Charaktere und düstersten Wiener Lokalkolorit der Nachkriegszeit. Vor allem gefällt mir die behutsame Einbettung der Geschehnisse in einen möglichst getreuen historischen Rahmen, der die Zerrissenheit dieser spannenden Epoche hervorragend zu schildern vermag. Im aktuellen Band werden dabei sozialen Gegensätzen, vor allem das Leiden und Schicksal so vieler Frauen dieser Zeit, und politischen Spannungen, wie revisionistische Tendenzen, die sich durch die Unsicherheiten im Umgang mit der noch jungen Regierungsform der 1. Republik ergeben haben, geschickt in die Krimihandlung eingebunden. TIPP: Auch im dritten Teil ist das von Cornelius Obonya hervorragend gesprochene Hörbuch nicht nur eine Alternative! Aufgrund seiner lebendigen Art der Lesung ist es geradezu wärmstens als Ergänzung empfohlen, da es einen mitten in den Wiener Winter des Jahres 1920 versetzt und den Figuren im wahrsten Sinne des Wortes eine Stimme gibt!

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