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Heiliger Zorn Wie die frühen Christen die Antike zerstörten - Mit zahlreichen farbigen Abbildungen

11

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.04.2019

Abbildungen

mit 2 Farbbildteilen

Verlag

Dva

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22/14,6/4 cm

Gewicht

670 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Darkening Age. The Christian Destruction of the Classical World

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04775-5

Beschreibung

Rezension

»Ein hochaktuelles Plädoyer für Aufklärung und Vernunft, für Toleranz und Pluralismus. Und eine leidenschaftliche Absage an Fundamentalisten jeder Art, die eine liberale, weltoffene Gesellschaft zum Einsturz bringen wollen.« ("FOCUS Online")
»Ein glänzend geschriebenes Buch, eine fakten- und quellengestützte Geschichtserzählung.« ("Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik"")
»Nixey weiß bildhaft und punktgenau zu formulieren. In den Quellen sattelfest, bereitet sie Geschichte auf exzellente Weise für ein breites Publikum auf.« ("dpa-StarLine")
»Ein großartiges Buch und ein wichtiger Beitrag zur Erforschung des ideologischen Extremismus, mit dessen mannigfachen aktuellen Erscheinungsformen und Auswirkungen sich auch die moderne Welt vielerorts konfrontiert sieht.« ("AiD – Archäologie in Deutschland")
»Eindrucksvoll erzählt.« ("P.M. History")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.04.2019

Abbildungen

mit 2 Farbbildteilen

Verlag

Dva

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22/14,6/4 cm

Gewicht

670 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Darkening Age. The Christian Destruction of the Classical World

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-421-04775-5

Herstelleradresse

DVA Dt.Verlags-Anstalt
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    12.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Um 385 n.Chr. zogen religiöse…

    Um 385 n.Chr. zogen religiöse Eiferer durch den Osten des Römischen Reichs und zerstörten Tempel, Statuen und andere heidnische Kunstwerke. Der „Triumph“ des Christentums hatte begonnen. Die englische Altphilologin und Journalistin Catherine Nixey schildert in ihrem Buch, wie die frühen Christen mit aller Macht Andersgläubige bekehren wollten und dabei äußerst gewalttätig vorgingen. Antike Götterstatuen wurden von ihren Sockeln gestoßen und darauf ein Kruzifix errichtet. Skulpturen und Mosaike wurden zu Schutt gemahlen, um daraus Kirchen zu errichten. Bücher und Schriften wurden öffentlich vernichtet. Die Situation und die Gräueltaten verschlimmerten sich, als die christliche Lehre vom römischen Kaiser Konstantin zur Staatsreligion erhoben wurde. Kunst, Malerei, Dichtung und Tanz … alles wurde als Teufelswerk angesehen und die Ausübenden standen im Dienste Satans. Thermen waren ein Hort der Unmoral: „Wer einmal in Christus gewaschen ist, braucht kein zweites Mal gewaschen zu werden.“ Trotz der Gräueltaten hatten die christlichen Moralapostel keine Skrupel: „Wer Christus hat, kann kein Verbrecher sein“. Sie wollten gegen die Barbarei kämpfen und entpuppten sich als die wahren Barbaren. Über Jahrhunderte wurde auch die Wissenschaft behindert. Aber auch die Christenverfolgung wird ausreichend beleuchtet. Nixeys Buch ist spannend, fakten- und detailreich geschrieben – ein Plädoyer für Aufklärung und Toleranz – ganz wichtig in unseren Tagen.

  • Bewertung

    aus Neukirchen

    5/5

    29.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein völlig anderer Blickwinkel auf das Christentum

    Dieses religionskritische Sachbuch wird mit Sicherheit einigen Leuten ganz und gar nicht gefallen, denn Catherine Nixey zeigt darin nachprüfbar auf, wie das Christentum wirklich begann und welche historischen Folgen dies nach sich zog. Sehr empfehlenswert!

  • S.A.W

    5/5

    05.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Waren die Christen die Taliban der Antike? (Die Presse, 5.5.19, S46f)

    Die britische Historikerin Catherine Nixey entzaubert alle Mythen vom friedfertigen, verfolgten Christentum der Antike. Es war genau umgekehrt. Kaum hatte Kaiser Konstantin das Christentum zur Staatsreligion gemacht, kamen schwarzgekleidete Fanatiker in Horden aus der Wüste Syriens und Ägyptens, zerstörten Tempel und Statuen in Palmyra, später in Alexandria. Intolerante Fanatiker verbreiteten das Christentum, übten Gewalt gegen alle, die sich nicht bekehren lassen wollten, zerstörten Tempel und Kultgegenstände, verbrannten die Bücher in den Bibliotheken. Nach 100 Jahren hatten sie alle Andersgläubigen im römischen Reich verdrängt, unter Anwendung von Gewalt und Terror. Laut den Forschungen Nixeys waren es vor allem Christen, die die antike Zivilisation mit ihrer Ästhetik, ihrem Wissen und ihrer Philosophie zerstörten. Dieses Wissen ist nicht neu. Bereits der Altmeister der antiken Geschichtswissenschaft, Edward Gibbon, schilderte 1788 in seinem 6-bändigen Hauptwerk, wie fanatisch die Christen gegen Andersgläubige vorgingen, untereinander in ihren Sektenkämpfen waren sie noch grausamer. Märtyrer gab es in 300 Jahren nur einige hundert, die Zahl wurde später maßlos übertrieben. Schon in der Aufklärung lösten diese bekannten Fakten die erste Welle der Kirchenkritik aus. Soviel zu Liebe und Barmherzigkeit Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Legionen des Varus"

  • Bewertung

    4/5

    02.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Schattenseiten des Christentums

    Wo soll ich anfangen... erstmal hat mich das Buch wirklich überzeugt. Allein das Cover ist sehr aussagekräftig und der Schreibstil der Autorin macht es nicht langweilig, sondern ganz im Gegenteil sehr spannend und fesselnd. Wie oft ich den Kopf geschüttelt habe über die Ignoranz, die Grausamkeit, ja manchmal sogar die Dummheit der "antiken" Christen, kann ich gar nicht zählen. Jedem Menschen das Seine, aber was sich damals zugetragen hat, ist wirklich nicht mehr moralisch vertretbar, wie so vieles auf dieser Welt. Nixey bezieht einige ihrer Thesen aus den Werken des englischen Historikers Edward Gibbon, der sich zu Lebzeiten sehr viel mit dem Thema beschäftigt hat. Das fundierte Ausschmücken anhand von Zitaten aus Gedichten, Briefen und anderen Schriften sowie die vielen Abbildungen innerhalb des Buches machen die Sachgeschichte wirklich sehr interessant und lehren viel über die Antike und wie sie von den Christen zerstört worden ist. Ich war teilweise wirklich erschrocken von den Gräueltaten der Christen und teilweise musste ich lachen, weil Menschen wegen bzw. für ihren Glauben Dinge tun, oder eher getan haben, die an Wahnsinn grenzen. Das Buch ist eine große Empfehlung und ich lege es allen Menschen ans Herz, die die Augen nicht verschließen wollen. Viel Freude!

  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    17.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heiliger Zorn

    Sehr interessantes Buch. Es gibt Aufschluss, dass in anderen Epochen gleiches geschah und geschieht. Sollte man mal darüber nachdenken. Das Buch kann man, für Jene, die diese Thematik interessiert empfehlen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Silvio Weitzl

    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    07.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben

    Mit viel Augenzwinkern und schonungsloser Ehrlichkeit zeigt die Autorin auf, wie die radikale monotheistische Sekte mit allen denkbaren Mitteln und eiskaltem Kalkül die Herrschaft für sich beanspruchte und mit jedweder Grausamkeit bis in die Gegenwart ungestraft Bestand haben darf. Es wird erschreckend erkennbar wozu Menschen fähig waren und noch sind, wenn sie sich im Recht sehen. Markus 12:31 nimmt man im Zweifelsfall selbst nicht so genau. Ein wichtiges Werk, welches einige Freunde konservativer Gesinnung die ansonsten gefalteten Hände über ihren Köpfen zusammenschlagen lassen wird. Um mit einem bedenklichen Zitat von Paulus zu schließen: „Die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott.“
  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    4/5

    15.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine Spur von christlicher Nächstenliebe

    Catherine Nixey wirft einen kritischen Blick auf das frühe Christentum. Hier springen nicht die Märtyrer freudig dem Löwen in den Rachen und strömen die Menschen dankbar in die neuen Kirchen. In diesem Buch begegnen wir fanatischen Bilderstürmern, dogmatischen Eiferern, die das jahrhundealte Erbe der griechischen und römischen Antike blindwütig zerstören – und ihren Opfern. Es ist ein manchmal polemisches, aber trotzdem realistisches Buch, eine Sicht auf die Antike aus einer ungewohnten Perspektive, das macht den Reiz dieses Werkes aus. (Siehe auch: Heather, Die letzte Blüte Roms)

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