Simon und Ines sind ein glückliches Paar – sie erwarten sogar ein zweites Kind. Als bei Simon Krebs diagnostiziert wird, wird ihr gemeinsames Leben in seinen Grundfesten erschüttert. Doch statt zu erstarren, nehmen sie die Herausforderung an, leben jeden Tag ganz intensiv und beginnen zu bloggen, um Mut zu machen, aber auch um einen Stammzellenspender für Simon zu finden. Bei den Registrierungsaktionen mit der DKMS werden für viele andere Erkrankte Spender gefunden. Simon kann so viele Leben retten, verliert am Ende aber dennoch sein eigenes. Im Juli 2018 mussten Ines und die Kinder sich von ihrem Mann und Papa verabschieden. In ihrem berührenden Memoir schreibt Ines Gillmeister über den langen Weg ihres Mannes, über Zweifel und Hoffnungslosigkeit und lange Nächte im Krankenhaus, aber auch über das Glück der Anteilnahme, die Hilfsbereitschaft so vieler Menschen und das tägliche Miteinander einer Familie, die beschlossen hat, sich nicht unterkriegen zu lassen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Butterblume1508
aus Kreis RE
5/5
20.04.2019
Buch (Taschenbuch)
Ein ganz ganz toll geschrieben…
Ein ganz ganz toll geschriebenes Buch. Es hat mir viel gegegeben dieses Buch zu lesen und ich wünsche mir das es sehr viele lesen und sich typisieren lassen! Ein Buch was Mut macht und einfach positiv ist und meine Denkweise auch teilweise positiv verändert hat! Ein ganz tolles Buch und absolut 5 Sterne wert!
Tine_1980
5/5
29.03.2019
Buch (Taschenbuch)
Bewegende Geschichte über den Krebs
Simon und Ines sind ein glückliches Paar – sie erwarten ein zweites Kind. Als bei Simon Krebs diagnostiziert wird, bricht erst mal alles zusammen. Doch statt zu erstarren, nehmen sie den Kampf, die Herausforderung an, genießen jeden Tag ganz intensiv und beginnen zu bloggen. Sie möchten unbedingt einen Stammzellenspender für Simon finden und auch Mut machen. Bei der Aktion mit der DKMS finden sich Spender, aber nicht für Simon. So hat er dadurch anderen Erkrankten ein längeres Leben geschenkt, aber die Familie musste sich im Juli 2018 von ihrem Helden verabschieden. Dies ist ein Buch über den langen Weg ihres Mannes, über die Aufenthalte im Krankenhaus, aber auch die Gefühle von Zweifel, Hoffnungslosigkeit bis hin zu einer Hilfsbereitschaft, die man so nicht erwartet hat und einer Familie, die versucht noch so viel Erinnerungen wie möglich zu erschaffen.
Wie ungerecht das Leben doch spielt, konnte man schon in vielen Büchern lesen. Auf dieses bin ich durch eine Reportage aufmerksam geworden. Dort sprach Ines Gillmeister über ihren Verlust. Sie war gefasst und dennoch machte sie einen „älteren, abgekämpften“ Eindruck, was auch völlig verständlich ist.
Das Buch erzählt die Geschichte vom Kennenlernen, über das erste Auftreten des Krebses bis hin zum Tod von Simon. Es wird nichts beschönigt, alles direkt so an den Leser weitergegeben, wie es passiert ist und macht einem klar, wie unfair das Leben sein kann.
Die Zwei führten eine schöne Beziehung, man spürt den Zusammenhalt, die unbändige Kraft und den Kampf, den Simon mit seiner Familie gegen „Kunibert“ führt.
Der Schreibstil war für mich etwas nüchtern gehalten, was aber nicht als Nachteil zu sehen ist. So musste ich nicht mit den Tränen kämpfen, sondern einfach „nur“ schlucken. Es ist für die Vier ein Geschenk gewesen, doch noch einige Jahre zusammen erleben zu dürfen und diese mit vielen Erinnerungen füllen zu können. Teils bekamen sie Unterstützung und konnten so schöne Ausflüge erleben, doch immer war Kunibert dabei und die Angst, dass es durch einen unvorhersehbaren Krankenhausaufenthalt doch nicht klappte.
Simon war stark und hat erst zum Ende hin aufgegeben, erst dann wurde über die Beerdigung gesprochen, erst dann hat er seine Wünsche geäußert. Vorher wurde immer in Abschnitten geplant. Was steht bis zur nächsten Chemo an? Was erreicht man als nächstes? Bald ist der 10. Geburtstag der Tochter, erlebe ich diesen noch? Und immer war der Wunsch da „Ja“ zu sagen und auch diese Einstellung hat meiner Meinung nach viel geholfen, ihn so lange gegen Kunibert gewinnen zu lassen.
Ines gehört mein größter Respekt, sie hat Simon vom Anfang bis zum Ende begleitet und ihm immer wieder seine Hilfe angeboten. Auch wenn sie am Ende war, hat sie ihm die nötige Zuversicht gegeben und sich durch ihre eingeholten Informationen und ihre Aktionen über Wasser gehalten. Es muss verdammt schwer sein, zwei Kinder bei Laune zu halten und gleichzeitig um das Leben seines Mannes zu fürchten. Jeden Tag aufs Neue den Kopf nach oben zu recken, ein Lächeln aufzusetzen und zu funktionieren, muss eine immense Kraft kosten und dass sie nicht an der Belastung kaputt gegangen ist, ist bewundernswert.
Es werden die schönen, aber auch die kraftraubenden, schweren Zeiten gezeigt, doch immer wieder sieht man, dass die Beiden einfach zusammen gehören.
Was ich besonders gelungen fand, waren die Erklärungen, die Ines ihren Kindern wegen des Krebses und der Chemo gegeben hat und wie sich dies auch durch das gesamte Buch gezogen hat.
Was ich erschreckend fand, war die Tatsache, dass sich viele Freunde nicht mehr gemeldet haben. Dass eine Hemmschwelle da ist, man nicht weiß, was man sagen soll, es bis zu einem gewissen Maß von sich fernhalten will, ist verständlich. Aber dass man so allein gelassen wird, ist wirklich traurig. Hier war Ines wohl auch zu recht sehr enttäuscht.
Ein Buch zum Mut machen, zum Aufrütteln sich typisieren zu lassen und ein Memoire für Simon, der zeigen soll, wie viel Kraft es kostet, aber wie wertvoll jeder Tag mit seinen Lieben auch ist. Berührend und eine wundervolle Familie!
Bewertung
aus Berlin
5/5
06.03.2019
Buch (Taschenbuch)
Rock den Himmel, mein Held
Das Buch von Ines Gillmeister ist eine Autobiographie über ihr Leben, mit ihrem Mann Simon, seiner Erkrankung und ihren Kindern. Sie schreibt sehr schön und darf Buch liest sich sehr gut und ich war beim Lesen tief bewegt und hatte oft Tränen in den Augen.
Bewertung
aus Celle
5/5
15.02.2019
Buch (Taschenbuch)
Das Buch lässt einen nicht mehr los
Das Cover ist nicht besonders auffällig, aber die lächelnden Gesichter sagen einfach alles aus.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und micht tief berührt, wie Ines die Geschichte beschreibt.
Wenn man dieses Buch liest, muss man sich auf Tränen einstellen, denn diese Geschichte wird niemanden kalt lassen. Mehr als ein Mal sind mir die Tränen gekommen und ich habe auf jeder Seite mitgehofft und mitgebangt.
Dieses Buch wird einen nicht mehr los lassen und noch lange beschäftigen.
Ines beschönt nichts in dem Buch und das hat mich noch mehr getroffen. Sie schildert ihre Geschichte ganz klar.
Ich kann diesem Buch nur 5 Sterne geben. Es hat mich tief berührt und auch Tage, nachdem ich es beendet hatte, immer noch beschäftigt.
Bewertung
aus Hannover
5/5
13.02.2019
Buch (Taschenbuch)
Das Leben ist zu kurz, um es kampflos aufzugeben...
Lest dieses Buch! Lernt aus diesem Buch! Werdet Stammzellenspender!
Dieses Buch erzählt die Geschichte von Ines, Simon, ihrer kleinen Familie und Kunibert - der Krabbe. Was klingt wie der Name eines lustigen Kinderbuchs, ist in Wirklichkeit eine heimtückische Krankheit.
Ines ist gerade mit dem zweiten Kind schwanger, als ihr Held Simon die Diagnose Krebs erhält. Alle sind geschockt. Doch statt sich einzuigeln, in Mitleid zu schwelgen und aufzugeben, feiert diese Familie das Leben in allen Farben und Formen, denn das Leben ist zu schön, um es kampflos aufzugeben.
Dieses Buch ist für mich zum aboluten Herzbuch geworden. Eine Hymne an das Leben. Es strotzt vor Mut, Kraft, Ausdauer und unendlicher Liebe - einfach ein großes "JA an das Leben", auch wenn scheinbar alles den Bach runtergeht.
"In guten wie in schlechten Zeiten" ist hier nicht nur ein leicht dahergesagter Spruch, sondern wird in vollen Zügen und bis zum letzten Atemzug gelebt.
Ines Gillmeister schafft es ungeschönt und ehrlich, aber traumhaft schön die Geschichte ihres Helden zu erzählen, die trotz der traurigen Endes einfach so zauberhaft witzig, positiv und lebensbejahend ist, dass sich hier jeder eine Scheibe abschneiden sollte.
Ich habe noch nie so viel positive Energie beim Lesen gespürt, wie beim Verschlingen dieses Buches.
Ich bin verliebt. Verliebt in Simon, verliebt in ihre zauberhaften Kinder und verliebt in Ines - eine Frau die ihresgleichen sucht.
Ich wünsche mir sehr, dass dieses Buch von vielen, vielen Menschen gelesen wird. Das diese Menschen, ob gesund oder krank, betroffen oder nicht betroffen, etwas aus diesem Buch lernen können und dass die Geschichte das bewirkt, was Simon sich gewünscht hat: Aufmerksamkeit erregen, Leute animieren gutes zu tun und sich im Kampf gegen den Krebs zu angagieren.
Es tut nicht weh, sich typisieren zu lassen!
Ich für meinen Teil habe unfassbar viel für mich mitnehmen können. Dieses Buch war eine Bereicherung!
Dieses Buch und dieser Held werden immer einen Platz in meinem Herzen und meinem Bücherregal haben.
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