Produktbild: Nichts als die Nacht
Band 14690

Nichts als die Nacht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2019

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,2/12,3/1,5 cm

Gewicht

183 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Nothing but the night

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14690-6

Beschreibung

Rezension

›Nichts als die Nacht‹: Ein wilder Debütroman des ›Stoner‹-Autors John Williams. ("Der Tagesspiegel")
Ein Adjektiv- und Metaphernfeuerwerk, das einen an Stefan zweig denken lässt, zeugt das Buch von den Verlustängsten der Jugend und eine von Pathos geprägten Wahrnehmung der Welt, inklusive des Todes. ("Rolling Stone")
Fieberhaft und fesselnd. ("Morgenpost am Sonntag")
In einer flirrend-fiebrösen Stimmung begleitet der Autor seinen Helden, den Müßiggänger Arthur Maxley, durch einen Abend und eine Nacht. ("Neue Presse")
Ein Weltschmerztag im Leben eines einsamen, zornigen jungen Mannes: Schon das Debüt lässt das wiederentdeckte Erzählgenie von John Williams ahnen. ("Sächsische Zeitung")
Romane von John Williams (1922-1994) sind etwas Besonderes. ("Die Tagespost")
Dieses Buch eines jungen Autors, der später zum erfolgreichen Literaturprofessor und angesehenen Romancier werden sollte, ist ein Ausbruch voll drastischen Gestaltungswillens. ("Basler Zeitung")
Alle vier Williams-Romane zeigen eine solche sprachliche Virtuosität und inhaltliche Meisterschaft, dass es einem schier den Atem verschlägt. ("Lebensart im Norden")
John Williams' schmales Prosawerk liegt nun - brillant übersetzt von Bernhard Robben - in Gänze auf Deutsch vor. ("Südwest-Presse")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2019

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,2/12,3/1,5 cm

Gewicht

183 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Nothing but the night

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14690-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • MEva

    aus Düsseldorf

    4/5

    12.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Für Fans von "Mrs. Dalloway" und dem "Fänger im Roggen"

    Solide Erzählung der verhängnisvollen Nacht eines schwer traumatisierten jungen Mannes. Erst langsam entfaltet sich die Erinnerung an das schwerwiegende Ereignis, was den Protagonisten Arthur seit seiner Kindheit prägt. Heute würden wir von PTSD sprechen. Wir begleiten ihn "durch die Nacht". Was nach einem sehr trostlosen Buch klingt (Scheinbar auch die Worte des ersten Publizisten) sind eine 150 Seiten lange Charakterstudie, die durch Williams' - schon damals- wunderschönen Schreibstil auflebt. Ein lesenswertes Erstlingswerk für Fans dieses begabten Autors.

  • Bewertung

    aus Leiblfing

    5/5

    16.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ein Gewitter...

    Diese schmale Novelle umfasst gerade mal 148 Seiten und ist das Erstlingswerk des Autors von "Stoner". Wie im Klappentext verraten wird, entstand das Werk nach einem Flugzeugabsturz im Dschungel, wo er wochenlang schwer verletzt festsaß. Arthur Maxley bezeichnet sich selbst als Träumer und Außenseiter. Mit Sicherheit ist er keine Identifikationsfigur, nicht mal für sich selbst. Von einem Kindheitstrauma schwer gezeichnet, lässt er sich in seinem Leben ziellos treiben, ohne darin zurecht zu kommen. Bereits auf den ersten Blick wirkt er alles andere als normal. Wir begleiten ihn lediglich einen Abend und eine Nacht lang. Maxley entschließt sich zu einem Treffen mit seinem Vater, zu dem er ein unausgesprochen belastetes Verhältnis hat und das ungut und abrupt endet. Mit steigendem Alkoholpegel und der Gesellschaft einer flüchtigen Bekanntschaft nähert sich die Geschichte unaufhaltsam einem dramatischen Höhepunkt. In diesem frühen Werk von John Williams ist bereits das große Erzähltalent erkennbar, die Fähigkeit Situationen zu beschreiben und Emotionen rüberzubringen. So herrscht eine düstere, unheilschwangere Atmosphäre vor, die in mitreißenden Bildern transportiert wird. Der Leser ahnt, dass Schreckliches passieren muss, dass die angestauten, unterdrückten Gefühle des Protagonisten irgendwann außer Kontrolle geraten müssen und sich dann entladen werden, wie ein Gewitter. "Jetzt aber stürzte die Erinnerung auf ihn ein wie eine Flut, die zu lange aufgestaut und zurückgehalten worden war, wodurch sie schrecklich an Kraft und Wucht gewonnen hatte." Seite 41 Dieses kleine Büchlein lässt mich vor allem durch seine sprachliche Brillanz, begeistert zurück. Ein ganz großes, absolut lesenswertes Debüt eines leider bereits verstorbenen Autors. Die restlichen vorliegenden Romane werde ich mir noch besorgen.

  • Bewertung

    5/5

    14.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    John Williams schrieb diese Novelle als er Anfang 20 war

    Ein dicht gewebter Wortteppich am Rande der Psyche eines jungen Mannes. Williams erstes Buch hat nicht die Zielsicherheit, die er in Stoner bewiesen hat, trotzdem oder gerade deswegen ist "Nichts als dis Nacht" unbedingt lesenswert. Für alle Freunde des Surrealen, für alle, die sich über die Schönheit (oder Schrecklichkeit) eines einzelnen Satzes freuen können.

  • Bewertung

    5/5

    11.09.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reise in die Abgründe der menschlichen Psyche

    Im Starkregen des Dschungels schrieb John Williams seinen Debütroman, der nun endlich in deutscher Erstübersetzung vorliegt. Williams erzählt die Geschichte von Arthur Maxley, der sein Leben im Schatten von Schuld und Verzweiflung mehr dahingeleiten lässt, als wirklich lebt. Nach einem dramatischen Zwischenfall in seiner Vergangenheit, mit dem er längst noch nicht abgeschlossen hat, gerät sein Leben immer mehr in einen Strudel aus Angst, Aggressivität und Scham. In gewohnter Manier schildert Williams die grausame Realität auf ruhige, betont zurückhaltende Art und Weise, was das seelische Grauen, die Arthur durchlebt noch einmal maximiert. Bereits der Einstieg in die Novelle, die Schilderungen eines Träumenden, zeigt Williams ganzes Können, indem er zwei Perspektiven miteinander verschmilzt und seinen Protagonisten aus der Metaebene beobachtet. Im weiteren Verlauf baut Williams die Spannung sukzessiv auf, lässt fast beiläufig immer wieder Bruchstücke von Arthurs bisherigen Lebens einfließen. Der Roman endet mit einem grandios grauenhaften Finale, dass dermaßen an die Substanz geht, dass man noch lange daran zu knabbern hat. "Nichts als die Nacht" ist um einiges düstere und abgedroschener als Williams bekanntes Werk "Stoner" und überzeugt dennoch auf ganzer Linie.

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