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Produktbild: Der unterlegene Mensch

Der unterlegene Mensch Die Zukunft der Menschheit im Angesicht von Algorithmen, künstlicher Intelligenz und Robotern

Aus der Reihe riva PREMIUM

2,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

05.11.2018

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

10424 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783745303230

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Text-to-Speech

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

05.11.2018

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

10424 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783745303230

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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5/5

Technologie versus menschliches Denken

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Digitalisierung schreitet in all unseren Lebenslagen immer weiter fort. War es vor noch nicht einmal zwei Jahrzehnten undenkbar, daß ausnahmslos alle Bereiche davon betroffen sind, ist das heute bereits knallharte Realität. Der studierte Mathematiker, Physiker und Philologe Armin Grundwald nimmt uns mit auf eine Reise quer über den Globus. Vom hintersten Winkel einer Berghütte in den Alpen, bis zu den weiten Steppen Zentralafrikas, reicht heute die Digitalisierungswelle. Doch ist wirklich alles so schlimm wie uns manche Weltuntergangsromane des 20sten Jahrhunderts prophezeien? Nein, sagt Grundwald. Grundwald beginnt sein wirklich gut zu lesendes Buch mit einer allgemeinen Einschätzung von Zukunftsforschern. Eine ganze Reihe an Wissenschaftlern, Börsenmarklern und, wie er es nennt „digitalen Spinnern“, versucht die Auswirkungen auf unser Leben zu ergründen. Doch technologische Fortschritte hat es in der Geschichte der Menschheit schon immer gegeben. Eine schöne Metapher in seinem Buch ist die Erfindung des Faustkeils. Ist der Faustkeil nicht ein viel besseres Werkzeug um Figuren und Landschaften in den kahlen Felsen zu schnitzen, als dies mit blossen Händen zu tun? Oder war es nicht immer schon ein Traum des Menschen fliegen zu lernen. Erst durch die Kreativität, die wir besitzen, haben wir auch die Möglichkeit dies zu bewerkstelligen. Nicht Technologie hat dies möglich gemacht, sondern der Mensch selber. Der Mensch selbst ist die Antriebskraft, die alle weiteren Technologiesprünge von gestern und auch morgen aufbauen. Ein von ihm immer wieder gerne genannter solcher Sprung gelang der Menschheit durch das Fliegen. Doch als der Himmel unseres Heimatplaneten zu klein wurde, musste es weiter hinausgehen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern um Werner von Braun, ebenso ein Deutscher Vordenker wie Grundwald, hat es ermöglicht, dies mit Hilfe des „Apollo“ Weltraumprogramms durchzuführen. Das von Braun sein Wissen um Technologie jedoch zuvor als die erste Langstreckenmassenvernichtungswaffe „V2“ eingesetzt hat, wird heute gerne weggedacht. Der Mensch, nicht Technologie ist der Feind. Autos, die komplett selbständig fahren oder Roboter die komplette chirurgische Eingriffe übernehmen, waren für die Menschen vergangener Zeiten undenkbar, gehören für uns jedoch schon wieder zum Alltag. Technologie erscheint immer im ersten Moment bahnbrechend, wird jedoch in immer kürzeren Abständen von der nächsten Generation schon wieder verteufelt. Als Beispiel nennt er hier etwa die Nanotechnologie oder auch die Atomkraft. Keine Freude hat Herr Grunwald etwa mit großen Denkfabriken wie der „McKinsey Group“ die eine genaue Aufstellung bietet, welche Berufsgruppen durch die Digitalisierung verschwinden, gleichzeitig jedoch eine ganze Reihe an neuen Arbeitsplätzen entstehen. Solche Dinge vorherzusagen, und dann gleich auch noch ganz genaue Zahlen dazu zu nennen, ist schlicht und einfach nicht möglich. Ein wirklich toll zu lesendes Buch, welches dem interessierten Laien wie mir, auf knapp 250 Seiten ermöglicht, einen Einblick zu gewinnen, wo wir stehen und wohin (vielleicht) die Reise gehen wird. Der Buchtitel selber erscheint im ersten Moment etwas dramatisch, lassen Sie sich davon jedoch nicht abschrecken. Das lesen dieses Werkes hat für mich einige große Fragen der Digitalisierung beantwortet, ohne dabei Ängste heraufzubeschwören.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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5/5

Technologie versus menschliches Denken

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Digitalisierung schreitet in all unseren Lebenslagen immer weiter fort. War es vor noch nicht einmal zwei Jahrzehnten undenkbar, daß ausnahmslos alle Bereiche davon betroffen sind, ist das heute bereits knallharte Realität. Der studierte Mathematiker, Physiker und Philologe Armin Grundwald nimmt uns mit auf eine Reise quer über den Globus. Vom hintersten Winkel einer Berghütte in den Alpen, bis zu den weiten Steppen Zentralafrikas, reicht heute die Digitalisierungswelle. Doch ist wirklich alles so schlimm wie uns manche Weltuntergangsromane des 20sten Jahrhunderts prophezeien? Nein, sagt Grundwald. Grundwald beginnt sein wirklich gut zu lesendes Buch mit einer allgemeinen Einschätzung von Zukunftsforschern. Eine ganze Reihe an Wissenschaftlern, Börsenmarklern und, wie er es nennt „digitalen Spinnern“, versucht die Auswirkungen auf unser Leben zu ergründen. Doch technologische Fortschritte hat es in der Geschichte der Menschheit schon immer gegeben. Eine schöne Metapher in seinem Buch ist die Erfindung des Faustkeils. Ist der Faustkeil nicht ein viel besseres Werkzeug um Figuren und Landschaften in den kahlen Felsen zu schnitzen, als dies mit blossen Händen zu tun? Oder war es nicht immer schon ein Traum des Menschen fliegen zu lernen. Erst durch die Kreativität, die wir besitzen, haben wir auch die Möglichkeit dies zu bewerkstelligen. Nicht Technologie hat dies möglich gemacht, sondern der Mensch selber. Der Mensch selbst ist die Antriebskraft, die alle weiteren Technologiesprünge von gestern und auch morgen aufbauen. Ein von ihm immer wieder gerne genannter solcher Sprung gelang der Menschheit durch das Fliegen. Doch als der Himmel unseres Heimatplaneten zu klein wurde, musste es weiter hinausgehen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern um Werner von Braun, ebenso ein Deutscher Vordenker wie Grundwald, hat es ermöglicht, dies mit Hilfe des „Apollo“ Weltraumprogramms durchzuführen. Das von Braun sein Wissen um Technologie jedoch zuvor als die erste Langstreckenmassenvernichtungswaffe „V2“ eingesetzt hat, wird heute gerne weggedacht. Der Mensch, nicht Technologie ist der Feind. Autos, die komplett selbständig fahren oder Roboter die komplette chirurgische Eingriffe übernehmen, waren für die Menschen vergangener Zeiten undenkbar, gehören für uns jedoch schon wieder zum Alltag. Technologie erscheint immer im ersten Moment bahnbrechend, wird jedoch in immer kürzeren Abständen von der nächsten Generation schon wieder verteufelt. Als Beispiel nennt er hier etwa die Nanotechnologie oder auch die Atomkraft. Keine Freude hat Herr Grunwald etwa mit großen Denkfabriken wie der „McKinsey Group“ die eine genaue Aufstellung bietet, welche Berufsgruppen durch die Digitalisierung verschwinden, gleichzeitig jedoch eine ganze Reihe an neuen Arbeitsplätzen entstehen. Solche Dinge vorherzusagen, und dann gleich auch noch ganz genaue Zahlen dazu zu nennen, ist schlicht und einfach nicht möglich. Ein wirklich toll zu lesendes Buch, welches dem interessierten Laien wie mir, auf knapp 250 Seiten ermöglicht, einen Einblick zu gewinnen, wo wir stehen und wohin (vielleicht) die Reise gehen wird. Der Buchtitel selber erscheint im ersten Moment etwas dramatisch, lassen Sie sich davon jedoch nicht abschrecken. Das lesen dieses Werkes hat für mich einige große Fragen der Digitalisierung beantwortet, ohne dabei Ängste heraufzubeschwören.

Meinung aus der Buchhandlung

Der unterlegene Mensch

von Armin Grunwald

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