Der Tätowierer von Auschwitz

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  1. Der Tätowierer von Auschwitz
Artikelbild von Der Tätowierer von Auschwitz
Heather Morris

1. Der Tätowierer von Auschwitz

Der Tätowierer von Auschwitz

Die wahre Geschichte des Lale Sokolov: 2 CDs

Hörbuch (MP3-CD)

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Variante: 2 MP3-CD (2018)

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Julian Mehne + weitere

Spieldauer

7 Stunden und 19 Minuten

Erscheinungsdatum

01.08.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3-CD

Beschreibung

Rezension

"Da kann man sehr gut, über viele Stunden zuhören." hr2 Kultur 20180915

Details

Gesprochen von

Spieldauer

7 Stunden und 19 Minuten

Erscheinungsdatum

01.08.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3-CD

Anzahl

2

Verlag

Osterwoldaudio

Originaltitel

The Tattooist of Auschwitz

Übersetzt von

Elsbeth Ranke

Sprache

Deutsch

EAN

9783869524092

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4.9

48 Bewertungen

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Ein wichtiges Buch gegen das Vergessen!

Ascari am 05.09.2018

Bewertungsnummer: 1130775

Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Die Geschichte von Lale und Gita ist bemerkenswert, gar keine Frage – und ich sehe das Buch auch als einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen. Es gibt wohl nur ganz wenige Bücher, die von jemandem inspiriert sind, der das Grauen an diesem Ort erlebt und – vor allem – überlebt hat. Trotzdem hatte ich beim Hören so meine Probleme: Das Eindringliche, das im Klappentext erwähnt wird, habe ich sehr oft einfach nicht spüren können. Der Erzählstil des Buches ist in meinen Augen fast zu sachlich gehalten, trotz der vielen Dialoge, die die Autorin eingefügt hat. Aus diesem Grund habe ich mich immer wieder gefragt, was ich hier vor mir habe, ein Sachbuch, das Sequenzen eines Romans enthält, oder einen belletristischen Roman, der sich sehr strikt an die Erinnerungen Lales hält. Für mich ist hier irgendwie eine Mischung aus beidem herausgekommen … Diese Sachlichkeit ist es auch, die mir den Zugang zeitweise sehr schwierig gemacht hat. Irgendwie hatte ich erwartet, mehr Gefühle zu durchleben, stattdessen gingen viele Szenen einfach an mir vorbei, obwohl sie eigentlich etwas in mir hätten auslösen müssen. Nicht einmal die aufkeimende Liebe zu Gita wurde auf diese Weise für mich transparent, irgendwie lernt Lale Gita kennen (soweit man in Auschwitz überhaupt von “Kennenlernen” sprechen kann) und ist dann ruckzuck in sie verliebt, obwohl er recht lange nur sehr wenig von ihr weiß. Ich möchte aber nicht nur kritisieren, denn wenn Lales Erinnerungen korrekt sind, gab es auch kleine Funken von Menschlichkeit in Auschwitz. Menschen, die im Geheimen versucht haben, den Lagerinsassen zu helfen, und sie vielleicht nicht retten, aber ihnen zumindest das Leben in Form von geschmuggelten Lebensmitteln und Medikamenten leichter machen konnten. Gerade diese kleinen Momente ließen mich dran bleiben, die Neugier, wer von den Nebenfiguren es denn schaffen würde. Ein Gefühl, das mich leider weniger mit den Hauptfiguren verbunden hat, da ich ja schon vor dem Lesen wusste, dass sie Auschwitz, seine Krankheiten und Foltern überleben würden … Gut gefallen hat mir auch das Nachwort der Autorin, wo sie das Kennenlernen von Lale als altem Mann schildert. Hier merkt man ihr an, dass ihr Lales Leben wohl doch sehr nah gegangen sein muss, denn sie spricht von einer Lektion in Menschlichkeit … Wenige Worte nur, aber sie konnten mich mehr berühren als das Buch selbst (Obwohl die Geschichte natürlich notwendig ist, um zu verstehen, was die Autorin mit dem Nachwort sagen möchte). Abgerundet wird das Hörbuch von einigen Anmerkungen, die das weitere Schicksal der beiden Liebenden schildern. Ein sehr passender Abschluss, den es hat mich durchaus interessiert, wie es Gita und Lale nach der Nazi-Zeit ergangen ist. Und damit einher geht auch ein Kompliment an den HörbucHHamburg Verlag, denn oft werden solche Dinge dem Hörbuch-Fan ja leider unterschlagen. Mein Fazit: Ich vergebe 4 Sterne aufgerundet, denn summa summarum hat “Der Tätowierer von Auschwitz” bei mir sehr gemischte Gefühle erzeugt. Ich maße mir nicht an zu urteilen, ob die Autorin diesen sachlichen Schreibstil absichtlich gewählt hat (woraus zumindest aus dem Nachwort zu schließen ist), aber so richtig nah ging mir das Buch tatsächlich erst durch das Nachwort …
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Ein wichtiges Buch gegen das Vergessen!

Ascari am 05.09.2018
Bewertungsnummer: 1130775
Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Die Geschichte von Lale und Gita ist bemerkenswert, gar keine Frage – und ich sehe das Buch auch als einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen. Es gibt wohl nur ganz wenige Bücher, die von jemandem inspiriert sind, der das Grauen an diesem Ort erlebt und – vor allem – überlebt hat. Trotzdem hatte ich beim Hören so meine Probleme: Das Eindringliche, das im Klappentext erwähnt wird, habe ich sehr oft einfach nicht spüren können. Der Erzählstil des Buches ist in meinen Augen fast zu sachlich gehalten, trotz der vielen Dialoge, die die Autorin eingefügt hat. Aus diesem Grund habe ich mich immer wieder gefragt, was ich hier vor mir habe, ein Sachbuch, das Sequenzen eines Romans enthält, oder einen belletristischen Roman, der sich sehr strikt an die Erinnerungen Lales hält. Für mich ist hier irgendwie eine Mischung aus beidem herausgekommen … Diese Sachlichkeit ist es auch, die mir den Zugang zeitweise sehr schwierig gemacht hat. Irgendwie hatte ich erwartet, mehr Gefühle zu durchleben, stattdessen gingen viele Szenen einfach an mir vorbei, obwohl sie eigentlich etwas in mir hätten auslösen müssen. Nicht einmal die aufkeimende Liebe zu Gita wurde auf diese Weise für mich transparent, irgendwie lernt Lale Gita kennen (soweit man in Auschwitz überhaupt von “Kennenlernen” sprechen kann) und ist dann ruckzuck in sie verliebt, obwohl er recht lange nur sehr wenig von ihr weiß. Ich möchte aber nicht nur kritisieren, denn wenn Lales Erinnerungen korrekt sind, gab es auch kleine Funken von Menschlichkeit in Auschwitz. Menschen, die im Geheimen versucht haben, den Lagerinsassen zu helfen, und sie vielleicht nicht retten, aber ihnen zumindest das Leben in Form von geschmuggelten Lebensmitteln und Medikamenten leichter machen konnten. Gerade diese kleinen Momente ließen mich dran bleiben, die Neugier, wer von den Nebenfiguren es denn schaffen würde. Ein Gefühl, das mich leider weniger mit den Hauptfiguren verbunden hat, da ich ja schon vor dem Lesen wusste, dass sie Auschwitz, seine Krankheiten und Foltern überleben würden … Gut gefallen hat mir auch das Nachwort der Autorin, wo sie das Kennenlernen von Lale als altem Mann schildert. Hier merkt man ihr an, dass ihr Lales Leben wohl doch sehr nah gegangen sein muss, denn sie spricht von einer Lektion in Menschlichkeit … Wenige Worte nur, aber sie konnten mich mehr berühren als das Buch selbst (Obwohl die Geschichte natürlich notwendig ist, um zu verstehen, was die Autorin mit dem Nachwort sagen möchte). Abgerundet wird das Hörbuch von einigen Anmerkungen, die das weitere Schicksal der beiden Liebenden schildern. Ein sehr passender Abschluss, den es hat mich durchaus interessiert, wie es Gita und Lale nach der Nazi-Zeit ergangen ist. Und damit einher geht auch ein Kompliment an den HörbucHHamburg Verlag, denn oft werden solche Dinge dem Hörbuch-Fan ja leider unterschlagen. Mein Fazit: Ich vergebe 4 Sterne aufgerundet, denn summa summarum hat “Der Tätowierer von Auschwitz” bei mir sehr gemischte Gefühle erzeugt. Ich maße mir nicht an zu urteilen, ob die Autorin diesen sachlichen Schreibstil absichtlich gewählt hat (woraus zumindest aus dem Nachwort zu schließen ist), aber so richtig nah ging mir das Buch tatsächlich erst durch das Nachwort …

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Muss aufjeden Fall gelesen werden.

Swenja aus Bielefeld am 13.05.2024

Bewertungsnummer: 2199561

Bewertet: eBook (ePUB)

Es machte mich echt traurig und wütend. Man kennt solche Erlebnisse ja Gott sei dank nur aus Erzählungen. Jeder sollte es gelesen haben ,damit sich sowas nie wiederholt. Es wurde so bildlich geschrieben das man das Gefühl hatte mitten im Geschehen zu sein. Klare Lese Empfehlung.
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Muss aufjeden Fall gelesen werden.

Swenja aus Bielefeld am 13.05.2024
Bewertungsnummer: 2199561
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Es machte mich echt traurig und wütend. Man kennt solche Erlebnisse ja Gott sei dank nur aus Erzählungen. Jeder sollte es gelesen haben ,damit sich sowas nie wiederholt. Es wurde so bildlich geschrieben das man das Gefühl hatte mitten im Geschehen zu sein. Klare Lese Empfehlung.

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von Heather Morris

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Ursula Raab

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5/5

Eine Liebe unter schwierigsten Bedingungen

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Geschichte von Lale und Gita, die unter schrecklichen Bedingungen an ihre Liebe glauben, die den Mut zu überleben aufbringen und anderen dabei helfen, Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Unglaublich, berührend, schockierend und ein Muss gegen das Vergessen!
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Eine Liebe unter schwierigsten Bedingungen

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Geschichte von Lale und Gita, die unter schrecklichen Bedingungen an ihre Liebe glauben, die den Mut zu überleben aufbringen und anderen dabei helfen, Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Unglaublich, berührend, schockierend und ein Muss gegen das Vergessen!

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S. Naderer

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Berührend

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ergreifend wird hier die Geschichte von Lale, dem Tätowierer von Auschwitz und seiner großen Liebe Gita erzählt. Wir erfahren von den harten Jahren, die Lale im Konzentrationslager überlebt hat und seinem „Alltag“ inmitten all der Gräueltaten, den er, so gut es ging, durchzustehen versuchte. Den kurzen und viel zu seltenen Momenten, die er mit Gita verbringen konnte und der Traurigkeit, sie nach nur ein paar Minuten wieder gehen zu lassen. Obwohl mich Lales Geschichte sehr berührt hat, so hätte ich mich doch sehr gefreut, etwas mehr von seinen Gefühlen zu erfahren. Wie dachte er genau über Baretzki oder über Gitas Freundinnen? Wie nahm er die Stimmung im Lager wahr und wie die Ausstrahlung verschiedener Personen? Wie wandelten sich seine Emotionen die Zeit in Auschwitz über? Dieser Bereich kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz und hätte für mich das Buch noch interessanter gemacht.
4/5

Berührend

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ergreifend wird hier die Geschichte von Lale, dem Tätowierer von Auschwitz und seiner großen Liebe Gita erzählt. Wir erfahren von den harten Jahren, die Lale im Konzentrationslager überlebt hat und seinem „Alltag“ inmitten all der Gräueltaten, den er, so gut es ging, durchzustehen versuchte. Den kurzen und viel zu seltenen Momenten, die er mit Gita verbringen konnte und der Traurigkeit, sie nach nur ein paar Minuten wieder gehen zu lassen. Obwohl mich Lales Geschichte sehr berührt hat, so hätte ich mich doch sehr gefreut, etwas mehr von seinen Gefühlen zu erfahren. Wie dachte er genau über Baretzki oder über Gitas Freundinnen? Wie nahm er die Stimmung im Lager wahr und wie die Ausstrahlung verschiedener Personen? Wie wandelten sich seine Emotionen die Zeit in Auschwitz über? Dieser Bereich kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz und hätte für mich das Buch noch interessanter gemacht.

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