Produktbild: Die Maya
Band 2026

Die Maya Geschichte, Kultur, Religion

Aus der Reihe C.H.BECK Wissen
1

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15098

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2018

Abbildungen

mit 13 Abbildungen, 2 Tabellen und 5 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,2/12,1/1,3 cm

Gewicht

119 g

Farbe

Koralle

Auflage

8. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-72724-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15098

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2018

Abbildungen

mit 13 Abbildungen, 2 Tabellen und 5 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,2/12,1/1,3 cm

Gewicht

119 g

Farbe

Koralle

Auflage

8. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-72724-5

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • S.A.W

    5/5

    26.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Tempel im Dschungel

    Berthold Riese beschreibt auf 110 Seiten, alles, was man über die Maya wissen muss, deren beeindruckende Bauten heute von vielen Touristen bewundert werden. Wo heute Dschungel alles überwuchert, hatten die Maya in ihrer Blütezeit von 100 bis 900 n Chr. eine bewirtschaftete Savannenlandschaft gebaut, wo alles wuchs, was für ein üppiges Leben gebraucht wurde. Verschiedene Holzarten diverser Härte wurden kunstvoll verbaut, das Baumharz diente als universelles Klebemittel, aber auch als Kaugummi, die Kalkfelsen von Yucatan ließen sich leicht bearbeiten. Die Maya standen anfangs im Einfluss der 2. Olmekischen Kultur, übernahmen deren Kunstfertigkeit und entwickelten sie zu neuer Blüte weiter. Das Land wurde von Teotihuacan erobert, dessen Herrschaftsmodell die Maya übernahmen, nachdem die Mexikaner vertrieben waren. Stadtstaaten wie Tikal, Copan, Palenque und Chan führten immer wieder Kriege gegeneinander, die Pyramiden dienten als Herrschersitze, Grabmäler und Ritualstädten. Die Schrift der Maya ist entziffert und bietet vor allem Herrschlisten und Berichte über deren Taten. Tikal war lange der mächtigste Ort, da es die Handelsrouten kontrollierte. Ständige Kriege mit Chan führten aber zum Niedergang. Schließlich kam es zu regionalen Bündnissen, die von Palenque, Copan und Tikal geleitet wurden. Aus Stein wurden schnurgerade Straßen durch das Land gebaut, das vor allem für Prozessionen diente, weil weder Wagen noch Tragtiere bekannt waren. Aus dem Verlauf der Straßen lassen sich die Herrschaftsgebiete rekonstruieren. Die Spanier brauchten 200 Jahre, bis 1697 die letzte Maya-Stadt fiel. Die Küsten wurden bis 1540 erobert und durch spanische Stadtgründungen beherrscht. Immer neue Eroberungszüge entvölkerten Yucatan, nur in unwirtlichen Dschungel überlebten die Maya-Nachkommen. Trotz Christianisierung behielten sie aber ihre Rituale und Heilkunde bei. Das Buch ist sehr klar geschrieben und liest sich für den Interessierten leicht Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg. CreateSpace 2017“

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Zur Vorbereitung

    Das Buch von Berthold Riese habe ich mir zugelegt, da ich demnächst eine dritte Maya-Stadt im Dschungel von Guatemala aufsuchen werde. Nach Tikal und Yaxhá wird es diesmal El Mirador sein. Das vorliegende Buch ist jetzt in seiner 8. Auflage erschienen. Berthold Riese ist Professor für Altamerikanistik und Sinologie an der Universität Heidelberg. Er war selbst an archäologischen Grabungen in Lateinamerika, in den USA und in China beteiligt. Am Anfang des Buches stellt Berthold Riese klar, welche romantischen und kolonialpolitischen Phantasmen hinter der populären und unwissenschaftlichen Maya-Literatur stehen. Ausführlich beschreibt er die Entwicklungen bei den Ausgrabungen und Freilegungen der Maya-Städte. Des Weiteren erläutert er die Fortschritte bei der Entzifferung der Maya-Schriftzeichen, in den unterschiedlichen Regionen und zu verschiedenen Herrschaftszeiten. Es folgen differenzierte Darstellungen der politischen und sozialen Formationen, soweit sie sich bis jetzt rekonstruieren lassen. Dabei beschreibt Berthold Riese eine komplexe politische Topologie der Maya-Städte, die über Jahrhunderte hinweg in ein konkurrenzierendes Verhältnis zueinander standen.

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  • Produktbild: Die Maya
  • Inhalt

    Einleitung

    I. Die Maya-Welt und ihre Entdeckung

    1. Die Lebenswelt der Maya

    2. Entdeckung und Erforschung

    II. Die Gesellschaft formiert sich

    III. Die klassische Blüte

    1. Eine Naturkatastrophe bringt die zivilisatorische Entwicklung voran

    2. Fremdbestimmung durch Teotihuacan

    3. Leben in den Städten

    IV. Zur Geschichte bedeutender Städte und Dynastien

    1. Tikal (Motul)

    2. Yaxchilán

    3. Copán

    4. Palenque

    5. Politische Geographie

    V. Krise und Neuausrichtung

    VI. Die selbstbestimmte Geschichte nimmt ein Ende

    Zeittafel

    Quellen

    Gedruckte Quellen

    Internet-Quellen

    Abbildungen, Karten und Tabellen

    Register