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Das Ideal des Kaputten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.06.2018

Abbildungen

7, U. a. Abbildung Alfred Sohn-Rethels vor Zoo.

Herausgeber

Carl Freytag

Verlag

Ça-ira-Verlag

Seitenzahl

98

Maße (L/B/H)

21,3/13,1/1,5 cm

Gewicht

194 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86259-144-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.06.2018

Abbildungen

7, U. a. Abbildung Alfred Sohn-Rethels vor Zoo.

Herausgeber

Carl Freytag

Verlag

Ça-ira-Verlag

Seitenzahl

98

Maße (L/B/H)

21,3/13,1/1,5 cm

Gewicht

194 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86259-144-2

Herstelleradresse

Ca Ira Verlag
Günterstalstraße 37
79102 Freiburg
DE

Email: info@ca-ira.net

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Kleine Betrachtungen, die ich nicht missen möchte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es war wirklich ein großer Zufall, dass mir dieses Buch in die Hände fiel. Natürlich las jeder Student und jede Studentin in den geisteswissenschaftlichen Fächern in den 70ziger und 80ziger Jahren Alfred Sohn-Rethel: vor allem seine Bücher „Geistige und körperliche Arbeit. Zur Theorie gesellschaftlicher Synthesis“, „Ökonomie und Klassenstruktur des deutschen Faschismus“ und das Buch „Warenform und Denkform“. Alfred Sohn-Rethel studierte in den 20ziger Jahren in Heidelberg bei Emil Lederer, Alfred Weber, Ernst Cassirer und Heinrich Rickert. Zu seinen Weglinien wurde eine gewisse Suche nach einer Verknüpfung der Politischen Ökonomie (Marx) mit den Erkenntnisproblemen bei Kant, in Anlehnung an den Neukantianismus. Bekannt bzw. befreundet war Alfred Sohn-Rethel mit Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, Theodor W. Adorno und Ernst Bloch. Mit der nationalsozialistischen Herrschaft und deren Razzien und Pogromen Anfang der 30ziger Jahre wurde es gefährlich für die kritisch-politische und jüdische Bevölkerung. Alfred Sohn-Rethel emigrierte 1936 nach Frankreich und lebte dort zeitweise mit Kurt Schwitters zusammen in einem Haus. Das kleine Büchlein „Das Ideal des Kaputten“ von Alfred Sohn-Rethel, das nun der kleine Verlag Ca Ira herausgibt, beinhaltet fünf kleine Betrachtungen: In drei von ihnen geht es um Neapel, zwei sind aus seiner Zeit in England, wohin er während des Krieges flüchten musste und für den Kreis um Winston Churchill als wirtschaftspolitischer Berater tätig war. Auch wenn diese kleinen Betrachtungen kein großes Buch abgeben, so möchte ich nicht missen, sie gelesen zu haben. Alfred Sohn-Rethel schreibt: „Technische Vorrichtungen sind in Neapel grundsätzlich kaputt: nur ausnahmsweise und dank einem befremdlichen Zufall kommt auch Intaktes vor. Mit der Zeit gewinnt man den Eindruck, dass alles schon in kaputten Zustand hergestellt werde.“
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Kleine Betrachtungen, die ich nicht missen möchte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es war wirklich ein großer Zufall, dass mir dieses Buch in die Hände fiel. Natürlich las jeder Student und jede Studentin in den geisteswissenschaftlichen Fächern in den 70ziger und 80ziger Jahren Alfred Sohn-Rethel: vor allem seine Bücher „Geistige und körperliche Arbeit. Zur Theorie gesellschaftlicher Synthesis“, „Ökonomie und Klassenstruktur des deutschen Faschismus“ und das Buch „Warenform und Denkform“. Alfred Sohn-Rethel studierte in den 20ziger Jahren in Heidelberg bei Emil Lederer, Alfred Weber, Ernst Cassirer und Heinrich Rickert. Zu seinen Weglinien wurde eine gewisse Suche nach einer Verknüpfung der Politischen Ökonomie (Marx) mit den Erkenntnisproblemen bei Kant, in Anlehnung an den Neukantianismus. Bekannt bzw. befreundet war Alfred Sohn-Rethel mit Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, Theodor W. Adorno und Ernst Bloch. Mit der nationalsozialistischen Herrschaft und deren Razzien und Pogromen Anfang der 30ziger Jahre wurde es gefährlich für die kritisch-politische und jüdische Bevölkerung. Alfred Sohn-Rethel emigrierte 1936 nach Frankreich und lebte dort zeitweise mit Kurt Schwitters zusammen in einem Haus. Das kleine Büchlein „Das Ideal des Kaputten“ von Alfred Sohn-Rethel, das nun der kleine Verlag Ca Ira herausgibt, beinhaltet fünf kleine Betrachtungen: In drei von ihnen geht es um Neapel, zwei sind aus seiner Zeit in England, wohin er während des Krieges flüchten musste und für den Kreis um Winston Churchill als wirtschaftspolitischer Berater tätig war. Auch wenn diese kleinen Betrachtungen kein großes Buch abgeben, so möchte ich nicht missen, sie gelesen zu haben. Alfred Sohn-Rethel schreibt: „Technische Vorrichtungen sind in Neapel grundsätzlich kaputt: nur ausnahmsweise und dank einem befremdlichen Zufall kommt auch Intaktes vor. Mit der Zeit gewinnt man den Eindruck, dass alles schon in kaputten Zustand hergestellt werde.“

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Das Ideal des Kaputten

von Alfred Sohn-Rethel

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