Produktbild: I love Dick

I love Dick Ausgezeichnet mit dem Academy of British Cover Design Awards 2016

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2018

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,7 cm

Gewicht

281 g

Farbe

Kiwi

Übersetzt von

Kevin Vennemann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71656-2

Beschreibung

Rezension

»Das wichtigste Buch des 20. Jahrhunderts über Männer und Frauen.« ("The Guardian")
»Besseres kriegt man zurzeit nicht zu lesen.« ("Hannah Pilarczyk, Spiegel Online")
»Mitreißend schön.« ("Elke Schmitter, Der Spiegel")
»Auch nach zwanzig Jahren ist ›I Love Dick‹ eines der originellsten und klügsten Bücher über Frauen und Männer.«. ("Simone Schlosser, WDR5")
»›I Love Dick‹ ist mittlerweile zum Kultbuch, zum Klassiker und zur Amazon-Serien-Vorlage geworden. Endlich erscheint es bei Matthes & Seitz auf Deutsch.« ("Mia Eidlhuber, Der Standard")
»›I Love Dick‹ ist mehr als die Geschichte einer Amour fou, die Ménage à trois nur eine Facette des Romans: Chris Kraus beschreibt ein explizit weibliches Begehren, ihr Begehren, die Gemengelage aus Euphorie, Verlangen und Enttäuschung.« ("Christina Mohr, Missy Magazin")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2018

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,7 cm

Gewicht

281 g

Farbe

Kiwi

Übersetzt von

Kevin Vennemann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71656-2

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    01.06.2017

    eBook (ePUB)

    "Wo ist Dick?" "Dick ist nicht da!"

    I love Dick ist ein Briefroman, ein intelligenter und anspruchsvoller Briefroman, der allerdings sehr einseitig erzählt wird. Es sind unzählige Briefe die von Chris und Sylvère an Dick geschrieben werden, jener glänzt allerdings mit einer stoischen Abwesenheit. Dem geneigten Leser wird allerdings schnell klar, dass Dick höchstwahrscheinlich nie oder nur einmal, wahrscheinlich am Ende des Romans antworten wird. Hier könnte man das Buch, im weitesten Sinne mit dem Theaterstück - Warten auf Godot - vergleichen. Die Protagonisten nennen sich selbst zwischendurch Emma und Charles Bovary. Was allerdings Madame Bovary mit I love Dick zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen Klassiker der Literatur noch nicht gelesen habe - werde es aber nun schleunigst Nachholen. Unter anderem war auch in der einen oder anderen Kritik, von einem feministischen Werk die Rede und ich muss sagen, dass mit Chris alias Emma der Roman sehr wohl eine dominante Frau porträtiert, den Feminismus darin hab ich aber nicht gefunden. Chris Beziehung, ihr Verhalten ist ein stetes Auf und Ab, zwischendurch zweifelte ich auch am Verstand der Beiden - vielleicht standen sie unter Drogeneinfluss? - und auch deren Sexualität scheint einem ständigen Wechsel zu unterlegen an dem der ominöse Dick anscheinend auch Schuld daran trägt. Oder eben die Besessenheit von Chris. Alle leiden unter dieser Dreiecksbeziehung, dieser Menage á trois, die hauptsächlich aus zwei Personen besteht. Kompliziert? Ja ein wenig. Erotisch? Nein, nicht im Geringsten. Meiner Meinung nach ist es ein Psychogramm einer gescheiterten Ehe - ich lasse mich allerdings gerne eines besseren belehren. Die Serie, ja man hat diesen Roman auf Zelloid gebannt, habe ich noch nicht gesehen, bin aber sehr Neugierig auf welchen Fokus man hier gesetzt hat. Und doch ist da ein Sog, einer dem man nach ein paar Seiten nicht mehr entziehen kann und man beginnt schon beim Lesen darüber nachzudenken. Schuld daran trägt wohl diese Obsessivität der Hauptprotagonistin: Sie erblickt Dick und ist sofort in ihn verliebt. Ihr Versuch, ihr briefliches Stalking zu erklären unterstreicht sie, indem sie ständig andere Personen zitiert. Das wird mit der Zeit ein wenig langatmig und zu intellektuell. In einem Zeitungsinterview hat Chris Kraus gesagt, dass der Roman starke biografische Züge hat. Selbst Dick gibt es anscheinend tatsächlich, er hat nach dem Erscheinen des Romans mit einer Unterlassungsklage versucht, die Veröffentlichung zu stoppen. Schön das es ihm nicht gelungen ist. Ich wäre um einen guten Unterhaltungsroman gebracht worden.

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