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Produktbild: I Love Dick

I Love Dick

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.01.2017

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

292 (Printausgabe)

Dateigröße

1874 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kevin Vennemann

Sprache

Deutsch

EAN

9783957572042

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

30.01.2017

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

292 (Printausgabe)

Dateigröße

1874 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kevin Vennemann

Sprache

Deutsch

EAN

9783957572042

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Meinung aus der Buchhandlung

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

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4/5

"Wo ist Dick?" "Dick ist nicht da!"

Bewertet: eBook (ePUB)

I love Dick ist ein Briefroman, ein intelligenter und anspruchsvoller Briefroman, der allerdings sehr einseitig erzählt wird. Es sind unzählige Briefe die von Chris und Sylvère an Dick geschrieben werden, jener glänzt allerdings mit einer stoischen Abwesenheit. Dem geneigten Leser wird allerdings schnell klar, dass Dick höchstwahrscheinlich nie oder nur einmal, wahrscheinlich am Ende des Romans antworten wird. Hier könnte man das Buch, im weitesten Sinne mit dem Theaterstück - Warten auf Godot - vergleichen. Die Protagonisten nennen sich selbst zwischendurch Emma und Charles Bovary. Was allerdings Madame Bovary mit I love Dick zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen Klassiker der Literatur noch nicht gelesen habe - werde es aber nun schleunigst Nachholen. Unter anderem war auch in der einen oder anderen Kritik, von einem feministischen Werk die Rede und ich muss sagen, dass mit Chris alias Emma der Roman sehr wohl eine dominante Frau porträtiert, den Feminismus darin hab ich aber nicht gefunden. Chris Beziehung, ihr Verhalten ist ein stetes Auf und Ab, zwischendurch zweifelte ich auch am Verstand der Beiden - vielleicht standen sie unter Drogeneinfluss? - und auch deren Sexualität scheint einem ständigen Wechsel zu unterlegen an dem der ominöse Dick anscheinend auch Schuld daran trägt. Oder eben die Besessenheit von Chris. Alle leiden unter dieser Dreiecksbeziehung, dieser Menage á trois, die hauptsächlich aus zwei Personen besteht. Kompliziert? Ja ein wenig. Erotisch? Nein, nicht im Geringsten. Meiner Meinung nach ist es ein Psychogramm einer gescheiterten Ehe - ich lasse mich allerdings gerne eines besseren belehren. Die Serie, ja man hat diesen Roman auf Zelloid gebannt, habe ich noch nicht gesehen, bin aber sehr Neugierig auf welchen Fokus man hier gesetzt hat. Und doch ist da ein Sog, einer dem man nach ein paar Seiten nicht mehr entziehen kann und man beginnt schon beim Lesen darüber nachzudenken. Schuld daran trägt wohl diese Obsessivität der Hauptprotagonistin: Sie erblickt Dick und ist sofort in ihn verliebt. Ihr Versuch, ihr briefliches Stalking zu erklären unterstreicht sie, indem sie ständig andere Personen zitiert. Das wird mit der Zeit ein wenig langatmig und zu intellektuell. In einem Zeitungsinterview hat Chris Kraus gesagt, dass der Roman starke biografische Züge hat. Selbst Dick gibt es anscheinend tatsächlich, er hat nach dem Erscheinen des Romans mit einer Unterlassungsklage versucht, die Veröffentlichung zu stoppen. Schön das es ihm nicht gelungen ist. Ich wäre um einen guten Unterhaltungsroman gebracht worden.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

4/5

"Wo ist Dick?" "Dick ist nicht da!"

Bewertet: eBook (ePUB)

I love Dick ist ein Briefroman, ein intelligenter und anspruchsvoller Briefroman, der allerdings sehr einseitig erzählt wird. Es sind unzählige Briefe die von Chris und Sylvère an Dick geschrieben werden, jener glänzt allerdings mit einer stoischen Abwesenheit. Dem geneigten Leser wird allerdings schnell klar, dass Dick höchstwahrscheinlich nie oder nur einmal, wahrscheinlich am Ende des Romans antworten wird. Hier könnte man das Buch, im weitesten Sinne mit dem Theaterstück - Warten auf Godot - vergleichen. Die Protagonisten nennen sich selbst zwischendurch Emma und Charles Bovary. Was allerdings Madame Bovary mit I love Dick zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen Klassiker der Literatur noch nicht gelesen habe - werde es aber nun schleunigst Nachholen. Unter anderem war auch in der einen oder anderen Kritik, von einem feministischen Werk die Rede und ich muss sagen, dass mit Chris alias Emma der Roman sehr wohl eine dominante Frau porträtiert, den Feminismus darin hab ich aber nicht gefunden. Chris Beziehung, ihr Verhalten ist ein stetes Auf und Ab, zwischendurch zweifelte ich auch am Verstand der Beiden - vielleicht standen sie unter Drogeneinfluss? - und auch deren Sexualität scheint einem ständigen Wechsel zu unterlegen an dem der ominöse Dick anscheinend auch Schuld daran trägt. Oder eben die Besessenheit von Chris. Alle leiden unter dieser Dreiecksbeziehung, dieser Menage á trois, die hauptsächlich aus zwei Personen besteht. Kompliziert? Ja ein wenig. Erotisch? Nein, nicht im Geringsten. Meiner Meinung nach ist es ein Psychogramm einer gescheiterten Ehe - ich lasse mich allerdings gerne eines besseren belehren. Die Serie, ja man hat diesen Roman auf Zelloid gebannt, habe ich noch nicht gesehen, bin aber sehr Neugierig auf welchen Fokus man hier gesetzt hat. Und doch ist da ein Sog, einer dem man nach ein paar Seiten nicht mehr entziehen kann und man beginnt schon beim Lesen darüber nachzudenken. Schuld daran trägt wohl diese Obsessivität der Hauptprotagonistin: Sie erblickt Dick und ist sofort in ihn verliebt. Ihr Versuch, ihr briefliches Stalking zu erklären unterstreicht sie, indem sie ständig andere Personen zitiert. Das wird mit der Zeit ein wenig langatmig und zu intellektuell. In einem Zeitungsinterview hat Chris Kraus gesagt, dass der Roman starke biografische Züge hat. Selbst Dick gibt es anscheinend tatsächlich, er hat nach dem Erscheinen des Romans mit einer Unterlassungsklage versucht, die Veröffentlichung zu stoppen. Schön das es ihm nicht gelungen ist. Ich wäre um einen guten Unterhaltungsroman gebracht worden.

Meinung aus der Buchhandlung

I Love Dick

von Chris Kraus

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