Produktbild: I Love Dick

I Love Dick Ausgezeichnet mit dem Academy of British Cover Design Awards 2016

22,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.01.2017

Abbildungen

mit Illustrationen

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

22/14,4/3 cm

Gewicht

483 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kevin Vennemann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-364-3

Beschreibung

Rezension

»[D]ie meisten Sätze in "I love Dick" klingen immer noch so wahr, dass man sie am liebsten mehrmals unterstreichen will.« - Lara Lorenz, mephisto 97.6 ("mephisto 97.6")
»Mit ihrem fliegenden Wechsel zwischen Intimität und Distanz, Euphorie und Enttäuschung hat Chris Kraus das amouröse Gefühlschaos [...] in eine gelungene literarische Form übergeführt. Die Präzision, mit der die Autorin ›das Persönliche‹ in seinen vielen Schattierungen klug seziert und uns einschlägige Beispiele weiblicher Kunst von Kathy Acker bis Hannah Wilke serviert, weist über das Genre der subjektiven Bekenntnisliteratur weit hinaus.« - Andrea Köhler, NZZ ("NZZ - Neue Zürcher Zeitung")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.01.2017

Abbildungen

mit Illustrationen

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

22/14,4/3 cm

Gewicht

483 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kevin Vennemann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-364-3

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: info@matthes-seitz-berlin.de

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    01.06.2017

    eBook (ePUB)

    "Wo ist Dick?" "Dick ist nicht da!"

    I love Dick ist ein Briefroman, ein intelligenter und anspruchsvoller Briefroman, der allerdings sehr einseitig erzählt wird. Es sind unzählige Briefe die von Chris und Sylvère an Dick geschrieben werden, jener glänzt allerdings mit einer stoischen Abwesenheit. Dem geneigten Leser wird allerdings schnell klar, dass Dick höchstwahrscheinlich nie oder nur einmal, wahrscheinlich am Ende des Romans antworten wird. Hier könnte man das Buch, im weitesten Sinne mit dem Theaterstück - Warten auf Godot - vergleichen. Die Protagonisten nennen sich selbst zwischendurch Emma und Charles Bovary. Was allerdings Madame Bovary mit I love Dick zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen Klassiker der Literatur noch nicht gelesen habe - werde es aber nun schleunigst Nachholen. Unter anderem war auch in der einen oder anderen Kritik, von einem feministischen Werk die Rede und ich muss sagen, dass mit Chris alias Emma der Roman sehr wohl eine dominante Frau porträtiert, den Feminismus darin hab ich aber nicht gefunden. Chris Beziehung, ihr Verhalten ist ein stetes Auf und Ab, zwischendurch zweifelte ich auch am Verstand der Beiden - vielleicht standen sie unter Drogeneinfluss? - und auch deren Sexualität scheint einem ständigen Wechsel zu unterlegen an dem der ominöse Dick anscheinend auch Schuld daran trägt. Oder eben die Besessenheit von Chris. Alle leiden unter dieser Dreiecksbeziehung, dieser Menage á trois, die hauptsächlich aus zwei Personen besteht. Kompliziert? Ja ein wenig. Erotisch? Nein, nicht im Geringsten. Meiner Meinung nach ist es ein Psychogramm einer gescheiterten Ehe - ich lasse mich allerdings gerne eines besseren belehren. Die Serie, ja man hat diesen Roman auf Zelloid gebannt, habe ich noch nicht gesehen, bin aber sehr Neugierig auf welchen Fokus man hier gesetzt hat. Und doch ist da ein Sog, einer dem man nach ein paar Seiten nicht mehr entziehen kann und man beginnt schon beim Lesen darüber nachzudenken. Schuld daran trägt wohl diese Obsessivität der Hauptprotagonistin: Sie erblickt Dick und ist sofort in ihn verliebt. Ihr Versuch, ihr briefliches Stalking zu erklären unterstreicht sie, indem sie ständig andere Personen zitiert. Das wird mit der Zeit ein wenig langatmig und zu intellektuell. In einem Zeitungsinterview hat Chris Kraus gesagt, dass der Roman starke biografische Züge hat. Selbst Dick gibt es anscheinend tatsächlich, er hat nach dem Erscheinen des Romans mit einer Unterlassungsklage versucht, die Veröffentlichung zu stoppen. Schön das es ihm nicht gelungen ist. Ich wäre um einen guten Unterhaltungsroman gebracht worden.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: I Love Dick