Produktbild: Der Mond und die Feuer
Band 24434

Der Mond und die Feuer Roman. Neuübersetzung

Aus der Reihe detebe
1

12,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.07.2018

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18/11,1/2 cm

Gewicht

235 g

Farbe

Elfenbein / Smaragd

Auflage

02. Auflage

Originaltitel

La luna e i falò

Übersetzt von

Maja Pflug

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24434-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.07.2018

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18/11,1/2 cm

Gewicht

235 g

Farbe

Elfenbein / Smaragd

Auflage

02. Auflage

Originaltitel

La luna e i falò

Übersetzt von

Maja Pflug

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24434-2

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Der italienische Schriftstelle…

MaWiOr aus Halle am 01.08.2018

Bewertungsnummer: 2713805

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der italienische Schriftsteller Cesare Pavese (1908-1950) schildert in seinem 1950 erschienenen Roman „Der Mond und die Feuer“ die Rückkehr eines Auswanderers in sein italienisches Heimatdorf. Es war der letzte Roman des gefeierten Romanciers, der sich in einem Turiner Hotelzimmer das Leben nahm. Anguilla war während des faschistischen Regimes nach Amerika ausgewandert, um dort sein Glück zu machen. Nach zwanzig Jahren, Ende der 1940er Jahre, kehrt er in sein Dorf im Piemont zurück. Er sucht nach vertrauten Dingen und Personen. Doch er bleibt ein Außenseiter, der die hügelige Landschaft mit ihren Weinbergen durchstreift - immer auf der Suche nach Zeugnissen seiner Erinnerung. Bei seinen Wanderungen wird er von seinem alten Jugendfreund Nuto begleitet, der nicht ausgewandert war. Er hilft ihm zu verstehen, was während seiner langen Abwesenheit in seinem Heimatdorf passiert ist - vor allem in den Wirren der letzten beiden Kriegsjahre, als Faschisten und Partisanen einen Kampf auf Leben und Tod führten. Einige Erinnerungen kommen ans Licht, doch vieles bleibt im Dunklen. „Der Mond und die Feuer“, das hier in einer Neuübersetzung von Maja Pflug vorliegt, ist vielleicht Paveses persönlichstes Buch, denn es ist nicht nur ein Roman über Heimkehr sondern trägt auch viele autobiografische Züge. In einem Nachwort von Paola Traverso wird schließlich u.a. auch die zeitliche Nähe zwischen der Veröffentlichung des Romans und dem Selbstmord hinterfragt.

Der italienische Schriftstelle…

MaWiOr aus Halle am 01.08.2018
Bewertungsnummer: 2713805
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der italienische Schriftsteller Cesare Pavese (1908-1950) schildert in seinem 1950 erschienenen Roman „Der Mond und die Feuer“ die Rückkehr eines Auswanderers in sein italienisches Heimatdorf. Es war der letzte Roman des gefeierten Romanciers, der sich in einem Turiner Hotelzimmer das Leben nahm. Anguilla war während des faschistischen Regimes nach Amerika ausgewandert, um dort sein Glück zu machen. Nach zwanzig Jahren, Ende der 1940er Jahre, kehrt er in sein Dorf im Piemont zurück. Er sucht nach vertrauten Dingen und Personen. Doch er bleibt ein Außenseiter, der die hügelige Landschaft mit ihren Weinbergen durchstreift - immer auf der Suche nach Zeugnissen seiner Erinnerung. Bei seinen Wanderungen wird er von seinem alten Jugendfreund Nuto begleitet, der nicht ausgewandert war. Er hilft ihm zu verstehen, was während seiner langen Abwesenheit in seinem Heimatdorf passiert ist - vor allem in den Wirren der letzten beiden Kriegsjahre, als Faschisten und Partisanen einen Kampf auf Leben und Tod führten. Einige Erinnerungen kommen ans Licht, doch vieles bleibt im Dunklen. „Der Mond und die Feuer“, das hier in einer Neuübersetzung von Maja Pflug vorliegt, ist vielleicht Paveses persönlichstes Buch, denn es ist nicht nur ein Roman über Heimkehr sondern trägt auch viele autobiografische Züge. In einem Nachwort von Paola Traverso wird schließlich u.a. auch die zeitliche Nähe zwischen der Veröffentlichung des Romans und dem Selbstmord hinterfragt.

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Der Mond und die Feuer

von Cesare Pavese

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Blut ist überall rot.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Der Mond ist für alle da, genau wie der Regen und die Krankheiten. Ob sie nun in einem Loch oder in einem Palast wohnen, Blut ist überall rot.“ (S. 138) Und genau um dieses Blut geht es Pavese in seinem letzten – kurz vor seinem Selbstmord geschriebenen – Roman, wenn er seinen Erzähler Anguilla Ende der 40er-Jahre nach einer langen Zeit der Abwesenheit wieder nach Italien zurückkommen lässt. Auch wenn die Landschaft, die Mühsal und das Treiben in den Städten und Dörfern stets gleich erscheinen, so erweist sich dieser Eindruck für den Daheimgekehrten als Täuschung. Auch die Johannisfeuer, die früher schon von der Ferne aus von den Festen kündeten, verbergen kaum noch die Verbrechen, die Bluttaten, die Kriege und Bürgerkriege und vor allem den Hass der Menschen. Während sein Protagonist Anguilla die Zeit des Bürgerkriegs und des Zweiten Weltkriegs in Amerika verbrachte, verblieb Pavese in der Zeit des Faschismus in Italien. Stets rang der Schriftsteller mit den (Selbst-)Vorwürfen, sich nicht den Partisanen angeschlossen zu haben. Einen alten Freund von Anguilla lässt Pavese im Roman sagen, dass er mit einem Anschluss an die Partisanen alles verloren hätte, das Haus und den Hof. Die Wunden sind riesig, auch wenn der Brandfleck nicht mehr zu erkennen ist, an der Santas Leiche unter dem Reisig des Weinbergs verbrannt wurde. Santina galt stets als die schönste Frau im Ort und wurde als faschistische Spionin von den Partisanen erschossen. Tote werden immer wieder im Wald und unterm Geröll gefunden. Auch wenn mir zur Neuübersetzung von Maja Pflug der Vergleich fehlt, so liest sich das Buch verdammt gut.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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Blut ist überall rot.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Der Mond ist für alle da, genau wie der Regen und die Krankheiten. Ob sie nun in einem Loch oder in einem Palast wohnen, Blut ist überall rot.“ (S. 138) Und genau um dieses Blut geht es Pavese in seinem letzten – kurz vor seinem Selbstmord geschriebenen – Roman, wenn er seinen Erzähler Anguilla Ende der 40er-Jahre nach einer langen Zeit der Abwesenheit wieder nach Italien zurückkommen lässt. Auch wenn die Landschaft, die Mühsal und das Treiben in den Städten und Dörfern stets gleich erscheinen, so erweist sich dieser Eindruck für den Daheimgekehrten als Täuschung. Auch die Johannisfeuer, die früher schon von der Ferne aus von den Festen kündeten, verbergen kaum noch die Verbrechen, die Bluttaten, die Kriege und Bürgerkriege und vor allem den Hass der Menschen. Während sein Protagonist Anguilla die Zeit des Bürgerkriegs und des Zweiten Weltkriegs in Amerika verbrachte, verblieb Pavese in der Zeit des Faschismus in Italien. Stets rang der Schriftsteller mit den (Selbst-)Vorwürfen, sich nicht den Partisanen angeschlossen zu haben. Einen alten Freund von Anguilla lässt Pavese im Roman sagen, dass er mit einem Anschluss an die Partisanen alles verloren hätte, das Haus und den Hof. Die Wunden sind riesig, auch wenn der Brandfleck nicht mehr zu erkennen ist, an der Santas Leiche unter dem Reisig des Weinbergs verbrannt wurde. Santina galt stets als die schönste Frau im Ort und wurde als faschistische Spionin von den Partisanen erschossen. Tote werden immer wieder im Wald und unterm Geröll gefunden. Auch wenn mir zur Neuübersetzung von Maja Pflug der Vergleich fehlt, so liest sich das Buch verdammt gut.

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