Produktbild: Der Prozess (Weltklassiker)

Der Prozess (Weltklassiker) Bereicherte Ausgabe. Bürokratischer Alptraum um Josef K. - surrealer Thriller über Machtlosigkeit und Identität

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.10.2017

Verlag

Musaicum Books

Seitenzahl

199 (Printausgabe)

Dateigröße

956 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788027221646

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ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.10.2017

Verlag

Musaicum Books

Seitenzahl

199 (Printausgabe)

Dateigröße

956 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788027221646

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    07.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    „Jemand musste Josef K.…

    „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag. Mit dieser Ausgangssituation beginnt Franz Kafkas berühmter Roman „Der Prozess“. Josef K. arbeitet als angesehener Prokurist einer Bank. Die Stellung. Durch sein äußerst zurückgezogenes Privatleben sind seine menschlichen Kontakte stark reduziert. Die Umstände seiner Verhaftung sind grotesk, niemand kennt das Gesetz, und das mysteriöse Gericht bleibt stets anonym. Josef K. erfährt nicht, worin die Anklage besteht und welche Schuld ihm vorgeworfen wird. Je mehr er seine Unschuld beweisen will, umso tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen. Josef K. und mit ihm die Leser*innen werden immer tiefer in ein rätselhaftes Geschehen hineingezogen. Da er mit seinem Verteidiger unzufrieden ist, übernimmt er schließlich seine Verteidigung selbst. Im letzten Kapitel des Romans wird Josef K. abends um neun Uhr von zwei Männern zu einem alten Steinbruch abgeführt und hingerichtet. Seine letzten Worte sind: „Wie ein Hund!“. Der Roman, der 1914/15 entstand, blieb jedoch ein Fragment und wurde 1925 posthum veröffentlicht. Er ist eine Kritik an einer verselbstständigten und unmenschlichen Bürokratie und am Fehlen bürgerlicher Freiheitsrechte. Bis heute wandeln sich immer wieder die Deutungen des Romans. Neben einer Zeittafel wird die Reclam-Ausgabe mit einer Nachbemerkung von Michael Müller ergänzt. Der Literaturwissenschaftler widmet sich darin der Entstehung des Manuskriptes und der posthumen Veröffentlichung durch Kafkas Freund, dem Schriftsteller Max Brod. Die Neuerscheinung, die anlässlich des bevorstehenden 100. Todestages von Franz Kafka (3. Juni 2024) erscheint, ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur kennenzulernen.

  • Bewertung

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kafkas Werk ist wirklich lesenswert

    Ich musste dieses Buch für mein Abitur lesen. Da sich viele Schüler schon damit befassen mussten, hatte ich schon viele Meinungen über das Buch gehört, zum größten Teil negativ. Als ich dass Buch jedoch in die Hand nahm, war ich positiv überrascht. Es war mit Abstand das Beste Werk dass im Abitur verwendet wurde und ich hatte keine Schwierigkeiten beim Lesen oder beim Hineinversetzen in die Figuren. Ich konnte also glücklicherweise die Meinungen meiner Mitschüler nicht bestätigen.

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grotesker Staatskrimi

    In seinem bekanntesten Werk „Der Prozess“ erzählt Kafka die Geschichte von Josef K. , der an seinem 30. Geburtstag ohne Vorwarnung und ohne Grund verhaftet und verhört wird. Das Gesetz, nach welchem er verurteilt werden soll, kennt niemand. Das Gericht bleibt anonym. Jeder Versuch K.s sich zu wehren oder Informationen einholen scheitert am undurchsichtigen Justiz-Apparat und bringt nur mehr Verwirrung und mehr „Verdächtigungen“ mit sich. Ein großartiges Werk, das Kritik am „System“ und der Existenz übt und sich dabei so spannend liest wie ein Krimi.

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    3/5

    29.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Irrsinn in Worten

    Der Proceß ist Kafkas Meisterwerk. Der bekannteste Roman aus Kafkas Feder hinterlässt Spuren. Er hinterlässt zahlreiche Verfilmungen – unter anderem von Orson Welles. Doch muss er gefallen? Josef K. wird der Proceß gemacht. Aber warum und wieso? Diese Frage quält den Autor und den Leser. Die Verstrickungen werden immer schlimmer, je mehr Josef K. versucht, seine Unschuld zu beweisen. Eine Hommage an die Bürokratie.

  • Bewertung

    2/5

    15.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Unvollendet

    Dieser postum erschienene Roman war nach "Die Verwandlung",welches eins meiner Lieblingsbücher ist,eine echte Enttäuschung.Kafka selber sah ihn als unfertig an und ich bekam den gleichen Eindruck. Das Buch ist nicht besonders lang,zieht sich jedoch stark.Zu lange und komplexe Sätze zieren diese gänzlich inhaltslose,uninteressante und unspannnende Geschichte.Das Ende kommt sehr plötzlich,schockiert aber dank fehlendem Spannungsaufbau und Unsympathie zum Protagonisten nicht. Die möglich hineinzuinterpretierende Gesellschaftskritik ,die zahlreichen möglichen Andeutungen auf K.´s Schuld und Straftat,sowie die möglichen Metaphern aus Kafkas eigenem Leben machen das Buch für mich weder spannender,noch aussagekräftiger.Für viele ein geniales Buch,spannender als jeder Krimi.Für mich ein überbewerteter Klassiker. Für Fans von Klassikern jedoch möglicherweise interessant und lesenswert.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Helmuth Fahrngruber

    Helmuth Fahrngruber

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    4/5

    29.03.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Absurd

    Mit der Lektüre dieses Buches stürzt man in den tragikomischen Kosmos des Franz Kafka. Hilflose Ungewissheit quälen den Bankbeamten Josef K., nachdem er ohne Angabe von Gründen und "ohne daß er etwas Böses getan hätte" eines Morgens verhaftet wurde. Josef K. dringt auf Dachböden als Orte einer undurchschaubaren Gerichtsbarkeit vor und begegnet Personen, von denen er sich vergeblich Hilfe erhofft. Ohnmächtig und einsam irrt er auf der Suche nach Klarheit und Aufklärung herum, gerät immer wieder in bizarre Situationen, die in ihrer dunklen Absurdität stets auch tragikomische Züge aufweisen. Kafkaesk!

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