Allein reist der namenlose Erzähler und Maler ziellos durch Japan. Schließlich zieht er sich in ein abgelegenes Haus, das einem berühmten Künstler gehört, zurück. Eines Tages erhält er ein äußerst lukratives Angebot. Er soll das Porträt eines reichen Mannes anfertigen. Nach einigem Zögern nimmt er an, und Wataru Menshiki sitzt ihm fortan Modell. Doch der Ich-Erzähler findet nicht zu seiner alten Fertigkeit zurück. Das, was Menshiki ausmacht, kann er nicht erfassen. Wer ist dieser Mann, dessen Bildnis er keine Tiefe verleihen kann?
Durch einen Zufall entdeckt der junge Maler auf dem Dachboden ein meisterhaftes Gemälde. Es trägt den Titel ¿Die Ermordung des Commendatore¿. Er ist wie besessen von dem Bild, mit dessen Auffinden zunehmend merkwürdige Dinge um ihn herum geschehen, so als würde sich eine andere Welt öffnen. Mit wem könnte er darüber reden? Da ist keiner außer Menshiki, den er kennt. Soll er sich ihm wirklich anvertrauen? Als er es tut, erkennt der Ich-Erzähler, dass Menshiki einen ungeahnten Einfluss auf sein Leben hat.
'Einer der genialsten Erzähler der Welt!' DENIS SCHECK
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
01.04.2020
eBook (ePUB)
wunderbar fesselnd
Es geht um einen jungen, namenlosen Maler, der seinen Lebensunterhalt mit der Portraitmalerei verdient. Nach der Trennung von seiner Frau und dem Rückzug in ein einsames Haus in den Bergen möchte er diesen Beruf eigentlich nicht weiter ausüben. Eines Tages wird er jedoch von seinem dortigen Nachbarn gebeten, ein Portrait anzufertigen und nach einigem Zögern stimmt er zu. Es entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen diesen beiden sehr ruhigen Männern und so entschließt sich der Maler, Herrn Menshiki von den fantastischen Dingen zu erzählen, die in diesem Haus vor sich gehen. Ursprung all dessen scheint das Gemälde "Die Ermordung des Commendatore" zu sein, das vor vielen Jahren vom Besitzer des Hauses, einem berühmten Maler, erschaffen wurde.
Haruki Murakami ist ein Meister der leisen Töne, dies stellt er auch hier wieder unter Beweis. Ein wunderbar surrealistisches und unglaublich fesselndes Buch, bei dem Murakami-Liebhaber voll auf ihre Kosten kommen werden: gute Musik, guter Whisky, Sex und Mystik at its best.
Und Murakami-Neulingen sei dieses Buch ebenfalls wärmstens ans Herz gelegt!
Bewertung
5/5
27.02.2018
eBook (ePUB)
Murakami, der Wortmaler
Murakami ist gleichzeitig Wortmaler als auch Puppenspieler der Worte. Er hält gekonnt mehrere Plotfäden zusammen und lässt die Sprache tanzen.
Während des gesamten Buches pendelt man zwischen Fiktion und Realität. Eine besondere mystische, unheilverheißende Stimmung wabert durch das Buch und macht neugierig auf den nächsten Teil. Für Leser mit dem Sinn für das Übersinnliche und Außergewöhnliche.
Surrealistisch, mysteriös und sehr elegant.
Bewertung
5/5
23.01.2018
eBook (ePUB)
Murakami in Höchstform
Endlich ist er da, der neue Roman von Haruki Murakami!
Ein Maler hat seine Kreativität verloren und fertig lediglich Porträts nach Auftrag an, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Nachdem ihn seine Frau völlig unerwartet verlässt, fährt er ohne Ziel durch das Land, bis er schließlich Unterschlupf in dem Haus eines berühmten japanischen Malers findet.
Er begegnet einem Nachbar, dem Mann ohne Farbe, der sich immer weiter in sein Leben hineindrängt.
Es ist ein Künstlerroman der ganz besonderen Sorte, den uns Haruki Murakami mit der Ermordung des Commendatore vorlegt.
Ein namensloser Ich-Erzähler, der während seines Studiums voller Ideen und Kreativität sprudelte, wird durch die Trennung von seiner Frau mit seinen eigenen künstlerischen Ambitionen, man könnte fast sagen, mit seinem eigenen künstlerischen Scheitern, konfrontiert. Denn wie dies sooft der Fall ist, brauchte es auch bei dem Protagonisten einen gewaltigen Zusammenbruch seiner Lebensplanung, einen Einriss in seine Erwartungen, um ihm sein bisheriges Leben vor Augen zu führen und seine Entscheidungen hinterfragen zu lassen. Und so findet er sich nach einigen Monaten der Durchreise alleine in einem Haus in den Bergen wieder und erlebt nach und nach Dinge, die seine eigene Vorstellungskraft übersteigen und den Rahmen seines bisher Möglichen sprengen.
Den Anfang dieser Merkwürdigkeiten bilden, so könnte man es ganz salopp behaupten, die Begegnung mit seinem undurchschaubaren Nachbaren Menshiki und die Entdeckung eines bisher unbekannten Gemäldes des Künstlers Amada, in dessen Haus er übergangsweise verweilt. Ein Gemälde mit dem mysteriösen Titel "Die Ermordung des Commendatore".
Es ist dieser Zeitpunkt, gut 100 Seiten nach Beginn des Romans, an dem der typische Murakami-Stil langsam beginnt durchzusickern.
Bis zu diesem Augenblick konnte man, ab und an mal ein Augen zudrückend, Murakamis neuen Roman gut und gerne als einen gut durchdachten, spannenden Künstlerroman einordnen. Einem "normalen" Künstlerroman, realitätsgetreu und plausibel.
Doch genauso wie der Protagonist langsam, aber stetig merkt, dass etwas nicht ganz den normalen Umständen entspricht, merkt auch der Leser, dass er nicht mehr eindeutig unterscheiden kann, was hier tatsächlich passiert und was er sich eventuell doch nur einbildet.
Wie wahrscheinlich ist es, dass ein unbekannter Nachbar den Nachnahmen "ohne Farbe" trägt und genau in dem Moment auftaucht, in dem der Protagonist seinen ganz eigenen künstlerischen Stil verloren hat?
Wie groß ist die Chance, dass jede Nacht zur ungefähr gleichen Zeit ein Glöckchen ertönt, um dann nach genau 45 Minuten wieder zu verstummen?
Im Gegensatz zu anderen Werken Murakamis, bei denen bereits zu Anfang mit mehreren parallelen Ebenen gespielt wird und bei denen schon an früher Stelle klar ist, das die Dinge nicht unbedingt ihrem äußeren Anschein entsprechen, vollzieht sich der Übergang in diesem Roman langsam, fast zwischen den Zeilen. So sind es vor allem die Dinge, die sich im Hintergrund ereignen, das Ungesagte und das Vage, die hier von entscheidender Bedeutung sind.
So emotionslos der Protagonist das Geschehen beobachtet, so empathischer wird der Leser mit jeder Seite.
Dabei ist es vor allem das Gefühl des Nicht-Verstehens, das sich als permanenter Unterton durch den gesamten Roman zieht. Und der einzige Trost auf den man bauen kann, ist, dass nicht nur wir als Leser, sondern auch der Protagonist die meisten Zeit im Dunklen tappt, dass auch er nicht versteht, was in seiner Umgebung passiert, dass ihm die Zusammenhänge genauso fremd sind, dass er darunter leidet, dass er verzweifelt - und wir mit ihm.
Es sind wohl genau dieses eingeschränkte Sichtfeld, in Kombination mit einem Erzähler, dem man nicht uneingeschränkt vertrauen kann, die den Reiz dieses ausgesprochen guten Romans ausmachen.
Und Murakami wäre nicht Murakami, wenn die Grenze zwischen Realität und Fiktion langsam immer mehr verschwimmen würde. Wenn nicht alles zunehmend undurchsichtiger werden würde. Wenn man nicht plötzlich schwimmt, in einem See der Unwissenheit.
Und so wird auch unser Maler immer weiter hineingezogen in einen Strudel aus Merkwürdigkeiten und Realitätsverlust - und wir mit ihm.
Auf diesen Murakami muss man sich zweifelsfrei einlassen - er ist stiller, sanfter und unaufgeregter als die meisten seiner anderen Bücher.
Mal wieder spielt der Autor sein fundiertes Wissen über Kunst, Musik (in diesem Roman vor allem Musik aus Deutschland und Österreich) und Literatur aus, charakterisiert seinen Protagonisten ganz murakami-like mit einem guten Whisky und einem noch besseren Buch in der Hand.
Und ebenfalls ganz murakami-like bleiben am Ende des Buches die meisten Fragen offen. Das es sich bei der "Ermordung des Commendatore" lediglich um den ersten von zwei zusammenhängenden Roman handelt, wird am Endes des Romans noch einmal besonders deutlich. Fast wirkt es, als hätte sich Murakami erst warmgeschrieben, als hätte er einmal tief Luft geholt, um dann im nächsten Band die ganz großen Antworten zu liefern.
Tut er das, hat er mit "Der Ermordung des Commendatore" erneut ein herausragendes Epos geschaffen - ganz im Sinne seines Jahrhundertromans "1Q84".
Tintenfuchs
4/5
01.08.2023
eBook (ePUB)
Wortmaler durch und durch!
auch in diesem Teil klar erkennbar.... aber ich bin ehrlich... ab der Mitte wollte ich einfach nur noch, dass es vorbei ist. Weil es aber trotzdem alles super schön beschrieben ist bewerte ich es so hoch
Dr_ M
aus Sachsen
5/5
12.06.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
"Vielleicht war es nicht real gewesen, aber geträumt hatte ich nicht"
Schon während des Lesens habe ich mich immer wieder verblüfft gefragt, wie es Murakami eigentlich schafft, Spannung zu erzeugen, wo vermeintlich gar keine ist. Die in diesem ersten Band erzählte Geschichte erscheint am Ende des Buches trotz des gewaltigen Cliffhangers klar strukturiert vor den Augen des Lesers. Da ist nichts Kompliziertes, aber viel Geheimnisvolles, sodass man sich bereits auf den zweiten Teil freut. Gewiss, das Ganze mag etwas surreal erscheinen und voller Metapher sein, ist aber gleichzeitig einfach und mysteriös. Und es wird so wunderbar erzählt, dass man sich kaum von diesem Buch trennen mag.
In einem Dialog des Ich-Erzählers mit dem Commendatore heißt es: "Die Welt ist Vorstellung, das ist die Wahrheit. Vorstellung ist Wahrheit und Wahrheit Vorstellung. … Das Beste ist es, diese Vorstellung einfach mit einem Zug zu schlucken, wie sie ist. … Jeder Versuch, mit anderen Mitteln auf den Weg der Erkenntnis zu gelangen, muss scheitern." Vielleicht ist dies auch ein Hinweis nicht nur an Murakamis Leser, sondern auch an die Literaturkritiker, die Murakami zu recht ziemlich egal sind. Nicht herumrätseln, sondern die Geschichte als Ganzes annehmen. Da sie mit diesem Band noch nicht zu Ende ist, werde ich mich daran halten.
Nachdem sich seine Frau für einen anderen entschieden hatte, zieht es den Ich-Erzähler in eine Berghütte, in der einst der inzwischen demente Maler Tomohiko Amada sein Atelier hatte. Auf dem Dachboden entdeckt der neue Bewohner zufällig ein gut verpacktes, der Öffentlichkeit unbekanntes Bild von Amada mit dem Titel "Die Ermordung des Commendatore". Es stellt eine Szene aus der Mozart-Oper Don Giovanni dar und fasziniert den neuen Bewohner von Amadas Haus. Eigentlich sah er sich in der komfortablen Lage, seine eigene Malerei neu zu überdenken, die bisher aus dem Porträtieren von Industriellen bestand. Immerhin hatte er sich damit einen Namen gemacht. Doch damit sollte nun Schluss sein.
Da erreicht ihn ein Anruf seines Agenten mit der Bitte, diesen Entschluss zu überdenken, denn ein Klient würde Unsummen bieten, um sich von dem namenlosen Erzählen malen zu lassen. Der Kunde erweist sich als der geheimnisvolle Herr Menshiki, der auch noch ganz in der Nähe, auf der anderen Seite des Tales in einer prachtvollen Villa alleine wohnt. Die Leben der beiden Männer beginnen sich zu verschränken, denn Menshiki hat einen Plan, der dem Erzähler erst nach und nach aufgeht.
Wie es Murakami unaufdringlich gelingt, die Puzzleteile dieses Planes langsam zu enthüllen und die seltsame Atmosphäre zu erschaffen, die diese Geschichte trägt, ist einzigartig. Wenn man nur ein wenig mit der japanischen Kultur und Sprache vertraut ist, dann muss man die Übersetzerin dieses Buches in den höchsten Tönen loben. Was im Japanischen vermutlich leicht als Augenblicksstimmung entsteht, braucht im Deutschen bestimmt einen viel größeren Aufwand, weil unsere Sprache viel präziser und weniger bildhaft ist. Während japanische Literatur im Deutschen oft spröde und fremd erscheint, bleibt Murakami in diesem Buch in warmer Erinnerung, zwar irgendwie etwas anders als man es gewohnt ist, aber doch nicht so, dass es Nähe verhindert. Selbst für den geheimnisvollen, einsamen Herrn Menshiki kann man Empathie empfinden.
Nicht einmal die surrealen Geschehnisse in diesem Buch verwirren. Im Gegenteil, sie machen das Buch erst richtig interessant, wenn man sich tatsächlich auf die ganze Geschichte einlassen kann. Worauf man sich allerdings wirklich mit diesem Buch eingelassen hat, weiß man am Ende des ersten Teils nicht. Es ist merkwürdig: Obwohl man fast 500 Seiten gelesen hat, und obwohl gleichzeitig alles und nichts klar ist, freut man sich bereits auf den zweiten Band. Man muss es eben mit einem Zug schlucken (und sollte nicht herumrätseln). Oder auch notgedrungen mit zwei Zügen.
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5/5
24.01.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfach ein wahnsinniges Buch
ich freue mich schon auf den 2.Teil, etwas anderes, etwas seltsam, schräg, aber wie gesagt toll. Murakami versteht uns zu überraschen. Für alle Fans ein MUSS!!
Bitte Lesen
Die Ermordung des Commendatore – Eine Idee erscheint - hat mir gut gefallen. Die Erwartungshaltung war bei seinen Lesern, nach dem sehr gut gelungenen Buch - Die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki – sehr hoch. Ich wurde nicht enttäuscht und in jenem altbekannten Stil beginnt er die Erzählung, die anders als in Japan, in zwei Bänden erschienen ist. Das löste bei Kritikern Unmut hervor, die ich nicht nachvollziehen kann. Das Ende von ersten Band war gut gewählt und der Umstand, dass in einem Jahr gleich zwei neue Romane von meinen Lieblingsautoren erscheinen, wird sich wahrscheinlich so schnell nicht wiederholen. Ebenfalls erwähnenswert ist, sozusagen die deutsche Stimme Haruki Murakamis. Ursula Gräfe übersetzt seit vielen Jahren seine Romane und verleiht ihnen dadurch einen hohen Wiedererkennungswert. Danke an dieser Stelle.
Seine Worte berühren tief im Inneren, sie lassen einem aus einer ökonomisierten Welt flüchten und in seine oft Absurden und Irrealen Welten abtauchen. Der literarische Fan weiß um die wiederkehrenden Elemente, die sich der Schriftsteller bedient. Das mag nicht jeder. Ich bin dagegen von einem aufs nächste Mal überrascht wie hervorragend er schreibt und ähnliche Inhalte neu interpretiert. Es ist wohl auch das Stilelement, dass ich beim Lesen immer wieder erwarte. Die Ermordung des Commendatore ist ein guter Einstieg in Haruki Murakamis Welt. Ebenfalls sehr empfehlenswert: Afterdark.
Murakami hat wieder einen für ihn typischen Protagonisten. Ein Maler wird von seiner Frau verlassen und ist auf der Suche nach sich selbst.
Er will nicht mehr malen, zieht durchs Land und hat scheinbar wahllos Sex.
In den Bergen lässt er sich in einem Haus eines Künstlers nieder.
Der Maler soll einen reichen Mann porträtieren. Aber das Gesicht des Mannes will sich nicht zeichnen lassen. Seltsame Ereignisse geschehen und ein Bild mit dem Namen „die Ermordung des Commendatore“ lässt seine künstlerische Schöpfungskraft wieder aufleben.
Murakami schreibt ihn gewohnter Manier. Eigenwillige Protagonisten, eine Vermuschung von Realität, Surrealem und skurrilen Elementen.
Murakami Fans werden dieses Buch wieder lieben und auch sofort den 2.Teil verschlingen wollen!
In seinem neusten Werk behandelt Murakami das Leben als Künstler. Unser Protagonist ist ein Maler, oder besser gesagt ein Potraitist, der nach der Trennung von seiner Frau in das unbewohnte Landhaus eines berühmten japanischen Malers zieht. Ungebunden und insperiert von der ländlichen Umgebung und dem Atelier des Künstlers sucht er nach seinem eigenen Stil fernab von Potraits. Im Laufe seines Aufenthalts bekommt er einen letzten Auftrag eines größzügigen Unbekannten, der kein Potrait im traditionellen Sinne wünscht. Außerdem findet der Protagonist ein bisher unbekanntes Gemälde des berühmten Malers in dessen Haus er sich aufhält und was hat es eigentlich mit dem eigenartigen Klingeln jede Nacht auf sich?
Haruki Murakami ist ein literarisches Genie. Er schafft es mit wenigen und einfachen Worten den Leser in den Bann seiner leicht surrealen Geschichte zu ziehen und ihn über Seiten hinweg festzuhalten.Kein einziges Mal habe ich mich gelangweilt gefühlt oder auf die Seitenanzahl blicken müssen. Das Buch wurde gelesen, wie ein guter, alter Wein. Wie man sieht kann ich kein schlechtes Wort über diesen Herren und seinem neusten Werk verlieren! Aber auch die tolle Ausgabe von Dumont muss man loben! Die gebundene Ausgabe ist sehr hochwertig und sieht toll im Bücherregal aus.
Gut, dass der zweite Teil bereits im April erscheint! :-)
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