• Produktbild: Die Ermordung des Commendatore Band 1
  • Produktbild: Die Ermordung des Commendatore Band 1
Band 1

Die Ermordung des Commendatore Band 1 Eine Idee erscheint. Roman

10

26,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.01.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,3/14,2/3,8 cm

Gewicht

650 g

Farbe

Anthrazit / Karamell

Auflage

1. Auflage

Reihe

Ermordung des Commendatore 1

Originaltitel

Kishidanchō goroshi

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9891-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.01.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,3/14,2/3,8 cm

Gewicht

650 g

Farbe

Anthrazit / Karamell

Auflage

1. Auflage

Reihe

Ermordung des Commendatore 1

Originaltitel

Kishidanchō goroshi

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9891-6

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    5/5

    12.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Vielleicht war es nicht real gewesen, aber geträumt hatte ich nicht"

    Schon während des Lesens habe ich mich immer wieder verblüfft gefragt, wie es Murakami eigentlich schafft, Spannung zu erzeugen, wo vermeintlich gar keine ist. Die in diesem ersten Band erzählte Geschichte erscheint am Ende des Buches trotz des gewaltigen Cliffhangers klar strukturiert vor den Augen des Lesers. Da ist nichts Kompliziertes, aber viel Geheimnisvolles, sodass man sich bereits auf den zweiten Teil freut. Gewiss, das Ganze mag etwas surreal erscheinen und voller Metapher sein, ist aber gleichzeitig einfach und mysteriös. Und es wird so wunderbar erzählt, dass man sich kaum von diesem Buch trennen mag. In einem Dialog des Ich-Erzählers mit dem Commendatore heißt es: "Die Welt ist Vorstellung, das ist die Wahrheit. Vorstellung ist Wahrheit und Wahrheit Vorstellung. … Das Beste ist es, diese Vorstellung einfach mit einem Zug zu schlucken, wie sie ist. … Jeder Versuch, mit anderen Mitteln auf den Weg der Erkenntnis zu gelangen, muss scheitern." Vielleicht ist dies auch ein Hinweis nicht nur an Murakamis Leser, sondern auch an die Literaturkritiker, die Murakami zu recht ziemlich egal sind. Nicht herumrätseln, sondern die Geschichte als Ganzes annehmen. Da sie mit diesem Band noch nicht zu Ende ist, werde ich mich daran halten. Nachdem sich seine Frau für einen anderen entschieden hatte, zieht es den Ich-Erzähler in eine Berghütte, in der einst der inzwischen demente Maler Tomohiko Amada sein Atelier hatte. Auf dem Dachboden entdeckt der neue Bewohner zufällig ein gut verpacktes, der Öffentlichkeit unbekanntes Bild von Amada mit dem Titel "Die Ermordung des Commendatore". Es stellt eine Szene aus der Mozart-Oper Don Giovanni dar und fasziniert den neuen Bewohner von Amadas Haus. Eigentlich sah er sich in der komfortablen Lage, seine eigene Malerei neu zu überdenken, die bisher aus dem Porträtieren von Industriellen bestand. Immerhin hatte er sich damit einen Namen gemacht. Doch damit sollte nun Schluss sein. Da erreicht ihn ein Anruf seines Agenten mit der Bitte, diesen Entschluss zu überdenken, denn ein Klient würde Unsummen bieten, um sich von dem namenlosen Erzählen malen zu lassen. Der Kunde erweist sich als der geheimnisvolle Herr Menshiki, der auch noch ganz in der Nähe, auf der anderen Seite des Tales in einer prachtvollen Villa alleine wohnt. Die Leben der beiden Männer beginnen sich zu verschränken, denn Menshiki hat einen Plan, der dem Erzähler erst nach und nach aufgeht. Wie es Murakami unaufdringlich gelingt, die Puzzleteile dieses Planes langsam zu enthüllen und die seltsame Atmosphäre zu erschaffen, die diese Geschichte trägt, ist einzigartig. Wenn man nur ein wenig mit der japanischen Kultur und Sprache vertraut ist, dann muss man die Übersetzerin dieses Buches in den höchsten Tönen loben. Was im Japanischen vermutlich leicht als Augenblicksstimmung entsteht, braucht im Deutschen bestimmt einen viel größeren Aufwand, weil unsere Sprache viel präziser und weniger bildhaft ist. Während japanische Literatur im Deutschen oft spröde und fremd erscheint, bleibt Murakami in diesem Buch in warmer Erinnerung, zwar irgendwie etwas anders als man es gewohnt ist, aber doch nicht so, dass es Nähe verhindert. Selbst für den geheimnisvollen, einsamen Herrn Menshiki kann man Empathie empfinden. Nicht einmal die surrealen Geschehnisse in diesem Buch verwirren. Im Gegenteil, sie machen das Buch erst richtig interessant, wenn man sich tatsächlich auf die ganze Geschichte einlassen kann. Worauf man sich allerdings wirklich mit diesem Buch eingelassen hat, weiß man am Ende des ersten Teils nicht. Es ist merkwürdig: Obwohl man fast 500 Seiten gelesen hat, und obwohl gleichzeitig alles und nichts klar ist, freut man sich bereits auf den zweiten Band. Man muss es eben mit einem Zug schlucken (und sollte nicht herumrätseln). Oder auch notgedrungen mit zwei Zügen.

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    16.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine spannende, teilweise surreale Geschichte, die Sprache pures Lesevergnügen

    „Die Zivilisation schreitet voran, während du wie Urashima im Drachenpalast auf dem Meeresgrund mit den Seebrassen dein Mittagsschläfchen hältst.“ (Zitat Seite 132) Inhalt: Ein Künstler dessen Namen wir nicht kennen erzählt seine Geschichte, die inzwischen einige Jahre zurück liegt. Der erfolgreiche Porträtmaler ist 36 Jahre alt, als sich seine Frau scheiden lassen will. Einge Monate lang reist er durch Japan, bevor ihm ein Studienfreund das einsam auf einem Berg gelegene Haus seines Vaters, des berühmten Malers Tomohiko Amadas, zur alleinigen Nutzung überlässt. Eines Tages findet er auf dem Dachboden des Hauses ein Gemälde von beeindruckender Intensität: ›Die Ermordung des Commendatore‹, das ihn an eine Szene aus „Don Giovanni“ erinnert. Gleichzeitig kontaktiert ihn Wataru Menschiki, sein charismatischer Nachbar – er soll ihn porträtieren, wobei ihm künstlerisch keine Grenzen gesetzt sind. Der Erzähler will auf Grund seiner Schaffenskrise ablehnen, doch plötzlich kehrt die Inspiration zurück. Gleichzeitig ereignen sich einige erstaunliche Vorfälle … Thema und Genre: Haruki Murakami hat hier wieder einen außergewöhnlichen Roman geschaffen. Angesiedelt in der Welt der Künstler, reicht der Inhalt jedoch weit darüber hinaus. Ein Erzählstrang, verbunden mit der Geschichte des Gemäldes, führt nach Wien, wo der alte Maler von 1933 bis 1939 studiert hatte. Auch zwischenmenschliche Beziehungen sind ein Thema. Eine mystische Spur von geheimnisvollen Ereignissen zieht sich durch die gesamte Handlung. Charaktere: Der Hauptprotagonist, ein Portraitmaler, erzählt uns eine erstaunliche, teilweise unheimliche Geschichte, die er vor einigen Jahren erlebt hat. Damals befand er sich in einer Phase der künstlerischen Stagnation, da ihn mit seiner Frau auch die Inspiration verlassen hatte. Die Trennung von seiner Frau hatte ihn völlig aus der Bahn geworfen, bis er sich überreden ließ, doch wieder ein Portrait zu malen. Sein Auftraggeber und Mentor Wataru Menschiki ist ein älterer Herr, sehr begütert, eine imposante Erscheinung, charismatisch, aber nicht zu durchschauen. Er ist gewohnt, Menschen manipulieren zu können. Zur Zeit dieser Geschichte lebt er in einer großen Villa im Sichtfeld des Erzählers auf der anderen Seite des Tales. Handlung und Schreibstil: Das Buch beginnt mit einem scheinbar zusammenhanglosen Prolog in der Jetztzeit, geht dann zurück in die Geschichte, die der namenlose Ich-Erzähler erzählen will und die inzwischen einige Jahre zurückliegt. Erklärungen und Hintergrundinformationen erhält der Leser vom Erzähler in Form von Gedanken, Überlegungen, Erinnerungen. So kommt es manchmal zu Überschneidungen, durch neue Details ergänzte Wiederholungen, wenn sich der Hauptprotagonist in seinen Gedanken nochmals mit denselben Vorgängen befasst. Insgesamt verschwimmen auch in diesem Roman Murakamis die Grenzen zwischen Realität und möglicher Einbildung, mystischen, kaum erklärbaren Vorgängen. Die Geschichte umfasst einen Prolog und 32 Kapitel, wobei die Überschrift jeweils einen Gedanken des jeweiligen Kapitels aufnimmt. Kapitel 31 endet mit einem Cliffhanger, ein aufregender nächster Sonntag wird erwähnt, während das kurze Kapitel 32 einen Verweis in die Vergangenheit enthält, der für den Leser noch nicht zuordenbar ist. Der zweite Band ist bereits erschienen. Die Sprache ist pures Lesevergnügen, der Autor spielt mit Worten und Beschreibungen, geht ins Detail, wo es ihm wichtig erscheint. Als Leser taucht man sofort tief in die Geschichte ein. Fazit: Die spannende, teilweise auch magische Handlung und die Personen begeistern von der ersten Seite an. Wenn man bereit ist, sich auf den Autor einzulassen und auch seine surrealen Einfälle auf sich einwirken lässt, ohne alles hinterfragen zu wollen, wird man das Buch kaum aus der Hand legen können.

  • Bewertung

    5/5

    06.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das philosophisch spannende Abenteuer seines Lebens. Murakami at his finest!

    Murakami-Leser*innen werden viele Ähnlichkeiten aus den anderen Romanen wiedererkennen. Das erleichtert das Hereinfinden in diese zwar leicht zu lesende Geschichte, die aber gleichzeitig komplexe philosophischer Gedanken darlegt. Besonders spannend ist der Schreibstil: Denn von Beginn an wird erzählt, dass der ich-Erzähler von seiner Frau verlassen wurde, aber dass sie dann auch wieder zueinander finden werden. Somit weiß der Leser sofort, dass etwas geschehen wird, eine Entwicklung, die den ich-Erzähler bereichern wird. Auch das nächtliche Klingeln und die erwartete Mumie in dem verschütteten Brunnen, ist eine gruselige spannende Episode, die im Kontrast zu der sehr langsam erzählten Alltagssituation des ich-Erzählers steht. Darum steigt die Spannung stetig, weil man immer wieder neue Wendungen erwartet. Zuletzt ist die Figur des Nachbarn Menshiki für mich ein großes Rätsel. Ist er ein wegweisender Freund oder ist er ähnlich wie Mephisto eine dunkle Seele. Ich bin sehr gespannt auf Teil II, der mir noch viele Überraschungen und Auflösungen bereiten wird: was ist mit Menshikis Tochter, wo ist der Commendatore hin und was hat die Vergangenheit des Hausbesitzers damit zu tun, was ist ihm in Wien geschehen? Ich empfehle diesen Roman allen Fans von philosophischen Romanen, die sich mit Selbstfindung befassen. Auch alle Japan-Fans werden hiermit glücklich, sowie alle Leser*innen, die gerne Rätsel lösen, magischen Realismus und literarische Symbole lieben. Viel Spaß!

  • Kaffeeelse

    5/5

    27.02.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend

    Die "Ermordung des Commendatore - Eine Idee erscheint" ist wieder ein absolut spannendes, mich in den Bann ziehendes Buch, wieder mit diesem Dunklen, dieser Mystik, die mir bei Murakami so gefällt. Die erste Auflage mit dem blauen Farbschnitt erscheint angenehm edel, optisch sehr gelungen. Der Held des Buches erlebt die plötzliche Trennung von seiner Frau. Er flieht erstmal vor dieser neuen Realität, reist in Japan herum. Bis er sich über einen Freund ein neues Domizil sucht und in diesem beginnt, ein neues Leben anzufangen, seine bisherigen Wichtigkeiten im Leben neu zu überdenken. In diesem abgelegenen Haus, das früher dem Vater des Freundes gehörte, der ebenso ein Maler war, jetzt aber dement in einer Pflegeeinrichtung wohnt, findet er schließlich ein Gemälde. Und ein mysteriöser Nachbar tritt plötzlich in sein Leben, möchte von ihm porträtiert werden. Diese beiden Ereignisse verändern den Protagonisten vollkommen. Dieses Buch ist spannend/fesselnd geschrieben. Ich konnte es nicht (oder sehr schwer) aus der Hand legen. Am Beginn erzählt Murakami die Geschichte des Malers. Es gelingt ihm wieder mühelos, das man diese Person mag. Dann findet der Protagonist das Gemälde und Herr Menshiki taucht auf. Und damit beginnt das Dunkle in seinem Schreibstil. Das Geheimnisvolle/Mystische baut sich langsam auf und erzeugt eine(n) Sog/Spannung, dem(r) ich mich nicht mehr entziehen konnte und wollte. Der Stil von Murakami faszinierte mich wieder und nahm mich in seinen Bann. Die Gedanken des Protagonisten in seiner Situation, dieser philosophische Grundton des Murakami, ließen mich zum Teil sehr nachdenklich werden. Dies ist wieder so ein Buch, das mich etwas traurig zurück läßt, weil man unbedingt/sofort wissen will, wie es mit den Charakteren weitergeht. Deshalb werde ich jetzt gespannt auf die Fortsetzung dieses genialen Machwerks warten. Ich kann dieses Buch nur dringend empfehlen. Lest es und genießt es!

  • Bewertung

    5/5

    29.01.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Idee

    Murakami ist ein ganz besonderer Schriftsteller. Nicht umsonst wird er immer wieder als Kandidat für den Nobelpreis für Literatur gehandelt und ich bin überzeugt, dass es gewiss nicht mehr lange dauern kann. Auch in diesem Roman lockt er den Leser auf verschiedene Fährten. In akribischer Erzählweise reiht er Geschichte an Geschichte. Den Rahmen bildet dabei das gescheiterte Leben eines Malers, der nachdem ihn seine Frau überraschend verlassen hat, sich in die Einsamkeit zurückzieht. Das Zusammentreffen mit dem mysteriösen Menshiki, seine sexuellen Abenteuer, die Erinnerungen an seine früh verstorbene Schwester, die Beschäftigung mit einem bekannten Maler, das Auftauchen des Commendatore lassen reales und unreales immer mehr verschwimmen. Ein bisschen wie bei" Alice im Wunderland" . Geht es dabei um seine Kunst oder um mehr? Viel Interpretationsspielraum! Bin gespannt auf den zweiten Teil!

Kundinnen und Kunden meinen

5

8

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    24.01.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach ein wahnsinniges Buch

    ich freue mich schon auf den 2.Teil, etwas anderes, etwas seltsam, schräg, aber wie gesagt toll. Murakami versteht uns zu überraschen. Für alle Fans ein MUSS!! Bitte Lesen
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    04.08.2018

    eBook (ePUB)

    Murakami at his best

    Die Ermordung des Commendatore – Eine Idee erscheint - hat mir gut gefallen. Die Erwartungshaltung war bei seinen Lesern, nach dem sehr gut gelungenen Buch - Die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki – sehr hoch. Ich wurde nicht enttäuscht und in jenem altbekannten Stil beginnt er die Erzählung, die anders als in Japan, in zwei Bänden erschienen ist. Das löste bei Kritikern Unmut hervor, die ich nicht nachvollziehen kann. Das Ende von ersten Band war gut gewählt und der Umstand, dass in einem Jahr gleich zwei neue Romane von meinen Lieblingsautoren erscheinen, wird sich wahrscheinlich so schnell nicht wiederholen. Ebenfalls erwähnenswert ist, sozusagen die deutsche Stimme Haruki Murakamis. Ursula Gräfe übersetzt seit vielen Jahren seine Romane und verleiht ihnen dadurch einen hohen Wiedererkennungswert. Danke an dieser Stelle. Seine Worte berühren tief im Inneren, sie lassen einem aus einer ökonomisierten Welt flüchten und in seine oft Absurden und Irrealen Welten abtauchen. Der literarische Fan weiß um die wiederkehrenden Elemente, die sich der Schriftsteller bedient. Das mag nicht jeder. Ich bin dagegen von einem aufs nächste Mal überrascht wie hervorragend er schreibt und ähnliche Inhalte neu interpretiert. Es ist wohl auch das Stilelement, dass ich beim Lesen immer wieder erwarte. Die Ermordung des Commendatore ist ein guter Einstieg in Haruki Murakamis Welt. Ebenfalls sehr empfehlenswert: Afterdark.
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Resch-Krenn

    Andrea Resch-Krenn

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    25.04.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Surreal & skurril

    Murakami hat wieder einen für ihn typischen Protagonisten. Ein Maler wird von seiner Frau verlassen und ist auf der Suche nach sich selbst. Er will nicht mehr malen, zieht durchs Land und hat scheinbar wahllos Sex. In den Bergen lässt er sich in einem Haus eines Künstlers nieder. Der Maler soll einen reichen Mann porträtieren. Aber das Gesicht des Mannes will sich nicht zeichnen lassen. Seltsame Ereignisse geschehen und ein Bild mit dem Namen „die Ermordung des Commendatore“ lässt seine künstlerische Schöpfungskraft wieder aufleben. Murakami schreibt ihn gewohnter Manier. Eigenwillige Protagonisten, eine Vermuschung von Realität, Surrealem und skurrilen Elementen. Murakami Fans werden dieses Buch wieder lieben und auch sofort den 2.Teil verschlingen wollen!
  • Zum Bewerterprofil von Thomas P.

    Thomas P.

    Thalia Wien – Hauptbahnhof

    Buchhändler*in

    5/5

    08.03.2018

    eBook (ePUB)

    Faszination: Murakami

    In seinem neusten Werk behandelt Murakami das Leben als Künstler. Unser Protagonist ist ein Maler, oder besser gesagt ein Potraitist, der nach der Trennung von seiner Frau in das unbewohnte Landhaus eines berühmten japanischen Malers zieht. Ungebunden und insperiert von der ländlichen Umgebung und dem Atelier des Künstlers sucht er nach seinem eigenen Stil fernab von Potraits. Im Laufe seines Aufenthalts bekommt er einen letzten Auftrag eines größzügigen Unbekannten, der kein Potrait im traditionellen Sinne wünscht. Außerdem findet der Protagonist ein bisher unbekanntes Gemälde des berühmten Malers in dessen Haus er sich aufhält und was hat es eigentlich mit dem eigenartigen Klingeln jede Nacht auf sich? Haruki Murakami ist ein literarisches Genie. Er schafft es mit wenigen und einfachen Worten den Leser in den Bann seiner leicht surrealen Geschichte zu ziehen und ihn über Seiten hinweg festzuhalten.Kein einziges Mal habe ich mich gelangweilt gefühlt oder auf die Seitenanzahl blicken müssen. Das Buch wurde gelesen, wie ein guter, alter Wein. Wie man sieht kann ich kein schlechtes Wort über diesen Herren und seinem neusten Werk verlieren! Aber auch die tolle Ausgabe von Dumont muss man loben! Die gebundene Ausgabe ist sehr hochwertig und sieht toll im Bücherregal aus. Gut, dass der zweite Teil bereits im April erscheint! :-)

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Ermordung des Commendatore Band 1
  • Produktbild: Die Ermordung des Commendatore Band 1