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Ein Gentleman in Moskau

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Hans Jürgen Stockerl

Spieldauer

11 Stunden und 16 Minuten

Erscheinungsdatum

08.09.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

CD

Anzahl

9

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

EAN

9783957130891

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Hans Jürgen Stockerl

Spieldauer

11 Stunden und 16 Minuten

Erscheinungsdatum

08.09.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

CD

Anzahl

9

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

EAN

9783957130891

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg
Völckerstraße 18
22765 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Ein Gentleman und wie er die Welt sah

Christina P. aus Hamburg am 12.10.2017

Bewertungsnummer: 1054643

Bewertet: Hörbuch (CD)

Moskau, 1922: Das Zarentum ist abgeschafft,die Bildung der Sowjetunion steht bevor. In dieser Zeit wird Graf Alexander Iljitsch Rostov zu lebenslangem Hausarrest verurteilt: Er bewohnt fortan eine kleine Bedienstetenkammer im hochangesehenen Hotel am Platz, dem "Metropol", in welchem er bisher fürstlich wohnte. Nur dank eines regime-kritischen Gedichts, welches er Jahre zuvor unter seinem Namen veröffentlichte, entgeht er der Hinrichtung des Adels. Grav Rostov ist ein Gentleman der Alten Schule. Galant bringt er die neuen Machthaber um das Erfolgserlebnis, ihm seine Zukunft verbaut zu haben, und macht stets das Beste aus der Situation. Geschickt versteht der Feingeist und Genießer, die richtigen Freundschaften im Hotel zu schließen und beobachtet die Veränderungen der folgenden Jahrzehnte aus dem Hotel heraus. Amor Towles hat mit diesem Roman wahrlich einen kleinen Schatz zu Papier gebracht. Graf Alexander "Sascha" Rostov ist eine Person, welche einem einfach sympathisch sein muss. Mit seinen alten Werten von Freundlichkeit und Höflichkeit, gepaart mit einem großen kulturellen und politischen Wissen, ist er wahrlich eine beeindruckende Figur. Am meisten faszinierte mich, wie er über längere Zeit seine Ziele stets vor Augen hatte, welche jedoch dem Leser vorerst verborgen blieben. Bis auf seine Freiheit mangelt es dem Grafen kaum an etwas, und als er die kleine Tochter einer alten Freundin bei sich aufnimmt und großzieht, lernt auch der Graf eine unerwartete, väterliche Seite an sich kennen. Geschickt eingewoben in das Leben des Grafen ist auch die sowjetische bzw. Weltgeschichte von 1922 bis 1954, erzählt durch die Augen des Protagonisten sowie seiner Bekannten im Hotel und verdeutlicht durch das Cover des Romans: Dem Grafen, wie er die Welt vom Fenster des Hotels aus beobachtet. Ich hatte das Vergnügen, "Ein Gentleman in Moskau" als Hörbuch genießen zu dürfen. Das 9 CDs starke Hörbuch in gekürzter Fassung wird gelesen von Hans Jürgen Stockerl, welcher die Stimmung sowie die Erscheinung des Grafen gekonnt einfängt und dem Hörer auf eine Art wiedergibt, welche es schwer macht, zwischendurch eine Pause einzulegen. Als wahres Highlight kann ich dieses Hörbuch wirklich jedem uneingeschränkt empfehlen.

Ein Gentleman und wie er die Welt sah

Christina P. aus Hamburg am 12.10.2017
Bewertungsnummer: 1054643
Bewertet: Hörbuch (CD)

Moskau, 1922: Das Zarentum ist abgeschafft,die Bildung der Sowjetunion steht bevor. In dieser Zeit wird Graf Alexander Iljitsch Rostov zu lebenslangem Hausarrest verurteilt: Er bewohnt fortan eine kleine Bedienstetenkammer im hochangesehenen Hotel am Platz, dem "Metropol", in welchem er bisher fürstlich wohnte. Nur dank eines regime-kritischen Gedichts, welches er Jahre zuvor unter seinem Namen veröffentlichte, entgeht er der Hinrichtung des Adels. Grav Rostov ist ein Gentleman der Alten Schule. Galant bringt er die neuen Machthaber um das Erfolgserlebnis, ihm seine Zukunft verbaut zu haben, und macht stets das Beste aus der Situation. Geschickt versteht der Feingeist und Genießer, die richtigen Freundschaften im Hotel zu schließen und beobachtet die Veränderungen der folgenden Jahrzehnte aus dem Hotel heraus. Amor Towles hat mit diesem Roman wahrlich einen kleinen Schatz zu Papier gebracht. Graf Alexander "Sascha" Rostov ist eine Person, welche einem einfach sympathisch sein muss. Mit seinen alten Werten von Freundlichkeit und Höflichkeit, gepaart mit einem großen kulturellen und politischen Wissen, ist er wahrlich eine beeindruckende Figur. Am meisten faszinierte mich, wie er über längere Zeit seine Ziele stets vor Augen hatte, welche jedoch dem Leser vorerst verborgen blieben. Bis auf seine Freiheit mangelt es dem Grafen kaum an etwas, und als er die kleine Tochter einer alten Freundin bei sich aufnimmt und großzieht, lernt auch der Graf eine unerwartete, väterliche Seite an sich kennen. Geschickt eingewoben in das Leben des Grafen ist auch die sowjetische bzw. Weltgeschichte von 1922 bis 1954, erzählt durch die Augen des Protagonisten sowie seiner Bekannten im Hotel und verdeutlicht durch das Cover des Romans: Dem Grafen, wie er die Welt vom Fenster des Hotels aus beobachtet. Ich hatte das Vergnügen, "Ein Gentleman in Moskau" als Hörbuch genießen zu dürfen. Das 9 CDs starke Hörbuch in gekürzter Fassung wird gelesen von Hans Jürgen Stockerl, welcher die Stimmung sowie die Erscheinung des Grafen gekonnt einfängt und dem Hörer auf eine Art wiedergibt, welche es schwer macht, zwischendurch eine Pause einzulegen. Als wahres Highlight kann ich dieses Hörbuch wirklich jedem uneingeschränkt empfehlen.

Ein Gentleman und wie er die…

Christina P. aus Hamburg am 12.10.2017

Bewertungsnummer: 2710769

Bewertet: Hörbuch (CD)

Ein Gentleman und wie er die Welt sah Moskau, 1922: Das Zarentum ist abgeschafft,die Bildung der Sowjetunion steht bevor. In dieser Zeit wird Graf Alexander Iljitsch Rostov zu lebenslangem Hausarrest verurteilt: Er bewohnt fortan eine kleine Bedienstetenkammer im hochangesehenen Hotel am Platz, dem "Metropol", in welchem er bisher fürstlich wohnte. Nur dank eines regime-kritischen Gedichts, welches er Jahre zuvor unter seinem Namen veröffentlichte, entgeht er der Hinrichtung des Adels. Grav Rostov ist ein Gentleman der Alten Schule. Galant bringt er die neuen Machthaber um das Erfolgserlebnis, ihm seine Zukunft verbaut zu haben, und macht stets das Beste aus der Situation. Geschickt versteht der Feingeist und Genießer, die richtigen Freundschaften im Hotel zu schließen und beobachtet die Veränderungen der folgenden Jahrzehnte aus dem Hotel heraus. Amor Towles hat mit diesem Roman wahrlich einen kleinen Schatz zu Papier gebracht. Graf Alexander "Sascha" Rostov ist eine Person, welche einem einfach sympathisch sein muss. Mit seinen alten Werten von Freundlichkeit und Höflichkeit, gepaart mit einem großen kulturellen und politischen Wissen, ist er wahrlich eine beeindruckende Figur. Am meisten faszinierte mich, wie er über längere Zeit seine Ziele stets vor Augen hatte, welche jedoch dem Leser vorerst verborgen blieben. Bis auf seine Freiheit mangelt es dem Grafen kaum an etwas, und als er die kleine Tochter einer alten Freundin bei sich aufnimmt und großzieht, lernt auch der Graf eine unerwartete, väterliche Seite an sich kennen. Geschickt eingewoben in das Leben des Grafen ist auch die sowjetische bzw. Weltgeschichte von 1922 bis 1954, erzählt durch die Augen des Protagonisten sowie seiner Bekannten im Hotel und verdeutlicht durch das Cover des Romans: Dem Grafen, wie er die Welt vom Fenster des Hotels aus beobachtet. Ich hatte das Vergnügen, "Ein Gentleman in Moskau" als Hörbuch genießen zu dürfen. Das 9 CDs starke Hörbuch in gekürzter Fassung wird gelesen von Hans Jürgen Stockerl, welcher die Stimmung sowie die Erscheinung des Grafen gekonnt einfängt und dem Hörer auf eine Art wiedergibt, welche es schwer macht, zwischendurch eine Pause einzulegen. Als wahres Highlight kann ich dieses Hörbuch wirklich jedem uneingeschränkt empfehlen.

Ein Gentleman und wie er die…

Christina P. aus Hamburg am 12.10.2017
Bewertungsnummer: 2710769
Bewertet: Hörbuch (CD)

Ein Gentleman und wie er die Welt sah Moskau, 1922: Das Zarentum ist abgeschafft,die Bildung der Sowjetunion steht bevor. In dieser Zeit wird Graf Alexander Iljitsch Rostov zu lebenslangem Hausarrest verurteilt: Er bewohnt fortan eine kleine Bedienstetenkammer im hochangesehenen Hotel am Platz, dem "Metropol", in welchem er bisher fürstlich wohnte. Nur dank eines regime-kritischen Gedichts, welches er Jahre zuvor unter seinem Namen veröffentlichte, entgeht er der Hinrichtung des Adels. Grav Rostov ist ein Gentleman der Alten Schule. Galant bringt er die neuen Machthaber um das Erfolgserlebnis, ihm seine Zukunft verbaut zu haben, und macht stets das Beste aus der Situation. Geschickt versteht der Feingeist und Genießer, die richtigen Freundschaften im Hotel zu schließen und beobachtet die Veränderungen der folgenden Jahrzehnte aus dem Hotel heraus. Amor Towles hat mit diesem Roman wahrlich einen kleinen Schatz zu Papier gebracht. Graf Alexander "Sascha" Rostov ist eine Person, welche einem einfach sympathisch sein muss. Mit seinen alten Werten von Freundlichkeit und Höflichkeit, gepaart mit einem großen kulturellen und politischen Wissen, ist er wahrlich eine beeindruckende Figur. Am meisten faszinierte mich, wie er über längere Zeit seine Ziele stets vor Augen hatte, welche jedoch dem Leser vorerst verborgen blieben. Bis auf seine Freiheit mangelt es dem Grafen kaum an etwas, und als er die kleine Tochter einer alten Freundin bei sich aufnimmt und großzieht, lernt auch der Graf eine unerwartete, väterliche Seite an sich kennen. Geschickt eingewoben in das Leben des Grafen ist auch die sowjetische bzw. Weltgeschichte von 1922 bis 1954, erzählt durch die Augen des Protagonisten sowie seiner Bekannten im Hotel und verdeutlicht durch das Cover des Romans: Dem Grafen, wie er die Welt vom Fenster des Hotels aus beobachtet. Ich hatte das Vergnügen, "Ein Gentleman in Moskau" als Hörbuch genießen zu dürfen. Das 9 CDs starke Hörbuch in gekürzter Fassung wird gelesen von Hans Jürgen Stockerl, welcher die Stimmung sowie die Erscheinung des Grafen gekonnt einfängt und dem Hörer auf eine Art wiedergibt, welche es schwer macht, zwischendurch eine Pause einzulegen. Als wahres Highlight kann ich dieses Hörbuch wirklich jedem uneingeschränkt empfehlen.

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Ein Gentleman in Moskau

von Amor Towles

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

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5/5

Endstation Grandhotel

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

33 Jahre sind eine lange Zeit; vor allem, wenn man unter Hausarrest steht. Da tröstet es auch nur eingeschränkt, wenn das eigene Gefängnis das Moskauer Grandhotel Metropol ist. Dieses Schicksal erleidet Graf Alexander Iljitsch Rostov, der im Jahr 1922 aus Frankreich in sein Heimatland zurückkehrt. Dort hat man im Zuge der Russischen Revolution den Adelsstand abgeschafft und die meisten seiner Angehörigen, verfolgt, vertrieben oder schlichtweg ermordet. Dieses letzte Schicksal bleibt ihm erspart, jedoch darf er bis zu seinem Tod die Hallen des Luxushotels nicht mehr verlassen und muss überdies aus seiner Suite in ein wenige Quadratmeter großes Kämmerchen ziehen. Während die Welt um den weitgereisten und vielschichtig belesenen Grafen schlagartig klein und überschaubar wird, spielt sich vor seinem Fenster im Verlauf von über drei Jahrzehnten große Weltgeschichte ab; Revolutionen kommen und gehen, ein Weltkrieg tobt, Frieden und Offenheit kehren zurück. Doch von all dem bekommt der überaus charismatische Protagonist von Amor Towles Roman nur am Rande etwas mit; wenn etwa Politiker oder Journalisten Platz nehmen in einem der Restaurants des Metropols oder sich anderweitig die Neuigkeiten des Tages bis in seine Kammer herumsprechen. Seine Perspektive verändert sich schlagartig, als eines Tages eine alte Bekannte auftaucht und ihn bittet, zum Adoptivvater ihrer kleinen Tochter zu werden. Aber wie soll er sie bei ihrem noch weiten Weg durchs Leben begleiten und unterstützen, wenn er nicht mit ihr hinaus in jene Welt kann, auf die er sie vorbereiten möchte? „Ein Gentleman in Moskau“ ist ein großartiger Roman, elegant und ständig im Fluss erzählt, mit poetischer und zugleich unprätentiöser Sprache. Im Mittelpunkt ein charmanter und glaubwürdig optimistischer Protagonist, der sich von einem scheinbar schweren Schicksal nicht beirren lässt. 33 Jahre sind eine lange Zeit, aber zugleich die genau richtige, um am Ende einer langen Reise einen neuen literarischen Freund gefunden zu haben.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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5/5

Endstation Grandhotel

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

33 Jahre sind eine lange Zeit; vor allem, wenn man unter Hausarrest steht. Da tröstet es auch nur eingeschränkt, wenn das eigene Gefängnis das Moskauer Grandhotel Metropol ist. Dieses Schicksal erleidet Graf Alexander Iljitsch Rostov, der im Jahr 1922 aus Frankreich in sein Heimatland zurückkehrt. Dort hat man im Zuge der Russischen Revolution den Adelsstand abgeschafft und die meisten seiner Angehörigen, verfolgt, vertrieben oder schlichtweg ermordet. Dieses letzte Schicksal bleibt ihm erspart, jedoch darf er bis zu seinem Tod die Hallen des Luxushotels nicht mehr verlassen und muss überdies aus seiner Suite in ein wenige Quadratmeter großes Kämmerchen ziehen. Während die Welt um den weitgereisten und vielschichtig belesenen Grafen schlagartig klein und überschaubar wird, spielt sich vor seinem Fenster im Verlauf von über drei Jahrzehnten große Weltgeschichte ab; Revolutionen kommen und gehen, ein Weltkrieg tobt, Frieden und Offenheit kehren zurück. Doch von all dem bekommt der überaus charismatische Protagonist von Amor Towles Roman nur am Rande etwas mit; wenn etwa Politiker oder Journalisten Platz nehmen in einem der Restaurants des Metropols oder sich anderweitig die Neuigkeiten des Tages bis in seine Kammer herumsprechen. Seine Perspektive verändert sich schlagartig, als eines Tages eine alte Bekannte auftaucht und ihn bittet, zum Adoptivvater ihrer kleinen Tochter zu werden. Aber wie soll er sie bei ihrem noch weiten Weg durchs Leben begleiten und unterstützen, wenn er nicht mit ihr hinaus in jene Welt kann, auf die er sie vorbereiten möchte? „Ein Gentleman in Moskau“ ist ein großartiger Roman, elegant und ständig im Fluss erzählt, mit poetischer und zugleich unprätentiöser Sprache. Im Mittelpunkt ein charmanter und glaubwürdig optimistischer Protagonist, der sich von einem scheinbar schweren Schicksal nicht beirren lässt. 33 Jahre sind eine lange Zeit, aber zugleich die genau richtige, um am Ende einer langen Reise einen neuen literarischen Freund gefunden zu haben.

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