Im Herzen der Gewalt

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2017

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,6 cm

Gewicht

343 g

Beschreibung

Rezension

Die Virtuosität mit der Louis die Deutungen gegeneinanderstellt, ist eindrucksvoll; die Selbstironie […] hat einen sardonischen Vergnügungswert. ("Literatur Spiegel")
[…] ein unerhört kluger Autor, der weit über individuelle Empfindlichkeiten ins Gesellschaftliche hinausdenkt ("taz")
In seinem verstörenden, durch die geschickte Brechung der Chronologie immer spannenden Roman ›Im Herzen der Gewalt‹ macht Édouard Louis menschliche Abgründe sichtbar. ("Deutschlandfunk")
Louis‘ Worte haben Gewicht, ohne schwer zu sein, sie kommen aufrecht daher, ohne den Zeigefinger zu heben. Sie verkörpern eine Haltung. ("Neue Zürcher Zeitung")
Glänzend übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel, ist ›Im Herzen der Gewalt‹ ein atemlos geschriebenes, beklemmendes, sehr persönliches und zugleich politisches Buch, reflektiert und von großer Sprachkraft. ("Dresdner Neueste Nachrichten")
[…] die Kraft des Romans entfaltet sich genau […] durch Édouards ungeschönten Umgang – mit sich selbst. ("Spiegel Online")
ein atemlos geschriebenes, beklemmendes, sehr persönliches und zugleich politisches Buch, reflektiert und von großer Sprachkraft. [...] Louis erweist sich damit als einer der großen zeitgenössischen Autoren Frankreichs. ("Deutsche Presse Agentur")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2017

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,6 cm

Gewicht

343 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Histoire de la Violence

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397242-9

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Im Herzen der Gewalt

Bewertung aus Bad Ragaz am 10.01.2022

Bewertungsnummer: 1636502

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Buch noch nicht gelesen, daher noch keine Bewertung möglich. Ss schnelle wie sie immer eine Bewertung wollen geht das nicht. Typisch für die heutige Internet Zeit. Kaum hat man etwas gekauft wird man schon mit Fragen belästigt.
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Im Herzen der Gewalt

Bewertung aus Bad Ragaz am 10.01.2022
Bewertungsnummer: 1636502
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Buch noch nicht gelesen, daher noch keine Bewertung möglich. Ss schnelle wie sie immer eine Bewertung wollen geht das nicht. Typisch für die heutige Internet Zeit. Kaum hat man etwas gekauft wird man schon mit Fragen belästigt.

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Nichts für schwache Nerven.

Bewertung am 25.04.2018

Bewertungsnummer: 246432

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gerade weil es ein autobiografischer Bericht ist. Sprachlich brillant und raffiniert konstruiert lässt er uns in sein Innerstes gucken.
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Nichts für schwache Nerven.

Bewertung am 25.04.2018
Bewertungsnummer: 246432
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gerade weil es ein autobiografischer Bericht ist. Sprachlich brillant und raffiniert konstruiert lässt er uns in sein Innerstes gucken.

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Im Herzen der Gewalt

von Édouard Louis

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Edith Berger

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5/5

geht unter die Haut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ein Buch sollte dort Licht ausstrahlen, wo die Gesellschaft Schatten wirft". Es ist der 24. Dezember. Édouard befindet sich auf dem Heimweg als er von einem jungen Mann angesprochen wird. Es entspinnt sich ein amüsantes Geplänkel. Édouard nimmt Reda mit in seine Wohnung. Auf interessante Gespräche folgt ein zartes Liebesabenteuer. Plötzlich kippt der vergnügliche Abend und Édouard wird von Reda beinahe umgebracht..... Nach " Das Ende von Eddy" ist der neue Roman von Édouard Louis "Im Herzen der Gewalt" erneut autobiografisch. Er geht unter die Haut.
5/5

geht unter die Haut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ein Buch sollte dort Licht ausstrahlen, wo die Gesellschaft Schatten wirft". Es ist der 24. Dezember. Édouard befindet sich auf dem Heimweg als er von einem jungen Mann angesprochen wird. Es entspinnt sich ein amüsantes Geplänkel. Édouard nimmt Reda mit in seine Wohnung. Auf interessante Gespräche folgt ein zartes Liebesabenteuer. Plötzlich kippt der vergnügliche Abend und Édouard wird von Reda beinahe umgebracht..... Nach " Das Ende von Eddy" ist der neue Roman von Édouard Louis "Im Herzen der Gewalt" erneut autobiografisch. Er geht unter die Haut.

Edith Berger
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Wenn Worte für das Unaussprechliche fehlen

Bewertet: eBook (ePUB)

Eddy, der Hauptprotagonist in dieser Geschichte ist in Paris auf dem Nachhauseweg von einem Weihnachtsessen. Hier wird er von einem jungen Mann angesprochen und trotz seiner Vorbehalte, nimmt er den aufdringlich wirkenden jungen Mann mit heim. Von einem Flirt der in Gewalt endet, handelt dieses Buch; von einem Morgen danach, wo Worte für das Unaussprechliche fehlen; wo trotz intensiven Benutzen von Reinigungsmittel, der Ekel sich nicht wegwischen lässt. Im Herzen der Gewalt ist der zweite Roman von Éduard Louis. Mit seinem Debütroman avancierte er zum Shootingstar der französischen Literaturszene. Geschuldet ist es wohl auch dem sehr jungen Alter des Schriftstellers, denn nur mit 19 Jahren hat er die erste Fassung von „Das Ende von Eddy“ geschrieben. Man muss hier zwar den ersten nicht gelesen haben um sich im zweiten Roman zurecht zu finden, liest man aber nun - Im Herzen der Gewalt - im Kontext des ersten, begreift der Leser, dass Paris für Eddy oder Éduard nur scheinbar ein Befreiungsschlag war. Das enge Korsett von Gewalt, Homophobie und Rassismus im Alltag im Dorf Hallencourt, in der Picardie hat er nur oberflächig hinter sich gelassen. Als er seine Schwester belauscht, die ihrem Mann das Unsagbare erzählt, dass Eddy widerfahren ist, wird dem aufmerksamen Leser - er möge mein Vorweggreifen des Inhaltes verzeihen - klar, dass man seiner Kindheit nicht entkommt und Eddy, so schrecklich es sich auch anhören mag, einen Teil der Gewalt, der Homophobie und des Rassismus nicht entfliehen kann. Lange bevor die #metoo Debatte weltweit eine Solidarisierung mit den Opfern von sexueller Gewalt und eine weltweite Debatte über den Missbrauch losgetreten hat, schrieb also Édouard Louis in sehr nüchternen, beinahe in analytischen Sätzen einen Roman der von einer für ihm sehr verhängnisvollen Begegnung mit einem anderen Mann handelt. Ihm gelingt es, die Geschichte in ihrer ganzen Grausamkeit zu schildern und die Ohnmacht gegenüber seines Peinigers und die schamvolle Auseinandersetzung mit Polizei und Mitarbeitern von Krankenhäusern wahrhaft zu schildern. Wer bislang seinen ersten Roman noch nicht gelesen hat, sollte es spätestens jetzt nachholen.
5/5

Wenn Worte für das Unaussprechliche fehlen

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Eddy, der Hauptprotagonist in dieser Geschichte ist in Paris auf dem Nachhauseweg von einem Weihnachtsessen. Hier wird er von einem jungen Mann angesprochen und trotz seiner Vorbehalte, nimmt er den aufdringlich wirkenden jungen Mann mit heim. Von einem Flirt der in Gewalt endet, handelt dieses Buch; von einem Morgen danach, wo Worte für das Unaussprechliche fehlen; wo trotz intensiven Benutzen von Reinigungsmittel, der Ekel sich nicht wegwischen lässt. Im Herzen der Gewalt ist der zweite Roman von Éduard Louis. Mit seinem Debütroman avancierte er zum Shootingstar der französischen Literaturszene. Geschuldet ist es wohl auch dem sehr jungen Alter des Schriftstellers, denn nur mit 19 Jahren hat er die erste Fassung von „Das Ende von Eddy“ geschrieben. Man muss hier zwar den ersten nicht gelesen haben um sich im zweiten Roman zurecht zu finden, liest man aber nun - Im Herzen der Gewalt - im Kontext des ersten, begreift der Leser, dass Paris für Eddy oder Éduard nur scheinbar ein Befreiungsschlag war. Das enge Korsett von Gewalt, Homophobie und Rassismus im Alltag im Dorf Hallencourt, in der Picardie hat er nur oberflächig hinter sich gelassen. Als er seine Schwester belauscht, die ihrem Mann das Unsagbare erzählt, dass Eddy widerfahren ist, wird dem aufmerksamen Leser - er möge mein Vorweggreifen des Inhaltes verzeihen - klar, dass man seiner Kindheit nicht entkommt und Eddy, so schrecklich es sich auch anhören mag, einen Teil der Gewalt, der Homophobie und des Rassismus nicht entfliehen kann. Lange bevor die #metoo Debatte weltweit eine Solidarisierung mit den Opfern von sexueller Gewalt und eine weltweite Debatte über den Missbrauch losgetreten hat, schrieb also Édouard Louis in sehr nüchternen, beinahe in analytischen Sätzen einen Roman der von einer für ihm sehr verhängnisvollen Begegnung mit einem anderen Mann handelt. Ihm gelingt es, die Geschichte in ihrer ganzen Grausamkeit zu schildern und die Ohnmacht gegenüber seines Peinigers und die schamvolle Auseinandersetzung mit Polizei und Mitarbeitern von Krankenhäusern wahrhaft zu schildern. Wer bislang seinen ersten Roman noch nicht gelesen hat, sollte es spätestens jetzt nachholen.

Gregor Schwarzenbrunner
  • Gregor Schwarzenbrunner
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