Bärlauch ist eine Heilpflanze mit einem würzigen, knoblauchähnlichen Geschmack. Vermutlich wurde sie schon von den Germanen und Kelten verwendet, geriet dann aber wieder in Vergessenheit. Der Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann hat vor etwa 40 Jahren als Erster zufällig den Bärlauch für die Küche wiederentdeckt. Seine persönliche Geschichte dazu können Sie im Vorwort nachlesen. Zwanzig Rezepte, von einfach bis raffiniert, laden zum Nachkochen und Genießen ein.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
aus Herzogenrath
5/5
25.04.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bodenständig und lecker
Bärlauch ist eine alte Heil- und Würzpflanze, die irgendwann in Vergessenheit geriet. Doch wie der Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann in seinem kleinen Büchlein „meine Besten Bärlauch-Rezepte“ so amüsant ausplaudert, haben er und der Berliner Sternekoch Henry Levy bei einem Spaziergang im Englischen Garten in München dieses nach Knoblauch duftende Kraut wiederentdeckt – eigentlich war es ja sein Schäferhund Rex ;) - und in die kulinarische Welt eingeführt.
Als ich nun im Österreichischen Servus-Verlag nach neuen Büchern stöberte, fiel mir dieses kleine Büchlein auf und machte mich neugierig. Ich habe nämlich eine kleine Bärlauchpflanze in unserem Garten und war neugierig, was der Sternekoch so alles auch diesem hübsch blühenden Kraut zaubern würde.
Und ich war überrascht! Neben Bärlauchbutter bzw – creme bekommen wir insgesamt 19 wunderbare Rezepte wie Kräuter-Bärlauch-Salat mit Champignons, Spinat-Bärlauch-Knöpfle oder Gratin von Bärlauch mit Lauch und Kartoffeln serviert. Die Rezepte sind einfach & übersichtlich dargestellt und mit Zutaten, die man in jedem gut sortierten Supermarkt finden kann – herrlich!
Auf die Knöpfle freue ich mich schon sehr (dazu muss ich auf dem Markt aber noch ein bisschen mehr Bärlauch kaufen) und von meiner Gartenpflanze habe ich eine leckere Bärlauch-Buttercreme-Variation gemacht, die unglaublich lecker schmeckt.
Fazit: Dieses kleine Büchlein ist ein Ideenschatz und auch ideal zum Verschenken. Bodenständig und dennoch besonders – ich kann das Rezeptbuch wirklich empfehlen!
Sikal
5/5
15.03.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Jetzt hat eine besondere Pflanze Saison
Bärlauch, verwandt mit Pflanzen wie Schnittlauch oder Knoblauch, ist in den Wäldern unserer Breiten weit verbreitet. Jedes Jahr erfahren wir aufs Neue aus den Medien, dass es wieder einige Verwechslungen mit den giftigen Blättern des Maiglöckchens oder der Herbstzeitlose gab. Darum ist vor dem Genuss des Bärlauchs das Wichtigste besonders achtgeben, dass man nichts Falsches sammelt!
Wer wie ich ein Freund dieser leckeren Wildpflanze ist, kann von immer wieder neuen Rezepten gar nicht genug bekommen. Eckart Witzigmann bietet in diesem Buch ein breit gefächertes Repertoire dar, das von Bärlauchbutter über Pesto, Öl, Suppe, Knödel bis hin zu Bärlauch in Kombination mit Fleisch oder Fisch.
Die Beschreibungen der einzelnen Rezepte sind kurz und prägnant, ohne allzu große Ausschweifungen.
Trotzdem lassen sich die einzelnen Schritte gut nachvollziehen. Die Zutaten zu den einzelnen Rezepten sind allesamt nicht exotisch, sondern bestimmt in jedem Supermarkt erhältlich. Eingeleitet wird das Rezeptbuch von einem Vorwort des Autors, der in einer netten Anekdote erzählt, wie seine erste Begegnung mit dem Bärlauch verlaufen ist.
Und nun gibt es wohl nur mehr eines: Raus in den Wald und Bärlauch pflücken!
GeheimerEichkater
aus Essen
4/5
09.03.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Genau richtig zur Saison…
Genau richtig zur Saison Eckart Witzigmann erzählt im Vorwort, wie er vor ungefähr 40 Jahren als erster ganz zufällig den Bärlauch für die Küche wiederentdeckt hat und stellt dann seine zwanzig besten Bärlauch-Rezepte vor. Jedes wartet mit einer guten Beschreibung auf und fast alle mit einem Foto des zubereiteten Produktes. Es finden sich unter anderem Rezepte für Bärlauch-Butter, - creme, - öl, -pesto, -mayonnaise, Kräuter-Bärlauch-Salat, Bärlauch-Spinat-Knödel oder Spinat-Bärlauch-Knöpfle, Aufläufe und Zubereitungen mit Hecht oder Zicklein. Bei etlichen Rezepten war ich überrascht, denn sie beinhalten einige bislang ungenutzte Zutaten, die meine Zubereitungen recht bodenständig und diese hier sehr raffiniert wirken lassen, so dass ich diese hier unbedingt ausprobieren muß. Die Vielfalt der Rezepte dieses Büchleins finde ich gelungen, allerdings hätten es ruhig mehr als nur zwanzig sein dürfen. Ich freue mich schon auf reichliche Ernte und das Ausprobieren der Rezepte.
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