Die Uschi ist das schönste Mädchen im Dorf. Nicht verwunderlich, dass sie seit einiger Zeit als Model arbeitet, nachdem sie ein Manager in einer Disco entdeckt hat. Umso verwunderlicher aber, dass die Uschi jetzt mit eingeschlagenem Kopf am Boden liegt. Irgendjemandem passten die hochtrabenden Pläne des aufstrebenden Model-Stars offensichtlich überhaupt nicht. Der erste Fall des neuen Ermittlerduos Friedrich Fesch & Michi Mörderisch.
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Bewertung
aus Wuppertal
5/5
28.04.2017
eBook (ePUB)
Toller Provinzkrimi
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Er ist etwas ganz anderes als die vorherigen Bücher der Autorin, und das war eine schöne Abwechslung. Freue mich auf ein weiteres Buch!
Gertie G.
aus Wien
5/5
28.04.2017
eBook (ePUB)
EIn kongeniales Ermittlerduo
Man stelle sich folgendes vor:
Irgendwo in Österreich, ein idyllisch gelegenes Dorf namens Sankt Lindenbrunn mit einem Polizeiposten und zwei Beamten. (ja so etwas Ausgefallenes gibt es noch)
Einer davon heißt Friedrich Fesch, doch leider hält Mutter Natur nicht, was sein Name verspricht. Einsam, schlaksig, wenig Haare auf dem Kopf und mit Segelohren ausgestattet ist er. Außer einem Schnurrbart, den er häufig zwirbelt hat er nur eine, beim jugendlichen Völkerball spielen, dreifach gebrochene Nase aufzuweisen. Der Polizist, (er hat es mit der modernen Technik nicht so) hört lieber auf seinen Bauch und bäckt gerne Torten, was aber niemand wissen darf, da es ja der Männlichkeit abträglich wäre. Dieser Friedrich Fesch lebt nach seiner Scheidung mit Wolfgang und Paul, zwei Wellensittichen, allein in seinem Haus.
Diese Idylle wird jäh gestört, als Uschi Herzigman, die unbestrittene Dorfschönheit und zukünftige Miss Lindenblatt, erschlagen aufgefunden wird.
Man schickt, sehr zu Feschs Missfallen, sofort einen Ermittler der Kriminalpolizei. Dieser entpuppt sich als Kommissarin Michaela Mörderisch, ausgesprochen hübsch und einem Hang zum Rallye-Fahren.
Nun müssen die beiden gegensätzlichen Charaktere zusammenarbeiten. Man untersucht das familiäre Umfeld der Toten, lauscht bösen Gerüchten und macht sich seine eigenen Gedanken.
Dann wird Levin Liguster, ein abgewiesener Verehrer der Toten, verletzt auf der Fahrbahn liegend gefunden. Blöderweise leidet er an einer Amnesie, oder nicht?
Liegt darin der Schlüssel zur Aufklärung? Und was hat der Manager von Uschi, der zwar von allen Dave genannt wird, aber eigentlich auf den klingenden Namen Titus David Pluzer hört, mit dem Tod seiner aussichtsreichen Miss-Kandidatin zu tun?
Meine Meinung:
Lisa Gallauner ist ein herrlicher Krimi mit viel Humor und grandiosen Wortspielen gelungen.
Die Namen der Protagonisten sind so herrlich, dass ich mehrmals lauthals aufgelacht habe: Ein Mann der Fesch heißt und eigentlich gar nicht ansehnlich ist.
Eine Kriminalbeamtin mit dem Namen Mörderisch ist doch zum Schießen, oder?
Bein Namen Liguster, denkt auch jeder an die gleichnamige Hecke.
Und erst der Name des Managers: Titus David Pluzer. Pluzer (auch Plutzer) hat in Österreich gleich mehrere Bedeutungen:
1. Kürbis (Steiermark)
2. (großer) Kopf (Wien)
3. Keramik- oder Glasgefäß, ähnlich einer Amphore nur rundlicher, zur Aufbewahrung von Wein (Steiermark und Burgenland).
Kein Wunder, dass er lieber Dave genannt werden will.
Liebevoll werden die Marotten der Sankt Lindenbrunner Einwohner beschrieben.
Auch die liebenswürdige Feindschaft zwischen Sankt Lindenbunn und Unterlindenbrunn (nein, es gibt kein Oberlindenbrunn) wird thematisiert.
Der Dorftratsch nimmt ebenso einen großen, aktiven Raum ein. Manchmal, aber nur manchmal, enthält er ein klitzekleines Körnchen der Wahrheit.
Herrlich die Wortspielereien, z.B. der Rest dieses Arbeitstages war für A. und F. ..ein Sprichwort, das der Friedrich schon alleine auf Grund seines Vornamens ganz amüsant findet.
Besonders gut gefallen mir die Bezüge zur Mentalität und das Lokalkolorit, auch wenn es sich diesmal um einen fiktiven Ort handelt.
Der österreichische Verlag Federfrei ist immer für witzige, manchmal auch boshafte oder durchaus ernste Krimis aus Österreich gut. Ich bin bislang nie enttäuscht worden.
Fazit:
Ein Feuerwerk an Wortwitz, dessen einzige Mangel ist, die Kürze des Krimis ist. Ich gebe gerne fünf Sterne sowie eine Leseempfehlung und wünsche mir im Gegenzug eine Fortsetzung.
Bewertung
aus Mellingen
4/5
19.09.2017
eBook (ePUB)
guter Provinzkrimi
Wenn man Provinz-Krimis mag, ist dieser als gelungen zu bezeichnen. Das Ermittler-Duo gibt Anlass zum Schmunzeln. Durch die Beschreibung der Personen, sieht man diese direkt vor sich und auch die Dialoge sind irgendwie echt. Ich werde weitere Bücher von Lisa Gallauner kaufen.
Leserin
aus Wien
1/5
01.04.2017
eBook (ePUB)
Ich will Hans und Stefano zurück!
Hab das Buch gestern mit der Post bekommen und grade beendet.
Nein, ich wurde damit nicht warm, SORRY!
Viel zu sehr sind mir die Parallelen zu einer gewissen Krimi-Serie, die im Ausseer-Land spielt ins Auge gestochen.
Mir ist nur nicht klar, ob dieses Buch als Parodie oder Kopie gemeint war.
Nein, ich liebe Hans und Stefano und das LKA Krems. Bitte an dieser Serie weiterschreiben.
Und keine Rückkehr nach Sankt Lindenbaum.
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