KI-Beratung Beta

Produktbild: Lügen über meinen Vater
Band 1

Lügen über meinen Vater

2

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.01.2017

Verlag

Penguin

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/3 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Originaltitel

A Lie about my Father

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10172-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.01.2017

Verlag

Penguin

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/3 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Originaltitel

A Lie about my Father

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10172-7

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    22.05.2013

    eBook (ePUB)

    unbedingt lesen

    Es gibt Menschen, die machen andere Menschen klein und es gibt Menschen, die machen andere größer. Der Vater von John Burnside gehört der ersten Kategorie an. Als schwerer Alkoholiker terrorisiert und quält er seine Familie mit unvorstellbarer Härte, Kälte und Brutalität. Schon als kleiner Junge wird John mitten in der Nacht von seiner Mutter gewarnt, damit er sich rechtzeitig durchs Fenster vor seinem Vater in Sicherheit bringen kann. Seiner Mutter gelingt es in all den Jahren nicht sich von ihrem gewalttätigen Mann zu trennen. Als Teenager rutscht John selbst in die Abhängigkeit von Drogen. Außer Kontrolle wirft er wahllos ein was er in die Hände bekommt. Als er eines Tages überdosiert, verliert er beinahe sein Leben. Er wird in die Psychiatrie eingewiesen. Es wird ein schwerer Weg heraus aus der Abhängigkeit, ein schwerer Weg heraus aus den selbstzerstörenden Erinnerungen. Es sind unvorstellbare Bilder, die dieser Roman hervorruft. Großartig. Unbedingt lesen.

  • Johann Schusterbauer

    aus Ried im Innkreis

    5/5

    28.05.2012

    eBook (ePUB)

    Grausamkeit des Vatermythos

    Ich verbeuge mich vor Burnside, dem es gelingt,aus einer derartigen Kindheits- und Jugenderfahrung, die nur um Haaresbreite an der Vernichtung vorbeigeht, funkelnde Literatur zu schlagen. Die Energie des sprachlichen Gestus ist atemberaubend. Diese Geschichte wirft den Leser in einen Mahlstrom des Erlebens und Empfindens, in eine gefährliche Hingabe an ein schonungsloses, großes und tief bewegendes Erzählen, einen Tornado der Sprache, aus dem man anders hervorkommt, als man hineingegangen ist.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ralf Rother

    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    23.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Mit der Wucht der Sprache

    John Burnsides Bücher sind keine leichte Kost. Ihnen haftet etwas Unverdauliches an. Seine Romane und Erzählungen werden als schwermütig, wortgewaltig, kraftvoll, wüst und dunkel beschrieben. Das Buch "Lügen über meinen Vater" ist der erste Band seines autobiografischen Projekts. Das Projekt - wie alle Bücher von John Burnside - wurde häufig mit Ehrfurcht und Bewunderung besprochen. Zumeist wurde in dem Zusammenhang betont, dass John Burnside seine schriftstellerische Tätigkeit quasi zu einem therapeutischen Verfahren machte, um Herkunft und Zustand zu erkunden. Und es mag sein, dass ihm das Schreiben zu einer Stütze im Leben wurde: Das Schreiben als ein reflexiver Prozess, der den Klienten oder die Klientin - wie in einer psychoanalytischen Kur - aus Kindheitstraumen und familiären Neurosenzüchtungen herausführen soll. Jedoch muss ich zugeben, dass mich diese Art von Erbaulichkeit wenig interessiert. Allerdings fand ich die Morbidität und Mortalität im Roman erstaunlich. Dieser Entzug des Daseins kommt geradezu mit Wucht daher. Vielleicht ist es der reflexive Ton im Bericht über die Destruktivität des Vaters - mit dem sich der Erzähler aus seine traumatische Familienkonstellation herauswinden möchte -, der einen Sog auf Leser und Leserinnen ausübt. Es ist aber die Frage, ob man sich in den Strudel von Trauma und Therapie begibt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Lügen über meinen Vater