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  • Produktbild: Der Tod des Iwan Iljitsch
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Artikelbild von Der Tod des Iwan Iljitsch
Leo N. Tolstoi

1. Der Tod des Iwan Iljitsch

Der Tod des Iwan Iljitsch Ungekürzte Lesung mit Gert Westphal (1 mp3-CD)

Gesprochen von
5

16,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1766

Gesprochen von

Gert Westphal

Spieldauer

2 Stunden und 20 Minuten

Erscheinungsdatum

10.03.2017

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Josef Hahn

Sprache

Deutsch

EAN

9783742400406

Beschreibung

Rezension

»Leo Tolstoi ist aktueller denn je.« DER TAGESSPIEGEL
»Es gibt keinen Zweifel: Wer sich eine Bibliothek mit Weltliteratur in Form von Hörbüchern aufbauen möchte, kommt an dieser Edition nicht vorbei.« WDR 3
»Hier wird fündig, wer an Hörbuchproduktionen Freude hat, die nicht schnell hingeschludert sind, sondern mit einer Regie-Idee zum Text vom und für den Rundfunk produziert sind.« NDR KULTUR
»Mehr Zeit hätte man ja immer gern, aber für diese schönen Hörbücher [...] besonders.« WAZ
»Die Hörbuch-Edition ›Große Werke. Große Stimmen.‹ umfasst herausragende Lesungen deutschsprachiger Sprecherinnen und Sprecher, die in den Archiven der Rundfunkanstalten schlummern.« SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK

Produktdetails

Verkaufsrang

1766

Gesprochen von

Gert Westphal

Spieldauer

2 Stunden und 20 Minuten

Erscheinungsdatum

10.03.2017

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Josef Hahn

Sprache

Deutsch

EAN

9783742400406

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstraße 9A
10623 Berlin
DE

Email: info@der-audio-verlag.de

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Kurz aber Intensiv

Tobias R. aus Cloppenburg am 24.02.2026

Bewertungsnummer: 3057148

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich fand das Buch echt gut. Es ist zwar kurz, aber unglaublich intensiv. Die Geschichte zeigt, wie ein Mann am Ende seines Lebens merkt, dass er vieles nur für Ansehen und Erwartungen anderer getan hat. Man lernt daraus, wie wichtig es ist, ehrlich zu sich selbst zu sein und nicht nur für die Fassade zu leben. Ein zeitloses, nachdenkliches Buch, das definitiv lesenswert ist.

Kurz aber Intensiv

Tobias R. aus Cloppenburg am 24.02.2026
Bewertungsnummer: 3057148
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich fand das Buch echt gut. Es ist zwar kurz, aber unglaublich intensiv. Die Geschichte zeigt, wie ein Mann am Ende seines Lebens merkt, dass er vieles nur für Ansehen und Erwartungen anderer getan hat. Man lernt daraus, wie wichtig es ist, ehrlich zu sich selbst zu sein und nicht nur für die Fassade zu leben. Ein zeitloses, nachdenkliches Buch, das definitiv lesenswert ist.

Der Roman beginnt mit der…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 10.11.2025

Bewertungsnummer: 2970279

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman beginnt mit der Trauerfeier für Iwan Illjitsch, der nach langer und schwerer Krankheit gestorben ist. Von echter Trauer ist keine Spur, es mangelt selbst seinen langjährigen Freunden an echter Anteilnahme, stattdessen verabredet man sich für den Abend zum Kartenspielen. Die Witwe betont, wie sehr sie gelitten hat und interessiert sich primär für Geldunterstützung vom Staat. Der Sarkasmus, der hier zum Ausdruck kommt, spiegelt die Außenperspektive auf die Sinnhaftigkeit des Lebens wider. Die Innenperspektive erlebt der Protagonist im Zuge seiner Krankheit. Es folgt die Biografie von Iwan Illjitsch, der als Richter der gehobenen Gesellschaft angehört. Im Zuge seiner beruflichen Karriere lernt er seine Frau kennen und wird Teil der gehobenen Gesellschaft. In dem Maße, in dem ihre Ansprüche zunehmen, entfremden sich die Eheleute. Illjitsch konzentriert sich auf seinen Beruf und familiär wird der äußere Schein gewahrt. Eine Neubewertung seiner Lebenssituation erfolgt erst im Zuge seiner Krankheit. Er konsultiert zahlreiche Ärzte, die ihm letztlich nicht helfen können. Sie behandeln ihn mit derselben professionellen Unmenschlichkeit, mit der er als Richter seine Angeklagten abgeurteilt hat. Iwan Illjitsch beschäftigt sich zunehmend mit existenziellen Fragen und stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ihn plagen neben seinen physischen Schmerzen Zweifel. "Dass sowohl sein Dienst wie auch seine Lebensführung, seine Familie sowohl wie all diese Interessen der Gesellschaft und des Dienstes, dass all dies zusammen nicht das Wahre gewesen sein mochte." (85) Leo Tolstoi kritisiert mit dieser Geschichte die Werte der bürgerlichen Existenz und der Gesellschaft. Leben rational zu erklären führt zu Kälte und Bedeutungslosigkeit. Die Antworten lauten Selbstlosigkeit und Liebe, wie sie durch Illjitsch Diener Gerassim zum Ausdruck kommen – der einzige Lichtblick in dieser trostlosen Erzählung.

Der Roman beginnt mit der…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 10.11.2025
Bewertungsnummer: 2970279
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman beginnt mit der Trauerfeier für Iwan Illjitsch, der nach langer und schwerer Krankheit gestorben ist. Von echter Trauer ist keine Spur, es mangelt selbst seinen langjährigen Freunden an echter Anteilnahme, stattdessen verabredet man sich für den Abend zum Kartenspielen. Die Witwe betont, wie sehr sie gelitten hat und interessiert sich primär für Geldunterstützung vom Staat. Der Sarkasmus, der hier zum Ausdruck kommt, spiegelt die Außenperspektive auf die Sinnhaftigkeit des Lebens wider. Die Innenperspektive erlebt der Protagonist im Zuge seiner Krankheit. Es folgt die Biografie von Iwan Illjitsch, der als Richter der gehobenen Gesellschaft angehört. Im Zuge seiner beruflichen Karriere lernt er seine Frau kennen und wird Teil der gehobenen Gesellschaft. In dem Maße, in dem ihre Ansprüche zunehmen, entfremden sich die Eheleute. Illjitsch konzentriert sich auf seinen Beruf und familiär wird der äußere Schein gewahrt. Eine Neubewertung seiner Lebenssituation erfolgt erst im Zuge seiner Krankheit. Er konsultiert zahlreiche Ärzte, die ihm letztlich nicht helfen können. Sie behandeln ihn mit derselben professionellen Unmenschlichkeit, mit der er als Richter seine Angeklagten abgeurteilt hat. Iwan Illjitsch beschäftigt sich zunehmend mit existenziellen Fragen und stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ihn plagen neben seinen physischen Schmerzen Zweifel. "Dass sowohl sein Dienst wie auch seine Lebensführung, seine Familie sowohl wie all diese Interessen der Gesellschaft und des Dienstes, dass all dies zusammen nicht das Wahre gewesen sein mochte." (85) Leo Tolstoi kritisiert mit dieser Geschichte die Werte der bürgerlichen Existenz und der Gesellschaft. Leben rational zu erklären führt zu Kälte und Bedeutungslosigkeit. Die Antworten lauten Selbstlosigkeit und Liebe, wie sie durch Illjitsch Diener Gerassim zum Ausdruck kommen – der einzige Lichtblick in dieser trostlosen Erzählung.

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Der Tod des Iwan Iljitsch

von Leo N. Tolstoi

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Meinung aus der Buchhandlung

S. Naderer

Thalia Amstetten

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4/5

Innerer Kampf

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Der Tod des Iwan Iljitsch“ ist eine eindrucksvolle Erzählung über den Sterbeprozess eines angesehenen Richters. Die Sprache und der Stil sind sehr angenehm zu lesen. Obwohl die Bedeutung hinter gewissen Teilen des Buches für mich nicht ganz greifbar war, so hat es doch zum Nachdenken angeregt und mich in mancher Hinsicht beeindruckt. Sehr spannend fand ich etwa den inneren Konflikt dargestellt, den der Protagonist bis hin zu seinem endgültigen Ableben in sich austrägt; es zerreißt ihn beinahe zwischen Resignation und Hoffnung.
  • S. Naderer
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4/5

Innerer Kampf

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Der Tod des Iwan Iljitsch“ ist eine eindrucksvolle Erzählung über den Sterbeprozess eines angesehenen Richters. Die Sprache und der Stil sind sehr angenehm zu lesen. Obwohl die Bedeutung hinter gewissen Teilen des Buches für mich nicht ganz greifbar war, so hat es doch zum Nachdenken angeregt und mich in mancher Hinsicht beeindruckt. Sehr spannend fand ich etwa den inneren Konflikt dargestellt, den der Protagonist bis hin zu seinem endgültigen Ableben in sich austrägt; es zerreißt ihn beinahe zwischen Resignation und Hoffnung.

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Der Tod des Iwan Iljitsch

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