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Band 37659

Der Biophilia-Effekt Heilung aus dem Wald | Das heilende Band zwischen Mensch und Natur

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25635

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2016

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

241 g

Farbe

Elfenbein / Apfelgrün

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-37659-2

Beschreibung

Rezension

»Ich empfehle dieses Buch! Zeit in der Natur ist sowohl für unsere mentale als auch körperliche Gesundheit positiv.« ("Dr. Andrew Weil, internationaler Pionier der integrativen Medizin und Autor von Spontanheilung")
»Der Biophilia-Effekt von Clemens G. Arvay ist anregend und originell!« ("Dr. Michael Harner, Ethnologe und Begründer des Core-Schamanismus, Autor von Der Weg des Schamanen")
»In diesem bahnbrechenden Buch illustriert Arvay, wie wir unsere innere Verbindung mit der Natur aktivieren und wieder `wild´ werden können. Und während dabei Körper, Psyche und Seele heil werden, wird die Welt zu einem besseren Ort für alle.« ("Dr. Marc Bekoff, Professor emeritus für Evolutionsbiologie an der Universität von Chicago")
»Selten habe ich beim Lesen so viel gestaunt, gelernt und Freude empfunden wie bei diesem wundervollen Buch.« ("Dr. Ruediger Dahlke in seinem Vorwort")
»Clemens G. Arvay bringt uns modernen, zivilisationsgeschädigten Menschen die Kraft der Natur wieder nahe, in erfrischender Sprache und unter Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse.« ("Dr. Wolf-Dieter Storl, Ethnologe und Autor")
»Ich bin von der verständlichen Darstellung der großen Zusammenhänge der Natur in diesem Buch tief beeindruckt. So wird Wissenschaft erfahrbar.« ("Dr. Thomas Haase, Rektor der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien")
»In diesem bahnbrechenden Buch illustriert Arvay, wie wir unsere innere Verbindung mit der Natur aktivieren und wieder `wild´ werden können. Und während dabei Körper, Psyche und Seele heil werden, wird die Welt zu einem besseren Ort für alle.« ("Dr. Marc Bekoff, Professor emeritus für Evolutionsbiologie an der Universität von Chicago")
»Arvay bietet Empfehlungen dafür, wie wir die körperlichen, psychischen und geistigen Vorteile von Biophilia nutzen können - sei es in der abgelegenen Wildnis, auf Grünflächen nebenan oder Zuhause.« ("Richard Louv, Autor von Das Prinzip Natur, Das letzte Kind im Wald und Vitamin N")

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Verkaufsrang

25635

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2016

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

241 g

Farbe

Elfenbein / Apfelgrün

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-37659-2

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    2/5

    01.06.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Als Plädoyer okay, als Sachbuch unter Umständen sogar gefährlich

    Der Biophilia-Effekt von Clemens G. Arvay gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Büchern über die gesundheitlichen Auswirkungen von Naturkontakt. Das Buch vertritt die These, dass Wälder, Pflanzen und natürliche Umgebungen weit mehr als nur Erholung bieten: Sie sollen aktiv auf das menschliche Immunsystem einwirken, Krankheiten vorbeugen und sogar bei schweren Erkrankungen eine bedeutende Rolle spielen. Der Grundgedanke des Buches ist überzeugend. Es gibt mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Aufenthalte in der Natur Stress reduzieren, das psychische Wohlbefinden fördern und positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Insofern trifft Arvay einen wichtigen Nerv unserer Zeit. Die moderne Gesellschaft verbringt immer mehr Zeit in Innenräumen, vor Bildschirmen und in künstlichen Umgebungen. Daran zu erinnern, dass Menschen evolutionär an natürliche Lebensräume angepasst sind, ist grundsätzlich sinnvoll. Problematisch wird das Buch jedoch dort, wo es die Grenze zwischen wissenschaftlicher Evidenz und persönlicher Überzeugung überschreitet. Arvay präsentiert viele Studien, die tatsächlich interessante Zusammenhänge zeigen. Allerdings werden deren Ergebnisse häufig sehr selektiv dargestellt. Methodische Schwächen, kleine Stichproben, fehlende Kontrollgruppen oder die Tatsache, dass viele Ergebnisse bislang nicht eindeutig reproduziert wurden, werden oft nur am Rande erwähnt. Dadurch entsteht beim Leser leicht der Eindruck, die Forschung sei wesentlich eindeutiger, als sie tatsächlich ist. Besonders kritisch sind die Passagen zu Krebs, Immunabwehr und schwerwiegenden Erkrankungen zu betrachten. Zwar verweist Arvay auf Untersuchungen zu pflanzlichen Duftstoffen, sogenannten Terpenen, sowie auf Studien über Veränderungen bestimmter Immunzellen nach Waldaufenthalten. Aus solchen Beobachtungen lassen sich jedoch keine belastbaren Aussagen über eine tatsächliche Krebsprävention oder gar eine therapeutische Wirkung ableiten. Hier liegt das eigentliche Problem des Buches: Es suggeriert stellenweise mehr medizinische Sicherheit, als die Forschung hergibt. Für einen gesunden Menschen mag die Botschaft „Gehe öfter in den Wald“ harmlos erscheinen. Für Menschen mit einer schweren Erkrankung kann eine solche Darstellung jedoch problematisch werden. Wer den Eindruck gewinnt, Naturaufenthalte hätten eine wissenschaftlich belegte Schutz- oder Heilwirkung gegen Krebs, könnte die Bedeutung evidenzbasierter Medizin unterschätzen oder unrealistische Erwartungen entwickeln. Natürlich fordert Arvay nicht ausdrücklich dazu auf, medizinische Therapien abzulehnen. Dennoch bewegt sich das Buch in einem Grenzbereich, in dem wissenschaftliche Hypothesen und gesundheitliche Versprechen nicht immer klar voneinander getrennt werden. Gerade populärwissenschaftliche Autoren tragen hier eine besondere Verantwortung, weil viele Leser die Qualität der zugrunde liegenden Studien nicht selbst beurteilen können. Rückblickend betrachtet fügt sich dieser Umgang mit wissenschaftlicher Evidenz auch in ein Muster ein, das später bei anderen Themen sichtbar wurde. Arvay zeigte wiederholt die Tendenz, einzelne Studien oder vorläufige Forschungsergebnisse weitreichender zu interpretieren, als es viele Fachwissenschaftler für angemessen hielten. Das schmälert nicht zwangsläufig jede seiner Aussagen, wirft jedoch Fragen hinsichtlich seiner wissenschaftlichen Arbeitsweise auf. Letztlich ist Der Biophilia-Effekt weniger ein nüchternes Sachbuch als ein engagiertes Plädoyer für eine stärkere Naturverbundenheit. Als Motivation, häufiger spazieren zu gehen, den Wald zu besuchen und bewusster mit der eigenen Umwelt umzugehen, erfüllt es seinen Zweck hervorragend. Als medizinische Informationsquelle sollte es jedoch mit erheblicher Skepsis gelesen werden. Das Buch hat vermutlich recht, wenn es sagt, dass Natur unserer Gesundheit guttut. Es überschreitet jedoch mehrfach die Grenze von dem, was wissenschaftlich gesichert ist, hin zu dem, was der Autor gerne als wahr sehen würde. Gerade bei Themen wie Krebs oder Immunsystem ist das nicht nur eine wissenschaftliche Schwäche, sondern kann im ungünstigsten Fall auch gesellschaftlich problematisch werden. Bewertung: 2 von 5 Sternen Das zentrale Anliegen des Buches ist nachvollziehbar und weitgehend richtig. Die Darstellung der wissenschaftlichen Evidenz ist jedoch häufig unausgewogen und die Schlussfolgerungen sind teilweise deutlich stärker als die zugrunde liegenden Daten. Wer das Buch liest, sollte es eher als naturphilosophisches Manifest denn als verlässliche medizinische Aufklärung verstehen.

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