Produktbild: Geschenkt

Geschenkt Roman

36

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42027

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2016

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,3/12,2/2,5 cm

Gewicht

257 g

Farbe

Graublau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-48300-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42027

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2016

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,3/12,2/2,5 cm

Gewicht

257 g

Farbe

Graublau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-48300-6

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Kloten

    5/5

    13.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Daniel Glattauer: Geschenkt

    Ich habe Glattauers Nordwind noch in bester Erinnerung. Nun bin ich zufällig auf "Geschenkt" gestossen: Ein weiteres Glattauer Highlight, das ich bereits zwei Mal weiterverschenkt habe und nur beste Kommentare hören durfte. Glattauers Stil und Witz sind einfach einzigartig!

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    4/5

    11.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Gerold Plassek, 43 Jahre, ist…

    Gerold Plassek, 43 Jahre, ist Journalist bei der Gratiszeitung "Tag für Tag". Er betreut dort die Leserbriefe und ist zuständig für "bunte Meldungen zum Tag" sowie "Soziales". Sein Ehrgeiz hält sich sehr in Grenzen. Sein Leben ändert sich, als seine ehemalige Freundin Alice sich meldet und ihm offeriert, das er einen 14-jährigen Sohn hat. Alice ist Ärztin und will ein Projekt für "Ärzte ohne Grenzen" in Afrika betreuen. Gerold soll vorübergehend auf ihren gemeinsamen Sohn Manuel aufpassen. Er nimmt ihn mit in sein Büro und sie lernen sich kennen. Eines Tages geht eine anonyme Geldspende bei einem Obdachlosenheim ein, über das er kurz zuvor berichtet hat. Es folgen weitere Spenden. Wer ist der edle Spender? Warum bezieht sich dieser immer wieder auf sozialkritische Artikel, die Gerold verfasst hat. Das Rätsel wird abendlich feuchtfröhlich in Zoltan's Bar, Gerolds Stammkneipe, diskutiert. Die Spenden haben Folgen. Das Leben von Gerold ändert sich. Man interessiert sich für ihn. Ist sein gesellschaftlicher Abstieg beendet? Protagonist Gerold ist der Typ Verlierer, wie er in Wilhelm Genazinos Büchern vorkommt. Daniel Glattauer charakterisiert ihn lebensecht und prägnant. Entsprechend echt wirkt Manuel. Bis zum Schluss rätselt der Leser, von wem die Spenden kommen. Der Autor präsentiert eine Geschichte, die wunderbar unterhaltsam und einfach irgendwie anders ist.

  • Bewertung

    aus Chemnitz

    3/5

    25.04.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Leider enttäuschend

    Ich hatte mir mehr von diesem Buch erhofft. An sich eine schöne Geschichte, die zum nachdenken anregen soll... Wenn es uns gut geht, dann könnten wir anderen etwas abgeben?! Der Schreibstil war für mich schwierig zu lesen, denn ich musste das Buch ständig weglegen und mich dazu zwingen weiter zu lesen. Wirklich schade.

  • Bewertung

    aus Neumarkt am Wallersee

    5/5

    02.07.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschenkt! Gut zu lesen!

    Ich habe bereits fast alle Bücher von D. Glattauer gelesen - diese Geschichte war wieder völlig anders, als die anderen! Es liest sich gut, wenn man in den Fluss kommt, will man nicht mehr raus! Die Geschichte ist obendrein gut erdacht, hat Tiefgang und entlockt so manches Lachen. Eben ein echter Glattauer!

  • Lesemone

    5/5

    07.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gerold Plassek schreibt für…

    Gerold Plassek schreibt für eine Gratiszeitung kleine Zeitungsnotizen. Er führt ein lümmelhaftes Singledasein und ertränkt seine Sorgen in Alkohol. Unmotiviert geht er seiner Arbeit nach. Nachdem eine Notiz veröffentlich wird, wo er auf ein Obdachlosenheim aufmerksam macht, geht eine Geldspende bei dem Heim ein. Erst tut Gerold das als Zufall ab. Aber als dann nach weiteren Veröffentlichungen wieder bei den Bedürftigen Geld eingeht, wird die Sache komisch. Zeitgleich erfährt Gerold, dass er der Vater des 14-jährigen Manuels ist und dass er eine Zeitlang auf ihn aufpassen soll, weil seine Mutter beruflich ins Ausland muss. So fängt er an, gemeinsam mit Manuel nach dem Geldspender zu forschen und mit ihm neue Artikel zu schreiben. Es entsteht ein Freundschaft zwischen den beiden und Manuel gelingt es, das Leben von Gerold wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Die Bücher von Daniel Glattauer sind einzigartig. Er schafft es diesmal wieder mit einem an sich banalen Thema, eine so fesselnde Geschichte zu schreiben, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Stück für Stück wächst sein Protagonist über sich hinaus und entdeckt viele verschüttete Talente. Mit Hilfe seines Sohnes kommen viele gute Eigenschaften von Gerold ans Tageslicht. Es entsteht eine tolle Vater-Sohn-Beziehung. Das ganze Buch hindurch steht die spannende Frage im Raum: Wer ist der Geldspender? Auch Themen wie Alkoholismus und Abschiebung werden im Buch aufgegriffen. Der Autor verrät aber immer nur so viel, dass nichts verraten wird. Dass das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht, macht es noch lesenswerter!

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Bewertungen (36)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Pia Lemberger

    Pia Lemberger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.08.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschenkt - Daniel Glattauer

    Gerold Plassek ist ein Durchschnittswiener. Achtet ein bisserl zu wenig auf seine Gesundheit, säuft ein bisserl zu viel, langweilt sich ein bisserl zu viel in der Arbeit, ist geschieden und hat eine Tochter, auf deren Leben er nur sehr wenig Einfluss hat. Gerold ist mehr als überrascht als er von seinem unehelichen Sohn Manuel erfährt, mittlerweile 14 Jahre alt und Ergebnis einer kurzen Affäre mit einer Ärztin. Ebenjene Ärztin möchte für 6 Monate in Mogadischu an einem Hilfsprojekt teilnehmen und lädt ihren Spross kurzerhand bei "Onkel Geri" ab. Als justament zu diesem Zeitpunkt auch noch ein anonymer Wohltäter beginnt, jeweils 10.000 Euro an genau die Hilfsorganisationen zu spenden, über die Journalist Gerold Plassek in seiner Zeitung berichtet, wird sein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Phlegmat erster Klasse, dauert es einige Zeit, bis Gerold die Veränderungen überhaupt wahrzunehmen beginnt. So mancher Leser wird der Meinung sein, dass Alkoholismus verharmlost wird. Tatsächlich gibt es keinen erhobenen Zeigefinger Richtung Spiegeltrinker Gerold - das wäre in diesem Buch auch fehl am Platz gewesen. Es beschäftigt sich rein nur mit Gerold Plasseks Gedankengängen und zeigt offen und schonungslos, wie sehr er sein Problem vor sich selbst verharmlost - obwohl dem Leser natürlich von Anfang an klar ist, dass Trinken eines der größten Probleme in Gerolds Leben ist und er dadurch in Wirklichkeit keines seiner Probleme löst. Hier steht sehr viel zwischen den Zeilen. Mein erster Glattauer - ich kann hier keine Vergleiche mit "Gut gegen Nordwind" etc. ziehen, aber mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Es ist leicht und unterhaltsam, an vielen Stellen tragikomisch - aber vor allem regt es an jeder Stelle zum Weiterlesen an. Schließlich möchte man wissen, wer der anonyme Spender ist und wie Gerolds Leben sich letztendlich entwickelt. Schafft er es, sein Leben in den Griff zu kriegen oder begibt er sich in eine Abwärtsspirale? Auch das relativ offene Ende fand ich passend und überhaupt nicht unbefriedigend. Fazit: das war sicher nicht mein letzter Glattauer!
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Perhalt

    Daniela Perhalt

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    3/5

    14.10.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ..mehr erwartet..

    Flüssig und auch durchaus lustig wird das Leben von Herrn Plassek etwas durchleuchtet. Ich persönlich hätte mir einen anderen Schluss gewünscht (wie geht es mit seinem Sohn weiter zB..) und auch nicht ganz so viel scheinbar harmlosen Alkoholismus. Und leider hab ich auch gleich durchschaut wer "dahinter steckt". Trotzdem ein nettes, leicht lesbares Buch für Zwischendurch!
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Matthews

    Birgit Matthews

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    5/5

    08.09.2014

    eBook (ePUB)

    Ein absolutes Highlight

    Gerold Plassek, auch Gerri genannt ist Journalist bei einer österreichischen Gratiszeitung. Viel tut sich nicht im Leben des geschiedenen Vater einer Tochter, der sich mehr und mehr dem Alkohol widmet, als plötzlich eine Serie mysteriöser Geldspenden an Wohltätigkeitsvereine und Bedürftige eingehen über die Gerri in seiner Rubrik "Soziales" berichtete. Gleichzeitig erfährt er auch noch von einem 14-Jährigen Sohn von dem er keine Ahnung hatte, und um den er sich für ein halbes Jahr kümmern muss.Wer ist der anonyme Spender? Was hat das alles mit ihm zu tun? Nachdenklich - humorvoll - romantisch - ein weiterer Glattauer-Highlight.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    04.11.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hallodrainer auf Abwegen

    Gerald Plassek ist ein typischer Hallodri. Mit der Mutter seiner Tochter hat er nicht mehr viel am Hut, außer den unregelmäßigen Besuchen als Papa in spe und von seinem unehelichen Sohn erfährt er erst, als dessen Mutter für ein halbes Jahr nach Afrika geht und Manuel da schon 14 Jahre alt ist. Gerald arbeitet als Journalist für eine Gratiszeitung. Er gerät medial in den Fokus der Öffentlichkeit, als eine ganze Reihe von anonym gespendeten Geldsummen, an jene soziale Einrichtungen und unschuldig in Not geratene Menschen, überbracht wird, über die er kurz zuvor berichtet hat. Ich mag Glattauers Geschichten und das nicht nur wegen seines wirklich ganz eigenen Erzählstils, sondern auch wegen seiner Protagonisten. In Geschenkt trifft der Leser auf einen wirklich sympathischen Antihelden. Gerald sitzt seine Zeit meist in kleinen Beisln ab, trinkt Alkohol in rauen Mengen und das ändert sich zumindest ein wenig, als sein Sohn in sein Leben tritt. Diesen hallodrianischen Lebenswandel sieht er aber ganz und gar nicht kritisch, sondern tut die Umstände mit ein bisschen Sarkasmus und Wiener Schmäh ab. Der eine oder andere geneigte Leser meiner Rezensionen weiß allerdings, dass ich es nicht unbedingt mag, wenn man in eine Erzählung sozusagen reingeworfen wird und sich der Schriftsteller erst gar nicht lange mit einer Vorgeschichte herumschlägt. Hier könnte man nun dem ehemaligen Journalisten und Schriftsteller Glattauer, nun jenes vorwerfen, allerdings ist das eben Geschmackssache. Dem einen gefällt’s, dem anderen nicht. Genauso wie das offene Ende, das mir ein Déjà-vu bereitet hat, denn dieses Gestaltungselement findet sich auch in seinem Roman Gut gegen Nordwind. Ich finde, dass man nicht immer alles Erzählen und man nicht immer alles Auflösen muss. Das gefällt mir eben an einem Roman ausgesprochen gut. In mir erhärtet sich der Verdacht, dass er vielleicht eine weitere Geschichte rund um Gerald Plassek auf Lager hat, denn schließlich gab es auch bei Emmi und Leo eine Fortsetzung, was meiner Meinung nach, nicht unbedingt hätte sein müssen.

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