Produktbild: Einhorn, Phönix, Drache

Einhorn, Phönix, Drache Woher unsere Fabeltiere kommen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48499

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2015

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,2 cm

Gewicht

339 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18722-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Eine angenehm entspannte Lektüre, die ihre Leser unangestrengt und doch sehr detailreich in die Geschichte der Menschheit und ihrer Mythen mitnimmt. ("SWR2 Hörfunk")

Produktdetails

Verkaufsrang

48499

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2015

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,2 cm

Gewicht

339 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18722-5

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  • Bewertung

    aus Haag bei Neulengbach

    4/5

    22.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Interessant, informativ

    Sehr interessantes Sachbuch. Wer sich auf ausführliche Informationen zu Naturgeschichte und Geschichte einlässt, wird reichlich belohnt. Der Autor vermittelt Information in einer sehr lebendigen Sprache.

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Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Warum Fabelwesen so sicher nicht existierten

    Schon immer faszinierte mich die Welt der Fabeltiere. Zu den bekanntesten Vertretern dieser nicht nachgewiesenen Tierart zählen etwa der Greif, der Phönix, das Einhorn aber auch der nur regional in Bayern bekannte Wolperdinger. Doch gibt es für diese unterschiedlichen Phantasiegebilde ein reales Vorbild? Kann es sein dass zumindest manche dieser Tieren irgendwann auf unserem Planeten umhergewandert sind? Der deutsche Biologe und Chef der Wirbeltierabteilung der Freien Universität Berlin, Josef Reicholf, begibt sich auf weltweite Spurensuche. Beinahe ein Drittel des Buches und somit sehr lange, beschäftigt er sich mit der Suche nach dem Phönix. Dieses Tier hat in beinahe jedem bekannten Fantasyabenteuer einen Auftritt. Denken Sie nur an Harry Potter oder die „Game of Throns“ Serie. Aber auch schon ältere Werke dieses Genres haben ihren Phönix, etwa die „Herr der Ringe“ Sage. Haben sich dies etwa nur Autoren des 19ten Jahrhunderts ausgedacht oder haben sie hier auf Quellen älterer Epochen der Menschheit zurückgegriffen? Seine Suche führt Reichholf in große Kulturkreise der Menschheitsgeschichte. Viele auch antike Hochkulturen hatten einen Phönix in ihren Aufzeichnungen hinterlassen. Sei es bei den Ägyptern, den Römern oder auch bei den Sumerern. Alle haben diese Sagengestalt schon in ähnlicher Form dem Menschen der Neuzeit hinterlassen. Nach einer Vielzahl an Prüfungen ist Reichholf dessen überzeugt. Das wahre Vorbild für den Phönix ist der Flamingo. Anhand seiner Forschungen sieht er Parallelen, die er auch glaubwürdig untermauert. Neben einer umfangreichen Prüfung über den Wahrheitsgehalt des Phönix gibt es auch noch weitere Sagengestalten denen er nachgeht. Kein gutes Haar etwa lässt er bei der, seiner Meinung nach, aus der Luft gegriffenen Figur des Wolperdinger. Hier handelt es sich nicht einmal um eine Sage aus dem Altertum, sondern aus der Mitte des 18ten Jahrhunderts. Hintergrund dieser offensichtlichen Fälschung war schlicht Geschäftemacherei mit ausgestopften Tieren. Er wurde mit Zähnen, Schwänzen oder auch Klauen anderer Tiere sehr gekonnt umgeformt. So entpuppten sich seiner Einschätzung nach der Yeti, Bigfoot aber auch Dinosauriersichtungen wie Nessi in Schottland oder „Mbembe“ im Kongo nach und nach glaubhaft als gut eingefädelte Fälschungen. Sehr detailliert beschreibt er auch wie antike Hochkulturen in der Neuzeit falsch übersetzt oder gesehen wurden. Wenn Teile von antiken Fresken oder Bodenmosaiken fehlen kann man glauben, dass schon Strabon oder Plinius der Ältere einen leibhaftigen Dinosaurier gesehen haben. Dass diese Deutungen jedoch völliger Unsinn sind vermag er gut zu belegen. Besonders gut gefallen hat mir, interessanterweise am Ende des Buches gelegen, die Neudeutung von Drachensagen. Diese wurden vor allem im dunklen Mittelalter „erfunden“ und nach Jahrhunderten des Vergessens wiederentdeckt. Dass diese Sichtungen von Menschen gemacht wurden und nicht einer realen Welt beruhen wird gut dargelegt. Eine gelungene Darstellung warum wir an Fabelwesen so nicht glauben sollten.

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