Produktbild: Einhorn, Phönix, Drache

Einhorn, Phönix, Drache Woher unsere Fabeltiere kommen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.04.2012

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

4465 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104009421

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

05.04.2012

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

4465 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104009421

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  • Bewertung

    aus Haag bei Neulengbach

    4/5

    22.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Interessant, informativ

    Sehr interessantes Sachbuch. Wer sich auf ausführliche Informationen zu Naturgeschichte und Geschichte einlässt, wird reichlich belohnt. Der Autor vermittelt Information in einer sehr lebendigen Sprache.

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Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Warum Fabelwesen so sicher nicht existierten

    Schon immer faszinierte mich die Welt der Fabeltiere. Zu den bekanntesten Vertretern dieser nicht nachgewiesenen Tierart zählen etwa der Greif, der Phönix, das Einhorn aber auch der nur regional in Bayern bekannte Wolperdinger. Doch gibt es für diese unterschiedlichen Phantasiegebilde ein reales Vorbild? Kann es sein dass zumindest manche dieser Tieren irgendwann auf unserem Planeten umhergewandert sind? Der deutsche Biologe und Chef der Wirbeltierabteilung der Freien Universität Berlin, Josef Reicholf, begibt sich auf weltweite Spurensuche. Beinahe ein Drittel des Buches und somit sehr lange, beschäftigt er sich mit der Suche nach dem Phönix. Dieses Tier hat in beinahe jedem bekannten Fantasyabenteuer einen Auftritt. Denken Sie nur an Harry Potter oder die „Game of Throns“ Serie. Aber auch schon ältere Werke dieses Genres haben ihren Phönix, etwa die „Herr der Ringe“ Sage. Haben sich dies etwa nur Autoren des 19ten Jahrhunderts ausgedacht oder haben sie hier auf Quellen älterer Epochen der Menschheit zurückgegriffen? Seine Suche führt Reichholf in große Kulturkreise der Menschheitsgeschichte. Viele auch antike Hochkulturen hatten einen Phönix in ihren Aufzeichnungen hinterlassen. Sei es bei den Ägyptern, den Römern oder auch bei den Sumerern. Alle haben diese Sagengestalt schon in ähnlicher Form dem Menschen der Neuzeit hinterlassen. Nach einer Vielzahl an Prüfungen ist Reichholf dessen überzeugt. Das wahre Vorbild für den Phönix ist der Flamingo. Anhand seiner Forschungen sieht er Parallelen, die er auch glaubwürdig untermauert. Neben einer umfangreichen Prüfung über den Wahrheitsgehalt des Phönix gibt es auch noch weitere Sagengestalten denen er nachgeht. Kein gutes Haar etwa lässt er bei der, seiner Meinung nach, aus der Luft gegriffenen Figur des Wolperdinger. Hier handelt es sich nicht einmal um eine Sage aus dem Altertum, sondern aus der Mitte des 18ten Jahrhunderts. Hintergrund dieser offensichtlichen Fälschung war schlicht Geschäftemacherei mit ausgestopften Tieren. Er wurde mit Zähnen, Schwänzen oder auch Klauen anderer Tiere sehr gekonnt umgeformt. So entpuppten sich seiner Einschätzung nach der Yeti, Bigfoot aber auch Dinosauriersichtungen wie Nessi in Schottland oder „Mbembe“ im Kongo nach und nach glaubhaft als gut eingefädelte Fälschungen. Sehr detailliert beschreibt er auch wie antike Hochkulturen in der Neuzeit falsch übersetzt oder gesehen wurden. Wenn Teile von antiken Fresken oder Bodenmosaiken fehlen kann man glauben, dass schon Strabon oder Plinius der Ältere einen leibhaftigen Dinosaurier gesehen haben. Dass diese Deutungen jedoch völliger Unsinn sind vermag er gut zu belegen. Besonders gut gefallen hat mir, interessanterweise am Ende des Buches gelegen, die Neudeutung von Drachensagen. Diese wurden vor allem im dunklen Mittelalter „erfunden“ und nach Jahrhunderten des Vergessens wiederentdeckt. Dass diese Sichtungen von Menschen gemacht wurden und nicht einer realen Welt beruhen wird gut dargelegt. Eine gelungene Darstellung warum wir an Fabelwesen so nicht glauben sollten.

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