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Selber schuld! Ein Wegweiser aus seelischen Sackgassen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14643

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2016

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,9 cm

Gewicht

255 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30093-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Ein Buch, das im Stile Paul Watzlawicks geschrieben ist: klug und dabei immer für ein Schmunzeln gut. Für wen? Für Selbstverantwortliche." emotion, Juni 2013

Produktdetails

Verkaufsrang

14643

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2016

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,9 cm

Gewicht

255 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30093-0

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Email: info@bod.de

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  • Bewertung

    5/5

    18.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ehrlich und hilfreich

    Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen. Es hat meine Perspektive auf viele persönliche Situationen erweitert und mir ermöglicht einfach mal 'vor meiner eigenen Türe zu kehren'. Das hat mir und meinem Umfeld richtig gut getan.

  • Bewertung

    aus Alsheim

    5/5

    22.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Selber Schuld!

    Raphael M. Bonelli: Selber schuld! -Ein Wegweiser aus seelischen Sackgassen Vorwort: Der Autor Raphael M. Bonelli, geboren am 10. September 1968 in Schärding (Österreich), ist ein österreichischer Psychiater und Neurowissenschaftler an der Sigmund Freud Universität in Wien. Er ist Universitäts-Dozent für Psychiatrie, Facharzt für Neurologie, Doktor der gesamten Heilkunde, Doktor der medizinischen Wissenschaften und systemischer Psychotherapeut. Als Direktor des interdisziplinären und interreligiösen „Instituts für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ (RPP) in Wien hat er seit 2007 Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten in einen wissenschaftlichen Dialog mit Philosophen, Theologen und Religionswissenschaftler gebracht. Kurzbeschreibung des Inhaltes/ Urteil: Heute, in Zeiten in denen wir mit Themen wie Sexualität und ähnlichem offener umgehen, verdrängen wir jedoch sehr wichtige Themen wie Schuld. Schuld ist ein sehr weitreichendes, sehr kompliziertes Gefühl. Es kann uns von innen heraus zerstören und uns von Grund auf verändern. Gerade der Wiener Psychiater Raphael M. Bonelli, kennt die weitreichenden Ansichten von Schuld. Immer wieder begegnet er diesem schweren Thema in seiner Praxis. Und hier muss er auch beobachten wie unterschiedlich die Menschen damit umgehen... Manche zucken die Schultern, andere nehmen sich alles sehr zu Herzen, wieder andere werden förmlich aufgefressen von Schuldvorwürfen/Schuldgefühlen und wieder andere werden durch dieses beissende Thema erst so richtig krank. Der Autor zeigt ganz genau auf, wie und mit welchen „Macken“ wir einfach umzugehen erlernen müssen um wirklich glücklich und mit uns selbst zufrieden zu sein. Sein Einfühlungsvermögen, das gekonnte und flüssige nieder schreiben, als auch die Fallbeispiele sind sehr gelungen und werden vielen Leser, ganz gleich ob Laie, oder Profi, sehr hilfreich sein. Ein wirklich sehr gelungener Ratgeber- Sachbuch, das wirklich sehr zu empfehlen ist!

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    4/5

    21.07.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Prinzip Selbstverantwortung…

    Prinzip Selbstverantwortung „Opferdasein ist eine psychodynamische Sackgasse“, unterstreicht Raphael Bonelli in der Einleitung seines Buches. Es geht ihm darum, selbst Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Das ist eine These, die Zustimmung auch in der Managementliteratur von Reinhard Sprenger [1] findet. Während Sprenger eher Weisheiten aus der Philosophie in seine Werke integriert, sind es bei Bonelli Erkenntnisse aus der Psychotherapie. Bonelli richtet den Fokus auf das Thema Schuld und den Umgang mit dieser, ohne zu moralisieren. Um das Thema für die Leser plastisch darzustellen, stellt er 45 Fälle aus seiner Praxis vor und untermauert seine Thesen mit Beispielen aus der Weltliteratur. Neurowissenschaftler Bonelli befindet sich mit seinem Werk „Selber Schuld!“ in Opposition zu Thesen bekannter Hirnforscher wie Wolf Singer [2] und Gerhard Roth [3]. Der freie Wille ist umstritten, wie auch aus verschiedenen Beiträgen zum Thema [4] hervorgeht. Bonelli bezieht sich auf Experimente von Robert Cloninger und ist der Meinung: „Der Mensch ist aus naturwissenschaftlicher Sicht letztlich doch frei“. Das ist eine Aussage, die er m.E. nicht hinreichend begründet. Wer frei entscheiden kann, kann auch Schuld auf sich laden. Der Umgang mit Schuld ist das Kernthema des Buches. So überrascht es nicht, dass Bonelli sich ausführlich mit Dostojewskis Meisterwerk „Schuld und Sühne“ beschäftigt. Dostojewski zeigt auf, wie Protagonist Raskolnikow aus einem Gefühl der Überlegenheit einen Mord begeht, an der Schuld fast zugrunde geht und erst durch ein Schuldbekenntnis und spätere Sühne frei wird. Bonelli erläutert die Zusammenhänge anhand eines einfachen Modells von „Kopf, Bauch und Herz“, welches nicht wörtlich zu nehmen, sondern als Metapher zu verstehen ist. Bonelli nimmt sich Sigmund Freud vor. Er analysiert, wo seine Thesen heute noch Bestand haben und wo sie als überholt gelten. Er stellt Zusammenhänge und prinzipielle Unterschiede von Psychotherapie und Beichte heraus. Beides sind ritualisierte Gespräche, bei denen es um einen subjektiven Leidensdruck geht. Während der Psychotherapeut dazu beitragen soll, den Patienten frei zu machen, thematisiert der Seelsorger, was der Mensch mit seiner Freiheit anfangen kann. “Denn nur, wenn der Mensch frei ist, kann er sich zwischen Gut und Böse entscheiden ...“ und damit befindet sich Bonelli in Opposition zu Michael Schmidt-Salomon [5], der sich von den archaischen Denkmustern „Schuld und Sühne“ verabschiedet hat und das Böse für eine Wahnidee hält. Bonelli hat ein wichtiges Buch geschrieben, welches wahrgenommen werden wird. Er macht deutlich, dass es nicht nur die Sicht der Naturwissenschaften gibt. Seine Erklärungen beruhen auf seinen Erfahrungen und klingen plausibel. Er bekennt sich zum Dualismus „Die Seele bedient sich des Gehirns wie der Fahrer des Autos“. Als Leser dieses Buches und auch diesem Buch entgegenstehenden Werken muss ich zugestehen, dass es unterschiedliche Denkmodelle gibt, die (weitgehend) in sich schlüssig sind, aber eben nicht alle richtig sein können. Stellt man wie Paul Watzlawick den Nutzen (und nicht die Wahrheit) diverser Modelle in den Vordergrund, wird manches klarer. Watzlawick [6] spricht von der Möglichkeit, dass der Konstruktivismus eines Tages die Brücke zwischen den Natur- und den Geisteswissenschaften schlagen könnte. [1] Reinhard Sprenger: „Das Prinzip Selbstverantwortung“ [2] Wolf Singer: „Ein neues Menschenbild?“ [3] Gerhard Roth: „Das Gehirn und seine Wirklichkeit“ [4] Christian Geyer (Herausgeber): „Hirnforschung und Willensfreiheit“ [5] Michael Schmidt-Salomon: „Jenseits von Gut und Böse“ [6] Paul Watzlawick: „Wirklichkeitsanpassung oder angepasste „Wirklichkeit“?“ in „Einführung in den Konstruktivismus“

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