Produktbild: Cervelat

Cervelat Die Schweizer Nationalwurst

1

46,20 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2015

Abbildungen

200 Abbildungen

Herausgeber

Heinz Arx

Verlag

As Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

27,1/21,3/2,5 cm

Gewicht

940 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-906055-38-1

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2015

Abbildungen

200 Abbildungen

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Heinz Arx

Verlag

As Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

27,1/21,3/2,5 cm

Gewicht

940 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-906055-38-1

EU-Ansprechpartner

PROLIT Verlagsauslieferung GmbH
Siemensstraße 16
35463 Fernwald
DE
gpsr@PROLIT.de

Herstelleradresse

AS Verlag & Buchkonzept AG
Oberdorfstrasse 32
8024 Zürich
CH
verlage@lesestoff.ch

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Hier ist alles Wurst!

peedee am 22.09.2015

Bewertungsnummer: 891180

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch über den Cervelat? Das muss ich lesen! Schliesslich gehört der Cervelat zu den Schweizern, wie die Weisswurst zu den Münchnern oder die Currywurst zu den Berlinern (natürlich nur für Nicht-Vegetarier)… Ich denke, jede/r Schweizer/in wird sich an eine Schulreise erinnern, wo ein Cervelat an einem Holzspiess über offenem Feuer grilliert (Deutsch: gegrillt) wurde. Erster Eindruck: Witziges Cover mit einem „Wurstgesicht“; die Augen aus Senf, die Nase aus einer Wurstklemme, ein Cervelat-Mund. Auf der Rückseite sieht man dann, was nach dem Verzehr übrig bleibt. In diesem Buch erhält man einige interessante Informationen über diese Wurst, z.B.: < Der Cervelat gehört in die Kategorie „kurze dicke Brühwurst“. < Pro Jahr werden 160 Mio. Stück verkauft; der Cervelat gehört zu den beliebtesten der über 400 Schweizer Wurstsorten. < Regionale Unterschiede: verschiedene Rezepturen, Gewürze, Benennungen (in Basel heisst der Cervelat nämlich „Klöpfer“ und in St. Gallen „Stumpen“) < „Cervelatprominenz“ (s. Variantenwörterbuch des Deutschen): „Personen von bloss lokaler oder regionaler Bekanntheit“ (in Deutschland: C-Prominenz) Mir war nicht bewusst, dass der Cervelat früher „Büezer-Kotelett“ oder auch „Arbeiterforelle“ genannt wurde. Dies war so, da sich der einfache Arbeiter („Büezer“) eben kein teures Fleisch leisten konnte. Das Buch beinhält auch 25 Rezepte des Sternekochs Beat Caduff vom „Caduff’s Wine Loft“ aus Zürich. Ich werde sein Rezept für die „Arbeiter-Koteletts“ (S. 92) auf jeden Fall nachkochen. Nebst vielen Informationen rund um die Wurst wird auch Tragikomisches präsentiert, z.B. den Text „Der Cervelat“ des Slam-Poeten Gabriel Vetter: eine tragische Geschichte eines lebensmüden Cervelats mit Identitätsproblemen. Darauf muss man erst mal kommen! Fazit: Ein schönes, grossformatiges Sachbuch mit vielen Illustrationen. Ich finde es immer spannend, sich mit einem Thema vertieft zu befassen.

Hier ist alles Wurst!

peedee am 22.09.2015
Bewertungsnummer: 891180
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch über den Cervelat? Das muss ich lesen! Schliesslich gehört der Cervelat zu den Schweizern, wie die Weisswurst zu den Münchnern oder die Currywurst zu den Berlinern (natürlich nur für Nicht-Vegetarier)… Ich denke, jede/r Schweizer/in wird sich an eine Schulreise erinnern, wo ein Cervelat an einem Holzspiess über offenem Feuer grilliert (Deutsch: gegrillt) wurde. Erster Eindruck: Witziges Cover mit einem „Wurstgesicht“; die Augen aus Senf, die Nase aus einer Wurstklemme, ein Cervelat-Mund. Auf der Rückseite sieht man dann, was nach dem Verzehr übrig bleibt. In diesem Buch erhält man einige interessante Informationen über diese Wurst, z.B.: < Der Cervelat gehört in die Kategorie „kurze dicke Brühwurst“. < Pro Jahr werden 160 Mio. Stück verkauft; der Cervelat gehört zu den beliebtesten der über 400 Schweizer Wurstsorten. < Regionale Unterschiede: verschiedene Rezepturen, Gewürze, Benennungen (in Basel heisst der Cervelat nämlich „Klöpfer“ und in St. Gallen „Stumpen“) < „Cervelatprominenz“ (s. Variantenwörterbuch des Deutschen): „Personen von bloss lokaler oder regionaler Bekanntheit“ (in Deutschland: C-Prominenz) Mir war nicht bewusst, dass der Cervelat früher „Büezer-Kotelett“ oder auch „Arbeiterforelle“ genannt wurde. Dies war so, da sich der einfache Arbeiter („Büezer“) eben kein teures Fleisch leisten konnte. Das Buch beinhält auch 25 Rezepte des Sternekochs Beat Caduff vom „Caduff’s Wine Loft“ aus Zürich. Ich werde sein Rezept für die „Arbeiter-Koteletts“ (S. 92) auf jeden Fall nachkochen. Nebst vielen Informationen rund um die Wurst wird auch Tragikomisches präsentiert, z.B. den Text „Der Cervelat“ des Slam-Poeten Gabriel Vetter: eine tragische Geschichte eines lebensmüden Cervelats mit Identitätsproblemen. Darauf muss man erst mal kommen! Fazit: Ein schönes, grossformatiges Sachbuch mit vielen Illustrationen. Ich finde es immer spannend, sich mit einem Thema vertieft zu befassen.

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