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Wer die Nachtigall stört ... Roman | Klassiker der US-amerikanischen Literatur

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.07.2015

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

12,3/19,1/4,6 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Schwarz / Elfenbein

Auflage

11. Auflage

Originaltitel

To Kill a Mockingbird

Übersetzt von

Claire Malignon

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-03808-3

Beschreibung

Rezension

«Wer die Nachtigall stört...», ... ist schon ewig so etwas wie Amerikas Nationalroman ... weil so viel in dieser Geschichte zusammenkommt: Südstaatenromantik, Gerichtsdrama, Empathie und Suspense, vor allem aber Amerikas oft geprüfter, doch immer noch unbändiger Wille zum Guten. ("Die Welt")
«Wer die Nachtigall stört...» zählt seit seinem Erscheinen 1960 zum Literaturkanon. Unter anderem setzten britische Bibliothekare den Roman auf Platz 1 der Bücher, die jeder Erwachsene vor seinem Tod gelesen haben sollte. ("Stern")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.07.2015

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

12,3/19,1/4,6 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Schwarz / Elfenbein

Auflage

11. Auflage

Originaltitel

To Kill a Mockingbird

Übersetzt von

Claire Malignon

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-03808-3

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    07.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungsloser Blick durch Kinderaugen

    Harper Lees zeitloser Klassiker führt uns in die 1930er-Jahre nach Alabama. Die Geschichte wird aus der Perspektive der kleinen Scout erzählt, die zusammen mit ihrem Bruder Jem in einer von gesellschaftlichen Normen und Vorurteilen geprägten Stadt aufwächst. Ihr unkonventioneller Vater Atticus, ein respektierter Rechtsanwalt, trifft die unpopuläre Entscheidung einen Schwarzen zu verteidigen, der der Vergewaltigung einer weißen Frau beschuldigt wird. Diese Entscheidung bringt nicht nur Atticus, sondern auch seine Kinder in eine schwierige Lage, da die Stimmung in der Stadt zu kippen beginnt und Scout und Jem zunehmend mit Vorurteilen und Gehässigkeiten konfrontiert werden. Lee gelingt es, die kindliche Unschuld und die Fragen des Lebens durch Scouts Augen darzustellen. Durch ihre neugierige und oft naive Perspektive werden die tief verwurzelten gesellschaftlichen Missstände, insbesondere Rassismus und die damaligen Geschlechterrollen schonungslos beleuchtet. Es ist eine schmerzhafte und gleichsam notwendige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die von Lee eindringlich und authentisch beschrieben wird. Die Figuren sind wunderbar ausgearbeitet und treten einem lebendig entgegen – man fühlt sich mit ihnen verbunden und kann ihre Kämpfe und Ängste nachempfinden. Obwohl die Themen schwerwiegend sind, gelingt es dem Buch, die Kindheitsfreuden und das Aufwachsen der Geschwister in den Vordergrund zu stellen, was dem Lesen eine ausgewogene Tiefe verleiht. „Wer die Nachtigall stört“ ist ein Werk, das nicht nur in seiner Zeit Bedeutung hatte, sondern auch in unserer heutigen Welt große Relevanz besitzt. Ich empfehle es jedem, der bereit ist, sich mit den Herausforderungen von Gerechtigkeit, Vorurteil und Menschlichkeit auseinanderzusetzen.

  • Bewertung

    5/5

    22.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandioses Buch!

    Das Buch ist zwar schon 60 Jahre alt, hat aber kein bisschen an Relevanz verloren und könnte genau so gut heute verfasst und veröffentlicht werden. Eine Geschichte, die wirklich Eindruck hinterlässt - verpackt in wunderschönem Schreibstil mit tollen Charakteren

  • Bewertung

    5/5

    02.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch!

    Zuerst hat der Roman eine eher charakfterbasierte (character-driven) Erzählung, dann kommt die packende Haupthandlung aber ins Rollen und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Wer plant, den ebenso großartigen Film mit Gregory Peck zu schauen, sollte das Buch vorher lesen, denn einige (wichtige) Szenen konnten im Film nicht untergebracht werden

  • Bewertung

    5/5

    30.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wundervoll tiefgründiger Roman,...

    Ein wundervoll tiefgründiger Roman, der noch erschreckend aktuell ist. Erzählt wird aus der Sicht der achtjährigen Scout, die mehr zwischen den Zeilen lesen kann, als ihrem Vater Atticus lieb ist. Sehr poetisch & außergewöhnlich appelliert dieser Roman an unsere Menschlichkeit.

  • Bewertung

    5/5

    19.07.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschreckend aktuell

    Zurecht ein Klassiker der Weltliteratur. Die Geschichte von Scout, ihrem Bruder Jem sowie deren Vater Atticus ist nicht ohne Grund Pflichtlektüre in jeder amerikanischen Schule. Eine treffendere Skizze des amerikanischen Südstaatenrassismus der dreißiger Jahre lässt sich wahrlich schwer finden. Dabei gelingt es Lee durch die Perspektive der jungen und vorlauten Scout das Thema Rassismus in einer völlig anderen Sichtweise darzustellen. Eine Sichtweise, die überrascht, aber auch schockiert. Vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen Bewegung "black life matters" ein Buch, das man unbedingt lesen sollte! Unbedingt auch den zweiten Teil "Geh hin, stelle einen Wächter" lesen!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anna Brandstätter

    Anna Brandstätter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.01.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöne Neuberarbeitung eines Klassikers!

    "Wer den Nachtigall stört" gehört nicht umsonst in jedes Bücherregal. Besonders diese Neuübersetzung zeigt uns wie aktuell die Themen sind. Rassismus, Mut und die Wirtschaftskrise der 30. Jahre sind nur ein paar der Themen des aus Kurzgeschichten zusammengestückelten Romans die uns auch noch heute beschäftigen! Lassen Sie sich von der kleinen Stadt Maycomb in Alabama und ihrer Einwohner bezaubern. Besonders von der kleinen Scout (Jean Louise), der Erzählerin.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    01.10.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Eine verklärte Kindheit in den Südstaaten

    Im kleinen Südstaatenstädtchen Maycomb wachsen die Geschwister Scout und Jem auf. Charles Baker Harris, von allen nur Dill genannt, ist ihr bester Freund. Sie verbringen ihre Zeit in relativer Freiheit und in der Natur. Die Idylle der Kleinstadt endet, als der Vater von den Geschwistern, Atticus Finch der Abgeordneter und Anwalt ist, einen heiklen Fall übernimmt: Ein junger schwarzer Mann, soll angeblich eine weiße Frau angegriffen haben. Im rassistisch geprägten Süden der USA beginnt eine beispiellose Vorverurteilung und Hetze. Mittendrin die Familie Finch. Der Rowohlt Verlag hat - Wer die Nachtigall stört - in einer überarbeiteten und neuen Übersetzung herausgebracht. Zeitgleich ist er mit dem Überraschungsroman im DVA Verlag - Geh hin und stell einen Wächter - aus der Feder derselben Autorin, Harper Lee, erschienen und war bis dahin war es auch das einzige Buch, dass die mittlerweile verstorbene Schriftstellerin geschrieben hat. 40 Jahre nach dem Verfassen des Manuskripts wurde es wiedergefunden und nun endlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Manch ein Leser sieht auch viel biografisches in dieser Erzählung und dem geneigten Leser meiner Rezensionen möchte ich nicht etwas anderes verraten: Harper Lee war eine Jugendfreundin von Truman Capote und manch böse Zunge behauptet sogar, dass sie gar nicht schreiben könne und der mit vielen Auszeichnungen überhäufte Roman eigentlich von ihm ist. Ein Brief von Truman Capote soll beweisen, dass nichts an diesem Gerücht dran sein soll. Ähnlichkeiten des Erzählstils sagen nichts aus, die beiden Schriftsteller könnten sich auch gegenseitig in ihrer Kreativität befruchtet haben. Nach dem Erfolg ihres Buches, gingen allerdings beide getrennte Wege. Harper Lee zog sich aus der Öffentlichkeit beinahe komplett zurück und Truman Capote reifte zum Skandalautor seiner Zeit. Auf alle Fälle liegt der zweite Roman von Harper Lee auf meinen SuB und ich bin darauf schon sehr gespannt. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wer die Nachtigall stört. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der jungen Scout und man fühlt sich regelrecht in die 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts versetzt. Durch die kindliche und teils naive Sichtweise bekommt der Roman eine gewisse Leichtigkeit in der Erzählung, obwohl er den Leser mit einem schwerwiegendem Thema konfrontiert, dem Rassismus. Auch heute noch ist der Roman in den USA, in konservativen Kreisen sehr verpönt ist nichtsdestotrotz zu einem wichtigen Instrument der Bürgerrechtsbewegung geworden. Wer weiß wie die Welt aussehen würde, hätte es diesen Roman nie gegeben. Aber es ist nicht nur ein politischer Roman, sondern zeigt auch ein romantisiertes Bild der Südstaaten und zeigt ein verklärtes Bild einer anscheinend wohlbehüteten Kindheit (=sieht man von dem rassistisch geprägten Gerichtsverhandlung ab). Manchmal hab ich mich auch an Mark Twains Tom Sawyer und Huckleberry Finn erinnert. Anfang der 60er Jahre wurde der Film mit Gregory Peck in der Hauptrolle verfilmt und ich kann mich dunkel daran erinnern, ihn in meiner Kindheit gesehen zu haben. Was man nun von diesem Roman hält, er gehört für mich auf alle Fälle zur klassischen amerikanischen Literatur, die man gelesen haben sollte.
  • Zum Bewerterprofil von Ines Filipits

    Ines Filipits

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

    5/5

    17.08.2016

    Buch (Taschenbuch)

    zeitloser Klassiker

    1960 wurde „Wer die Nachtigall stört“ veröffentlicht und seitdem in über 40 Sprachen übersetzt. Nicht umsonst erfreut sich dieses Buch seiner vielen Auflagen- die Themen welche von Lee angeschnitten werden sind genauso aktuell wie zur Zeit der Veröffentlichung. Als Leser wird man von der sympathischen Scout durch das Buch geführt und trotz sehr ernster Themen, wird immer eine kindliche Leichtigkeit bewahrt. Dies kann natürlich auch an der Übersetzung liegen, die für manche wohl etwas „frei“ erscheinen mag- mir persönlich hat sie sehr gut gefallen.

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