Produktbild: Hegel und wir

Hegel und wir Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2013

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31,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.06.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

2,5/13/20,5 cm

Gewicht

382 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58620-4

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.06.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

2,5/13/20,5 cm

Gewicht

382 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58620-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.07.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hegel lesen lernen!

    „Hegel und wir“ ist tatsächlich äußerst lesenswert. Albrecht Koschorke wiederholt keine hegelianische Lektüre, keine philosophische Dialektik, keine marxistische Interpretation. Er ist Literaturwissenschaftler und untersucht Hegels Narrativ: Ein Narrativ, das eng verbunden ist mit der Französischen Revolution, mit den Napoleonischen Kriegen, mit der Etablierung des Bürgertums, mit der Konstitution von Republik, Nation und Staat und mit der Entwicklung der Machtposition des preußischen Staates. Hegel ist für Koschorke der große Erzähler des modernen Staatsgebildes. Die Frage, die sich dabei für Koschorke aufdrängt, ist diejenige: Warum bietet Europa, die Europäische Union, die EU, keinen Anlass zu einem vergleichbaren Narrativ? Womöglich lässt sich Europa nicht unter ein Narrativ stellen. Europa ist womöglich keine Union, keine Einheit, sondern vielleicht eher eine Heterogenität, die mehr als eine Erzählung, mehr als eine Geschichte, mehr als eine Version ausmacht. Womöglich liegt der Reichtum Europas nicht in der Einheit, sondern in dem Potenzial, „sich in der Welt der vielen Geschichten, großen und kleinen, neu zu erfinden – als weltoffenes, abgrenzungsschwaches, unfertiges Zukunftsprojekt.“

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  • Produktbild: Hegel und wir

  • Typologie des Schauplatzes



    Allgemeine Fragestellung des Buches



    Preußen und Europa



    Ankunft in Berlin



    Erzählformen der spekulativen Geschichtsphilosophie



    Philosophieren aus der Mitte



    Narrative Kompression und Zentrierung



    Das Zeitalter der Kollektivsingulare



    Systemische Schließung, rekursive Struktur



    Das Anfangsproblem



    Vorgeschichtliche Reste



    Selbstzeugung und Vergangenheit. Die beiden Zeitweisen der Moderne



    Hegels Vermächtnis



    Stilhöhen, Heldenformate



    Europas narrative Ressourcen – eine kurze Revue



    Kontrafaktische Evidenz



    Erzähl- versus Sozialstruktur



    Aufschwung der Technik, Verdüsterung der Geschichtsphilosophie



    Einige Gründe gegen ein starkes Europa-Narrativ



    Netzverdichtung



    Geschichten vom europäischen Sonderweg, oder nicht



    Epos und Episode