Produktbild: Südlich der Grenze, westlich der Sonne

Südlich der Grenze, westlich der Sonne Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2015

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Messing

Originaltitel

Kokkyo no minami Taiyo no Nishi

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74944-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2015

Verlag

btb

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Messing

Originaltitel

Kokkyo no minami Taiyo no Nishi

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74944-7

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    aus Tulln an der Donau

    2/5

    31.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Naja

    Der Klappentext hat mir besser gefallen als der Roman. Ich finde nämlich überhaupt nicht, dass es ihm gelingt, "die Qualtität von Stephen King, Franz Kafka und Thomas Pynchon unter einen Hut zu bringen." Schade. Vlt ein anderes Buch von ihm probieren? Ich hab mir ziemlich viel von ihm erwartet. Dass alles so distanziert ist, stört mich nicht unbedingt. Japanische Literatur ist wohl so. Tanizakis "Der Schlüssel" fand ich nämlich großartig und die distanziert kühle Haltung der Figuren schuf hier einen ausgesprochen reizvollen Gegenpol zur heißen erotischen Handlung. Aber Murakamis Roman erinnert mich an einen kühlen, sprudelnden Gebirgsbach, dessen Bachlauf man erwartungsvoll folgt, nur um am Ende feststellen zu müssen, dass er kläglich in einer gatschigen Kuhweide versumpft. Schade. War wohl nichts. Oder ist das Ganze in Wirklichkeit unheimlich tiefgründig und ich habs nur nicht verstanden? Ja kann auch sein. Aber ich mag halt leider keine Plots, die wie ein Krimi aufgebaut sind, nur um dann am Ende kein einziges blindes Motiv aufzulösen und im Nichts zu verpuffen.

  • Bewertung

    5/5

    05.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Vergangenheit ist trügerisch verführerisch

    Murakami schreibt klar und dennoch poetisch. Ich war beeindruckt davon, wie er eine eher unscheinbare Geschichte spannend und anziehend erzählt. Zu Beginn wirkt die Erzählung eher ruhig, doch mit Shimamotos Eintritt in Hajimes Erwachsenenleben zieht sie einen starken Sog nach sich. Ihr echter Reiz entfaltet sich jedoch erst am Ende, ähnlich wie bei „Die Reise des farblosen Herrn Tazaki“. Murakami spielt dabei geschickt mit der Verschmelzung von Realität und Fantasie.

  • Bewertung

    5/5

    14.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Endlich die gelungene Neuübersetzung...

    Endlich die gelungene Neuübersetzung von Ursula Gräfe, die es wie keine andere versteht, uns Murakamis Worte nahe zu bringen.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    19.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    wunderbar. höflich und schön.

    Ich lese sonst eher Thriller, weil sie mich so fesseln, aber Haruki Murakami schafft es ebenfalls mich mitzureißen, ohne dass jemand elendig leiden muss. Ganz im Gegenteil, es sind schöne Begegnungen mit einer angenehmen höflichen umgangsweise. Leicht zu lesen und überhaupt nicht stumpf. Der Schriftstil ist wunderbar harmonisch.

  • Anna S.

    5/5

    25.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben macht, was es will

    Mir gefällt "Gefährliche Geliebte" von Murakami von all seinen Büchern am besten. Es ist nicht so abgedreht wie wilde Schafsjagd und nicht so melancholisch wie "Naokos Lächeln. Es geht um zwei egozentrische Freunde, die beide Einzelkinder sind und deren Wege sich trennen. Dramaturgisch ist Murakamis Buch spannend aufgebaut und lässt Einblicke in die konservative japanische Gesellschaft zu.

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Bewertungen (25)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rafael Wallner

    Rafael Wallner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unvergleichliche Liebesgeschichte

    Murakamis Prosa ist so minimalistisch wie schön. Die Erzählung rund um das Wiederaufleben einer vergessenen Kindheitsliebe ist elegant, melancholisch und so authentisch erzählt, dass man dem Autor jedes einzelne Wort abnimmt. Jeder Satz ist die Antwort auf den vorhergehenden und erzeugt dabei subitle Töne die berühren und noch lange nach der Lektüre nachhallen. Der perfekte Einstieg in Murakamis Werk.
  • Zum Bewerterprofil von Nicole Thannesberger

    Nicole Thannesberger

    Thalia Wels

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.09.2010

    Buch (Taschenbuch)

    ein mitreißender Roman der in Japan spielt!

    Hajime verheiratet Vater von zwei Töchtern und Besitzer von einem erfolgreichen Jazzclub in Tokio und trotzdem ist er nicht ganz zufrieden mit seinem Leben. Er trauert seinen verpassten Gelegenheiten nach und seiner Jugenliebe Shimamoto. Doch plötzlich taucht eines Abends seine Jugendliebe in seiner Bar auf. Ein sehr schöner mitreißender Roman und außerdem Japan zum kennenlernen.Hat mir sehr gut gefallen!
  • Zum Bewerterprofil von Ines Filipits

    Ines Filipits

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

    5/5

    14.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach...

    „Südlich der Grenze, westlich der Sonne“ ist ein Roman über das Leben und die Liebe. Es ist die Geschichte eines Mannes, der auf der Suche ist. Die Übersetzung finde ich persönlich sehr gelungen und stimmig. Der Schreibstil von Haruki Murakami ist einzigartig und besonders, denn es gelingt ihm, den Leser durch seine Geschichten zu tragen, ihn zu fesseln ohne dabei aufdringlich zu sein. Gerne würde ich für diese Rezension mehr schreiben, aber dieser besondere Roman steht einfach für sich selbst. Man muss ihn gelesen haben und um ihn zu lieben.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    16.07.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Gefährliche Bücher und deren Folgen

    <Murakami erzählt in diesem Roman die Geschichte von Hajima, seinem Leben und seinen Beziehungen. Besonders Shimamoto nimmt ihn durch ihre surreale Präsenz gefangen. Immer wenn es regnet, taucht sie auf und hinterlässt einen verwirrten und sexuell-begierigen Hajima. Als Murakamis "Gefährliche Geliebte" erschien, führte der Streit um dieses Buch zur Auflösung des literarischen Quartetts. Man hat sich wegen der dargestellten Sexualität und der Sprache, insbesondere wegen der Übersetzung, des Romans zerstritten. Die damalige Übersetzung erfolgte aus dem Englischen, diese hier erfolgt direkt aus dem Japanischen. Man war sich uneinig, welche nun eher als das Werk des Romanciers entspricht. Und nicht zuletzt war vor gut 10 Jahren, die dargestellte Sexualität noch ein kleiner Tabubruch, spätestens seit "Shades of Grey" ist dieser aber völlig akzeptabel (=Auch wenn ich an dieser Stelle die beiden Bücher in keinster Weise vergleichen möchte). Ich wäre ja neugierig, was wohl Marcel Reich Ranicki über SOG gesagt hätte; aber ich schweife ab. Die "erste" Übersetzung, hab ich mir auf den eReader geladen und bin schon gespannt, ob ich markante Unterschiede in Stil, Erzählung, Wortwahl und Handlung bemerke. Fließen doch gerade bei Übersetzungen oft die Persönlichkeit und der Charakter des oder der Übersetzer(in) mit ein. Manchmal bewusst, manchmal unbewusst. In diesem Fall ist, wenn man so sagen will, Ursula Gräfe der deutsche gute Geist Murakamis.Daher bin ich völlig unbefangen an "Südlich der Grenze, westlich der Sonne" herangegangen. Ich lese gerne seine Werke und was man von einem Buchhändler, im Getöse der jährlichen und zahlreichen Neuerscheinungen, nicht unbedingt erwartet, auch öfters.Wer bis auf dieses Werk noch nichts von Murakami gelesen hat, dem empfehle ich "Afterdark" und "Schlaf", wobei letzteres eine Kurzgeschichte ist, und durch tolle Zeichnungen und die Gestaltung besonders erwähnenswert ist.

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