• Produktbild: Südlich der Grenze, westlich der Sonne
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Südlich der Grenze, westlich der Sonne Ein moderner Klassiker des japanischen Kultautors Haruki Murakami! — Roman

26

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

208

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2013

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,4/14,6/2,5 cm

Gewicht

401 g

Farbe

Messing

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Kokkyo no minami, tayo no nishi

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9707-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

208

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2013

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,4/14,6/2,5 cm

Gewicht

401 g

Farbe

Messing

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Kokkyo no minami, tayo no nishi

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9707-0

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • AnnaLovesBooks23

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das mich erst langsam gefunden und dann nicht mehr losgelassen hat.

    Mit diesem Buch hat mich Murakami endgültig bekommen. Es war mein drittes Buch von ihm und bisher ganz klar mein Lieblingsbuch Ich war von Anfang an in der Geschichte. Nicht unbedingt bei den Figuren, aber in der Atmosphäre, in den Gedanken, in dieser ganz besonderen Stimmung, die Murakami erschafft. Sein Schreibstil ist einfach wunderschön. Ruhig, klar, unglaublich bildhaft und trotzdem nie kompliziert. Ich liebe diese Art zu schreiben. Die Verbindung zu den Figuren hat bei mir etwas länger gebraucht. Aber irgendwann gab es diesen Moment, an dem ich gemerkt habe, dass ich nicht mehr nur lese. Dass ich fühle. Und ab da bin ich nur noch durch die Seiten geschwebt. Ich habe Hajime und Shimamoto irgendwann nicht mehr einfach begleitet. Ich habe mit ihnen gefühlt. Mit ihrer Sehnsucht, ihren Erinnerungen und all den Dingen, die nie ausgesprochen werden. Gerade diese leisen Momente haben für mich die größte Wirkung entfaltet. Ein Gespräch. Ein Lied. Eine Erinnerung. Murakami schafft es, aus den kleinsten Dingen etwas entstehen zu lassen, das noch lange nachhallt. Dieses Buch lebt für mich nicht von großen Wendungen oder spektakulären Ereignissen. Es lebt von Gefühlen. Von Melancholie. Von diesem schwer greifbaren Gefühl, dass manche Menschen einen nie ganz loslassen, egal wie viel Zeit vergeht. Besonders geliebt habe ich auch die Dynamik zwischen den Figuren. Alles hat sich natürlich angefühlt. Nichts war zu viel, nichts zu wenig. Auch die intimeren Momente haben für mich perfekt in die Geschichte gepasst und genau die Stimmung getragen, die das Buch die ganze Zeit vermittelt. Es gibt eine Szene zu einem sensiblen Thema, die mich so getroffen hat, dass ich das Buch für einen Moment zur Seite legen musste. Und dann dieses Ende. Ich habe es geliebt. Wirklich. Ich weiß, dass offene Enden nicht für jeden funktionieren. Für mich war dieses hier perfekt. Nicht alle Fragen werden beantwortet und trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass etwas fehlt. Im Gegenteil. Ich saß nach der letzten Seite einfach da und wollte das Buch noch nicht verlassen. Was dieses Buch für mich zusätzlich besonders macht, ist etwas, das ich nur schwer in Worte fassen kann. Manche Bücher liest man zur richtigen Zeit. Manche Empfehlungen kommen genau dann, wenn sie kommen sollen. Und manchmal bleibt dadurch nicht nur die Geschichte in Erinnerung. Für mich wird dieses Buch immer etwas Besonderes sein. Es hat mich berührt, beschäftigt, zum Nachdenken gebracht und an manchen Stellen auch wehgetan. Vor allem aber hat es mich fühlen lassen. Und genau deshalb wird es einen Platz bei meinen Lieblingsbüchern bekommen. Ich habe es geliebt ❤️

  • Bewertung

    5/5

    14.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Endlich die gelungene Neuübersetzung...

    Endlich die gelungene Neuübersetzung von Ursula Gräfe, die es wie keine andere versteht, uns Murakamis Worte nahe zu bringen.

  • Monika Schulte

    aus Hagen

    5/5

    09.06.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die grosse Sehnsucht

    Der Barbesitzer Hajime lebt sein Leben. Er ist verheiratet, hat 2 Kinder und nennt zwei erfolgreiche Jazz-Clubs sein Eigen. Eigentlich ist er glücklich, eigentlich ist er erfolgreich. Doch dann erscheint Shimamoto und stellt sein Leben auf den Kopf. Shimamoto, die er schon als Kind gekannt und geliebt hat. Shimamoto, die ihn an seine Kindheit erinnert. An die Kindheit, in der er ein Einzelgänger war und vor allen Dingen ein Einzelkind. Alle anderen Kinder hatten Geschwister, nur Hajime war allein. Dann kommt Shimamoto, auch ein Einzelkind, auch so allein wie er. Die beiden sind unzertrennlich, hegen bereits Gefühle füreinander, sind sich dessen aber noch gar nicht so bewusst. Dann zieht Hajime mit seinen Eltern weg. Die beiden sehen sich nicht mehr. Viele, viele Jahre später erscheint dann Shimamoto in Hajimes Bar. Auf einmal verspürt Hajime eine Sehnsucht, die er so noch nicht erlebt hat. Er liebt seine Frau und seine Kinder, doch mit Shimamoto ist es etwas anderes. Sie ist geheimnisvoll. Ihr Auftreten hat etwas Mysteriöses an sich, erscheint sie doch immer nur, wenn es regnet. Hajime und Shimamoto fangen an, sich regelmässig zu treffen. Nichts passiert. Sie gehen spazieren, sie gehen ins Theater. Hajime wird regelrecht in einen Sog der Gefühle hinein gezogen. Eines Tages fahren die beiden in Hajimes Ferienhaus und endlich, ja, endlich, finden die beiden richtig zueinander, doch hat diese Liebe eine Chance? Und was wird aus Hajimes Familie? Ich habe ganz oft gelesen, dass dieser Roman - vor Jahren erschienen unter dem Titel "Gefährliche Geliebte" ein Skandalbuch sein soll. Ich kann dieses Urteil überhaupt nicht nachvollziehen. "Südlich der Grenze, westlich der Sonne" ist ein sehr feinfühliger Roman, ein sehr leiser Roman, fast schon poetisch kommt er daher. Haruki Murakami versteht es, den Leser mit seiner einfühlsamen Sprache zu fesseln. Skandalös? Nein. Dämonische Kräfte - wie auf dem Buchrücken beschrieben? Nein. Eine wunderschöne Geschichte um einen Mann, der alles hat und nach vielen Jahren seine Jugendliebe wiedertrifft. Ein Roman, eine Geschichte, mit der ich mich sehr wohl gefühlt habe.

  • Katharina Dammer

    aus Lutherstadt Wittenberg

    4/5

    10.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Neuübersetzung von Murakamis "Gefährlichen...

    Neuübersetzung von Murakamis "Gefährlichen Gebliebten". Leider nicht so atmosphärisch wie die Erstübersetzung.

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    4/5

    29.05.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielleicht das traurigste Buch von Murakami?

    1992 erschien dieser Roman in Japan. 2000 kam die deutsche Übersetzung mit dem Titel "Gefährliche Geliebte" raus. Einige, die das Buch jetzt in der Neuübersetzung in der Hand halten, werden sich vielleicht noch an den heftigen Streit darüber in der Fernsehsendung "Das literarische Quartett" erinnern. Beim Wiederlesen habe ich manchmal das Gefühl, der Text ist "glänzender", "silberner" geworden. Wenn ich dann die Passagen vergleiche, ist es oft nur ein Wort, nur eine winzig kleine Umstellung im Satz, wodurch dieses Gefühl ausgelöst wird. Unverändert geblieben ist mein Eindruck, daß es sich hier um den mit Abstand traurigsten Roman Murakamis handelt! Es ist die Geschichte des Einzelkindes Hajime (jetzt 37 Jahre alt, verheiratet, zwei kleine Töchter), der Shimamoto, seine Liebe aus Kindertagen, wiedertrifft. Dieses Buch ist eine ganz vertrackte Geschichte über menschliche Einsamkeit, menschliche Schäbigkeit, Ausweglosigkeit, Verletzungen, die gegenseitig zugefügt werden und nicht zuletzt eine Geschichte über's Erwachsenwerden. Shimamoto bleibt für mich auch nach dieser neuen Lektüre die rätselhafteste Figur in allen Murakami-Romanen!! Und Yukiku wird immer interessanter und aufschlussreicher!!

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Bewertungen (26)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rafael Wallner

    Rafael Wallner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unvergleichliche Liebesgeschichte

    Murakamis Prosa ist so minimalistisch wie schön. Die Erzählung rund um das Wiederaufleben einer vergessenen Kindheitsliebe ist elegant, melancholisch und so authentisch erzählt, dass man dem Autor jedes einzelne Wort abnimmt. Jeder Satz ist die Antwort auf den vorhergehenden und erzeugt dabei subitle Töne die berühren und noch lange nach der Lektüre nachhallen. Der perfekte Einstieg in Murakamis Werk.
  • Zum Bewerterprofil von Nicole Thannesberger

    Nicole Thannesberger

    Thalia Wels

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.09.2010

    Buch (Taschenbuch)

    ein mitreißender Roman der in Japan spielt!

    Hajime verheiratet Vater von zwei Töchtern und Besitzer von einem erfolgreichen Jazzclub in Tokio und trotzdem ist er nicht ganz zufrieden mit seinem Leben. Er trauert seinen verpassten Gelegenheiten nach und seiner Jugenliebe Shimamoto. Doch plötzlich taucht eines Abends seine Jugendliebe in seiner Bar auf. Ein sehr schöner mitreißender Roman und außerdem Japan zum kennenlernen.Hat mir sehr gut gefallen!
  • Zum Bewerterprofil von Ines Filipits

    Ines Filipits

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

    5/5

    14.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach...

    „Südlich der Grenze, westlich der Sonne“ ist ein Roman über das Leben und die Liebe. Es ist die Geschichte eines Mannes, der auf der Suche ist. Die Übersetzung finde ich persönlich sehr gelungen und stimmig. Der Schreibstil von Haruki Murakami ist einzigartig und besonders, denn es gelingt ihm, den Leser durch seine Geschichten zu tragen, ihn zu fesseln ohne dabei aufdringlich zu sein. Gerne würde ich für diese Rezension mehr schreiben, aber dieser besondere Roman steht einfach für sich selbst. Man muss ihn gelesen haben und um ihn zu lieben.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    16.07.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Gefährliche Bücher und deren Folgen

    <Murakami erzählt in diesem Roman die Geschichte von Hajima, seinem Leben und seinen Beziehungen. Besonders Shimamoto nimmt ihn durch ihre surreale Präsenz gefangen. Immer wenn es regnet, taucht sie auf und hinterlässt einen verwirrten und sexuell-begierigen Hajima. Als Murakamis "Gefährliche Geliebte" erschien, führte der Streit um dieses Buch zur Auflösung des literarischen Quartetts. Man hat sich wegen der dargestellten Sexualität und der Sprache, insbesondere wegen der Übersetzung, des Romans zerstritten. Die damalige Übersetzung erfolgte aus dem Englischen, diese hier erfolgt direkt aus dem Japanischen. Man war sich uneinig, welche nun eher als das Werk des Romanciers entspricht. Und nicht zuletzt war vor gut 10 Jahren, die dargestellte Sexualität noch ein kleiner Tabubruch, spätestens seit "Shades of Grey" ist dieser aber völlig akzeptabel (=Auch wenn ich an dieser Stelle die beiden Bücher in keinster Weise vergleichen möchte). Ich wäre ja neugierig, was wohl Marcel Reich Ranicki über SOG gesagt hätte; aber ich schweife ab. Die "erste" Übersetzung, hab ich mir auf den eReader geladen und bin schon gespannt, ob ich markante Unterschiede in Stil, Erzählung, Wortwahl und Handlung bemerke. Fließen doch gerade bei Übersetzungen oft die Persönlichkeit und der Charakter des oder der Übersetzer(in) mit ein. Manchmal bewusst, manchmal unbewusst. In diesem Fall ist, wenn man so sagen will, Ursula Gräfe der deutsche gute Geist Murakamis.Daher bin ich völlig unbefangen an "Südlich der Grenze, westlich der Sonne" herangegangen. Ich lese gerne seine Werke und was man von einem Buchhändler, im Getöse der jährlichen und zahlreichen Neuerscheinungen, nicht unbedingt erwartet, auch öfters.Wer bis auf dieses Werk noch nichts von Murakami gelesen hat, dem empfehle ich "Afterdark" und "Schlaf", wobei letzteres eine Kurzgeschichte ist, und durch tolle Zeichnungen und die Gestaltung besonders erwähnenswert ist.

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