Der frischgebackene Police Constable Peter Grant war schon immer irgendwie anders. Wie anders erfährt er selbst erst, als er zum Tatort eines grausamen Mordes beordert wird und pflichtbewusst beginnt, einen Zeugen zu befragen, der sich jedoch ziemlich schnell als Geist herausstellt. Von da ab wird Peters Leben kompliziert, denn Inspector Thomas Nightingale, Exzentriker, Jaguar-Fahrer und letzter Zauberer Englands macht ihn kurzerhand zu seinem Lehrling. Eine zauberhafte Aufgabe, die Peters Wissen über Verbrechensbekämpfung, Latein und das Leben an sich auf die Probe stellt.
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Charismatisch, witzig und spannend!
Juleee aus Sachsen am 14.10.2025
Bewertungsnummer: 2625926
Bewertet: eBook (ePUB 3)
„Die Flüsse von London“ von Ben Aaronovitch ist weit mehr als ein typischer Fantasyroman – es ist eine Liebeserklärung an London, verpackt in eine spannende Kriminalgeschichte voller Witz, Charme und überraschend feiner Beobachtungen.
Im Mittelpunkt steht Peter Grant, ein junger Polizist mit scharfem Verstand und trockenem Humor, der unverhofft in die magische Seite Londons hineingezogen wird. Schon nach wenigen Seiten ist klar: Peter ist kein gewöhnlicher Held. Mit seiner selbstironischen, neugierigen und oft herrlich ungeschickten Art macht er sich sofort sympathisch. Sein Witz ist nie aufgesetzt, sondern ganz natürlich – er kommentiert die Welt mit dieser typisch britischen Mischung aus Sarkasmus und Understatement, die einen immer wieder zum Lächeln bringt. Gerade diese humorvolle Stimme trägt die Geschichte und sorgt dafür, dass selbst düstere oder skurrile Szenen leichtfüßig und lebendig bleiben.
Aaronovitch versteht es meisterhaft, London selbst zur Bühne und fast schon zur eigenen Figur werden zu lassen. Die Stadt atmet, rauscht, flüstert – und der Autor fängt all das mit unzähligen liebevollen Details ein. Jedes Viertel, jeder Straßenzug, jeder Fluss wird mit solcher Hingabe beschrieben, dass man den Nebel, den Verkehr und den Geruch von Regen und Asphalt beinahe spüren kann. Besonders gelungen ist, wie die mythologischen und magischen Elemente nahtlos in den urbanen Alltag eingebettet werden. Göttinnen und Geister existieren hier nicht als Fremdkörper, sondern als selbstverständlicher Teil dieser komplexen, vibrierenden Metropole.
Auch die Nebenfiguren, allen voran der geheimnisvolle Inspector Nightingale, sind mit Tiefe und Charisma gezeichnet. Die Balance zwischen klassischer Polizeiarbeit und übernatürlicher Ermittlungsarbeit sorgt für einen ganz eigenen, frischen Ton – eine Mischung aus Krimi, Fantasy und bissigem Gesellschaftsporträt.
Kurz gesagt: „Die Flüsse von London“ ist klug, witzig und unglaublich atmosphärisch. Ben Aaronovitch schafft es, eine magische Welt zu erschaffen, die sich zugleich völlig real anfühlt – dank der vielen feinen Details, des unverwechselbaren Erzählstils und vor allem dank Peter Grants charmantem, humorvollem Blick auf die Welt.
Ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt – und nach dem man London nie wieder mit denselben Augen sehen wird.
Die Flüsse von London
Bewertung am 28.07.2025
Bewertungsnummer: 2552017
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Was wäre, wenn Magie mitten in London existiert – versteckt zwischen viktorianischen Fassaden, alten Flussgöttern und der Metropolitan Police?
„Die Flüsse von London“ ist der erste Band der Urban-Fantasy-Reihe um Peter Grant, einen jungen Londoner Polizisten, der plötzlich entdeckt: Magie ist real. Und er – ganz unerwartet – wird zum Lehrling eines magiebegabten Ermittlers. Von da an verschwimmen Realität und Übersinnliches auf sehr britische, sehr schräge Weise.
Was dieses Buch besonders macht:
Es ist nicht einfach nur Fantasy – es ist ein krimiartiger, urbaner, trockener London-Trip mit Magie, Geistern, Flussgöttern und jeder Menge Ironie. Aaronovitch hat einen wunderbar sarkastischen, klugen Ton und sein London lebt, atmet, zischt und spuckt Funken. Kein Wunder: Der Autor war mal Drehbuchautor für „Doctor Who“.
Peter Grant ist ein grandioser Ich-Erzähler – neugierig, leicht nerdig, klug, mit einer großen Klappe, aber noch größerem Herzen. Und die Nebenfiguren, allen voran Inspector Nightingale oder die Göttin „Mutter Themse“, sind einfach köstlich.
Mein Highlight:
Der Mix aus Polizeiarbeit, magischen Wesen, skurrilem britischem Humor und der ganz eigenen Londoner Atmosphäre. Das Buch ist witzig, düster, clever – und absolut einzigartig.
Mein Fazit:
Wenn du Harry Potter mit CSI London, britischem Humor und einem Schuss Geister-Action kreuzen würdest – das Ergebnis wäre „Die Flüsse von London“. Großartig für Fans von Urban Fantasy, Krimis mit Twist und magisch-bizarrer Alltagsflucht.
Meinung aus der Buchhandlung
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"Die Flüsse von London" ist der Beginn einer Reihe von Ben Aaronovitch, der übrigens auch an der Serie "Doctor Who" mitschreibt. Dementsprechend unkonventionell ist auch sein magischer Ermittler, der von einem Fettnäpfchen ins andere zu treten scheint. Amüsant und in einem magischen London situiert, wie man es so nicht kennt. Deutlich wird auch das geschichtliche Interesse des Autors, der oft tief in Londons Vergangenheit gräbt.
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Es ist eine schöne Idee, wo man an den ein oder anderen Stellen an die Harry Potter Reihe denken muss. Man stellt sich Harry als Muggel beschützender Auror vor. Und genau das tut Peter Grant. Er beschützt die Gesellschaft vor dem übernatürlichen und klärt Fälle auf, bei denen die normale Kriminalabteilung scheitert. Allerdings hätte mir noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Es kommt einem so vor, als wären die Bücher als Serie geschrieben und nicht als Buchreihe. Dennoch find ich es sehr gelungen und werde mich an die Nachfolger wagen.
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