Produktbild: Unterwerfung

Unterwerfung Roman

Aus der Reihe Michel Houellebecq
29

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15769

Erscheinungsdatum

16.01.2015

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1490 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Soumission

Übersetzt von

Norma Cassau + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783832188375

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

15769

Erscheinungsdatum

16.01.2015

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1490 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Soumission

Übersetzt von

  • Norma Cassau
  • Bernd Wilczek

Sprache

Deutsch

EAN

9783832188375

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  • Bewertung

    aus Ottersberg

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Unterwerfung, Michel Houlebecq

    Ein faszinierendes Buch! Bei der Beschreibung der politischen Situation lief es mir kalt den Rücken herunter, wie nah das Buch an der heutigen politischen Situation dran ist. Die weitere Entwicklung erscheint zwangsläufig und alle Versuche, die ich mir vorstellen könnte, wie man diese Entwicklung aufhalten könnte, werden durchgespielt, mit dem Ergebnis, dass es kein Entrinnen gibt. Die Rede des muslimischen Bildungsminister ist einschmeichelnd und hoch effektiv. Warum sollte ich da als Zuhörer nicht mitgehen, er sagt doch nichts Böses. Niemand wird körperliche Gewalt angetan, jeder kann sich frei entscheiden, ob er mitmacht. Bei einer Verweigerung muss man nur auf ein paar Privilegien verzichten: man sieht keine Frauen mehr auf der Straße, man kann als kritischer Wissenschaftler nicht mehr Schlüsselpositionen im Bereich Bildung besetzen. Genial finde ich den Schluß des Buches mit der hypothetischen Antwort Frage: was wäre, wenn ich mitmachte, und der ebenso hypothetischen Antwort: es brächte mir eigentlich nur Vorteile. Ein Buch, das jeder/ jede lesen sollte, der blauäugig meint, die Werte unserer Demokratie würden von selbst überleben.

  • Lutz Pickartz

    aus Hemmoor

    4/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Armes Frankreich

    So könnte es kommen, nüchtern ohne Aufregung geschildert. irgendwie bringe ich es mit mit den aktuellen Geschehnissen in Frankreich in Verbindung.Für mich stellt sich die Frage, ob es in Deutschland auch passieren könnte?

  • Bewertung

    aus Dettenheim

    1/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Ein grosses Fragezeichen.......

    Um es vorwegzunehmen: ich habe auf Seite 288 das Buch geschlossen und in die Bibliothek verschoben (es ist halt gekauft). Des Aufhebens vor der Veröffentlichung ist meines Erachtens das Buch nicht wert. Man weiss nicht recht, soll es ein Erotikroman mit politischen Einsprengseln sein oder umgekehrt? Es stimmt schon, "sex sells" - aber die präzise und detaillierte Beschreibung der Variationen der sexuellen Aktivitäten der Hauptperson sprengen ein wenig den Rahmen..

  • Bewertung

    aus Wien

    1/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Männertraum

    Schwer zu lesen Kein Buch zum Hineinkippen, zum Identifizieren; musste mich zwingen weiterzulesen. Ich konnte weder einen sarkastischen noch einen humoristischen Ansatz gefunden. Es ist ein „Männertraum“, vor allem für Jene, die über kein Konfliktlösungspotential und keine Diskussionskultur verfügen und sich in einer leistungsorientierten Gesellschaft nicht zurechtfinden, . Unter dem Deckmantel der Religion werden Männer auf ihren Sexualtrieb und Frauen auf den Satus von Sklavinnen/Gespielinnen reduziert. Religion steht über allem; halbherzige Unterwerfung der Männer aber totale Unterwerfung der Frauen.

  • Frank Schlösser

    aus Hürth

    5/5

    06.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie gefährlich der Islam sein könnte ...

    In dem Roman „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq bemerkt ein Literaturprofessor wie sich nach einer neuen französischen Regierung sein Leben und das Leben der französischen Gesellschaft verändert. Dadurch dass eine muslimische Partei die Macht in Frankreich übernommen hat, darf der Professor nicht mehr unterrichten. Die Freizügigkeit der weiblichen Kleiderordnung wird rigoros abgeschafft. Die Juden werden ausgegrenzt. Frankreich ist nicht mehr so wie es war. Michel Houellebecq zeichnet ein dunkles Bild vom Islam. Er macht sich die Mühe uns aufzuzeigen wie spannend Politik sein kann und wie falsch es sein kann sich um Politik nicht kümmern zu müssen. Auch wenn der Roman manchmal ein wenig deftig ist, so kann ich Ihn als lesenswert empfehlen. Vielleicht kritisieren Ihn einige Frauen als frauenfeindlich, aber Herr Houellebecq beschreibt nicht nur wie es sein könnte, sondern wie es teilweise in einigen Ländern schon ist. Er legt den Finger in die Wunde.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rainer Kleinferchner

    Rainer Kleinferchner

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

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    3/5

    01.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aktueller denn je

    Auch wenn der Roman für meinen Geschmack passagenweise etwas zu sehr dahindümpelt und eigentlich nie so richtig Fahrt aufnimmt, entwirft der französische Literat Houellebecq ein dystopisches Frankreich, welches ob der derzeitigen Entwicklungen nicht unrealistisch ist und, eigene Meinung hin und her, eine gewisse Faszination auf mich als Leser ausübt. Trotz der spaltenden Thematik berichtet der Autor in einem neutralen Ton und ist sichtlich bemüht, nicht persönlich zu werten oder gar zu urteilen, sondern überlässt das einzig und allein der Leserschaft. Sprachlich und inhaltlich überzeugend, wenn auch die Handlung etwas mehr Elan vertragen hätte.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    20.01.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Je suis Houellebecq

    François ist im Jahr 2022 Hochschullehrer für Literatur an der Sorbonne Nouevelle. Die Anstellung ist für den Literaturwissenschaftler wie geschaffen, denn hauptsächlich unterrichtet er nur mittwochs und seine restliche Zeit kann er seinen zwei größten Liebschaften widmen. Einerseits der Liebe zu Studentinnen, die er jährlich wechselt und andererseits der Liebe zur Literatur, insbesondere der Literatur von Joris-Karl Huysmans. Als die Präsidentschaftswahlen anstehen und einige Wahllokale überfallen werden, spitzt sich die Situation zu und François verlässt Paris. Auf das neue Werk des umstrittenen Provokateurs Michel Houellebecq einzugehen, ohne auch auf die feigen Anschläge auf Charlie Hebdo hinzuweisen, wäre fatal und in keinster Weise richtig. Houellebecqs Roman ist in Frankreich am selben Tag erschienen als auch die Anschläge passiert sind und dabei hat er einen persönlichen Freund, Bernard Maris verloren. Der wohl bedeutendste französische Gegenwartsliterat hat, bei der einzigen Lesung im deutschsprachigen Raum, per Livestream hab ich sie mir angesehen, die Vorwürfe das sein Roman islamophob sei, von sich gewiesen, sich allerdings im selben Atemzug gewünscht und beinahe bereut es nicht gewesen zu sein, denn dann hätte sich seine Botschaft vielleicht deutlicher herauskristallisiert. Grundsätzlich muss man festhalten, dass Literatur alles erzählen darf und soll. Hier eine Grenze zu ziehen was man dürfe, oder nicht wäre verhängnisvoll und würde eigentlich auf einen diktatorischen Machtmissbrauch hinweisen. Schlussendlich stellt sich für mich, als Leser dieses Romanes dann auch die Frage: „Wie hätte ich es gelesen, wenn es die Anschläge nicht gegeben hätte?“ Vielleicht wäre der Roman ganz anders interpretiert worden, vielleicht wären die zahlreichen Diskussionen anderes ausgefallen, und ich hätte Unterwerfung in ein fiktives Frankreich verbannt, aber so bekommt die Geschichte eine gehörige Portion Realismus, auf die einige Leser wahrscheinlich sehr verstörend und ängstlich reagieren werden. Die eigentliche Provokation oder Satire, abgesehen von der schweren Identitätskrise des Hauptprotagonisten, liegt für mich ganz klar in der überzeichneten Hochschulllehrerschaft und in der politischen Landschaft, hier hätte allerdings die Figur des Mohammed Ben Abbes etwas mehr Substanz oder Gewicht vertragen. Vielleicht klingt zwischen den Zeilen auch ein wenig Gesellschaftskritik mit, aber das ist nun mal das Los einer guten dystopischen Erzählung. Sicher ist, dass man noch viel mehr in diesen Roman interpretieren wird, als uns allen lieb ist. So bleibt der abgehalfterte und deprimierte Hochschullehrer im Fokus des Lesers, der zwischen Angst, Einsamkeit von guten und schlechten Sex pendelt. Unterwerfung ist der erste Roman von Houellebecq den ich gelesen habe, und wird bestimmt nicht der Letzte gewesen sein.
  • Zum Bewerterprofil von Helmuth Fahrngruber

    Helmuth Fahrngruber

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    4/5

    29.01.2015

    eBook (ePUB)

    Unterwerfung

    Frankreich hat im Jahr 2022 einen gemäßigten islamischen Präsidenten gewählt, um eine rechtextreme Präsidentin des Front National zu verhindern. Nach bürgerkriegsähnlichen Zuständen kehrt gespannte Ruhe im Land ein. Das Alltagsleben verändert sich sichtbar, Frauen ziehen sich aus Beruf und der Öffentlichkeit immer mehr zurück, Juden verlassen das Land für immer. Der französische Skandalautor Michel Houellebecq entwirft ein überzeichnetes Bild der sanften Islamisierung von Politik und Gesellschaft eines europäischen Landes. Die Hauptfigur Francois, ein misanthroper, zynischer Literaturprofessor in seinen 40ern, ist der eigenen Existenz überdrüssig. Umnebelt von Alkohol, ambitionslos und narzisstisch verstört verkehrt er seit jeher im saturierten akademischen Milieu von Paris, dessen orientierungslose Unverbindlichkeit für ihn das Sinnbild einer dekadenten westlichen Gesellschaft darstellt. Die Unterwerfung zu den Bedingungen der neuen politischen Machthaber erfolgt ohne großes Aufsehen, an Geld mangelt es nicht. Auch der Hauptprotagonist kehrt, nachdem er von der neuen Universitätsführung in die vergoldete Frühpension geschickt wurde, doch wieder an die Universität zurück. Ein üppig dotierter Posten, verbunden mit vielen weitern Annehmlichkeiten, lässt ihn zum Islam überzutreten. Das Buch ist eine gelungene soziale Satire, es tadelt weniger die Religion und die Kultur des Islam, als vielmehr die Gleichgültigkeit und Mutlosigkeit einer indifferenten, orientierungslosen westlichen Gesellschaft.

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