Produktbild: Der Ozean am Ende der Straße

Der Ozean am Ende der Straße Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Verkaufsrang

28293

Erscheinungsdatum

08.10.2014

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

238 (Printausgabe)

Dateigröße

4661 KB

Auflage

1. Auflage 2014

Originaltitel

The Ocean at the end of the lane

Übersetzt von

Hannes Riffel

Sprache

Deutsch

EAN

9783838758329

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Verkaufsrang

28293

Erscheinungsdatum

08.10.2014

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

238 (Printausgabe)

Dateigröße

4661 KB

Auflage

1. Auflage 2014

Originaltitel

The Ocean at the end of the lane

Übersetzt von

Hannes Riffel

Sprache

Deutsch

EAN

9783838758329

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  • Bewertung

    5/5

    09.01.2023

    eBook (ePUB)

    Grenzen, die verschwimmen.

    Dieses Buch stand schon ewig und acht Jahre auf meiner Lese-Wunschliste. Als ich gesehen habe, dass das Hörbuch von Hannes Jaenicke gelesen wird, habe ich mich dafür und nicht zum selber lesen entschieden. Ich mag seine Stimmlage und Aussprache sehr und gerade für diese Geschichte war er eine wunderbare Wahl. Man muss schon aufmerksam bleiben. Gaiman spielt gern mit der Perspektive seiner Figuren und des Lesers. Die Metaphern zum Kindsein und Erwachsenwerden sind extrem gelungen. Die Welt ist phänomenal echt und märchenhaft unecht. Sehr zu empfehlen.

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    27.03.2020

    eBook (ePUB)

    Wow!

    Ein älterer Mann kehrt in seinen Heimatort zurück und erinnert sich daran, wie er als Siebenjähriger die Familie Hempstock kennenlernte und mysteriöse Dinge erlebte. Ich weiß nicht genau, was ich von diesem Roman erwartet hatte, aber sicher nicht das, was ich bekam. Sicher, ich hatte schon andere Romane des Autors gelesen, und hätte auf manches gefasst sein können, aber zunächst las sich das Ganze wie ein Roman, in dem es um Kindheiterinnerungen geht, um nach und nach immer mehr ins Mysteriöse zu kippen. Teilweise fühlte ich mich ein bisschen wie in einem Stephen-King-Roman, in dem der Protagonist immer mehr in gruselige Dinge verwickelt wird, nur dass Gaimans Sprache deutlich poetischer ist. Am Ende stellt der Roman – und der Leser sich – die Frage, wie viel davon hat der Junge, dessen Name nie genannt wird, tatsächlich erlebt, wie viel davon war seine Phantasie? Gleichzeitig ist man entsetzt, was er alles durchmachen musste. Ich habe die Frage für mich so beantwortet: In dieser Geschichte ist alles wahr. Bis dahin hatte ich sehr spannende Lesestunden, der Roman entpuppte sich für mich als wahrer Pageturner. Der Junge erzählt selbst in Ich-Form und so kommt der Leser ihm sehr nahe und fühlt mit ihm. Der Leser bekommt eine Menge Stoff, über den er grübeln kann. Der Roman ist illustriert, für mich wäre das nicht nötig gewesen, gerade bei diesem Thema hat es mich sogar ein bisschen gestört, möchte ich doch lieber meine eigene Phantasie einsetzen. Der Roman ist mein Überraschungsbuch des Jahres, ich hätte nicht gedacht, dass er mich so faszinieren wird. Ich bin begeistert. Mich hat der Roman von Anfang an gepackt, auch emotional, und sich als wahrer Pageturner entpuppt. Wer es gerne mal mysteriös und/oder gruselig mag, und wen es nicht stört, dass das Ende relativ offen ist, kann sich hier auf unterhaltsame Lesestunden freuen.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    14.11.2014

    eBook (ePUB)

    Vom Zauber der Erinnerung

    Gestern Abend habe ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen und heute Nachmittag zum Glück die Zeit gehabt, es zu beenden. Es hat mich wirklich sehr berührt, zu lesen, wie hier der erwachsene Ich-Erzähler, dessen Name nicht genannt wird, an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt und sich in der Rückblende an eine traumatische Erfahrung aus seiner Kindheit erinnert. Kind sein ist nicht immer einfach und die Welt der Erwachsenen und ihr Verhalten oft beängstigend, gerade für ein Kind wie den Erzähler, der als siebenjähriger Junge so ganz anders ist, als es sich sein Vater wünscht und der sich in seiner Welt der Bücher wohler fühlt als in der Realität. Als er die etwas ältere Lettie Hempstock kennenlernt erfährt er durch sie und ihre Familie zum ersten Mal so etwas wie Freundschaft und Zuwendung, doch in diese Welt dringt das Böse ein, welches Neil Gaiman mit sprachgewaltigen Bildern beschreibt. Was genau am Teich der Hempstocks, den Lettie „ Ozean“ genannt hatte, geschehen ist, wurde dem kleinen Jungen damals nicht klar und er hat die Ereignisse verdrängt und mit Bildern aus einer phantastischen Welt überschrieben, um eine Zukunft haben zu können, denn nur er hat überlebt. Poetisch ist dieses Buch, traurig, aber auch hoffnungsfroh, denn die Kraft der Phantasie und der Freundschaft verleiht auch einem Kind die Stärke, die schrecklichen Ereignisse zu überwinden und sich dem Leben zuzuwenden. Ganz sicher werde ich dieses Buch noch einmal lesen, denn es sind so viele Anspielungen auf literarische Vorlagen vorhanden, die sich beim ersten Lesen gar nicht alle erschließen und die heilende Kraft der Worte berührt nicht nur Kinderseelen. Meiner Meinung nach unbedingt lesenswert, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene

  • Sonja

    aus Freiburg

    4/5

    10.06.2024

    eBook (ePUB)

    urbane Fantasy / Kinder-Wahrnehmungen

    Wegen einer Beerdigung kehrt ein Mann zurück in sein Heimatsdorf und wird magisch angezogen von einem Ententeich. Als er dort verweilt, erinnert er sich an Lettie Hempstock und Ereignisse in seinem siebten Lebensjahr. Und wieder durchlebt er diese gruselige Zeit, die er ohne Lettie nicht überstanden hätte. Das Buch wird aus der Sicht des siebenjährigen Jungen erzählt und wurde mit schönen Illustrationen von Elise Hurst versehen. Ob die Ereignisse wirklich so passiert sind oder nur im Kopf des Kindes so stattfanden, wird nicht aufgeklärt und so kann man das Buch als Fantasy-Roman lesen oder als psychologische Studie, wie Kinder schreckliche Ereignisse für sich verarbeiten. Ich betrachte es als die Studie und daher sehr gelungen. Außerdem wird es sehr gut von Hannes Jaenicke gelesen.

  • ReaderT2

    aus Stuttgart

    4/5

    03.12.2014

    eBook (ePUB)

    Ozean-Leserunde-Rezension

    Warum ich mich für "Der Ozean am Ende der Straße" entschieden habe: Mich sprach der Titel an, das Cover sagte mir auch zu, von meiner Stimmung her erschien mir das Buch passend und die Leseprobe, sowie einige gelesene Seiten der gedruckten Ausgabe bei Osiander, Wittwer und Hugendubel steigerten den Wunsch, das Buch lesen zu wollen. Ohne die Leserunde wäre ich allerdings nie auf das Buch aufmerksam geworden, denn in letzter Zeit fielen mir andere Bücher auf und ich hätte den "Ozean" wohl verpasst. Vorfreude: Nachdem das erste Exemplar aus technischen Gründen mit meiner etwas älteren Calibre-Version nicht lesbar war, mußte ich einige Zeit länger auf das Freiexemplar warten, als die anderen Teilnehmer an der Leserunde. Mit der epub-Version klappte es tadellos. Das Problem dürfte im Zusammenhang mit DRM stehen, da meine im Original belassene Calibre-Version nicht mit hartem DRM klar kommt. Erster Eindruck vom eBook: Gegenüber dem zuvor von mir gelesenen ca. 900 Calibre-Seiten langen eBook, war "Der Ozean am Ende der Straße" mit 342 Calibre-Seiten vergleichsweise kurz. Vom Umfang her erscheint es mir geeignet für Vielleser die mal zwischendurch zur Entspannung ein kürzeres Buch lesen wollen und für Gelegenheitsleser, die lieber nicht soviele Seiten vor sich haben wollen und ganz froh sind, wenn der Buchschluß nicht allzu weit entfernt ist. Die gedruckte Ausgabe gehört ebenfalls eher zu den dünneren Büchern, erschien mir aber vom Umfang her okay und wertig gearbeitet. Würde ich das Buch selbst kaufen oder mir zu Weihnachten wünschen, würde ich mich für die gedruckte Fassung entscheiden. Als eBook liest es sich aber auch ganz gut. Inhalt: Der Erzähler kommt in die Gegend seiner Kindheit zurück, geht an den Teich, den Lettie Hempstock als Ozean bezeichnet und erinnert sich an ein Ereignis, als er ein 7-jähriger Junge war. Was wie ein im Alltag spielender Roman beginnt, entwickelt sich zu einem Werk, das mehr in den Fantasy-Bereich passt. Das wird aus der Leseprobe nicht ganz deutlich, denn mit dem Einstieg in die Geschichte, hätte es genauso gut ein Krimi werden können. Geworden ist es eine der längsten Kurzgeschichten, die ich je gelesen habe. Kritik: Dem Buch/eBook ist anzumerken, daß es eigentlich eine Kurzgeschichte ist, die zu einem Roman ausgearbeitet wurde. Meinem Empfinden nach wäre mehr an Inhalt möglich gewesen. Die Ideen des Buches sind teilweise sehr interessant, aber genau an den Stellen würde man gerne mehr dazu lesen. Einige Szenen sind meiner meinung nach zu ausgewalzt, was den Eindruck zurück läßt, sich gleichzeitig zu wünschen, daß das Buch an spannenden Stellen ruhig sehr viel länger sein dürfte und an anderen Stellen ruhig wesentlich kürzer. Illustrationen sollen eigentlich die Handlung unterstützen, doch hier gelingt das nicht immer. Teils reißen sie einen aus dem eigenen inneren Film heraus, weil die gezeichnete Ansicht nicht mit dem was mal vor innerem Auge sieht übereinstimmt. Füür sich genommen sind die Zeichnungen gut gelungen. Als Comic würde sich die Geschichte sicher auch ganz gut machen. Auch dem Autor gelingt es an paar Stellen, einen aus dem Geschehen rauszuholen und einem bewußt zu machen, daß man hier gerade eine Erinnerung liest und nicht dabei ist. An manchen Stellen gelingt es dem Autor zu eigenen Gedanken zu finden, die die Handlung zusätzlich bereichern. Bei mir beispielsweise die Klavierszene. Das Buch gewinnt an den Stellen, an denen Lettie Hempstock mit dabei ist, oder die bei den Hempstocks spielen. Leider wird alles aus Sicht des Erzählers gesehen, daher ist man bei einigen Geschehnissen nicht dabei, die man zu gerne miterleben würde. Cliffhanger mag ich persönlich nicht so gern, daher gab es einige Stellen, über die ich gern einfach nur hinweggelesen hätte. In einer Szene hätte ich dem Erzähler gerne einen eReader in die Hand gedrückt, damit er in Ruhe lesen kann, während um ihn herum spannende Dinge geschehen, an denen er nicht beteiligt ist. Aber das Buch spielt in einer Zeit, als es das noch nicht gab. Vermutlich wird das Buch interessanter werden in der Erinnerung, weil da dann mehr die Stellen zum Vorschein kommen, die das Buch als Geschenk geeignet machen. Fazit: Da dies das erste Buch ist, das ich von dem Autor gelesen habe, kann ich es nicht mit anderen Werken von ihm vergleichen. Einige Szenen hätten ruhig ausführlicher beschrieben werden können. Das Buch wurde vom Autor aus einer als Kurzgeschichte geplanten Idee entwickelt, was sich stellenweise bemerkbar macht. Aus der Perspektive betrachtet, hat man mit dem Buch weniger einen dünnen Roman, sondern vielmehr eine sehr umfangreiche Kurzgeschichte vor sich. Ich bin mal gespannt, ob der Autor diese Idee nochmal aufgreift und detailreicher ausarbeitet. Mich würde es freuen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (30)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.12.2015

    Hörbuch-Download (MP3)

    Empfehlung!!

    Ein Mann erinnert sich an seine Kindheit, An die außergewöhnliche Lettie, die den Ententeil als Ozean bezeichnete, sowie an ihre Mutter und Großmutter. Wunderbar zu lesen, schön erzählt sind diese Erinnerungen an den kleinen Jungen. Empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Michelle

    Michelle

    Thalia Klagenfurt Südpark

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wunderschöne Geschichte

    „Der Ozean am Ende der Straße“ war trotz der wenigen Seiten ein sehr gutes und spannendes Buch. Die Geschichte hat mich von Anfang an sofort mitgenommen und ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Die Grundgeschichte war ganz anders als ich zu Beginn erwartet habe, aber genau das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Charakter sind einen sehr schnell ans Herz gewachsen, wodurch ich mir zum Schluss noch 200 Seiten mehr gewünscht habe, einfach damit man mit ihnen noch etwas Zeit verbringen kann. Am Besten ist es, wenn man den Klappentext nicht durchliest und sich einfach blind auf die Geschichte einlässt, denn jeder der Fantasy mag, wird dieses Buch lieben. Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    08.08.2015

    eBook (ePUB)

    Der Ententeich so groß wie ein Ozean

    Aufgrund einer Beerdigung kehrt ein Mann in das Dorf seiner Heimat zurück. Das Haus seiner Kindheit steht schon lange nicht mehr und nachdem er ein wenig in der Gegend herumgefahren ist, blieb er vor einem alten Bauernhof am Ende einer Straße stehen. Plötzlich werden Erinnerungen an seine Kindheit wacht. Erinnerungen an Lettie, die mit ihrer Mutter und Großmutter hier gewohnt haben. Er erinnert sich an den Ententeich von dem Lettie behauptete, dass er so groß wie ein Ozean sei. Beschämenderweise muss ich zugeben, dass mir der Literat Neil Gaiman das erste Mal aufgefallen ist, als er einen Gastauftritt bei den Simpsons hatte und nicht weil ich einen Roman von ihm gelesen habe. Cameos heißen in Amerika diese Gastauftritte von Promis in Film und Fernsehen, und die Stars und Sternchen reisen dazu auch mal liebend gerne nach Springfield. Wahrscheinlich wird die breite deutschsprachige Leserschaft Neil Gaimans Romane nicht wirklich kennen, mir selbst ging es ja genauso. Mit der Empfehlung dieses Romans im Literaturclub, dürfte dieses Dilemma allerdings erledigt sein. Als echter Vielleser bereiten mir die 08/15 Romane, besonders in letzter Zeit, ein bisschen Schwierigkeiten. Wenn man hundertmal dieselben Charaktere vorgesetzt bekommt und dieselben ähnlich erzählten Geschichten zu lesen bekommt, ermüdet man ein bisschen und wird lesefaul. Das ist der Punkt, wo ich darauf achte keine allzu kritischen Rezensionen zu schreiben, weil es oft nicht an der Qualität des Romans liegt, sondern an meiner eigenen Lese-Flaute. Wenn dann ein Roman aus der Masse nur ein wenig hervorsticht, stürze ich mich wie ein Verdurstender auf ein Glas Wasser und bin schließlich wieder motiviert genug, hundert andere ein wenig durchschnittliche Romane zu lesen und sie schlussendlich auch zu mögen. So ein kleines und feines, motivierendes Schätzchen ist nun „Der Ozean am Ende der Straße“. Klein, weil er sich auf knapp 240 Seiten entfaltet und fein, weil sich dem Leser eine märchenhaft anmutende Welt eröffnet, die sich zu einer emotional erschütternden Reminiszenz an die Kindheit des Hauptcharakters entwickelt. “Ich erzähle dir jetzt etwas Wichtiges. Erwachsene sehen im Inneren auch nicht wie Erwachsene aus. Äußerlich sind sie groß und gedankenlos, und sie wissen immer, was sie tun. Im Inneren sehen sie allerdings aus wie früher.” Wie in der Inhaltsangabe oben schon beschrieben, ist das eigentliche Thema des Romans, die Erinnerungen an die Kindheit, besonders die Erinnerungen an Lettie und die Hempstocks, die durch einen Besuch auf den Bauernhof am Ende der Straße im Protagonisten hervorbrechen. Als sich ein Untermieter im Wagen des Vaters selbst umbringt, trifft er das erste Mal auf Lettie. Gaiman gelingt es hier nicht nur authentisch aus der Sicht eines 7jährigen zu schreiben, sondern porträtiert auch eine magische aber nicht greifbare Welt, die dem Kind und dem Leser eine Heidenangst einjagt. Vielleicht liegt es ferner an meiner blühenden Fantasie, dass ich mich in diese kindliche Naivität so gut hineinversetzen konnte und mir die gruseligen Szenen mächtig Gänsehaut verschafft haben. Hier fängt er, jedenfalls meiner Meinung nach, Geschickt das Gefühl der Ohnmacht Kindern gegenüber den of sehr distanzierten Erwachsenen ein und spielt mit den Urängsten von Verlassen werden und der oft sehr einschüchternden Dunkelheit. So wie einem Kind die Erwachsenenwelt oft sehr rätselhaft ist, so rätselhaft bleibt er auch in der Erzählung selbst. Das Außergewöhnlich liegt für mich darin, dass er oft etwas andeutet, aber niemals gänzlich erzählt und so bliebt auch das Ende bewusst offen. „Der Ozean am Ende der Straße“ ist somit ein kurzweiliges Lesevergnügen und war nicht mein letzter Roman, den ich von Neil Gaiman lesen werde.

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