Produktbild: Das Fremde Meer

Das Fremde Meer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.11.2014

Verlag

Berlin Verlag Taschenbuch

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/4 cm

Gewicht

448 g

Farbe

Weiß / Aquamarin

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8333-0990-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Katharina Hartwell ist eine Erzählerin aus Überzeugung. In ihrer Generation gibt es nicht so viele davon." ("DIE WELT kompakt")
„Dass Katharina Hartwell schreiben kann, lernt man schon auf den ersten Seiten ihres Debütromans ‚Das Fremde Meer‘ - was für eine kluge Dramatikerin sie ist, lernt man spätestens auf den letzten, traurigen Seiten ihres Romans. Und dazwischen - ja, dazwischen lernt man, wie viele Möglichkeiten die Literatur bereithält, um etwas zu sagen, und auf wie viele Arten man das gleiche Motiv erzählen kann: Eine junge Frau will einen jungen Mann retten […] Jede dieser Erzählungen könnte für sich stehen. Jede dieser Episoden hat ihren ganz eigenen Ton. Und Katharina Hartwell erzählt sie alle so gut, dass sie damit auf jeden Fall einen neuen Weltrekord im literarischen Zehnkampf aufgestellt haben dürfte.“ ("Spiegel online")
„Hartwell beweist in ihrem Debütroman, dass nicht immer alles nüchtern und abgeklärt sein muss. Dass die großen Worte noch immer ein Recht darauf haben, ausgesprochen zu werden. Katharina Hartwell ist eine Erzählerin aus Überzeugung. In ihrer Generation gibt es nicht so viele davon.“ ("WELT online")
"Wie die Liebesgeschichten in 'Das fremde Meer' ineinander fließen, wirkt märchenhaft und verstörend zugleich. Katharina Hartwells Debütroman macht mit seiner intensiven Erzählweise Lust auf Meer." ("BILD am Sonntag")
"Eines der kühnsten Debüts der Saison." ("Die Welt")
"Der Roman 'Das fremde Meer' treibt einem den Wunsch, zu Hause zu bleiben, gründlich aus. Heimat bedeutet hier nicht viel mehr, als stillhalten zu müssen. Hartwells Figuren aber sind getrieben, von Ungeduld, von Angst, von der Suche nach einem Menschen, der sie vom nagenden Gefühl erlöst, nicht zugehörig zu sein. In der Rahmenerzählung finden sich Jan und Marie, eine in zarten Tönen erzählte Geschichte, deren zentrale Motive die Autorin in neun Märchen wieder aufnimmt. In diesen Binnenerzählungen zerstören die Figuren ihr Ich und erschaffen sich in magischen Ritualen und Kämpfen neu. Das ist spannend, oft tragisch und nicht zuletzt herrlich konsequent." ("ZEIT online")
»Katharina Hartwells Roman ist eine atemberaubend sicher erzählte Verwirbelung der klassischen Motive der Literatur: Liebe, Angst und Tod. Berührend einfach, grandios komponiert, von sprühender Intensität. Ich bin berauscht.« ("Antje Rávic Strubel")
»Ungeheuerliche, soghafte, magische Erzählungen von archaischer Kraft münden in eine berührende Liebesgeschichte. Ich habe diesen Roman verschlungen - und der Roman mich.« ("Markus Orths")
"Katharina Hartwell kann zaubern. Bei ihr spürt man den großen Rückenwind des Erzählens. »Das Fremde Meer« geht dem ältesten Großprojekt der Literatur nach: die Rettung - wenn nicht des, so doch eines Menschen." ("Clemens J. Setz")
»Ein Debüt, das einen lange nicht mehr loslässt.« ("ORF fm4")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.11.2014

Verlag

Berlin Verlag Taschenbuch

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/4 cm

Gewicht

448 g

Farbe

Weiß / Aquamarin

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8333-0990-8

Herstelleradresse

Berlin Verlag Taschenbuch
Damaschkestr. 4
10711 Berlin
Deutschland
Email: info@berlinverlag.de
Url: www.berlinverlag.de
Telephone: +49 30 4438450
Fax: +49 30 44384546

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  • Bewertung

    5/5

    26.10.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein literarisches Kunstwerk über...

    Ein literarisches Kunstwerk über eine besondere Liebe. Sprachgewaltig, archaisch und soghaft. Mehrere Erzählungen setzen sich hier zu einem großen Ganzen zusammen.

  • Bewertung

    4/5

    26.10.2016

    Buch (Taschenbuch)

    10 verschiedene Geschichten erzählen...

    10 verschiedene Geschichten erzählen eine große Liebe. Sehr außergewöhnlich. Für alle die etwas "neues" suchen. Für geübte Leser und alle die Literatur gegenüber offen sind.

  • Bewertung

    aus Garmisch-Partenkirchen

    3/5

    08.07.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Zusammenfassung von 10 Kurzgeschichten

    Eine Liebe, viel zu groß, um sie nur einmal zu erzählen, ein Buch, das wie eine Reise ist: in die Salpêtrière, die Pariser Psychiatrie, in der Sigmund Freud Schüler bei Charcot war; in den Winterwald, aus dem eine gelangweilte Prinzessin einen Prinzen retten will; in die Wechselstadt, in der ganze Häuser als „Mobilien“ durch die Stadt wandern… 10 verschiedene Geschichte die alle was gemeinsam haben sollen. Ich habe das Buch fertig gelesen und habe keine Ahnung was gemeint ist. Am Anfang versuchte ich noch das Buch ganz normal zu lesen eine Geschichte nach der anderen. Doch das klappt nicht so wirklich also, bin ich dazu übergegangen eine Geschichte zu lesen und dann erste mal ein anderes Buch. Dadurch dauerte das ganze etwas länger. Die einzelnen Geschichten waren sehr interessant, spannend und fesselnden geschrieben, doch habe ich den Sinn hinter dem ganzen immer noch nicht verstanden. Für mich ist das Buch ein Sammelband für 10 Kurzgeschichte von allen Genres.

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    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

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    5/5

    05.03.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichten²

    „Ich möchte von uns erzählen.“ Das Zitat aus diesem außerordentlichen Debütroman liest sich wie das Motto einer Geschichte, die ihrerseits zehn Geschichten enthält. Zehn Geschichten, die auf immer neue Weise von einer Beziehung zweier Menschen erzählen, die sich erst finden müssen, um dann gemeinsam die scheinbar unüberwindbaren Hindernisse hinter sich lassen zu können. Doch von Beginn an: Marie steht an einem Nullpunkt in ihrem Leben. Sie schreibt die Dissertation die sie nie schreiben wollte, lebt an einem Ort an dem sie sich unwohl fühlt und befindet sich schon seit Längerem in einer emotionalen Schieflage. „Doch statt des großen Zusammenbruchs kommst du.“ Und diesem, den LeserInnen lange Zeit unbekannten Du (Jan) erzählt Marie jene zehn Geschichten; es sind nicht direkt Marie und Jan, die in diesen Geschichten vorkommen, sondern Moira und Jonas, Miran und Julian, Milena und Jakob… Diese Figuren begegnen sich als Unsterblicher und Geistermedium in einem Zirkus, als HysteriepatientInnen in einer Pariser Nervenheilanstalt des 19. Jahrhunderts, Prinzessin und Prinz, als heranwachsende Jugendliche auf zwei benachbarten Leuchtturminseln… Allen Geschichten gemein ist eine unerklärbare, stetig anwachsende schwarze Leere, welche die beiden Liebenden bedroht, sich zwischen sie schiebt und ihr Miteinander auseinander zu reißen droht. Diese Kurzgeschichten sind jeweils in Dreierbündel aneinander gereiht; dazwischen erzählt Marie direkt von sich, Jan und ihrer besonderen Beziehung zueinander. So wie jede der Kurzgeschichte von unterschiedlichen Facetten ihres Miteinanders erzählt, entschlüsseln sich einzelne Bestandteile dieser Kurzgeschichten erst nach und nach, je mehr über Marie und Jan selbst preisgegeben wird. Um ein umgangssprachliches Klischee zu dreschen: Katharina Hartwells Roman ist mehr als die berühmte Summe seiner Teile: Jede einzelne der Kurzgeschichten eröffnet ein neues, einzigartiges Szenario, Erzählperspektiven wechseln, literarische Anleihen aus griechischem Drama bis hin zur Phantastik werden eingebunden und immer wieder tauchen Querverweise auf, die überraschende Verbindungen zwischen einzelnen Erzählungen eröffnen. Die besondere Faszination dieses Buchs entsteht auf der einen Seite durch das intensive Eintauchen in die einzelnen Geschichten für sich und auf der anderen Seite durch die kontinuierliche Suche nach dem, was diese Geschichten über Marie und Jan selbst erzählen und was am Ende jener Grund sein wird, warum Marie für ihren Geliebten jene Geschichten erzählt. „[…] und wir werden einige tausend Meilen reisen müssen, bis zum Rand der Welt und wieder zurück, bevor es mir möglich sein wird, auch die letzte Geschichte zu erzählen.“

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