"Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters." Diese Nachricht hinterlässt ein Serienmörder an sorgfältig inszenierten Tatorten, die Todesbildern nachempfunden sind: alte Gemälde, moderne Fotografien oder Bilder aus dem Internet. Anfangs glauben die Ermittler noch, die Hinweise wären am Tatort versteckt oder es gäbe einen Zusammenhang zwischen den Vorlagen und den Opfern. Doch dann machen sie eine grausige Entdeckung: Auf den Vorlagen erhöht sich die Zahl der abgebildeten Toten - aber da ist noch mehr: Die Spuren für die Ermittler sind an einem besonderen Ort vom Täter verborgen worden ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Sandra Lindert
5/5
06.01.2015
eBook (ePUB 3)
Ein Thriller für alle, die es härter mögen
Ein brutaler Mörder treibt sein Unwesen. Die Polizei steht vor einem Rätsel und gerät immer mehr unter Druck. Interessante Persönlichkeiten, spannende Handlungen. Spannung pur mit einem Hauch Unerklärlichem.
Bewertung
aus Monheim
5/5
22.10.2013
eBook (ePUB 3)
Gewohnt gut!!
Markus Heitz schreibt gewohnt gut, obwohl er sich von der Fantasy Seite entfernt hat. Es ist spannend geschrieben und man liest es schnell durch. Daumen hoch!!!!
Bewertung
aus Worms
5/5
28.01.2019
Buch (Paperback)
Neues von Markus Heitz
In dem Buch Totenblick von Markus Heitz, geht es um Ares Leon Löwenstein, er ist Personal Trainer und sein Freund Peter Rhode auch Pitt genannt. Dieser arbeitet bei der Leipziger Polizeiund seit neuestem bei der Soko Bildermorde. Als Peter Rhode zu einem Tatort gerufen wird, ist er geschockt, weil er und sein Ermittlerteam herausgefunden haben, die Leiche wurde von einem neuen Serienmörder getötet und er wird weiter töten. Er liebt es seine Opfer in berühmte Kunstwerk ein zu arbeiten und jedesmal hinterlässt er einen Zettel auf dem immer das Wort Totenblick drauf steht. Dazu sind die Köpfe seiner Opfer immer vom Körper abgetrennt und mit einem Klebeband wieder drangesetzt. Warum der Mörder sowas macht und ob er geschnappt wird, sollte jeder selber lesen.
Ich fand die Geschichte spannend und gut erzählt. Sie war flüssig geschrieben und sie war auch nie an einer Stelle des Buches langweilig. Auch wenn Markus Heitz sonst Fantasy Bücher schreibt, hat er hier einen fantastischen Thriller mit viel Spannung geschrieben, den ich auf jeden Fall nur empfehlen kann.
horrorbiene
5/5
10.09.2013
Buch (Paperback)
Gelungener Thriller (fast) ohne Fantasy
Markus Heitz nimmt auch in diesem Buch Abstand von den Werken, die ich bisher von ihm kannte: Keine Zwerge oder Albae, keine Werwölfe, Vampire oder Dämonen, keine historische oder High Fantasy. Dieses Buch ist ein reiner Thriller und kommt auch (fast) ohne fantastische Anspielungen aus. In Leipzig, das bereits Schauplatz eines Heitz-Thrillers war, geschehen grausame Morde, die einem Kunstwerk nachempfunden wurden. Wer von den Ermittlern dem Opfer in die weit geöffneten Augen schaut, der ist dem Tode geweiht, denn er gelangte in den Fokus des Totenblicks. Und so geht das Sterben weiter und weiter. Wird es der SoKo Bildermord gelingen, den Mörder zu fangen, bevor noch mehr Morde geschehen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Heitz schafft es durch diesen Fall enorme Spannung aufzubauen, denn der Leser weiß nicht, wen es als nächsten erwischt und ob der Fall überhaupt erfolgreich zum Abschluss gebracht werden kann. Zuerst dachte ich noch: Wie jetzt?! Das liest sich doch wie ein Krimi. Und das von Markus Heitz? Aber ein Krimi, wie man ihn aus den zahlreichen Serien kennt, ist dies sicher nicht. Da für sterben einfach zu viele Menschen! Stattdessen ist die Spannung konstant hoch, so wie man es von einem guten Thriller erwarten kann und zwar bis zur letzten Seite. So etwas schätze ich an einem Thriller doch sehr. Denn meist ist es so, dass die Spannung gerade zum Ende hochfährt und dann in einem mehr oder weniger fulminanten Finale entädt. Hier ist es einfach immer spannend, weil der Bildermörder so oft zuschlägt und Heitz vor nichts halt macht. Sein genialer Schreibstil ermöglicht dem Leser zudem leichten Lesegenuss und durch den Aufbau seiner Geschichte, weiß der Leser nicht, was als nächstes kommt.
Wirklich gelungen fand ich, dass eine Figur aus einem anderen Heitz-Buch hier auftauche: der Bestatter Korff, von dem ich sowieso mehr lesen wollte. Hier hat er zwar nur Gastauftritte, doch die sind geschickt eingespielt und bereichern die Story. Außerdem finde ich es nur konsequent, wenn Figuren, die zur selben Zeit in derselben Stadt leben, wie die Figuren aus einem anderen Roman, dass diese dann dort auch auftauchen oder erwähnt werden. Solche Querverbindungen gefallen mir sehr.
Fazit: Totenblick ist ein spannungsgelandener Thriller, bei dem ein Mörder gefasst werden muss, der rigoros vorgeht und vor dem keine der Figuren im Buch sicher ist. Heitz prima Schreibstil, die hohe Spannung und die Gastauftritte des Bestatters Korff aus dem Buch Oneiros, machen diesen Thriller zu einem Leseerlebnis.
Bewertung
5/5
23.08.2013
Buch (Paperback)
MAHETs nicht besser machen können
Markus Heitz, der Meister des Phantastischen,wandelt hier auf ungewohnten Pfaden und liefert mit TOTENBLICK einen sehr spannenden, teils düsteren Thriller der Extraklasse ab. Selten vorhersehbar wird hier das Katz- und Mausspiel zwischen Polizei uMd einem perfiden Serienkiller erzählt, der sich auf eine ganz "besondere" Form der Kunst spezialisiert hat; und den Ermittlern immer mindestens einen Schritt voraus ist. Was ein ehemaliges Mitglied einer kriminellen Rockervereinigung mit der ganzen Sache zu tun hat, sei hier nicht verraten. Um den Roman zu 100% Genie zu können, sollte man vorher Heitz' Roman ONEIROS gelesen haben (ist nicht zwingend erforderlich, hilft aber, die Figur des Bestatters K. Korff im vollen Umfang zu erfassen.
Fazit: absolute Kaufempfehlung!
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5/5
29.07.2013
Buch (Paperback)
Totenblick - Heitz goes Crime
Das deutsche Aushängeschild für Fantasyliteratur, Markus Heitz, versucht einen Genrewechsel von der Phantastik zur Hochspannung.
Und ist ihm das auch gelungen? Mit "Die Zwerge" und den "Legenden der Albae" ist Markus Heitz ja mehr als ein grosser Wurf gelungen, und beim Publikum erfreut er sich grosser Beliebtheit. Und so groß war der Schritt von Fantasy zu Thriller für ihn ja gar nicht, schließlich ging es auch in seinen anderen Romanen stets höchst spannend zu.
"Totenblick" spielt in Leipzig, wo ein irrer Serienmörder sein Unwesen treibt. Die Polizei gibt ihr bestes, allerdings breitet sich auf dem Dezernat blankes Entsetzen aus, als klar wird, dass die Ermittler auch selbst in den Fokus des Mörders rücken.
Das meiner Meinung nach einzig Negative gleich einmal vorweg: gerade zu Beginn des Buches hat für mich sowohl auf sprachlicher als auch auf Handlungsebene ein bisschen die Struktur gefehlt. Aber dranbleiben lohnt sich, nach etwa 30 Seiten liest sich das ganze bis zum Ende sehr flüssig und spannend.
Im großen und ganzen verläuft der Roman eher unblutig, was genau meinen Geschmack trifft. Es gibt zwar grausige Details, aber sie halten sich eher in Grenzen; und obwohl man die Morde an sich als Massaker bezeichnen kann, so werden sie doch nicht im Detail beschrieben. Also mit Sicherheit kein Cody McFadyen, allerdings auch nicht so harmlos wie Rita Falk oder Martha Grimes.
Der Spannungsbogen hat sich stetig gesteigert und der Fall wurde gut aufgelöst. Um auf die Frage weiter oben zurückzukommen: ja, Markus Heitzs Debütthriller ist wirklich gelungen.
Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich Ares Löwenstein und den schwer mysteriösen Bestatter Konstantin Korff. Für diesen hat sich Heitz übrigens extra einen alternativen Epilog einfallen lassen. Weil er nämlich die Finger von der Fantasy doch nicht so einfach lassen kann. Wer mehr über Bestatter Korff erfahren möchte, dem sei übrigens "Oneiros" von Markus Heitz ans Herz gelegt: allerdings entschwindet man in diesem Fall wieder in Richtung Urban Fantasy. Was für Heitz-Fans aber ohnehin kein Nachteil sein dürfte!
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4/5
28.07.2013
Buch (Paperback)
Totenblick
Der erste Thriller von Fantasy-Meister Markus Heitz: In Leipzig spielt ein hochintelligenter Serienmörder mit den Ermittlern Katz und Maus. Der Mörder stellt berühmte Gemälde aus der Kunstgeschichte detailgetreu mit wirklichen Leichen nach. Er begreift sich als "Künstler" und hat es offenbar immer auf diejenigen abgesehen, die seine grausamen Werke als erste entdecken und so den Totenblick empfangen.
Über zwei Monate hinweg wird die Bevölkerung Leipzigs von einem perfiden Serienmörder in Atem gehalten. Seine Vorgehensweise: Er tötet und inszeniert die Leichen als real gewordene Bilder der Kunstgeschichte. Allerdings fallen auch jene dem Täter zum Opfer, welche den Leichen als Erstes in die Augen schauen und damit den Totenblick auf sich ziehen. Aber woher hat der Mörder diese Information und wie kann man ihn stoppen?
Markus Heitz ist ein spannender erster Thriller gelungen, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Auf den ersten Seiten war ich skeptisch, ob die Story dem düsteren Titelbild und der Einordnung in das Genre "Thriller" gerecht werden kann. Spätestens aber mit der Inszenierung "Guernicas" von Pablo Picasso war ich vollkommen von der Handlung gefesselt. Besonders auffällig und damit außergewöhnlich ist, dass in diesem Buch meist jene sterben, mit denen der Leser/ die Leserin am wenigsten rechnet. Super!
Der Thalia-Tipp des Monats August und dies völlig zu Recht!
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