Produktbild: Die blitzenden Waffen

Die blitzenden Waffen Über die Macht der Form

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.05.2020

Abbildungen

9 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,2 cm

Gewicht

408 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-059035-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Robert Pfaller hat ein äußerst unterhaltsames und interessantes Buch über die Macht der Form geschrieben. [...] ein kurzweiliger Spaziergang durch die Ideengeschichte ("Philosophischer Literaturanzeiger")
Endlich einer, der [...] erklärt, was Witze, Höflichkeit, Kunst und ein roter Alfa Romeo Giulia Spider miteinander zu tun haben! ("Münchner Merkur")
Ein wunderbares Buch, das selbst in vorbildlicher Art und Weise zeigt, wie wichtig die äußere Form ist. ("Mittelbayerische Zeitung")
Form gibt uns nicht zuletzt Freiheit. Es geht um mehr als um hübsche Oberflächen, das zeigt der Band eindrücklich auf. ("Der Standard")
Der Philosoph Robert Pfaller stellt in seinem neuen Buch wieder mal kluge Fragen zum schwindenden Formbewusstsein in der Postmoderne. ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.05.2020

Abbildungen

9 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,2 cm

Gewicht

408 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-059035-0

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

Erwachsene Kinder

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Robert Pfaller ist bekannt dafür, dass er die Dinge auf dem Kopf stellt und mit seinen Widersprüchen provoziert. Während des letzten US-amerikanischen Wahlkampfes zog er einen Sieg von Donald Trump vor, da Hillary Clinton für ihn das Establishment verkörpert und womöglich mit Putins Russland die Konfrontation gesucht hätte. In Zeiten eines populären Bewusstseins für Gesundheit und Ökologie plädiert er hingegen für ein Recht auf Genuss und Verschwendung, das auch das Recht auf die eigene Krankheit und den Tod einschließt. Im Zuge der #Me Too-Debatte behauptete er, dass die Erfolge im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch als eine Schwächung linker Ansprüche im Umverteilungskampf betrachtet werden können. Im neuen Buch „Die blitzenden Waffen“ provoziert er mit der These, dass Formen des Denkens für eine Ästhetik des Umgangs und der Darstellung wichtig, bedeutsam und relevant sind. Dieser Hang zur Form kann erstaunen, da doch viele politisch linke, künstlerische und philosophische Entwürfe mit Reduktionen, Minimalisierungen, Deformationen, mit dem Formlosen und des Anästhetischen, dem Diaphanen und dem Entzug arbeiten. Die entscheidende Frage wäre also, warum provoziert Robert Pfaller mit der Notwendigkeit zu einer Form des Denkens? Wozu soll sie dienen bzw. gut sein, wenn sie denn diese bindende bzw. gerichtete Kraft besitzt, sofern die Formen von denen Robert Pfaller spricht, nicht nur weitere Zerrüttungen eines formlosen Denkens wären? Robert Pfallers Buch knüpft eine Anekdote, ein Witz und ein Zitat an das andere. Schnell merkt man, dass es ihm weder um eine Phänomenologie noch um eine Ontologie des Zusammenlebens geht. Dennoch geht es ihm um das Zusammenleben und er erklärt uns auch in seinem neuen Buch, dass sich unser Zusammenleben im Zuge tendenzieller Enturbanisierungen infantilisiert, zu einer erwachsenden Selbstdistanz immer weniger in der Lage ist und die Fähigkeit verliert zu genießen.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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4/5

Erwachsene Kinder

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Robert Pfaller ist bekannt dafür, dass er die Dinge auf dem Kopf stellt und mit seinen Widersprüchen provoziert. Während des letzten US-amerikanischen Wahlkampfes zog er einen Sieg von Donald Trump vor, da Hillary Clinton für ihn das Establishment verkörpert und womöglich mit Putins Russland die Konfrontation gesucht hätte. In Zeiten eines populären Bewusstseins für Gesundheit und Ökologie plädiert er hingegen für ein Recht auf Genuss und Verschwendung, das auch das Recht auf die eigene Krankheit und den Tod einschließt. Im Zuge der #Me Too-Debatte behauptete er, dass die Erfolge im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch als eine Schwächung linker Ansprüche im Umverteilungskampf betrachtet werden können. Im neuen Buch „Die blitzenden Waffen“ provoziert er mit der These, dass Formen des Denkens für eine Ästhetik des Umgangs und der Darstellung wichtig, bedeutsam und relevant sind. Dieser Hang zur Form kann erstaunen, da doch viele politisch linke, künstlerische und philosophische Entwürfe mit Reduktionen, Minimalisierungen, Deformationen, mit dem Formlosen und des Anästhetischen, dem Diaphanen und dem Entzug arbeiten. Die entscheidende Frage wäre also, warum provoziert Robert Pfaller mit der Notwendigkeit zu einer Form des Denkens? Wozu soll sie dienen bzw. gut sein, wenn sie denn diese bindende bzw. gerichtete Kraft besitzt, sofern die Formen von denen Robert Pfaller spricht, nicht nur weitere Zerrüttungen eines formlosen Denkens wären? Robert Pfallers Buch knüpft eine Anekdote, ein Witz und ein Zitat an das andere. Schnell merkt man, dass es ihm weder um eine Phänomenologie noch um eine Ontologie des Zusammenlebens geht. Dennoch geht es ihm um das Zusammenleben und er erklärt uns auch in seinem neuen Buch, dass sich unser Zusammenleben im Zuge tendenzieller Enturbanisierungen infantilisiert, zu einer erwachsenden Selbstdistanz immer weniger in der Lage ist und die Fähigkeit verliert zu genießen.

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