Produktbild: Der Mann auf dem blauen Fahrrad. Träume aus einer alten Kamera

Der Mann auf dem blauen Fahrrad. Träume aus einer alten Kamera Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2013

Abbildungen

mit Duplexabbildungen

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,4/13,6/2,2 cm

Gewicht

329 g

Auflage

2

Originaltitel

Mannen pa den bla cykeln

Übersetzt von

Verena Reichel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-24335-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2013

Abbildungen

mit Duplexabbildungen

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,4/13,6/2,2 cm

Gewicht

329 g

Auflage

2

Originaltitel

Mannen pa den bla cykeln

Übersetzt von

Verena Reichel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-24335-4

Herstelleradresse

Hanser, Carl, Verlag GmbH & Co. KG
Vilshofener Str. 10
81679 München
Deutschland
Email: info@hanser.de
Url: www.hanser-literaturverlage.de
Telephone: +49 89 998300
Fax: +49 89 99830157

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  • Marie-Therese Reisenauer

    aus Wien

    4/5

    23.10.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vertreterleben

    Jan Friberg hat es nicht leicht. Als Vertreter für Haushaltsgeräte tingelt er durch Schweden. Ein Moment der Unachtsamkeit, weil am Ende der Allee schon das Herrenhaus erspähend, und von einem guten Abschluss träumend, haut´s ihn schon vom Gefährt und das Handgelenk ist ordentlich verstaucht. Jan wird in die Bibliothek gebeten zwecks Erholung, und während er so sitzt beginnt er zu träumen..., höchst amüsant!

  • Bewertung

    4/5

    22.08.2020

    eBook (ePUB)

    Über die Tiefe der Bilder

    Inspiriert von zehn Fotografien, die sein Vater in den Zwanzigern in Schweden geknipst hat, entführt der Autor den Leser an der Seite des Haushaltsgeräte-Vertreters Janne in eine Welt zwischen Traum und Realität, zwischen Erinnerung und Erleben, und dabei ergeht es einem schnell selbst wie dem Betrachter eines alten Fotoalbums: Die Lücken, die sich auftun, das, was die Fotografien nicht zeigen, werden ungefragt von der eigenen Fantasie aufgefüllt, ganz automatisch werden den abgebildeten Menschen Worte in den Mund gelegt, wie von selbst entstehen Geschichten zu den Gesichtern ... Ein einzigartig ungewöhnlicher Roman!

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    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.09.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Friberg im Wunderland

    „Von Oberflächen und Geheimnissen“ war der Titel einer Veranstaltung mit Lars Gustafsson, die im November 2011 in Leipzig stattfand. Und genau dieses Spiel zwischen dem Augenscheinlichen der Oberflächenrealität und dem Geheimnisvollen, was sich jenseits dieser Oberfläche, jenseits der „Realität“ befindet, steht im Mittelpunkt des neuen Romans des schwedischen Schriftstellers. Jan V. Friberg (der sich wahlweise auch mal als Janne, mal mit und mal ohne zweiten Vornamen vorstellt) arbeit in den 50er Jahren als Vertreter für die „Elektrolux Assistenz“ – eine neuartige Küchenmaschine, die er rund um die schwedische Kleinstadt Västerås an den Mann bzw. die Frau bringen will. Als er mit seinem blauen Fahrrad stürzt und Zuflucht in einem nahegelegenen alten Herrenhaus sucht, ergeht es ihm so wie Alice als sie durch den Kaninchenbau ins Wunderland stürzt: Die BewohnerInnen dieses Hauses erscheinen ihm seltsam verschroben und wunderlich, behandeln ihn mal wie eine lange bekannten Hausfreund und mal wie einen Fremden. Bereits in seiner Kindheit, so berichtet Friberg, hat er sich vorgestellt, jemand Anderes zu sein. Und so liegt es für ihn nur nahe, sich in das Leben der jungen Frau zu imaginieren, deren Foto er in diesem Haus entdeckt. Auf diese Weise zieht Gustafsson eine zweite, traumhafte Erzählebene ein, aus der sein Protagonist immer wieder in die „Realität“ auftaucht und sich dann, angeregt durch weitere Fotofunde, wieder in die Welt der jungen Frau hineingleiten lässt. Eine der Besonderheiten dieses in leisem, poetischen Ton erzählten Romans liegt in seiner Entstehungsgeschichte: Der Autor entdeckte eben jene, im Buch auch tatsächlich enthaltene Fotografien, die sein Vater in den 20er Jahren schoss. Daraufhin entschloss er sich, diese Bilder als Grundlage für eine „spontane Erzählung“ zu verwenden, wie er das Buch im Nachwort bezeichnet. „Der Mann auf dem blauen Fahrrad“ lebt von eben jener Spontaneität, die der Erzählung einen besonderen Fluss verleiht, der sich zwischen Realität und Traum, Oberflächen und Geheimnissen hindurchschlängelt.

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