Gott, der Tod und die Zeit
Band 43

Gott, der Tod und die Zeit

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2014

Herausgeber

Peter Engelmann

Verlag

Passagen

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

23,6/13,9/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2014

Herausgeber

Peter Engelmann

Verlag

Passagen

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

23,6/13,9/2,5 cm

Gewicht

448 g

Auflage

2. durchgesehene Auflage

Übersetzt von

  • Astrid Nettling
  • Ulrike Wasel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7092-0084-1

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Dr. Ralf ROTHER

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Erfreulich radikal

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist außerordentlich erfreulich, dass der Passagen Verlag sich dazu entschloss hat, die letzten beiden Vorlesungen, die Emmanuel Levinas zwischen dem 7. November 1975 und dem 21. Mai 1976 an der Sorbonne hielt, wiederholt in einer deutscher Übersetzung zu veröffentlichen. Die eine Vorlesung trug den Titel "Der Tod und die Zeit", die andere Vorlesung, die Levinas parallel zu ihr abhielt, lautete: "Gott und die Onto-Theo-Logie". Die meisten Leser und Leserinnen werden jene Bücher von Levinas kennen, in denen er die Philosophie als eine Ethik darstellte. Hierzu gehören die Bücher "Die Spur des Anderen", "Jenseits des Seins oder anders als Sein geschieht", "Wenn Gott ins Denken einfällt" und "Totalität und Unendlichkeit". Wenige andere Leser und Leserinnen werden noch seine Talmud-Lesungen verfolgt haben. Mit dieser Vorlesung wird man nun mit einer weiteren Seite seines Schaffens, mit seiner Lehrtätigkeit, konfrontiert werden. In beiden Vorlesungen setzte sich Levinas gleich zu Beginn mit Heidegger auseinander; Auseinandersetzungen, die immer wieder unterbrochen werden von Einschüben, Umwegen und letztlich von Fragen, die Levinas an andere Philosophen weiterreicht, z.B. an Kant, Hegel, Kierkegaard, Bergson, Buber, Rosenzweig, Aristoteles, Platon und Husserl. So wohnen wir mit den Vorlesungen von Levinas nicht nur einem Denken der Befragung bei, sondern vernehmen Levinas als einen versierten Lehrer der Philosophiegeschichte. Dass die Frage nach dem Tod, in Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg, spannende Diskussionen auslöste, wissen wir aus den Lektüren von Sartre, Kojève, Bataille, Leiris, Blanchot, Jankélévitch, Derrida, Nancy und anderen. Diese Frage nach dem Tod war stets auch ein Gespräch, ein Dialog, das Frankreichs Philosophen mit der deutschen Philosophie, vor allem mit den Philosophen Hegel und Heidegger, führte. So ist auch der Rekurs, den Levinas führte, ein Rekurs, der ihn noch einmal dazu brachte, die Argumente eines Aristoteles, Hegel und Heidegger über die Beziehungen zwischen Sein, Tod und Nichts darzustellen und zu diskutieren.
5/5

Erfreulich radikal

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist außerordentlich erfreulich, dass der Passagen Verlag sich dazu entschloss hat, die letzten beiden Vorlesungen, die Emmanuel Levinas zwischen dem 7. November 1975 und dem 21. Mai 1976 an der Sorbonne hielt, wiederholt in einer deutscher Übersetzung zu veröffentlichen. Die eine Vorlesung trug den Titel "Der Tod und die Zeit", die andere Vorlesung, die Levinas parallel zu ihr abhielt, lautete: "Gott und die Onto-Theo-Logie". Die meisten Leser und Leserinnen werden jene Bücher von Levinas kennen, in denen er die Philosophie als eine Ethik darstellte. Hierzu gehören die Bücher "Die Spur des Anderen", "Jenseits des Seins oder anders als Sein geschieht", "Wenn Gott ins Denken einfällt" und "Totalität und Unendlichkeit". Wenige andere Leser und Leserinnen werden noch seine Talmud-Lesungen verfolgt haben. Mit dieser Vorlesung wird man nun mit einer weiteren Seite seines Schaffens, mit seiner Lehrtätigkeit, konfrontiert werden. In beiden Vorlesungen setzte sich Levinas gleich zu Beginn mit Heidegger auseinander; Auseinandersetzungen, die immer wieder unterbrochen werden von Einschüben, Umwegen und letztlich von Fragen, die Levinas an andere Philosophen weiterreicht, z.B. an Kant, Hegel, Kierkegaard, Bergson, Buber, Rosenzweig, Aristoteles, Platon und Husserl. So wohnen wir mit den Vorlesungen von Levinas nicht nur einem Denken der Befragung bei, sondern vernehmen Levinas als einen versierten Lehrer der Philosophiegeschichte. Dass die Frage nach dem Tod, in Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg, spannende Diskussionen auslöste, wissen wir aus den Lektüren von Sartre, Kojève, Bataille, Leiris, Blanchot, Jankélévitch, Derrida, Nancy und anderen. Diese Frage nach dem Tod war stets auch ein Gespräch, ein Dialog, das Frankreichs Philosophen mit der deutschen Philosophie, vor allem mit den Philosophen Hegel und Heidegger, führte. So ist auch der Rekurs, den Levinas führte, ein Rekurs, der ihn noch einmal dazu brachte, die Argumente eines Aristoteles, Hegel und Heidegger über die Beziehungen zwischen Sein, Tod und Nichts darzustellen und zu diskutieren.

Dr. Ralf ROTHER
  • Dr. Ralf ROTHER
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Gott, der Tod und die Zeit

von Emmanuel Levinas

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