Produktbild: Die Welt von Gestern

Die Welt von Gestern Erinnerungen eines Europäers

3

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.01.2013

Verlag

Insel

Seitenzahl

500

Maße (L/B/H)

19,8/12,7/4 cm

Gewicht

518 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35907-4

Beschreibung

Rezension

"Wie soll ich nur beschreiben, dass mir gerade dieses Erinnerungsbuch so ungeheuer wertvoll ist?"
Edda Moser, Die literarische Welt 21.07.2018

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.01.2013

Verlag

Insel

Seitenzahl

500

Maße (L/B/H)

19,8/12,7/4 cm

Gewicht

518 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35907-4

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Autobiographie, die Casanova…

Juti aus HD am 02.04.2024

Bewertungsnummer: 2851184

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Autobiographie, die Casanova mit biblischer Exegese verbindet In drei Abschnitte kann man Zweigs Leben einteilen: Die Zeit vor dem 1.Weltkrieg, also vor 1914 eine „Welt in Sicherheit“, in der Zweig in Wien im Habsburger-Reich unter dem alten Kaiser Franz Josef aufwächst. Da seine Eltern Industrielle waren und sein Bruder das Unternehmen übernimmt, braucht er sich um finanzielle Dinge nicht zu kümmern, sondern kann sich schon als Schüler der Literatur widmen, ja er verfasst bereits erste Gedichte, da er den Schulstoff für dilettantisch, also wirklichkeitsfremd hält. Das Liebesleben ist vor dem Krieg auch ein anderes. Nach der Schule kommt das Studium, das er als lockeres Philosophiestudium schildert, in dem er erste Reisen unternimmt und dank Veröffentlichung in der „Neuen Freien Presse“ schon berühmt wird, so dass die Professoren bei der Abschlussprüfung ihm schon gnädig gestimmt sind. In diesem Buch werden ausführlich die anderen Personen geschildert, denen Zweig in seinem Leben begegnet ist, also hier Hugo von Hofmannsthal, der als Dichter sein Vorbild war und Theodor Herz, der als Zeitungsredakteur sich für Zweig stark machte, der auch Zionist war und sich Zweig mit in der Bewegung gewünscht hätte, was er aber ablehnte. Persönliches von Zweig, seine Ehefrauen kommen fast gar nicht vor, nur der Tod der Mutter wird gegen Ende knapp thematisiert. Das Besondere an diesem Buch ist der zweite Teil, der den Text von Stefan Zweig ausführlich kommentiert. Da hat sich jemand wirklich die Mühe zu überprüfen, ob das, was er so schreibt, auch tatsächlich stimmt. Manches lässt sich nicht mehr klären, aber gerade dort, etwa beim Abriss des Sterbehaus von Beethoven, wo Zweig klar schreibt, dass er dabei gewesen ist, stellt sich heraus, dass er in Paris war und kein Augenzeuge sein kann. Bei der Bibel ist das Aufgabe der Exegese. Der zweite Abschnitt in Zweigs Leben beginnt mit 1914 und endet mit Beginn der Nazi-Zeit. Allerdings muss erwähnt werden, dass vor 1914 Zweig ständig in Europa unterwegs war und das erinnert mich an Casanova. Mit Rathenau kommt auch die Politik nicht zu kurz, im Gegenteil ich fand es beeindruckend wie plastisch er die Auswirkungen der Inflation erst in Österreich und dann in Deutschland schildert. Weil Geld keine Rolle mehr spielt, Vergnügen sich die Menschen mehr. Neu für mich war auch, dass die Österreicher den ermordeten Thronfolger in Sarajevo gar nicht geliebt haben und irgendwie schon dachten, dass auch diese Krise ohne Krieg abgewendet werde. Ich greife vor, das macht der Autor aber auch. Zweig arbeitet anfangs vorwiegend als Übersetzer und freundet sich mit dem Belgier Emile Verhaeren und Romain Rolland an. Die Autobiographie soll den Eindruck erwecken, dass die drei eine pazifistische Bewegung gegründet hätten, aber außer Rolland liessen sich, wie der Kommentar sagt, die anderen beiden von der Kriegsbegeisterung 1914 anstecken. Erst nach einem drastisch geschilderten Frontbesuch in Galizien wird Zweig zum Kriegsgegner. Im zweiten Abschnitt seines Lebens wird Zweig der am häufigsten übersetzte Autor, was nach Zweig daran liegt, dass er seine Bücher immer aufs Wesentliche kürzt. Wie bei jedem guten Buch, kann ich noch kurz zur Nazi-Zeit sagen, dass Zweig schreibt, dass die Bücherverbrennungen 1934 ein Versuch von Studenten mit Unterstützung der Nazis waren, wie weit sie gehen konnten. Erst 1936 wurden seine Bücher in Deutschland verboten. Zweig kritisiert Europa (England, Frankreich, Italien), dass sie den Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland nicht verhindert haben und das Münchener Abkommen, das Hitler dann aber auch bricht und das Buch endet mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. Zweigs Sprache verdient die Bestnote, ebenso aber auch der Kommentar, wenn auch zweimal das erklärte Wort im Kommentar früher als im Text erschien. Fußnoten hätten das Lesen etwas erleichtert. 5 Sterne

Autobiographie, die Casanova…

Juti aus HD am 02.04.2024
Bewertungsnummer: 2851184
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Autobiographie, die Casanova mit biblischer Exegese verbindet In drei Abschnitte kann man Zweigs Leben einteilen: Die Zeit vor dem 1.Weltkrieg, also vor 1914 eine „Welt in Sicherheit“, in der Zweig in Wien im Habsburger-Reich unter dem alten Kaiser Franz Josef aufwächst. Da seine Eltern Industrielle waren und sein Bruder das Unternehmen übernimmt, braucht er sich um finanzielle Dinge nicht zu kümmern, sondern kann sich schon als Schüler der Literatur widmen, ja er verfasst bereits erste Gedichte, da er den Schulstoff für dilettantisch, also wirklichkeitsfremd hält. Das Liebesleben ist vor dem Krieg auch ein anderes. Nach der Schule kommt das Studium, das er als lockeres Philosophiestudium schildert, in dem er erste Reisen unternimmt und dank Veröffentlichung in der „Neuen Freien Presse“ schon berühmt wird, so dass die Professoren bei der Abschlussprüfung ihm schon gnädig gestimmt sind. In diesem Buch werden ausführlich die anderen Personen geschildert, denen Zweig in seinem Leben begegnet ist, also hier Hugo von Hofmannsthal, der als Dichter sein Vorbild war und Theodor Herz, der als Zeitungsredakteur sich für Zweig stark machte, der auch Zionist war und sich Zweig mit in der Bewegung gewünscht hätte, was er aber ablehnte. Persönliches von Zweig, seine Ehefrauen kommen fast gar nicht vor, nur der Tod der Mutter wird gegen Ende knapp thematisiert. Das Besondere an diesem Buch ist der zweite Teil, der den Text von Stefan Zweig ausführlich kommentiert. Da hat sich jemand wirklich die Mühe zu überprüfen, ob das, was er so schreibt, auch tatsächlich stimmt. Manches lässt sich nicht mehr klären, aber gerade dort, etwa beim Abriss des Sterbehaus von Beethoven, wo Zweig klar schreibt, dass er dabei gewesen ist, stellt sich heraus, dass er in Paris war und kein Augenzeuge sein kann. Bei der Bibel ist das Aufgabe der Exegese. Der zweite Abschnitt in Zweigs Leben beginnt mit 1914 und endet mit Beginn der Nazi-Zeit. Allerdings muss erwähnt werden, dass vor 1914 Zweig ständig in Europa unterwegs war und das erinnert mich an Casanova. Mit Rathenau kommt auch die Politik nicht zu kurz, im Gegenteil ich fand es beeindruckend wie plastisch er die Auswirkungen der Inflation erst in Österreich und dann in Deutschland schildert. Weil Geld keine Rolle mehr spielt, Vergnügen sich die Menschen mehr. Neu für mich war auch, dass die Österreicher den ermordeten Thronfolger in Sarajevo gar nicht geliebt haben und irgendwie schon dachten, dass auch diese Krise ohne Krieg abgewendet werde. Ich greife vor, das macht der Autor aber auch. Zweig arbeitet anfangs vorwiegend als Übersetzer und freundet sich mit dem Belgier Emile Verhaeren und Romain Rolland an. Die Autobiographie soll den Eindruck erwecken, dass die drei eine pazifistische Bewegung gegründet hätten, aber außer Rolland liessen sich, wie der Kommentar sagt, die anderen beiden von der Kriegsbegeisterung 1914 anstecken. Erst nach einem drastisch geschilderten Frontbesuch in Galizien wird Zweig zum Kriegsgegner. Im zweiten Abschnitt seines Lebens wird Zweig der am häufigsten übersetzte Autor, was nach Zweig daran liegt, dass er seine Bücher immer aufs Wesentliche kürzt. Wie bei jedem guten Buch, kann ich noch kurz zur Nazi-Zeit sagen, dass Zweig schreibt, dass die Bücherverbrennungen 1934 ein Versuch von Studenten mit Unterstützung der Nazis waren, wie weit sie gehen konnten. Erst 1936 wurden seine Bücher in Deutschland verboten. Zweig kritisiert Europa (England, Frankreich, Italien), dass sie den Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland nicht verhindert haben und das Münchener Abkommen, das Hitler dann aber auch bricht und das Buch endet mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. Zweigs Sprache verdient die Bestnote, ebenso aber auch der Kommentar, wenn auch zweimal das erklärte Wort im Kommentar früher als im Text erschien. Fußnoten hätten das Lesen etwas erleichtert. 5 Sterne

Ein bewegendes Selbstportrait

Bewertung aus Wien am 31.05.2021

Bewertungsnummer: 1058850

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mich hat das Buch - diese quasi Autobiographie - von Anfang an gefesselt und auch etwas erschreckt, wie viele Parallelen zur heutigen Entwicklung / Tendenz gezogen werden können. Prädikat empfehlenswert!

Ein bewegendes Selbstportrait

Bewertung aus Wien am 31.05.2021
Bewertungsnummer: 1058850
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mich hat das Buch - diese quasi Autobiographie - von Anfang an gefesselt und auch etwas erschreckt, wie viele Parallelen zur heutigen Entwicklung / Tendenz gezogen werden können. Prädikat empfehlenswert!

Kundinnen und Kunden meinen

Die Welt von Gestern

von Stefan Zweig

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

Zum Portrait

5/5

„Wie liliputanisch waren alle diese Sorgen, wie windstill jene Zeit!“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Stefan Zweig (1881 - 1942), literarisches Schwergewicht aus großbürgerlich-jüdischer Familie, steht für Freiheit, Kultur und Vernunft. Er schildert seine Welt von Gestern, die letzten Jahre der Monarchie, die von den Zeitgenossen nicht erwartete Katastrophe des Ersten Weltkriegs, das Elend und die Not der Nachkriegsjahre sowie den Irrsinn der Nazi-Diktatur und des Zweiten Weltkriegs. Starkes Buch, sehr aktuell, mit besonderem Interesse gelesen. „Wie liliputanisch waren alle diese Sorgen, wie windstill jene Zeit [in der Monarchie]!“ „Da ich versuche, hier so ehrlich als möglich zu bleiben, muss ich bekennen, dass wir alle 1933 und noch 1934 in Deutschland und Österreich jedes Mal nicht ein Hundertstel, nicht ein Tausendstel dessen für möglich gehalten haben, was dann immer wenige Wochen später hereinbrechen sollte.“
  • Hans Wilhelm Schmölzer
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

„Wie liliputanisch waren alle diese Sorgen, wie windstill jene Zeit!“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Stefan Zweig (1881 - 1942), literarisches Schwergewicht aus großbürgerlich-jüdischer Familie, steht für Freiheit, Kultur und Vernunft. Er schildert seine Welt von Gestern, die letzten Jahre der Monarchie, die von den Zeitgenossen nicht erwartete Katastrophe des Ersten Weltkriegs, das Elend und die Not der Nachkriegsjahre sowie den Irrsinn der Nazi-Diktatur und des Zweiten Weltkriegs. Starkes Buch, sehr aktuell, mit besonderem Interesse gelesen. „Wie liliputanisch waren alle diese Sorgen, wie windstill jene Zeit [in der Monarchie]!“ „Da ich versuche, hier so ehrlich als möglich zu bleiben, muss ich bekennen, dass wir alle 1933 und noch 1934 in Deutschland und Österreich jedes Mal nicht ein Hundertstel, nicht ein Tausendstel dessen für möglich gehalten haben, was dann immer wenige Wochen später hereinbrechen sollte.“

Buchhändler*in

Thalia Wien – Mitte / W3

Zum Portrait

5/5

Ein Meisterwerk

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zweig berichtet aus einem Wien längst vergangener Tage, als die Straßen um die Hofburg noch von Fiakern anstelle von Autos dominiert wurden und das Land noch vom längst dienenden Kaiser seines Geschlechts, Kaiser Franz Josef, beherrscht wurde. Hier unternahm Stefan Zweig, als Gymnasiast, seine ersten schriftstellerischen Versuche und eine unstillbare jugendliche Leidenschaft nach Dichtung und Literatur erfasste ihn, die ihn sein ganzes späteres Leben begleitete. Mit dieser Epoche der österreichischen Geschichte, vor dem ersten Weltkrieg, mit ihrer Sicherheit und Stabilität aber auch ihrer klassizistischen Gesellschaft und einem strengstens durchgesetzten Moralkodex, schildert Zweig sowohl seine eigene Jugend als auch stellvertretend für eine ganze Generation junger, bürgerlicher Europäer. Ohne dabei den Fehler einer Romantisierung der Vergangenheit zu begehen, setzt er sich kritisch mit jener Zeit der scheinbar unerschütterlichen Ordnung des Kaiserreiches auseinander und berichtet über den schwelenden Völkerhass welcher schließlich mit jenem verhängnisvollen Attentat in Sarajevo den zündenden Funken produzierte der ganz Europa in Flammen setzte. Er, der immer Frieden und Verständigung promovierte, fand eine Beschäftigung im Kriegsarchiv, um etwas zu leisten, „-Ohne hetzerisch tätig zu sein.“. „-Gewiss keine ruhmreiche Tätigkeit, wie ich willig eingestehe, aber doch eine, die mir persönlich passender erschien, als einem russischen Bauer ein Bajonett in die Gedärme zu stoßen.“ Diesen Krieg sollte er nie vergessen und er warf einen dunklen Schatten auf sein Leben der ihn nie wieder verließ. Die Welt von gestern ist historischer Bericht und sprachlich raffinierte Autobiographie eines großartigen Schriftstellers. Sachlich und doch leidenschaftlich erzählt er Episoden seiner Vergangenheit und gibt Einblick in sein Leben und Schaffen. Jeder der sich für Stefan Zweig interessiert sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben.
  • Buchhändler*in
  • Buchhändler/-in

5/5

Ein Meisterwerk

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zweig berichtet aus einem Wien längst vergangener Tage, als die Straßen um die Hofburg noch von Fiakern anstelle von Autos dominiert wurden und das Land noch vom längst dienenden Kaiser seines Geschlechts, Kaiser Franz Josef, beherrscht wurde. Hier unternahm Stefan Zweig, als Gymnasiast, seine ersten schriftstellerischen Versuche und eine unstillbare jugendliche Leidenschaft nach Dichtung und Literatur erfasste ihn, die ihn sein ganzes späteres Leben begleitete. Mit dieser Epoche der österreichischen Geschichte, vor dem ersten Weltkrieg, mit ihrer Sicherheit und Stabilität aber auch ihrer klassizistischen Gesellschaft und einem strengstens durchgesetzten Moralkodex, schildert Zweig sowohl seine eigene Jugend als auch stellvertretend für eine ganze Generation junger, bürgerlicher Europäer. Ohne dabei den Fehler einer Romantisierung der Vergangenheit zu begehen, setzt er sich kritisch mit jener Zeit der scheinbar unerschütterlichen Ordnung des Kaiserreiches auseinander und berichtet über den schwelenden Völkerhass welcher schließlich mit jenem verhängnisvollen Attentat in Sarajevo den zündenden Funken produzierte der ganz Europa in Flammen setzte. Er, der immer Frieden und Verständigung promovierte, fand eine Beschäftigung im Kriegsarchiv, um etwas zu leisten, „-Ohne hetzerisch tätig zu sein.“. „-Gewiss keine ruhmreiche Tätigkeit, wie ich willig eingestehe, aber doch eine, die mir persönlich passender erschien, als einem russischen Bauer ein Bajonett in die Gedärme zu stoßen.“ Diesen Krieg sollte er nie vergessen und er warf einen dunklen Schatten auf sein Leben der ihn nie wieder verließ. Die Welt von gestern ist historischer Bericht und sprachlich raffinierte Autobiographie eines großartigen Schriftstellers. Sachlich und doch leidenschaftlich erzählt er Episoden seiner Vergangenheit und gibt Einblick in sein Leben und Schaffen. Jeder der sich für Stefan Zweig interessiert sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben.

Meinung aus der Buchhandlung

Die Welt von Gestern

von Stefan Zweig

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Welt von Gestern
  • Die Welt der Sicherheit

    Die Schule im vorigen Jahrhundert

    Eros Matutinus

    Universitas vitae

    Paris, die Stadt der ewigen Jugend

    Umwege auf dem Wege zu mir selbst

    Über Europa hinaus

    Glanz und Schatten über Europa

    Die ersten Stunden des Krieges von 1914

    Der Kampf um die geistige Brüderschaft

    Im Herzen Europas

    Heimkehr nach Österreich

    Wieder in der Welt

    Sonnenuntergang

    Incipit Hitler

    Die Agonie des Friedens