Die Welt von Gestern

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Erinnerungen eines Europäers

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

42565

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.01.2013

Verlag

Insel

Seitenzahl

500

Beschreibung

Rezension

"Wie soll ich nur beschreiben, dass mir gerade dieses Erinnerungsbuch so ungeheuer wertvoll ist?"
Edda Moser, Die literarische Welt 21.07.2018

Details

Verkaufsrang

42565

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.01.2013

Verlag

Insel

Seitenzahl

500

Maße (L/B/H)

19,3/12,1/3,8 cm

Gewicht

507 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35907-4

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Ein bewegendes Selbstportrait

Bewertung aus Wien am 31.05.2021

Bewertungsnummer: 1058850

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mich hat das Buch - diese quasi Autobiographie - von Anfang an gefesselt und auch etwas erschreckt, wie viele Parallelen zur heutigen Entwicklung / Tendenz gezogen werden können. Prädikat empfehlenswert!
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Ein bewegendes Selbstportrait

Bewertung aus Wien am 31.05.2021
Bewertungsnummer: 1058850
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Mich hat das Buch - diese quasi Autobiographie - von Anfang an gefesselt und auch etwas erschreckt, wie viele Parallelen zur heutigen Entwicklung / Tendenz gezogen werden können. Prädikat empfehlenswert!

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Die Welt von heute sollte sich ein Beispiel nehmen!

C. Welser aus Salzburg am 11.09.2017

Bewertungsnummer: 274142

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine ausführliche, gefühlvolle Schilderung, die sehr viele Einblicke in die Vorgänge und Umfelder von Stefan Zweigs Leben gibt. Weltliteratur, die sehr gut auch auf heute bezogen werden kann und auch sollte!
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Die Welt von heute sollte sich ein Beispiel nehmen!

C. Welser aus Salzburg am 11.09.2017
Bewertungsnummer: 274142
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Eine ausführliche, gefühlvolle Schilderung, die sehr viele Einblicke in die Vorgänge und Umfelder von Stefan Zweigs Leben gibt. Weltliteratur, die sehr gut auch auf heute bezogen werden kann und auch sollte!

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Die Welt von Gestern

von Stefan Zweig

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

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5/5

„Wie liliputanisch waren alle diese Sorgen, wie windstill jene Zeit!“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Stefan Zweig (1881 - 1942), literarisches Schwergewicht aus großbürgerlich-jüdischer Familie, steht für Freiheit, Kultur und Vernunft. Er schildert seine Welt von Gestern, die letzten Jahre der Monarchie, die von den Zeitgenossen nicht erwartete Katastrophe des Ersten Weltkriegs, das Elend und die Not der Nachkriegsjahre sowie den Irrsinn der Nazi-Diktatur und des Zweiten Weltkriegs. Starkes Buch, sehr aktuell, mit besonderem Interesse gelesen. „Wie liliputanisch waren alle diese Sorgen, wie windstill jene Zeit [in der Monarchie]!“ „Da ich versuche, hier so ehrlich als möglich zu bleiben, muss ich bekennen, dass wir alle 1933 und noch 1934 in Deutschland und Österreich jedes Mal nicht ein Hundertstel, nicht ein Tausendstel dessen für möglich gehalten haben, was dann immer wenige Wochen später hereinbrechen sollte.“
5/5

„Wie liliputanisch waren alle diese Sorgen, wie windstill jene Zeit!“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Stefan Zweig (1881 - 1942), literarisches Schwergewicht aus großbürgerlich-jüdischer Familie, steht für Freiheit, Kultur und Vernunft. Er schildert seine Welt von Gestern, die letzten Jahre der Monarchie, die von den Zeitgenossen nicht erwartete Katastrophe des Ersten Weltkriegs, das Elend und die Not der Nachkriegsjahre sowie den Irrsinn der Nazi-Diktatur und des Zweiten Weltkriegs. Starkes Buch, sehr aktuell, mit besonderem Interesse gelesen. „Wie liliputanisch waren alle diese Sorgen, wie windstill jene Zeit [in der Monarchie]!“ „Da ich versuche, hier so ehrlich als möglich zu bleiben, muss ich bekennen, dass wir alle 1933 und noch 1934 in Deutschland und Österreich jedes Mal nicht ein Hundertstel, nicht ein Tausendstel dessen für möglich gehalten haben, was dann immer wenige Wochen später hereinbrechen sollte.“

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Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

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Ein Meisterwerk

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zweig berichtet aus einem Wien längst vergangener Tage, als die Straßen um die Hofburg noch von Fiakern anstelle von Autos dominiert wurden und das Land noch vom längst dienenden Kaiser seines Geschlechts, Kaiser Franz Josef, beherrscht wurde. Hier unternahm Stefan Zweig, als Gymnasiast, seine ersten schriftstellerischen Versuche und eine unstillbare jugendliche Leidenschaft nach Dichtung und Literatur erfasste ihn, die ihn sein ganzes späteres Leben begleitete. Mit dieser Epoche der österreichischen Geschichte, vor dem ersten Weltkrieg, mit ihrer Sicherheit und Stabilität aber auch ihrer klassizistischen Gesellschaft und einem strengstens durchgesetzten Moralkodex, schildert Zweig sowohl seine eigene Jugend als auch stellvertretend für eine ganze Generation junger, bürgerlicher Europäer. Ohne dabei den Fehler einer Romantisierung der Vergangenheit zu begehen, setzt er sich kritisch mit jener Zeit der scheinbar unerschütterlichen Ordnung des Kaiserreiches auseinander und berichtet über den schwelenden Völkerhass welcher schließlich mit jenem verhängnisvollen Attentat in Sarajevo den zündenden Funken produzierte der ganz Europa in Flammen setzte. Er, der immer Frieden und Verständigung promovierte, fand eine Beschäftigung im Kriegsarchiv, um etwas zu leisten, „-Ohne hetzerisch tätig zu sein.“. „-Gewiss keine ruhmreiche Tätigkeit, wie ich willig eingestehe, aber doch eine, die mir persönlich passender erschien, als einem russischen Bauer ein Bajonett in die Gedärme zu stoßen.“ Diesen Krieg sollte er nie vergessen und er warf einen dunklen Schatten auf sein Leben der ihn nie wieder verließ. Die Welt von gestern ist historischer Bericht und sprachlich raffinierte Autobiographie eines großartigen Schriftstellers. Sachlich und doch leidenschaftlich erzählt er Episoden seiner Vergangenheit und gibt Einblick in sein Leben und Schaffen. Jeder der sich für Stefan Zweig interessiert sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben.
5/5

Ein Meisterwerk

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zweig berichtet aus einem Wien längst vergangener Tage, als die Straßen um die Hofburg noch von Fiakern anstelle von Autos dominiert wurden und das Land noch vom längst dienenden Kaiser seines Geschlechts, Kaiser Franz Josef, beherrscht wurde. Hier unternahm Stefan Zweig, als Gymnasiast, seine ersten schriftstellerischen Versuche und eine unstillbare jugendliche Leidenschaft nach Dichtung und Literatur erfasste ihn, die ihn sein ganzes späteres Leben begleitete. Mit dieser Epoche der österreichischen Geschichte, vor dem ersten Weltkrieg, mit ihrer Sicherheit und Stabilität aber auch ihrer klassizistischen Gesellschaft und einem strengstens durchgesetzten Moralkodex, schildert Zweig sowohl seine eigene Jugend als auch stellvertretend für eine ganze Generation junger, bürgerlicher Europäer. Ohne dabei den Fehler einer Romantisierung der Vergangenheit zu begehen, setzt er sich kritisch mit jener Zeit der scheinbar unerschütterlichen Ordnung des Kaiserreiches auseinander und berichtet über den schwelenden Völkerhass welcher schließlich mit jenem verhängnisvollen Attentat in Sarajevo den zündenden Funken produzierte der ganz Europa in Flammen setzte. Er, der immer Frieden und Verständigung promovierte, fand eine Beschäftigung im Kriegsarchiv, um etwas zu leisten, „-Ohne hetzerisch tätig zu sein.“. „-Gewiss keine ruhmreiche Tätigkeit, wie ich willig eingestehe, aber doch eine, die mir persönlich passender erschien, als einem russischen Bauer ein Bajonett in die Gedärme zu stoßen.“ Diesen Krieg sollte er nie vergessen und er warf einen dunklen Schatten auf sein Leben der ihn nie wieder verließ. Die Welt von gestern ist historischer Bericht und sprachlich raffinierte Autobiographie eines großartigen Schriftstellers. Sachlich und doch leidenschaftlich erzählt er Episoden seiner Vergangenheit und gibt Einblick in sein Leben und Schaffen. Jeder der sich für Stefan Zweig interessiert sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben.

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