Produktbild: Der Feind im Schatten / Kurt Wallander Band 10
Band 10

Der Feind im Schatten / Kurt Wallander Band 10 Kriminalroman

Aus der Reihe Kurt Wallander
38

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31772

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2012

Verlag

dtv

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

19,4/12,1/3,4 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Anthrazit / Lachs

Auflage

9. Auflage

Reihe

Kurt-Wallander-Reihe 11

Originaltitel

Den Orolige Mannen (Leopard Verlag, Stockholm 2009)

Übersetzt von

Wolfgang Butt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21334-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein Muss! Neue Woche 20120113

Produktdetails

Verkaufsrang

31772

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2012

Verlag

dtv

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

19,4/12,1/3,4 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Anthrazit / Lachs

Auflage

9. Auflage

Reihe

Kurt-Wallander-Reihe 11

Originaltitel

Den Orolige Mannen (Leopard Verlag, Stockholm 2009)

Übersetzt von

Wolfgang Butt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21334-9

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    17.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Abschied

    Kurt Wallander ist 60. Er denkt viel über die Vergangenheit nach: seinen Vater, seine gescheiterte Ehe mit Mona und über Baiba, seine große Liebe. Baiba nahm seinen Heiratsantrag nicht an und so gingen sie getrennte Wege. Einsam und von so mancher Gedächtnislücke sowie Diabetes geplagt beschließt er, sich seinen ewigen Traum auf dem Land zu leben zu erfüllen. Als er an einem zum Verkauf stehenden Haus vorbeifährt, greift er zu. Auch seine Tochter Linda, die mittlerweile selbst Polizistin ist, hat Neuigkeiten: Sie ist schwanger. Hans, der Mann an ihrer Seite kommt aus gutem Hause, sein Vater bekleidete einen hohen Rang bei der Marine. Das Treffen der beiden Familien verläuft harmonisch und voll der Sympathie auf allen Seiten. So ist es nicht verwunderlich, dass Wallander zu der großen Geburtstagsfeier eingeladen wird, die die von Enkes geben. Louise und Hakan von Enke, Lindas künftige Schwiegereltern. Hakan von Enke benimmt sich auf dieser Feier allerdings recht seltsam. Verängstigt zieht er Wallander ins Vertrauen. Er berichtet von dubiosen Vorfällen, die bis in den Kalten Krieg zurückreichen. Damals unter seinem Kommando, wurde ein russisches U-Boot in Schwedischem Hoheitsgewässer ausgemacht, das sich dort nicht aufhalten durfte. Kurz bevor er das feindliche U-Boot zum Auftauchen zwingen konnte, kam von allerhöchster Stelle der Befehl, davon abzulassen. Ohne Erklärung und ohne Diskussion. Bis heute hat dieser Vorfall Hakan von Enke nicht ruhen lassen. Nach wie vor ist er auf der Suche nach Gründen für diese Entscheidung. Seiner Meinung nach handelt es sich um ein bis heute brisantes Thema, dem er da auf der Spur ist. Wallander wird sich immer mehr bewusst, wie wenig er sich bisher für Politik und das Zeitgeschehen interessiert hat. Als Hakan von Enke plötzlich spurlos verschwindet, hat er diesbezüglich einiges nachzuholen. Seinen Urlaub verbringt er mit Recherchen, die sehr interessante aber auch widersprüchliche Ergebnisse zutage fördern. Als dann auch noch Louise von Enke verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse. Jetzt, wo die beiden vermisst werden, tauchen Menschen auf, von deren Existenz der eigene Sohn Hans nichts wusste. Da auch noch streng geheime Dokumente gefunden werden, erhärtet sich der Verdacht der Spionage, des Landesverrates! Nur wer ist der Schuldige? Hakan oder Louise? Beide? Oder gibt es jemanden, der im Schatten seine Fäden zieht? Der neue Mankell ist ein sehr nachdenkliches Buch. Kurt Wallander blickt sehr oft auf sein bisheriges Leben zurück und kämpft massiv mit gesundheitlichen Problemen. Neben diesem spannenden Fall, der diesmal seine eigene Familie betrifft, quält ihn die Einsamkeit und die Angst vor dem Tod. Er ist sich nicht mehr sicher, ob er seiner oft gerühmten Intuition noch trauen kann. Sein Gedächtnis lässt ihn immer öfter im Stich - ganz plötzlich und ohne Vorwarnung. Das kann er jetzt, wo es um die Schwiegereltern seiner Tochter geht, gar nicht gebrauchen.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    27.04.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Grandioser Abschluss

    Schade, dass Wallander "aufhört". Die besten Krimis unserer Zeit hat Henning Mankell geschrieben, und Kurt Wallander war ihr (Anti-) Held. Ein Martin beck des ausgehenden 20. Jahrhunderts, der hier noch einmal beweisen darf, wie vielschichtig ihn sein Schöpfer angelegt hat. Atemlose Spannung gibt es obendrein.

  • Brigitte Bouman-Mengering

    aus Lingen (Ems)

    5/5

    08.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Schade um Wallander

    Wallander ist uns Fans ja in den Jahren direkt ans Herz gewachsen.Hier nun folgt das furiose Finale.Und er muss noch mal alles geben ,um Fälle aus der Vergangenheit und der Gegenwart zu lösen.Seine Tochter Linda,eine würdige Nachfolgerin,kommt in eine Familie,die mehr wie ein Geheimnis hat.Und dann schleicht sich die Dunkelheit und das Vergessen in Wallanders Leben.Dieses mitzuerleben ist sehr intensiv und mitreissend.Leb wohl,Kurt.

  • Ellen Gerdes

    aus Bremen

    5/5

    16.01.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Kurt Wallanders letzter Fall!

    Mit diesem überaus überzeugenden letzten Fall für Kurt Wallander müssen wir endgültig Abschied nehmen von einer der sympathischsten Ermittlerfiguren aller Zeiten. Die gesamte Wallander-Reihe ist und war Fall für Fall Unterhaltung und Anregung vom Feinsten! Wohlangebrachte Sozialkritik, stimmungsvolle Hintergründe, erschütternde Untiefen menschlicher Beweggründe... und immer wieder Wallanders eigene ehrliche düstere bewegende Biographie! Dieser Abschied fällt mir sehr schwer!

  • Bewertung

    5/5

    31.10.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Abschied

    Der neue Mankell ist ein sehr nachdenkliches Buch. Kurt Wallander blickt sehr oft auf sein bisheriges Leben zurück und kämpft massiv mit gesundheitlichen Problemen. Neben diesem spannenden Fall, der diesmal seine eigene Familie betrifft, quält ihn die Einsamkeit und die Angst vor dem Tod. Er ist sich nicht mehr sicher, ob er seiner oft gerühmten Intuition noch trauen kann. Sein Gedächtnis lässt ihn immer öfter im Stich - ganz plötzlich und ohne Vorwarnung. Das kann er jetzt, wo es um die Schwiegereltern seiner Tochter geht, gar nicht gebrauchen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Nina Oberngruber

    Nina Oberngruber

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.06.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein gelungener Abschluss der Wallander-Reihe

    Kurt Wallander wird in „Im Schatten des Feindes“ mit einem Fall mit politischer Brisanz konfrontiert, es geht um Spionage und Landesverrat, zurückreichend bis in den Kalten Krieg. Privat erlebt Wallander die Freuden des Großvater-Daseins und gleichzeitig die lähmende Angst vor Alter und Alzheimer. Viele Wallander-Fans werden es mir nachempfinden können: die Vorfreude einen neuen Fall des schwermütigen Kommissars in den Händen zu halten und es gar nicht mehr erwarten zu können mit dem Lesen anzufangen. Aber auf der anderen Seite gar nicht zum Ende kommen zu wollen, schließlich ist es der letzte Wallander. Trotzdem kann man gar nicht anders als das Buch zu verschlingen. Der Fall ist spannend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Gleichzeitig schließt sich der Kreis um den privaten Wallander. Linda, Mona, Baiba und sein verstorbener Vater, sie alle haben ihren Platz in diesem Buch, entweder in der Handlung oder in Wallanders Reflektionen. Ein packender Fall und eine ergreifende Geschichte machen „Im Schatten des Feindes“ zu einem absolut gelungenen Abschluss der Wallander-Reihe. Und wenn man am Ende etwas wehmütig das Buch zuklappt, hat man doch immer noch die Hoffnung, in Zukunft zumindest mehr von Wallanders Tochter Linda zu hören.
  • Zum Bewerterprofil von Walter Fürhacker

    Walter Fürhacker

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

    5/5

    18.03.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    KEIN MENSCH IST OHNE SCHATTEN

    Kurt Wallander ermittelt wieder. Seine Recherchen führen den sympathischen Polizeibeamten in seinem leider letzten kniffligen Fall mitten zurück in die Irrungen und Wirrungen des kalten Krieges der 80iger Jahre. Hakan von Enke, ein ehemaliger Marineoffizier und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, nimmt bei dessen 75. Geburtstagsfeier Wallander auf die Seite und weiht ihn in eine Geschichte ein, die sich im Herbst 1980 und zwei Jahre später zugetragen haben soll. Bei einem Manöver auf schwedischem Hoheitsgebiet sollte ein feindliches U-Boot ausgehoben werden. Kurz vor dem Abschuss des eingedrungenen U-Bootes, empfingen die Offiziere jedoch plötzlich den Befehl, das Manöver abzubrechen und das U-Boot verschwand in den Tiefen der Ostsee. Wallander ist zunächst verblüfft, warum Hakan gerade ihn in diese Geschichte einweiht, bis sich herausstellt, dass sich hinter dieser Geschichte mehr verbirgt als zuerst angenommen. Dann verschwindet Hakan von Enke plötzlich und Wallander wird mitten hineingezogen in ein dicht gewobenes Netz von politischen Intrigen und west-östlicher Spionage. Welche Rolle spielt Hakan von Enke? Welche Rolle spielt vor allem seine Frau Luise, die eines Tages tot aufgefunden wird? Warum verheimlichen die beiden ihr zweites Kind? Wer verbirgt sich hinter dem unbekannten Freund in den USA? Und wer durchstöbert heimlich Wallanders Haus? Mankell spinnt in seinem letzten Wallander-Roman einen politisch sehr interessanten und hochspannenden Krimi, der den Leser bis zum Schluss im Ungewissen lässt. Durch die sachkundig, jedoch nie langweilig dargestellte Zeit des kalten Krieges und die Verwicklungen zwischen Ost und West in den achtziger Jahren wird der Kriminalroman auch zu einer bis zum Ende hochspannenden Geschichtsunterrichtsstunde. Dabei vergisst Mankell wieder nicht, dem überaus sympathischen Polizeibeamten Wallander einen sehr zu Herzen gehenden Charakter einzuhauchen. Er lässt Wallander in rührenden Szenen mit ersten Alterserscheinungen kämpfen und zeigt dem Leser ein zutiefst menschliches Bild eines Mannes, der zurückgezogen mit seinem Hund auf einem schwedischen Landgut lebt und die Bitterkeiten eines Lebens voller Verluste und Einsamkeit ertragen muss. »Ein Mensch hinterlässt immer Spuren. Es ist auch kein Mensch ohne einen Schatten…« ist auf den ersten Seiten des Buches zu lesen. Ja, lieber Henning Mankell, auch wenn dein Protagonist Kurt Wallander nur eine fiktive Figur ist, sie hat in ihrem letzten Fall einen langen Schatten und eine tiefe Spur hinterlassen, in die wohl so bald keiner hinein- und nachstapfen wird.

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