• Produktbild: Der Feind im Schatten / Kommissar Wallander Band 10
Band 10

Der Feind im Schatten / Kommissar Wallander Band 10 Roman

Aus der Reihe Kommissar Wallander
38

26,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2010

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

22/14/4,7 cm

Gewicht

741 g

Auflage

4

Reihe

Kurt Wallander

Originaltitel

Den orolige mannen

Übersetzt von

Wolfgang Butt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-05496-7

Beschreibung

Rezension

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 10.05.10
Nun endlich, der letzte Fall des Kurt Wallander. Und man sollte den Aufdruck Roman wörtlich nehmen und keinen Kriminalroman erwarten. Denn von einem guten Krimi ist dieses Buch weit entfernt. Das Buch dreht sich vor allem um Wallander, Wallander und Wallander. Zwischendrin hat Mankell dann noch eine kleine und dann durchaus ambitionierte Krimihandlung angesiedelt. Aber das reicht nicht, um dieses letzte Buch des in Deutschland sehr beliebten Kommissars zu feiern. Es gab vier Krimis - Die falsche Fährte, Die fünfte Frau, Mittsommermord, Die Brandmauer - aus der Wallander-Reihe, die überragend waren. Aber die restlichen fünf waren nur Mittelmaß. Der Feind im Schatten reiht sich hier nun in der Mitte dieser beiden Gruppen ein. Für Wallander-Fans natürlich ein Muss-Buch, aber für Leser die einen sehr guten Kriminalroman erwarten, ist dieses Buch eine herbe Enttäuschung. Das Ende bedeutet dann vergessen.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2010

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

22/14/4,7 cm

Gewicht

741 g

Auflage

4

Reihe

Kurt Wallander

Originaltitel

Den orolige mannen

Übersetzt von

Wolfgang Butt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-05496-7

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein neuer Fall für Wallander,...

    Ein neuer Fall für Wallander, der ihn diesmal besonders fordert, da seine neue Verwandtschaft involviert ist. Hochspannung mit geschichtlicher Verbindung zum Kalten Krieg.

  • Sabine Binder

    aus Varel

    5/5

    03.05.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Feind im Schatten

    Das Buch ist und bleibt spannend von der ersten bis zur letzten Seite, man folgt dem Geschehen mühe-und atemlos! Für mich einer der besten Wallander Krimis! Ein dunkles, noch gar nicht lange zurückliegendes Kapitel der Weltgeschichte wird aufgeschlagen, wobei der eigentliche Mord nur die Spitze des Eisberges bestehend aus Politik, Macht, Geld und Intrigen bildet. Wallander ermittelt und zeigt dabei zutiefst menschliche Stärken und Schwächen, der Leser fühlt, hofft und leidet mit ihm. Zuletzt ist nicht nur der Fall gelöst (obwohl einiges im Dunkeln bleibt...), sondern der Leser erfährt auch, warum es keine weiteren Ermittlungen mit dem besten aller Kriminalkomissare geben wird: Der Titel des Buches ist in seiner Doppeldeutigkeit gut gewählt!

  • CaWa - die Leseratte

    aus Hilden

    5/5

    11.08.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein trauriger Abschluss der Wallander-Reihe

    Das ist mir wirklich noch nie passiert: nach Beendigung des Buchs musste ich erst mal eine größere Runde Joggen gehen, um wieder in die "Realität", sprich zu mir, zurückzufinden. Es ist ergreifend, wie Mankell "seinen" Kurt verabschiedet. Ich fühlte mich, als ob sich ein sehr guter Freund von mir sich für immer verabschiedet hat. Dieser Roman ist ein großartiger, würdiger Abschluss der gesamten Wallander-Serie. Mit Kurt Wallander verliert die Krimi-Szene einen großartigen Protagonisten. Er hat einfach alle menschlichen Schwächen, Stärken und Unarten glaubhaft in sich vereint. Schade. Ein großes Danke an Henning Mankell, für das Schaffen dieser großartigen Krimireihe, die seinesgleichen sucht.

  • Bewertung

    5/5

    11.08.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied von Wallander!!!

    Noch einmal dürfen wir einen sehr menschlichen und oft von Zweifeln geplagten Kommissar Wallander begleiten. Diesmal verstrickt ihn ausgerechnet der zukünftige Schwiegervater seiner Tochter Linda, ein pensionierter U-Boot Kapitän, in mysteriöse Fälle aus der schwedischen Nachkriegszeit. Haben diese alten Geschichten mit dem Tod des Kapitäns zu tun? Und warum ist plötzlich auch noch seine Frau, die zukünftige Schwiegermutter Lindas verschwunden? Irgendwie ist da das dieses Gefühl, als würde stets ein „Feind im Schatten“ lauern. Immer mehr Rätsel türmen sich auf und dabei scheint Kurt Wallander so manches Mal an seine persönlichen Grenzen zu stoßen. Aber in gewohnter Art und Weise geht er allen Spuren nach, mögen sie auch noch so unbequem sein... Leider müssen wir am Ende erkennen und akzeptieren, dass auch Romanhelden in die Jahre kommen und irgendwann ihren letzten Fall lösen.

  • Lesebegeisterte

    5/5

    23.06.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wallander ist 60 Jahre alt!

    Wallander ist stolzer Besitzer eines alten Hauses auf einen Hügel mit Blick aufs Meer. Zusammen mit seinem Hund Jussi wohnt er dort. Seine Tochter Linda hat Wallander mittlerweile zum Großvater gemacht. Beruflich wird er durch eine Unachtsamkeit für eine Woche beurlaubt und ein Disziplinarverfahren eingeleitet. In dieser Zeit erfährt er von einem Fall, der schon fast 30 Jahre zurückliegt. Lindas Schwiegervater verschwindet kurz darauf spurlos. Dieser war in seiner aktiven Zeit ein U-Boot Kommandant und ist irgendwie in diesem Fall verwickelt. Wallander beginnt zu ermitteln und gerät immer tiefer in den Fall von 1983. Fazit: Ich finde der persönlichste und definitiv letzte Fall mit Kurt Wallander. Die Kriminalliteratur verliert einen großartigen Kommissar! Wirklich sehr schade!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Nina Oberngruber

    Nina Oberngruber

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.06.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein gelungener Abschluss der Wallander-Reihe

    Kurt Wallander wird in „Im Schatten des Feindes“ mit einem Fall mit politischer Brisanz konfrontiert, es geht um Spionage und Landesverrat, zurückreichend bis in den Kalten Krieg. Privat erlebt Wallander die Freuden des Großvater-Daseins und gleichzeitig die lähmende Angst vor Alter und Alzheimer. Viele Wallander-Fans werden es mir nachempfinden können: die Vorfreude einen neuen Fall des schwermütigen Kommissars in den Händen zu halten und es gar nicht mehr erwarten zu können mit dem Lesen anzufangen. Aber auf der anderen Seite gar nicht zum Ende kommen zu wollen, schließlich ist es der letzte Wallander. Trotzdem kann man gar nicht anders als das Buch zu verschlingen. Der Fall ist spannend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Gleichzeitig schließt sich der Kreis um den privaten Wallander. Linda, Mona, Baiba und sein verstorbener Vater, sie alle haben ihren Platz in diesem Buch, entweder in der Handlung oder in Wallanders Reflektionen. Ein packender Fall und eine ergreifende Geschichte machen „Im Schatten des Feindes“ zu einem absolut gelungenen Abschluss der Wallander-Reihe. Und wenn man am Ende etwas wehmütig das Buch zuklappt, hat man doch immer noch die Hoffnung, in Zukunft zumindest mehr von Wallanders Tochter Linda zu hören.
  • Zum Bewerterprofil von Walter Fürhacker

    Walter Fürhacker

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

    5/5

    18.03.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    KEIN MENSCH IST OHNE SCHATTEN

    Kurt Wallander ermittelt wieder. Seine Recherchen führen den sympathischen Polizeibeamten in seinem leider letzten kniffligen Fall mitten zurück in die Irrungen und Wirrungen des kalten Krieges der 80iger Jahre. Hakan von Enke, ein ehemaliger Marineoffizier und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, nimmt bei dessen 75. Geburtstagsfeier Wallander auf die Seite und weiht ihn in eine Geschichte ein, die sich im Herbst 1980 und zwei Jahre später zugetragen haben soll. Bei einem Manöver auf schwedischem Hoheitsgebiet sollte ein feindliches U-Boot ausgehoben werden. Kurz vor dem Abschuss des eingedrungenen U-Bootes, empfingen die Offiziere jedoch plötzlich den Befehl, das Manöver abzubrechen und das U-Boot verschwand in den Tiefen der Ostsee. Wallander ist zunächst verblüfft, warum Hakan gerade ihn in diese Geschichte einweiht, bis sich herausstellt, dass sich hinter dieser Geschichte mehr verbirgt als zuerst angenommen. Dann verschwindet Hakan von Enke plötzlich und Wallander wird mitten hineingezogen in ein dicht gewobenes Netz von politischen Intrigen und west-östlicher Spionage. Welche Rolle spielt Hakan von Enke? Welche Rolle spielt vor allem seine Frau Luise, die eines Tages tot aufgefunden wird? Warum verheimlichen die beiden ihr zweites Kind? Wer verbirgt sich hinter dem unbekannten Freund in den USA? Und wer durchstöbert heimlich Wallanders Haus? Mankell spinnt in seinem letzten Wallander-Roman einen politisch sehr interessanten und hochspannenden Krimi, der den Leser bis zum Schluss im Ungewissen lässt. Durch die sachkundig, jedoch nie langweilig dargestellte Zeit des kalten Krieges und die Verwicklungen zwischen Ost und West in den achtziger Jahren wird der Kriminalroman auch zu einer bis zum Ende hochspannenden Geschichtsunterrichtsstunde. Dabei vergisst Mankell wieder nicht, dem überaus sympathischen Polizeibeamten Wallander einen sehr zu Herzen gehenden Charakter einzuhauchen. Er lässt Wallander in rührenden Szenen mit ersten Alterserscheinungen kämpfen und zeigt dem Leser ein zutiefst menschliches Bild eines Mannes, der zurückgezogen mit seinem Hund auf einem schwedischen Landgut lebt und die Bitterkeiten eines Lebens voller Verluste und Einsamkeit ertragen muss. »Ein Mensch hinterlässt immer Spuren. Es ist auch kein Mensch ohne einen Schatten…« ist auf den ersten Seiten des Buches zu lesen. Ja, lieber Henning Mankell, auch wenn dein Protagonist Kurt Wallander nur eine fiktive Figur ist, sie hat in ihrem letzten Fall einen langen Schatten und eine tiefe Spur hinterlassen, in die wohl so bald keiner hinein- und nachstapfen wird.

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