Produktbild: Glamorama
Band 1148

Glamorama Roman

1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.02.2010

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/5,8 cm

Gewicht

607 g

Farbe

Schwarz

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Joachim Kalka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04206-1

Beschreibung

Rezension

»Ellis fängt ein Moment des radikalen Dandyismus unserer Kultur ein, bei dem der Geschlechtsunterschied unwichtiger erscheint als die Frage, ob du wie ein Model aussiehst [...].« ("Village Voice")
»Eine Horrorstory mit Moral [...]. Ein Stilist vom Feinsten auf höchst interessanten und mitreißenden Wegen und mit dem Herz eines altmodischen Moralisten.« ("The Observer")
»Eine geniale Satire.« ("Elle")
»Mit derselben Akribie, mit der er in American Psycho die Designernamen und Labels auflistet [...], setzt er die Stars [...] in Szene. Ellis ist ein glänzender Satiriker.« ("Die Zeit")
»Spannend wird Glamorama dadurch, daß der Roman überraschend in einen Psychothriller mutiert.« ("The Times Literary Supplement")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.02.2010

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/5,8 cm

Gewicht

607 g

Farbe

Schwarz

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Joachim Kalka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04206-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Bern

    4/5

    12.04.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Wölfe im Schafspelz

    Auch hier gelingt Ellis die Schilderung sich immer morbider entwickelnder Verwicklungen in der Film- und Modelwelt der Schickimicki-Gesellschaft, wo Koks zum Alltag gehört und Mord zur filmischen Inszenierung wird. Bitte nicht aufhören nach 300 Seiten, denn da ists etwas langatmig. Aber danach steigert sich der Text in beinahe surreale Abgründe, die einem mulmig werden lassen und man distanziert sich zusehends von dieser grausam überdrehten Koksergesellschaft in Massanzügen. Das Buch ist etwas lang geraten, besonders die erste Hälfte und kann American Psycho nicht ganz erreichen. aber das ist wie üblich nur eine subjektive Meinung...

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Unsere Meinungen

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    Herbert Hofer

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.12.2010

    Buch (Taschenbuch)

    In den Räumen ist es eisig kalt und überall liegt Konfetti, Unmengen Konfetti ...

    Pornografie und Gewalt sind sicher hervorragende Mittel, um die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen. Aber ist das schon alles, worauf der Star-Ruhm von Bret Easton Ellis beruht? Ellis gründet seine Romane auf einigen wenigen, äußerst bildhaften Elementen, die zueinander kaum eine Berührung erkennen lassen, die er dennoch nicht mit mehr Hintergrundinformation ausstattet: Dass ein reicher New Yorker Broker äußerst sadistische Morde begeht, wie das in dem früheren Roman „American Psycho“ der Fall ist, ist als literarische Fiktion noch nicht bersonders erstaunlich. Dass der Autor diese Gewalt aber isoliert stehen lässt ist schon irritierender. Man erfährt nichts über die Motivation des Mörders, die Befriedigung die seine Exzesse ihm verschaffen, nichts über die Opfer und deren Hinterbliebene. Es gibt niemanden, der bei all dem Blut Verdacht schöpfen würde, niemanden, der die getöteten Menschen vermissen würde. Keine Polizei weit und breit. Nichts von dem, was Morde (genre-)üblicherweise begleitet. Ellis erzählt diese Grausamkeiten in demselben gelangweilten Ton, wie alles Andere auch und vermutlich ist mehr Text der detaillierten Beschreibung der Markenkleidung und Kosmetikprodukte der Protagonisten gewidmet, als ihnen. Und gerade, dass sie so wenig bedeuten – dem Mörder, der Gesellschaft in der er sich bewegt, aber auch dem Autor, der sie geschaffen hat - macht die Morde, die Bret Easton Ellis ersinnt, so schockierend. „Glamorama“ ist der erste große Roman nach „American Psycho“ und dem Vorgänger in vielem ähnlich. Diesmal sind Model- und Terrorszene miteinander verknüpft, aber wie genau diese Welten zueinandergehören, wofür oder wogegen Terror ausgeübt wird, bleibt unerwähnt. Und auch hier fehlt das Beiwerk, das solche Taten, etwa in einem Thriller, begleiten würde. Der Ich-Erzähler des Romans ist Victor Ward, aus reicher Familie stammend, Model/Schauspieler, liiert mit einem Supermodel, das er ständig hintergeht, Unmengen Drogen konsumierend und ausschliesslich an der Beförderung der eigenen Eitelkeit interessiert. In Victors Welt sind alle reich, berühmt und schön, man ist ständig in angesagten Zeitschriften abgebildet, dennoch ist das Verwechseltwerden von Anfang an ein Thema des Buchs. Irgendwann ab Seite 300 löst sich Victors Identität in die Rolle eines Films auf, über dessen Ausgang ihm düstere Andeutungen gemacht werden. Bald danach führen erste Gewalt- und Sexszenen zum zweiten Setting des Romans, dem Terrorismus. Glamorama ist viel surrealer als der berühmte Vorgänger und die Gesellschaftskritik – die der Autor ohnedies nicht anzustreben bekundet - weniger direkt. Die Ellis-typische Überlagerung superlativer Vergnügungen und immenser Fadesse, die seine Figuren zu leben haben und das Medium endloser – aber sprachlich feiner und mit viel Vergnügen lesbarer - Auflistungen von Stars, Celebrities und Designerkleidung kommen hier zu brillanter Meisterschaft. Auch exzessive Gewaltszenen gibt es wieder eine Menge. Das künstlerische Konzept von Bret Easton Ellis findet durchaus einen Höhepunkt, wenn sein ungerührter Blick unter den Trümmern nach einem Sprengstoffanschlag den Qualen der Verletzten und den Leichenteilen den gleichen beiläufigen Tonfall zuteil werden lässt wie der im Bild liegenden Vuitton-Tasche oder dem umgekippten BMW.
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    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Blutiger Abgesang auf die Achtziger-Jahre-Yuppies. Viel...

    Blutiger Abgesang auf die Achtziger-Jahre-Yuppies. Viel Blut, viele Promi-Namen und wenig Tiefgang: In seinem Roman "Glamorama" rechnet Bret Easton Ellis schonungslos mit der Glitzerwelt der Schönen und Reichen ab.

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