Storytelling in the grand manner, The Secret History is a debut remarkable for its hypnotic erudition and acute psychological suspense, and for the richness of its emotions, ideas, and language. These are the confessions, years afterward, of a young man who found at a small Vermont college the life of privilege and intellect he'd long coveted - and rarely has the glorious experience of youth infatuated with knowledge and with itself been so achingly realized. Then, amazed, Richard Papen is drawn into the ultimate inner circle: five students, worldly and self-assured, selected by a charismatic classics professor to participate in the search for truth and beauty. Together they study the mysteries of ancient Greek culture and spend long weekends at an old country house, reading, boating, basking in an Indian summer that stretches late into autumn. Mesmerized by his new comrades, Richard is unaware of the crime which they have committed in his dreamy, unwitting presence. But once taken into their confidence, he and the others slowly and inevitably begin to believe in the necessity of murdering the one classmate and friend who might betray both their secret and their future. Hugely ambitious and compulsively readable, this is a chronicle of deception and complicity, of Dionysian abandon, of innocence corrupted by self-love and moral arrogance; and, finally, it is a story of guilt and responsibility. An astonishing achievement by any standard, The Secret History immediately establishes Donna Tartt as a supremely gifted novelist.
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Beauty is terror
Marina aus Rügen am 15.12.2025
Bewertungsnummer: 2678111
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
The Secret History ist ein Buch, welches mich einfach mit riesigen Emotionen zurücklässt.
Ich hatte schon lange vor es zu lesen und dachte mir, die kalte Jahreszeit eignet sich perfekt dafür. Natürlich habe ich schon viel vom Buch gehört, trotzdem hat die Geschichte mich einfach nur umgehauen.
Die Handlung war grandios, mir hat Richard als verantwortungsloser Erzähler sehr gefallen. Meiner Meinung nach, hat das dem ganzen Buch einen guten, klaren, psychologischen Hauch gegeben.
Richard bot mir einen guten Eindruck in die Geschichte, der Roman ist so geschrieben, dass man das Gefühl bekommt, Richard würde das einem persönlich erzählen. Wenn ich an manchen Stellen, insbesondere anfangs, stehengelassen wurde, hat er mich immer wieder mitgenommen. Die Freundesgruppe bestand aus sehr komplexen Persönlichkeiten, keinem konnte man so ganz über den Weg trauen und doch hatte ich für jeden in irgendeinem Moment des Buches große Sympathie.
Durch Richards Sicht hat man die fünf Freunde natürlich alle sehr idolisiert und beschönigt wahrgenommen, ich musste mir immer Mal wieder ins Gedächtnis rufen, dass der Erzähler die eigene Wahrnehmung sehr stark beeinflusst. Schnell habe ich aber auch gemerkt, dass man ohne Antike- und Griechischkenntnisse nicht weiterkommt im Roman.
Man braucht irgendeine Grundlage, mindestens das kleinste Wissen, sonst kommt man nicht weit. Oft habe ich mir im Roman gewünscht, ich könnte Latein und Griechisch lesen!
Die Handlung war sehr gut aufgebaut, es war spannend und wenn man nach dem Prolog nicht direkt das ganze Buch lesen möchte, dann weiß ich auch nicht mehr weiter!
Ohne zu spoilern, möchte ich sagen, wie krass die Handlung sich zugespitzt hat. Ich wurde mit einem merkwürdigen Gefühl im Bauch zurückgelassen. Richard, Camilla, Charles, Francis, Bunny und Henry … Sie kamen mir alle so vor, als hätte ich sie im echten Leben gekannt.
Tartt hat einen herausragenden Schreibstil, ihre Liebe fürs Detail ist bewundernswert.
Doch jetzt muss ich zu meinem Kritikpunkt kommen. Manchmal ist sie zu detailliert. Die erzählte Zeit ist gar nicht so lang im Roman und trotzdem wird jeder Moment so lange wie möglich hinausgezögert. Meiner Meinung nach hätte das Buch ein paar Straffungen verdient. Die auf peinlichste genau beschriebenen Momente haben mich manchmal aus dem Plot rausgerissen und mich in eine Mini-Leseflaute gebracht. Ich brauchte mehr als einen Monat, um dieses Buch zu Ende zu lesen. Dadurch verlor ich hier und da auch immer Mal wieder die Motivation, überhaupt weiterzulesen.
Trotzdem war dieses Buch sehr interessant, beeindruckend geschrieben mit einer heftigen Geschichte. Für zartbesaitete ist dieses Werk wahrscheinlich nichts. Es werden oft Themen angesprochen, die heftig sind. An manchen Stellen ist mir einfach nur die Kinnlade runtergeklappt.
Trotzdem war The Secret History ein wirklich herausragendes Buch.
Jeder der Dark Academia mag, wird es verschlingen
lush, disorienting and tragic
Miaow aus Aachen am 27.11.2025
Bewertungsnummer: 2664331
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
considering i am usually not the biggest fan of this genre, the way she swept through both the mundane and the academia and the horror of it all... simply incredible. tartt is a master at imagery and ambience
it was like a slow descent into justified madness. wonderful descriptive passages and flawed, unreliable characters
chef's kiss
Meinung aus der Buchhandlung
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A murder mystery of a different kind. The question in this novel isn’t who murdered the victim, but why. And: Can they get away with it? Its characters are pretentious and unlikeable, yet intriguing. The dark academia setting is phenomenal as well as Tartts writing style. Is it bloated? For sure, but I loved every second reading this book (except for most of the epilogue...).
Perfect for the cold season! (5/5)
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Donna Tartt has truly mastered the art of writing. There is no other way of describing it. This book is so perfectly crafted and skillfully written it is just a joy to read. A must read for all the lovers of dark academia.
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