Produktbild: Gesammelte Werke. Kommentierte Werkausgabe in 14 Bänden in Kassette

Gesammelte Werke. Kommentierte Werkausgabe in 14 Bänden in Kassette Band 7: Eine Unbekannte aus der Seine

70

10,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2001

Herausgeber

Traugott Krischke

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

487

Maße (L/B/H)

17,8/10,9/2,7 cm

Gewicht

296 g

Auflage

1

Originaltitel

Gesammelte Werke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-39839-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2001

Herausgeber

Traugott Krischke

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

487

Maße (L/B/H)

17,8/10,9/2,7 cm

Gewicht

296 g

Auflage

1

Originaltitel

Gesammelte Werke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-39839-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

Kundinnen und Kunden meinen

96 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Eine einfache Einführung in eine unerwartete Sicht auf das Schachspiel sowie die menschliche Psyche.

J.M.L. am 23.06.2026

Bewertungsnummer: 3175799

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Stefan Zweigˋs Novelle hat mich auf zwei Sichten überrascht. Das herausstechendste dabei war die erstaunlich einfache Schriftweise. Zweig versucht nicht, krampfhaft hochgestochene Worte zu verwenden, wie manch andere Autoren es tun. Dies ist jedoch keines Falles zum Nachteil des Wertes der Geschichte. Einzelne Passagen, besonders in der Mitte, zeugen von seiner Fähigkeit als Schriftsteller sowie seiner Einsicht in die menschliche Psyche. Mit einfachen Worten schafft er es, komplexe psychologische Inhalte verständlich und passend zur Handlung wiederzugeben. Des weiteren empfand ich die Schilderung der Hintergrundgeschichte eines Hauptcharakters als erfrischend anders. Sie war (keine Spoiler) eine ganz andere Art, als man gewöhnt ist, was es interessant machte zu lesen. Auch das Ende, wenn man es in einer übertragenen Sicht sehen möchte, als Kampf zweier „Gedanken-/Vorangehensweisen“, war in vollem Umfang passend zu dem Rest der Geschichte, ein würdiger Abschluss dieser Novelle. Das Ende erhält mehr Gewicht, wenn man auch den traurigen Suizid Zweigˋs wenige Monate nach Veröffentlichung der Novelle im Jahre 1942 bedenkt. All dies wurde auf gerade mal an die hundert Seiten gebracht, verschiedene Perspektiven und Themenschwerpunkte auf typischer Novellenlänge. Alles in allem ein absolut lesenswertes Buch, welches ich gerne weiterempfehle. Ich habe es in keinster Weise bereut haben. Es freute mich auch zu hören, dass die Novelle ab und an als Schullektüre gelesen wurde/wird. Das halte ich für eine sehr vorteilhafte Entscheidung.

Eine einfache Einführung in eine unerwartete Sicht auf das Schachspiel sowie die menschliche Psyche.

J.M.L. am 23.06.2026
Bewertungsnummer: 3175799
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Stefan Zweigˋs Novelle hat mich auf zwei Sichten überrascht. Das herausstechendste dabei war die erstaunlich einfache Schriftweise. Zweig versucht nicht, krampfhaft hochgestochene Worte zu verwenden, wie manch andere Autoren es tun. Dies ist jedoch keines Falles zum Nachteil des Wertes der Geschichte. Einzelne Passagen, besonders in der Mitte, zeugen von seiner Fähigkeit als Schriftsteller sowie seiner Einsicht in die menschliche Psyche. Mit einfachen Worten schafft er es, komplexe psychologische Inhalte verständlich und passend zur Handlung wiederzugeben. Des weiteren empfand ich die Schilderung der Hintergrundgeschichte eines Hauptcharakters als erfrischend anders. Sie war (keine Spoiler) eine ganz andere Art, als man gewöhnt ist, was es interessant machte zu lesen. Auch das Ende, wenn man es in einer übertragenen Sicht sehen möchte, als Kampf zweier „Gedanken-/Vorangehensweisen“, war in vollem Umfang passend zu dem Rest der Geschichte, ein würdiger Abschluss dieser Novelle. Das Ende erhält mehr Gewicht, wenn man auch den traurigen Suizid Zweigˋs wenige Monate nach Veröffentlichung der Novelle im Jahre 1942 bedenkt. All dies wurde auf gerade mal an die hundert Seiten gebracht, verschiedene Perspektiven und Themenschwerpunkte auf typischer Novellenlänge. Alles in allem ein absolut lesenswertes Buch, welches ich gerne weiterempfehle. Ich habe es in keinster Weise bereut haben. Es freute mich auch zu hören, dass die Novelle ab und an als Schullektüre gelesen wurde/wird. Das halte ich für eine sehr vorteilhafte Entscheidung.

Von der (selbstzerstörerischen) Macht der Wahrheit

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.01.2026

Bewertungsnummer: 3035058

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sophokles’ Ödipus ist ein Werk, dessen Alter man spürt – und das einen dennoch nicht loslässt. Die Handlung ist streng, fast unerbittlich konstruiert: Schritt für Schritt führt sie den Protagonisten zur Erkenntnis seiner eigenen Schuld, obwohl er nichts anderes wollte als Wahrheit und Gerechtigkeit. Besonders eindrucksvoll ist, dass Ödipus nicht an einem moralischen Fehltritt scheitert, sondern an seinem unbeirrbaren Erkenntnisdrang. Gerade dieser macht ihn modern. Sein Wunsch, alles wissen zu wollen, wirkt heute ebenso nachvollziehbar wie seine Weigerung, Warnungen zu akzeptieren. Am stärksten beeindruckt jedoch, dass Ödipus am Ende konsequent zu sich selbst steht: Er vollzieht den Fluch, den er selber ausgesprochen hat, nun an sich selbst und übernimmt damit vollständig Verantwortung für seine Taten – auch wenn sie unwissentlich geschahen. Diese Konsequenz wirkt umso eindringlicher im Kontrast zur Gegenwart, in der Schuld oft relativiert, verschoben oder anderen zugeschrieben wird. Die Sprache und Form schaffen zunächst Distanz, doch genau diese Distanz verstärkt die Wirkung des unausweichlichen Schicksals. Am Ende bleibt weniger Schock als vielmehr Beklemmung: die Erkenntnis, dass Wissen nicht immer befreit, sondern zerstören kann. Ödipus ist kein leicht zugängliches Werk, aber eines, das seine Leserinnen und Leser mit zeitlosen Fragen zurücklässt – über Schuld, Verantwortung und den Mut, die Konsequenzen der eigenen Erkenntnis zu tragen.

Von der (selbstzerstörerischen) Macht der Wahrheit

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.01.2026
Bewertungsnummer: 3035058
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sophokles’ Ödipus ist ein Werk, dessen Alter man spürt – und das einen dennoch nicht loslässt. Die Handlung ist streng, fast unerbittlich konstruiert: Schritt für Schritt führt sie den Protagonisten zur Erkenntnis seiner eigenen Schuld, obwohl er nichts anderes wollte als Wahrheit und Gerechtigkeit. Besonders eindrucksvoll ist, dass Ödipus nicht an einem moralischen Fehltritt scheitert, sondern an seinem unbeirrbaren Erkenntnisdrang. Gerade dieser macht ihn modern. Sein Wunsch, alles wissen zu wollen, wirkt heute ebenso nachvollziehbar wie seine Weigerung, Warnungen zu akzeptieren. Am stärksten beeindruckt jedoch, dass Ödipus am Ende konsequent zu sich selbst steht: Er vollzieht den Fluch, den er selber ausgesprochen hat, nun an sich selbst und übernimmt damit vollständig Verantwortung für seine Taten – auch wenn sie unwissentlich geschahen. Diese Konsequenz wirkt umso eindringlicher im Kontrast zur Gegenwart, in der Schuld oft relativiert, verschoben oder anderen zugeschrieben wird. Die Sprache und Form schaffen zunächst Distanz, doch genau diese Distanz verstärkt die Wirkung des unausweichlichen Schicksals. Am Ende bleibt weniger Schock als vielmehr Beklemmung: die Erkenntnis, dass Wissen nicht immer befreit, sondern zerstören kann. Ödipus ist kein leicht zugängliches Werk, aber eines, das seine Leserinnen und Leser mit zeitlosen Fragen zurücklässt – über Schuld, Verantwortung und den Mut, die Konsequenzen der eigenen Erkenntnis zu tragen.

Kundinnen und Kunden meinen

Schachnovelle

von Stefan Zweig

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Silvio Weitzl

Thalia Linz – Landstraße

Zum Portrait

5/5

Literarisch unvergleichliche Reise

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die unveröffentlichten Romanfragmente bilden eine gute Addition zum Verständnis des hohen literarischen Geistes des Bürohengstes aus Prag. Es sind jedoch die Erzählungen, in welchen sich der schriftstellerische Charakter Franz Kafkas am aufschlussreichsten zeigt. Mit gut recherchiertem biografischem Beiwerk (z.B.: Rüdiger Safranskis „Kafka – Um sein Leben schreiben“ im Verlag Hanser) erschließt sich auch die außergewöhnliche Persönlichkeit dahinter. Die neue, gebundene Ausgabe des Verlages S. Fischer deckt (beinahe) alle Zeilen aus der erzählenden Feder Kafkas ab. Als Anhänger des Lesens in chronologischer Reihenfolge und um die Vollständigkeit zu gewährleisten, empfiehlt es sich, auch die Ausgabe des Verlages Anaconda zu erwerben. Kafkas Werk ist bei Weitem nicht so rätselhaft wie die Reihung der Erzählungen im Band vom Verlag S. Fischer. Chronologisch geordnet findet man sie jedoch weder bei S. Fischer noch bei Anaconda.
  • Silvio Weitzl
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Literarisch unvergleichliche Reise

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die unveröffentlichten Romanfragmente bilden eine gute Addition zum Verständnis des hohen literarischen Geistes des Bürohengstes aus Prag. Es sind jedoch die Erzählungen, in welchen sich der schriftstellerische Charakter Franz Kafkas am aufschlussreichsten zeigt. Mit gut recherchiertem biografischem Beiwerk (z.B.: Rüdiger Safranskis „Kafka – Um sein Leben schreiben“ im Verlag Hanser) erschließt sich auch die außergewöhnliche Persönlichkeit dahinter. Die neue, gebundene Ausgabe des Verlages S. Fischer deckt (beinahe) alle Zeilen aus der erzählenden Feder Kafkas ab. Als Anhänger des Lesens in chronologischer Reihenfolge und um die Vollständigkeit zu gewährleisten, empfiehlt es sich, auch die Ausgabe des Verlages Anaconda zu erwerben. Kafkas Werk ist bei Weitem nicht so rätselhaft wie die Reihung der Erzählungen im Band vom Verlag S. Fischer. Chronologisch geordnet findet man sie jedoch weder bei S. Fischer noch bei Anaconda.

Meinung aus der Buchhandlung

Die Erzählungen

von Franz Kafka

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Gesammelte Werke. Kommentierte Werkausgabe in 14 Bänden in Kassette
  • Die Unbekannte aus der Seine

    Hin und her

    Himmelwärts

    Das unbekannte Leben

    Mit dem Kopf durch die Wand

    Varianten

    Entstehung, Überlieferung, Textgestaltung

    Erläuterungen

    Quellen und Hinweise